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„Ihr gehört ins Guiness-Buch der Rekorde!“, erklärte Helena Schott den Schülerinnen und Schülern. Die Vertreterin der frei-evangelischen Gemeinde kümmert sich um ukrainische Geflüchtete in Rheinbach und dankte für die 10.000-Euro-Spende unserer Schule. Das Geld stammt vom Spendenlauf, der am 23. Mai stattfand. Weitere 80.000 Euro konnten die Klassensprecherinnen und Klassensprecher symbolisch an Birgit Donath von der „Aktion Deutschland hilft“ übergeben. Sie ist bei der Organisation für Großspender zuständig und zeigte sich überwältigt von diesem Betrag. „Es ist einfach großartig, dass so viel Geld zusammengekommen ist“, sagte sie.

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I sind insgesamt 6.600 Kilometer gelaufen, das ist in etwa dreimal die Strecke Rheinbach – Kiew! Dazu kommen die Runden der Oberstufe. Für jede Runde hatten die Unterstufen-Schülerinnen und –Schüler Sponsoren gesucht, bei den älteren war es Kilometergeld. Mit dem Laufen steigerte sich die Motivation, so dass Runde um Runde zusammenkam.

„Aktion Deutschland hilft“ will von dem Geld medizinische Hilfe bezahlen, wozu auch psychologische Traumahilfe gehört. Außerdem soll Geld in Bildung fließen sowie beispielsweise in Kleidung an den Auffangstationen. Gemeinsam mit Nils Garbow überreichte Birgit Donath dem SJG eine Dankesurkunde. Darin heißt es: „Wir danken euch von Herzen für Euer tolles Engagement beim Spendenlauf und Eure großartige Spende von 80.000 Euro! Damit lindert ihr Leid und schenkt ukrainischen Kindern, Frauen und Männern neue Hoffnung in Zeiten des Krieges. Ihr seid klasse!“

Helena Schott berichtete auf Deutsch und Russisch kurz über die Arbeit in Rheinbach. So seien beispielsweise gerade Fahrradhelme gekauft worden, nachdem es Unfälle gegeben habe. Sie ermutigte die SJG-Schülerinnen und -Schüler, die Kinder aus der Ukraine zu unterstützen und ein nettes Wort an sie zu richten.

Hier geht es zum neuesten Film der „Aktion Deutschland hilft“ mit Informationen zu Einsätzen in der Ukraine.

Die SV hat Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, Spenden für die Ukraine zu sammeln. Dabei sind bislang bereits 2.500 Euro zusammengekommen. Julian Buchstab, 8d, hatte die Idee, mit seiner Schwester Felicitas, 5a, in seiner Nachbarschaft von Haus zu Haus zu ziehen. Weil die Reaktionen so positiv waren, machte er sich erneut mit seinen Freunden aus der 8d auf den Weg und sie sammelten auf diese Art mehr als 1.000 Euro. Jan Hermeler, Levi Howe, Benedikt Kabus, Alexander Kasch, Jonathan Kremmel, Tim Sydow und Silas Worm (alle 8d) wollen auch an diesem Wochenende wieder ausschwärmen und um Spenden bitten. Die SV überweist den Gesamtbetrag an die Aktion „Deutschland hilft“.

Die Abiturientin 2020 sammelte viel Geld für den Abiball, der dann aufgrund der Pandemie nicht stattfinden durfte. Jetzt haben die ehemaligen SJG-Schülerinnen und Schüler diesen Betrag gespendet – zum einen an den Förderkreis Bonn e.V. an der Universitätsklinik Bonn, zum anderen an die Tafel in Meckenheim/Rheinbach sowie an unseren Förderverein. ...weiterlesen "Statt Abiball: Ehemalige Abiturienten spenden"

spendeabisjg_vpk-kopieMit rund 2.000 Euro beteiligen sich die Eltern der Abiturientinnen und Abiturienten 2016 an unserer geplanten Boulderwand. Am Samstag, 21. Januar 2017 übertrugen die Stufensprecher Eva Metzen und Zhi jang Wong das Geld aus der Abikasse unserem Förderverein. Schatzmeisterin Susanne Coerver-Weiß nahm es dankbar entgegen: „Eine so große Spende hat der Verein meines Wissens nach noch nie erhalten.“

Die Stufe hat gut gewirtschaftet; Patrick D’Arcy, Elternpflegschaftsvorsitzender der letzten VPK-Stufe, zollte den Stufensprechern großen Respekt für ihr Engagement. Unter anderem mit Stufenpartys, Stadtfesten und Applaus-Lohn bei „Die perfekte Minute“ nahmen die Schülerinnen und Schüler so viel Geld ein, dass der Preis für die Abiball-Eintrittskarte gesenkt werden konnte und nach Abrechnung aller Kosten für die Feierlichkeiten rund ums Abitur mehr als 2.000 Euro übrig waren. Damit das Organisationskomitee überhaupt starten konnte, eine Veranstaltung mit rund 1.000 Gästen zu planen, hatten die Eltern Geld eingezahlt. Daher stand ihnen jetzt auch der Restbetrag zu – den sie gerne spendeten.

Zhi jan Wong betont, die Stufe habe geschlossen hinter den Sprechern gestanden und die vorgeschlagenen Aktionen unterstützt. „Wir haben alle 211 Schülerinnen und Schüler erreicht, per Facebook, What’s App, E-Mail oder auch per Aushang sowie in Stufenversammlungen. So wusste jeder Bescheid“, erklärt Eva Metzen. Dr. Helmut Gaßmann, 2 .Vorsitzender des Fördervereins, betont: „Die Stufe hat gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen können.“ Die beiden Stufensprecher sind sich einig, dabei viel gelernt zu haben. „Ich habe die Organisation als sehr bereichernd erlebt“, so Zhi jang Wong. „Vor allem, was den finanziellen Bereich angeht“, ergänzt Eva Metzen. Wenn sie es einrichten können, wollen sie bei der Einweihung der Boulderwand dabei sein.

Foto: Sabine Dedek