Josephs-Werkstatt zum Patrozinium


„Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus aufbauen.“ So heißt es in 1. Petrus 2,5. Dieses Bild setzte die Schulgemeinschaft am Josephstag in die Tat um. Das Ergebnis war nach der Andacht auf dem Schulhof zu sehen. Anschließend klang der Tag bei gemeinsamen Essen und Trinken in herrlichem Sonnenstein aus.
Ein Haus besteht aus vielen einzelnen Steinen, zusammen bilden sie ein Gebäude, das Halt gibt. Auch eine Gemeinschaft funktioniert so, unsere Schule besteht aus den Menschen, die hier lernen und arbeiten. Jede und jeder Einzelne trägt dazu bei, wie sich unsere Schule anfühlt. Jede Schülerin und jeder Schüler gestaltete daher einen „Ziegelstein des Mitgefühls“, dies schloss an die Fastenaktion „Sieben Wochen MIT GEFÜHL“ an. „Mit welchem Gefühl komme ich ins St. Joseph-Gymnasium und was verbinde ich mit unserer Schule?“ Damit setzten sich die Klassen auseinander.

Als Vorbild diente der heilige Joseph, nach dem unsere Schule benannt ist. Als Zimmermann hat er Häuser gebaut und Strukturen geschaffen, die Menschen schützen und tragen. In der Bibel wird er außerdem als jemand beschrieben, der nicht viele Worte macht, sondern durch sein Handeln Verantwortung übernimmt und für andere da ist.
Alle beschriebenen Zettel, die „Ziegelsteine“ wurden auf einer großen Pinnwand zusammengefügt, sodass nach und nach der Grundriss des Schulgebäudes entstand. So wird sichtbar: Unsere Schule besteht aus vielen „lebendigen Steinen“ – aus uns allen.
Bei der Andacht auf dem Schulhof spannte Religionslehrer Michael Weyer den Bogen zum Petrusbrief, Dr. Emmanuel-Nonyelum Njoku hielt eine kurze Ansprache und spendete der Schulgemeinschaft den Segen. Der Chor unter der Leitung von Katja Mielnik-Schorn unterstützte das Singen und die SV schenkte Kakao aus. So war es ein wunderschöner Tag für die Gemeinschaft.