Springe zum Inhalt

Als Kind wollte er Batman werden, doch dann wurde er Priester: Seit Mai ist Pfarrer Daniel Sluminsky unser neuer Schulseelsorger. Die Schulgemeinschaft begrüßte ihn am Mittwoch, 2. Juni, mit einem feierlichen Gottesdienst in seinem Amt. Stellvertretend waren einige Sechstklässler, die SV, die Fachlehrerinnen und Fachlehrer für Religion und der Lehrerrat in unserer Kapelle versammelt. Schulleiter Michael Bornemann überbrachte ein Grußwort von Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Hauptabteilungsleiterin Schule am Erzbistum Köln, die coronabedingt nicht anwesend sein konnte. Gudrun Schlösser, Pfarrerin der evangelischen Gnadenkirche, sprach Daniel Sluminisky einen Segen zu. Für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes sorgten Annemarie Herkenhoff und Thomas Löffler mit einem Ensemble aus Schülerinnen, Schülern und Lehrern. ...weiterlesen "„Ihr seid das Salz“ – Einführung unseres Schulseelsorgers"

Mit einer Messe nahmen Vertreter der Schulgemeinde am Donnerstag, 18. Juni Abschied von unserem Schulseelsorger Pater Björn Schacknies SAC. Er hätte sich gewünscht, dass sich alle Schülerinnen und Schüler bei diesem Anlass versammelten, coronabedingt musste nun aber diese Form mit großem Sitzabstand gewählt werden

Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Hauptabteilungsleiterin Schule/Hochschule im Erzbistum Köln, entpflichtete Pater Schacknies von seinem Dienst zum Schuljahresende; Schacknies übernimmt dann das Amt des Oberen der Pallottiner-Gemeinschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar.

Schulleiter Michael Bornemann und Pater Schacknies lenkten die Aufmerksamkeit der Festgemeinde, zu der neben den Klassensprecherinnen und Klassensprechern die SV, Elternvertreter, die erweiterte Schulleitung und der Lehrerrat gehörte, auf die neuen Gemälde an der Wand. In den vielen farbigen Quadraten könne jeder etwas anderes sehen, so Schacknies.

Für ihn stehen sie für die Vielfalt der Menschen. Wenn man die Farben, die Quadrate tausche, entstehe ein neues Kunstwerk – so sei es auch mit den Schuljahren, jeder müsse seinen eigenen Weg finden und dabei entstehe ein neues gemeinsames Bild der Schulgemeinschaft. Michael Bornemann, fasziniert von der mathematischen Formsprache des Quadrats, zitierte aus „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von Rainer Maria Rilke, wie die Hauptfigur von einer Erfahrung berichtet: „Ich lerne sehen. Ich weiß nicht, woran es liegt, es geht alles tiefer in mich ein und bleibt nicht an der Stelle stehen, wo es sonst immer zu Ende war.“ Dies bezog Bornemann auf das Sehen der bunten Quadrate und die Auseinandersetzung mit dieser Form auf die Frage nach den rationalen Zahlen. Das Bild immer wieder neu zu sehen, verweist für ihn aufs Schulleben, nämlich einander immer wieder neu zu begegnen und aufeinander neugierig zu bleiben. Diesen Gedanken griff Schacknies auf: Das Durcheinander der Farben sei für ihn ein starkes Bild für die Begegnungen, „die vielleicht überhaupt das Schönste waren an meiner Aufgabe als Schulseelsorger“, so Schacknies.

Schülersprecher Jan Peter, Klassensprecherin Lara Krahl, Schulpflegschaftsvorsitzender Dr. Hans-Peter Kröger und Norbert Hansen, Lehrerrat, hielten Fürbitten, Ursula Frey-Kess und Michael Weyer blickten als Fachvorsitzende Katholische Religion auf die gemeinsame Zeit zurück, auf Schulgottesdienste, Besinnungstage und Aktionen; Berit Keiser dankte für die Fachschaft Evangelische Religion für den inspirierenden Austausch und Pfarrerin Schlösser betonte in ihrem Grußwort, sie habe sich immer als willkommener Gast gefühlt. Ein lateinisches Gedicht von Rainer Knab, Lehrerrat, durfte auch nicht fehlen.

Thomas Löffler und Annemarie Herkenhoff stellten mit einer kleiner Gruppe von Schülerinnen und Schülern den feierlichen musikalischen Rahmen des Gottesdienstes her. So erklangen unter anderem das „Agnus Dei“ aus der St. Joseph-Messe, eine Eigenkomposition von SJG-Musiklehrern aus dem Jahr 2014, sowie der Pachelbel-Kanon in d. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ – mit diesem Lied, instrumental vorgetragen, endete die Messe. Diesen Wunsch hat Pater Schacknies der Schulgemeinschaft mit auf den Weg gegeben, diese guten Mächte zu spüren, sich von der Liebe ergreifen zu lassen.

Abschiedsbrief von Pater Schacknies
Elternbrief der Schulleitung zur Verabschiedung von Pater Schacknies

 

 

IMG_3159Unsere sechsten Klassen pilgerten am 31. Mai 2016 mit vielen Gruppen anderer erzbischöflichen Schulen zum Altenberger Dom. Von Odenthal-Neschen ging es nach einem Aussendungsgottesdienst, den Schulseelsorger Pater Schacknies hielt, zunächst im Gänsemarsch in den Wald. Dort betete die Jahrgangsstufe gemeinsam und wurde an den Gott erinnert, der schon mit Abraham mitgegangen ist. Ziel der Wallfahrt war wie jedes Jahr der Altenberger Dom. Weihbischof Ansgar Puff empfing die Schülerinnen und Schüler am Portal. In seiner Ansprache ging er der Frage nach: „Wenn Jesus spricht: Ich bin der Weg - was meint er eigentlich damit?“ Nach dem Gottesdienst verabschiedete er sich von vielen persönlich.

P1060624 (1)

 

IMG_3164

 

IMG_3154