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Auf Entdeckungsreise bei Paranthropus, Australopithecus, Homo und Co.

Schülerinnen und Schüler stehen um einen großen Schaukasten
Datum:
12. Feb. 2026
Von:
Berit Keiser

Am 30. Januar 2026 haben wir, der Bio-LK von Herrn Herzog, das Neanderthalmuseum in Mettmann besucht. Passend zur Unterrichtsreihe über die Evolution wollten wir mehr über die Menschwerdung erfahren. Und welcher Ort eignet sich da besser als ein Museum nahe der Fundstelle des weltberühmten Neanderthaler-Skeletts?
Zunächst nahmen wir an einer interessanten Führung zum Thema Humanevolution teil. Nach einer kurzen Einführung in die Methoden der Paläoanthropologie (z.B. die lsotopenanalyse) haben wir uns mit der Geschichte der Menschheit beschäftigt. Welche Rolle spielten die Entwicklung von Sprache und aufrechtem Gang, die ersten Werkzeuge, die Ernährung und klimatische Veränderungen? Unser Gruppenleiter hat uns viel Verblüffendes erzählt: zum Beispiel, dass der Kiefer von Neanderthalern groß genug war, dass die Weisheitszähne reingepasst haben. Heutzutage werden uns ja häufig die Weisheitszähne rausoperiert. Das liegt daran, dass sich unsere Kiefer so sehr verkleinert haben, dass gar kein Platz mehr für die Weisheitszähne ist!

 

Neanderthal-Figur lehnt sich über die Brüstung im Museumsbau

Im Anschluss an die Führung durchs Museum haben wir an einem Workshop zum Thema Humanfossilien teilgenommen. Es galt, Abgüsse fossiler Menschenschädel systematisch zu ordnen. Am Schädel lassen sich Merkmale ablesen, die typisch für bestimmte Menschenformen sind. Man kann am Aussehen des Schädels beispielsweise erahnen, ob sich bereits der aufrechte Gang entwickelt hatte. So konnten wir nachvollziehen, was sich wann im Laufe der Zeit entwickelt hat. Es war sehr spannend und mal etwas ganz anderes als die Texte im Bio-Buch! Nach einem aufregenden Tag und viel neuem Wissen haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht.

Bio-LK