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Klimakonferenz-Simulation

Monitor mit Klimadaten, rechts: + 2,5 Grad, unten Tabelle mit Einsparungen
Datum:
3. Juli 2026
Von:
Berit Keiser
Schülerinnen und Schüler an Gruppentischen, über viel Material (Papier) gebeugt

2,5 Grad Temperaturanstieg bis 2100: So lautete das Ergebnis nach der ersten Runde der Klimakonferenz-Simulation an unserer Schule. Also ging es in zwei weiterer Runden, denn wie beim Pariser Klimaabkommen beschlossen, lautet das Ziel 1,5 Grad in Bezug auf der Erhöhung der Durchschnittstemperatur. Schülerinnen und Schüler der Erdkundekurse der EF sowie einige Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 9 nahmen an dem Planspiel teil und lernten die Komplexität der Klimapolitik kennen. Nach Runde 3 wurden 1,9 Grad berechnet – ein großartiger Erfolg.
Die Schülerinnen und Schüler vertraten jeweils Ländergruppen, die wie in der UN-Klimakonferenz miteinander verhandelten. Sie legten eigene Emissionsziele für fossile Brennstoffe fest und überlegten, wie viel Klimaschutz gewünscht, ob bzw. in welcher Höhe ein Klimafonds einzurichten ist und wie mit Entwaldung und Landverbrauch umgegangen werden soll. Während sich China in der Simulation großzügig zeigte und bereit war, in den Klimafonds einzuzahlen, herrschte Unzufriedenheit mit der EU. Es gab rege Diskussionen um Bestrebungen der Ländergruppen und die Unterschiede zwischen den Entwicklungsländern des globalen Südens mit Regenwald und dem globalen Norden, der sich zögerlich verhielt, wurden deutlich.

drei Schülerinnen und ein Schüler im Gespräch

Die Auswirkungen der jeweiligen Entscheidungen waren direkt während der Vorträge der Schülerinnen und Schüler am Monitor zu sehen, nachdem Spielleiter Max Menkenhagen von Multivision e.V. sie in ein Simulationsprogramm eingeben hatte. Er zeigte sich beeindruckt vom Einsatz der Schülerinnen und Schüler fürs Klima und mit welcher Ernsthaftigkeit sie ihre Rollen angenommen hatten.
Der gemeinnützige Verein Multivision in Hamburg konzipiert und organisiert Schulbildungsveranstaltungen. Unser Förderverein finanzierte einen Großteil der Kosten der Klimakonferenz-Simulation, dafür herzlichen Dank!