Wie und ab wann lernt ein Mensch zu sprechen?

In der vorletzten Schulwoche befassten sich die Französischkurse der Stufe 7 mit dem spannenden Thema des Spracherwerbs. Wie und ab wann lernt ein Mensch zu sprechen? Wie viele Wörter beherrscht ein Kleinkind? Inwiefern unterscheiden sich französische und deutsche Babys beim Spracherwerb?
Diese und andere Fragen beantwortete Frau Dr. Verena Weiland vom Institut für Romanistik der Universität Bonn. In ihrem interaktiven Vortrag führte sie die Schülerinnen und Schüler gekonnt in die Thematik ein. Dabei wartete sie mit einer Menge interessanter Fakten auf, die sie kurzweilig zu vermitteln verstand:
„Man hat viel Neues gelernt, z. B. dass Babys schon im Bauch der Mutter hören können.“ (Sara Fuchs, Alissa Klassen, Len Bildstein, Malin Rempel, Luisa Reintzsch, Antonia Gast, 7a)
„Es war spannend anhand der Schaubilder und Diagramme zu sehen, wie Babys immer mehr Wörter verstehen.“ (Melissa Rempel, 7a)
„Uns hat sehr überrascht, dass Kinder schneller Sprachen lernen können als Erwachsene.“ (Larissa Wenzel, Pia Becker, 7b; Felipe Abranches, Enno Eggen, 7a)
Das neue Format ‚Romanistik to go‘ des Romanischen Seminars der Uni Bonn war sehr überzeugend: Die Idee, dass Dozentinnen und Dozenten des Fachbereichs Kurzvorträge an Schulen zu aktuellen Forschungsthemen halten, ist als äußerst gelungen zu werten:
„Die Präsentation war auf Französisch und Frau Weiland hat alles auf Deutsch erklärt. Man konnte ihr gut zuhören und ihr gut folgen“ (Laura Fast, Mia Nachtigall, 7b)
„Sie hat uns Schüler gut in den Vortrag miteinbezogen und uns die Unterschiede der Entwicklung der Kinder mit Deutsch oder Französisch als Muttersprache erklärt.“ (Ida Kaschinskiy, Johanna Crump, Paul Kopp, Antonio Schifano, 7b)
„Ich fand den Vortrag sehr informativ und die Dozentin hat uns auch gut erklärt, wie man zweisprachig aufwachsen kann. Insgesamt habe ich viele interessante neue Fakten gelernt und ich finde solche Besuche sollten wiederholt werden.“ (Friederike Spreer, 7a)
„Uns hat der Vortrag sehr gefallen, weil man viel Neues gelernt hat und dabei auch noch seine Französischkenntnisse verbessern konnte. Wir finden, man sollte so etwas wiederholen.“ (Jules Declair, Onyeozichukwu Ezebugwu, Ana Martinez-Casadesus, Bela Putz, Maximilian Koch, 7a)
Luisa Bittner, Dr. Isabelle Mensel