Vier Jahre Ukrainekrieg – Kundgebung in Rheinbach

Heute jährt sich der Beginn des Krieges in der Ukraine zum vierten Mal. Seitdem erleben Millionen Menschen Angst, Verlust und die Zerstörung ihrer Heimat – vieles davon betrifft auch Familien von Schülerinnen und Schülern in Europa. Wir wollen heute einen Moment innehalten, hinschauen und unsere Gedanken und unser Gebet den Menschen widmen, die unter diesem Krieg leiden.
Gebet für den Frieden:
Gott,
wie zerbrechlich unsere Sicherheiten sind,
wie gefährdet unsere Ordnungen,
das erleben wir in diesen Tagen.
Wer sieht uns mit unserer Hilflosigkeit?
Wütend und fassungslos erleben wir,
wie Machthaber die Freiheit und das Leben vieler Menschen gefährden.
Wie am Rand Europas ein Krieg geführt wird.
Was geschieht als Nächstes?
Was könnten wir tun, das helfen oder etwas bewegen würde?
Wie so viele suchen wir Zuflucht bei dir und Schutz,
innere Ruhe und einen Grund für unsere Hoffnung.
Wir bringen dir unsere Sorgen.
Wir bitten dich für die, die um ihr Leben fürchten,
und für die, die sich beharrlich für friedliche Lösungen einsetzen.
Amen.
Kundgebung in Rheinbach
Die Organisation Partnerschaft des Friedens lädt gemeinsam mit „Rheinbach-Hilft“ am 24.Februar zu einer Kundgebung ein, die anlässlich des vierten Jahrestags des Kriegsbeginns in der Ukraine abgehalten wird. Der Treffpunkt für die Veranstaltung ist der Vorplatz der St. Martinskirche um 18 Uhr. Dort werden der Vorsitzende der Partnerschaft des Friedens, Stefan Raetz, Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Alfred Eich, der Vorsitzende von „Rheinbach-Hilft“, über die aktuelle Lage der Hilfe informieren.
Michael Bornemann