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Wir sind „Digitale Schule“ und wurden dafür am 30. Oktober in Düsseldorf von Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung in NRW, geehrt. Stellvertretend für das SJG nahmen Heidi Kaiser, stellvertretende Schulleiterin, Helmut Gaßmann, MINT-Koordinator, und Julian Wery, Ansprechpartner für den Bereich Digitalisierung, die Auszeichnung entgegen.

49 Schulen konnten sich mit einer entsprechenden Profilbildung qualifizieren. Dazu musste nachgewiesen werden, dass sich Pädagogik und Lernkulturen an der Digitalisierung orientieren, die Lehrkräfte qualifiziert werden, eine regionale Vernetzung stattfindet, ein Konzept zur digitalen Bildung existiert und die Schule über digitale Technik verfügt. Diese Module sind orientiert an der Strategie „Digitale Bildung“ der Kultusministerkonferenz und wurden von Experten und Wissenschaftlern entworfen.

„Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“, erklärteThomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Prof. Dr. Hannes Federrath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ und Präsident der Gesellschaft für Informatik, sagte auf der Veranstaltung: „Eine von Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung geprägte Welt bedarf eines umfassenden Bildungsverständnisses, das technische, gesellschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven gleichermaßen miteinbezieht. Die Auszeichnung ‚Digitale Schule‘ reflektiert diesen Ansatz.“

Die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin.

„Wir freuen uns über diese Ehrung, die zeigt, dass wir zu den Schulen in NRW gehören, die sich intensiv mit diesem zukunftsträchtigen Thema auseinandersetzen“, so Schulleiter Michael Bornemann.

 

Das SJG  wurde wieder als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Dr. Helmuth Gaßmann, Koordinator für Naturwissenschaften, und Tina Kressel, Lehrerin für Biologie und Erdkunde, nahmen die Urkunde am 30. Oktober im Rathaus Dortmund an. Sie dokumentiert, dass die Schule das Profil der so genannten MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in den vergangenen drei Jahren weiter geschärft hat.

Insgesamt wurden 92 Schulen ausNordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Davon erhielten 46 Schulen das erste Mal die Ehrung und weitere 46 Schulen wurden erneut unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) mit dem
Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Mathias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung in NRW, erklärte: „Den MINT-Fächern gehört die Zukunft. Es ist deshalb ein gutes Zeichen, dass die Zahl der MINT-freundlichen Schulen weiter steigt.“

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Weitere Infos hier.

Foto: (c) MINT Zukunft

 

 

Das St. Joseph-Gymnasium setzt sich in besonderer Weise für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die so genannten MINT-Fächer, ein. Im Februar wird dies durch eine Urkunde bestätigt: Unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz wird unsere Schule am
16. Februar 2016 auf der Bildungsmesse didacta in Köln als „MINT-freundliche Schule“ geehrt und darf anschließend das MINT-Siegel tragen.

MINT

Um diese Auszeichnung zu erhalten, müssen diverse Kriterien erfüllt sein – beispielsweise in Bezug auf den schulinternen Lehrplan, die Vernetzung mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen und die Förderung der Schüler und Schülerinnen im naturwissenschaftlichen Denken durch Projekte.

„Die Arbeit mit reinen Mädchen- und Jungengruppen in Unter- und Mittelstufe bietet gerade für den naturwissenschaftlichen Unterricht den Vorteil, dass sich die jeweiligen Begabungen besser entfalten können. Dies belegen auch empirische Untersuchungen. Die in Unter- und Mittelstufe erworbene Kompetenz und das Selbstvertrauen bilden die Grundlage dafür, sich im gemischten Oberstufenunterricht zu behaupten. Außerdem werden insbesondere Mädchen ermutigt, ihren Beruf in einem breiteren Spektrum zu suchen“, heißt es in der erfolgreich eingereichten Bewerbung für die Ehrung. Darüber hinaus spielt auch die Stundentafel eine Rolle: Abweichend vom allgemeinen Lehrplan des Landes NRW werden Physik und Chemie (ab Klasse 8) und Biologie in der Mittelstufe durchgängig unterrichtet, um eine Kontinuität im Lernprozess zu erzielen. Auch die angebotenen Wahlpflichtkurse Biologie/Chemie („Gesundheit-Krankheit“), BioGeoChemie („Boden-Wasser-Luft-Energie“) und Informatik stärken das MINT-Profil des SJG. Darüber sind die vielen naturwissenschaftlichen AGs sowie die Beteiligung an ZdI-Projekttagen („Zukunft durch Innovation“) und die regelmäßige Teilnahme an diversen Wettbewerben der verschiedenen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer zu nennen.

Weitere Informationen zur Initiative „MINT-freundliche Schule“ unter http://www.mintzukunftschaffen.de/mint-freundliche-schulen.html.