Springe zum Inhalt

Drei Ausbildungsmodule bei den Maltesern waren zu absolvieren, auf der Jahresabschlussfeier erhielten die neuen Schulsanitäter ihre Ernennungsurkunde. Jasmin Schöbel, ehemalige SJG-Schülerin und heute Rettungsassistentin bei den Maltesern, überreichte sie ihnen. Geleitet wird DSC_4065 Kopie
das Sani-Team jetzt von Viola Merk (Stufe 11) und Pia-Marie Lanzerath (Stufe 10); Kira Hofmann, die bislang die Leitung hatte, macht in diesem Jahr Abitur.

Auch bei den betreuenden Lehrern gibt es eine Veränderung: Die Schulleitung dankte Beate Meier, die sich 18 Jahre lang um die Sanis gekümmert hat, und Stephanie Jansen, sechs Jahre lang dabei, für ihr Engagement.  Vera Träbert und Tobias Herzog haben die Aufgabe der Betreuung von ihnen übernommen.

momoEinige Schülerinnen und Schüler durften sie schon kennen lernen: Momo, elf Wochen alt, Labrador Retriever und wird nun Schulhündin am SJG. Dort wird sie in den Klassen und Kursen von Frau Otremba als Schulhund eingeführt. Ihre ersten Begegnungen mit unseren Schülern hatte sie im Bio-LK von Frau Otremba und in den „Hundestunden“ der Klassen 5 im Rahmen des NaWi-Unterrichtes. ...weiterlesen "Unser Schulhund Momo ist da!"

DSC_3981-001

Der Jury fiel die Entscheidung nicht leicht, doch es konnte nur einen Sieger oder eine Siegerin geben. Letztlich wurde Katja Krancke (6b) am Freitag, 11. Dezember 2015, auserkoren, unsere Schule beim Vorlesewettbewerb auf regionaler Ebene zu vertreten. Sie hatte im ersten Teil aus den "Chaosschwestern" gelesen und überzeugte auch in der zweiten Runde beim Vorlesen des ihr fremden Textes.

DSC_3957-001Als die Kandidaten der sechsten Klassen lasen, war es in der Aula mucksmäuschenstill. Alle Sechstklässler hatten sich versammelt, um den Vorträgen der Klassensieger Jonas Jeske (6d), Katja Krancke (6b), Sophia Ulbrich (6c), Justin Dorothea (6e) und Selma Hochheim (6a) zu lauschen. Jonas Jeske las aus „Big Game“ , Sophia Ulbrich aus „Eragon. Das Vermächtnis der Drachenreiter“, Justin Dorothea aus „Der kleine Hobbit“ und Selma Hochheim aus „Der letzte Vampir“.

Zur Auflockerung gab es für alle Zuhörer nach der ersten Leserunde ein Quiz mit Fragen rund um Kinderbücher, das begeistert aufgenommen wurde. Als den Deutschlehrern die Fragen ausgingen, steuerten einige Schüler eigene Quizfragen bei. Dann ging es für die Kandidaten in die zweite Runde, in der sie aus einem unbekannten Text lesen musste und auch diese Aufgabe überzeugend lösten. Die Jury, zu der neben den Deutschlehrern Frau Beier, Frau Clasen, Frau Keiser, Herr Löbach und Herr Weyer auch die Schülerinnen Annika Händeler, Nina Kopp und Rachel Schreiber  aus der Jahrgangsstufe 12 gehörten, zog sich anschließend zur Beratung zurück. Herr Herzog zeigte den Zuhörern währenddessen ebenfalls sein Vorlesetalent und las die begonnene Geschichte "Überraschung für zwei" zu Ende. Bei der Siegerehrung wurden alle Vorleserinnen und Vorleser mit einem Buchgutschein belohnt und erhielten viel Applaus.

DSC_3983-001

 

advent2015Am Freitag, 18. Dezember 2015, präsentiert das Sankt Joseph-Gymnasium Rheinbach zwischen 15 und 17.30 Uhr eine schwungvolle Einstimmung auf Weihnachten: Die Musikensembles der Schule präsentieren adventliche und weihnachtliche Klänge im historischen Treppenhaus des Hauptgebäudes. Als Gastensemble kommt die Streichergruppe des Gymnasiums am Turm Mechernich hinzu. Eltern und Schülerinnen der Klasse 7a, die von einigen Oberstufenschülerinnen und -schülern verstärkt werden, servieren zu den Klängen duftende Getränke und schmackhafte Kuchen.

Der Erlös des Adventskaffees kommt in erster Linie dem Orchester (anstehende Orchesterfahrt nach USA u. ä.) und zu einem geringeren Teil der Abifeier 2016 zugute.

DSC_3937Seit 20 Jahren bestehen Partnerschaften mit Schulen in Frankreich und Großbritannien; im Jubiläumsjahr überschnitten sich die Besuche unserer Austauschschüler sogar. Mädchen aus dem Großraum Paris und aus York waren gleichzeitig am SJG zu Gast und freuten sich über die adventliche Atmosphäre. Ausflüge zu Weihnachtsmärkten standen für beide Gruppen hoch im Kurs. ...weiterlesen "20 Jahre Austausch mit Frankreich und England"

Das St. Joseph-Gymnasium setzt sich in besonderer Weise für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die so genannten MINT-Fächer, ein. Im Februar wird dies durch eine Urkunde bestätigt: Unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz wird unsere Schule am
16. Februar 2016 auf der Bildungsmesse didacta in Köln als „MINT-freundliche Schule“ geehrt und darf anschließend das MINT-Siegel tragen.

MINT

Um diese Auszeichnung zu erhalten, müssen diverse Kriterien erfüllt sein – beispielsweise in Bezug auf den schulinternen Lehrplan, die Vernetzung mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen und die Förderung der Schüler und Schülerinnen im naturwissenschaftlichen Denken durch Projekte.

„Die Arbeit mit reinen Mädchen- und Jungengruppen in Unter- und Mittelstufe bietet gerade für den naturwissenschaftlichen Unterricht den Vorteil, dass sich die jeweiligen Begabungen besser entfalten können. Dies belegen auch empirische Untersuchungen. Die in Unter- und Mittelstufe erworbene Kompetenz und das Selbstvertrauen bilden die Grundlage dafür, sich im gemischten Oberstufenunterricht zu behaupten. Außerdem werden insbesondere Mädchen ermutigt, ihren Beruf in einem breiteren Spektrum zu suchen“, heißt es in der erfolgreich eingereichten Bewerbung für die Ehrung. Darüber hinaus spielt auch die Stundentafel eine Rolle: Abweichend vom allgemeinen Lehrplan des Landes NRW werden Physik und Chemie (ab Klasse 8) und Biologie in der Mittelstufe durchgängig unterrichtet, um eine Kontinuität im Lernprozess zu erzielen. Auch die angebotenen Wahlpflichtkurse Biologie/Chemie („Gesundheit-Krankheit“), BioGeoChemie („Boden-Wasser-Luft-Energie“) und Informatik stärken das MINT-Profil des SJG. Darüber sind die vielen naturwissenschaftlichen AGs sowie die Beteiligung an ZdI-Projekttagen („Zukunft durch Innovation“) und die regelmäßige Teilnahme an diversen Wettbewerben der verschiedenen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer zu nennen.

Weitere Informationen zur Initiative „MINT-freundliche Schule“ unter http://www.mintzukunftschaffen.de/mint-freundliche-schulen.html.

 

 

Lesung de Valesco 1Inmitten ihrer weiblichen Zuhörerschar fühlte sich Stefanie de Velasco sichtlich wohl. Die Autorin des Jugendbuchs „Tigermilch“ war am Mittwoch, 11. November 2015, im Rahmen des Käpt’n Book Festivals zu Gast bei uns und las vor drei Mädchen-Klassen der Stufe 9.

„Das Klima ist schon anders, wenn auch Jungen dabei sind, denn ‚Tigermilch’ ist vor allem ein Buch für Mädchen“, erklärte de Velasco zu Beginn ihrer Lesung. Allerdings gingen die Hauptfiguren des Romans nicht auf eine erzbischöfliche Schule und ob sie an Gott glauben, wüsste sie auch nicht, „aber das sind trotzdem ganz nette Mädchen“.

Der Berliner Autorin, die in Bonn aufgewachsen ist, liegt es am Herzen, die Welt dieser Mädchen auch denen zu vermitteln, denen das multikulturelle Berlin so weit entfernt scheint. Sie selbst sei sehr berührt gewesen, als sie aus der Provinz kommend in der Hauptstadt erlebt habe, welche Probleme Jugendliche haben. Einige davon tauchen in der Welt der 14-jährigen Figuren wieder auf, z.B. der Umgang mit Alkohol, eine drohende Abschiebung, das Verhalten gegenüber Jungs oder ein Ehrenmord.

Lesung de Valesco 2

Die Schülerinnen wollten mehr aus dem Roman hören, als Stefanie de Velasco den zweiten Teil der Veranstaltung, die Fragestunde, beginnen wollte. Sie waren fasziniert von der poetischen Sprache de Valescos und von den Ideen der Heldinnen. So spielen Jameelah und Nini ein Spiel mit Wörtern, die ganz normal klingen, die aber niemand sagen dürfe, wie das Wort „Ufo“ – wer das verwende, würde für verrückt gehalten. Andererseits seien daran glauben und etwas sagen doch zwei unterschiedliche Dinge. „Ufo ist so wie Gott. Gott gibt es nur, weil Leute daran glauben“ – war einer von vielen Denkanstößen aus dem Buch für die Schülerinnen.

Lesung de Valesco 3

Für ein kurzes Gespräch mit der 37-jährigen Autorin war trotz längeren Vorlesens noch Zeit. Petra Goeb, Leiterin des Medienzentrums am St. Joseph-Gymnasium, freut sich über die positiven Reaktionen der Schülerinnen. Seit vier Jahren arbeitet sie mit den Organisatoren des Lesefestivals Käpt’n Book zusammen und hatte diese Veranstaltung vorbereitet.

Der Abenteuerroman über die zwei unzertrennlichen Freundinnen, die schnell erwachsen werden wollen, ist im Medienzentrum ausleihbar. Petra Goeb schildert ihre Lese-Erfahrung: „ Dieser Jugendroman über eine außergewöhnliche Freundschaft, über die Liebe und den Tod, über Verlust und Sehnsucht, sowohl schonungslos als auch zart erzählt, hat mich sehr berührt. Die Freundinnen Nina und Jameelah probieren in Berlin das Erwachsensein und geraten dabei in einen eskalierenden Familienkonflikt. Dem Leser wird vermittelt, dass nicht ein gewisses Alter, sondern nur die Erfahrungen, die uns zustoßen, uns erwachsen machen.“

Tennis-SJGEin weiterer Erfolg für die Tennis-Mädchen des St. Joseph-Gymnasiums, Rheinbach: Zum sechsten Mal in Folge wurde das Team im Oktober Kreismeister. Zuvor mussten die Mannschaften des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, Meckenheim sowie die Mannschaft des Gymnasiums Hennef geschlagen werden. In Meckenheim gewann unser Team bereits am 10. September mit 4:2, gegen Hennef gingen die Mädchen am 19. Oktober ebenfalls mit 4:2 als Sieger hervor.

Seit 2010 nimmt das St. Joseph-Gymnasium mit mindestens einer, oft auch mit mehreren Mannschaften an den alljährlichen Kreismeisterschaften der Schulen im Tennis teil. Seit 2010 hat mindestens eine Mannschaft immer den Kreismeistertitel nach Rheinbach geholt. Im Jahr 2013 wurde die Mannschaft der Wettkampfklasse III anschließend sogar noch Meister des Regierungsbezirks Köln, des südlichen Nordrhein-Westfalens und schließlich Landesmeister. Als solcher nahm sie im September 2013 in Berlin am Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ teil und errang dort den 10. Platz. Tennis-SJG

Die Spielerinnen von links nach rechts: Laura Gebert, Stefanie Windemuth, Eva Metzen, Anna Wichert, Katrin Landsberg

IMG_7663Wie wird ein Hund zum Blindenführhund? Dieser Frage gingen zwei fünfte Klassen am Freitag, 30. Oktober nach – aber nicht anhand eines Lehrbuchs oder eines Films, sondern aus nächster Nähe und ganz praktisch: In einer Doppelstunde war Hündin Leila zu Gast am SJG. Biologielehrerin Cornelia Otremba bereitet den einjährigen braunen Labrador Retriever ehrenamtlich auf die Ausbildung zum Blindenführhund vor. Die Blindenführhundschulen arbeiten mit Paten zusammen, die die Sozialisierung und Ausbildung des Welpen im ersten Lebensjahr übernehmen.

Im Rahmen der Blindenführhundausbildung lernt ein solcher Hund rund 40 Kommandos, von denen Junghund Leila bereits zehn sicher beherrscht. So konnten noch nicht alle Kommandos des Blindenführhundes vorgeführt werden, aber dass neben „Sitz!“ und „Platz!“ auch Anweisungen wie „Such Zebra!“ (Such den Zebrastreifen!) von Bedeutung sein können, wurde der Schülergruppe schnell klar. Schließlich solle der Hund die Augen des Blinden ersetzen, so C. Otremba. „Im Straßenverkehr genauso wie im Berufsleben.“

IMG_7661

Zum einen erfuhren die Mädchen und Jungen, wie der Hund einzelne Kommandos erlernt, zum anderen wurde ihnen bewusst gemacht, wie sie sich einem Blindenführhund gegenüber im Alltag verhalten sollen. „Blindenführhunde besitzen ein Geschirr mit Haltebügel und Leine; tragen sie dieses, haben sie ‚Arbeitszeit’ und dürfen nicht von fremden Personen angefasst oder gestört werden, da sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren müssen. Es dürfen ihnen keine Fehler unterlaufen, da das sonst ein großes Unfallrisiko für den Blinden darstellt“, erklärte C. Otremba den aufmerksamen Fünftklässlern. Auch weitere Einsatzgebiete des Labradors wie die Jagd, Begleitung von Behinderten sowie als Therapie- oder Schulhund waren Thema der Hundestunde.IMG_7597

Leila eroberte schnell die Herzen der Mädchen und Jungen, wünschen sich doch viele von ihnen solch einen Familienhund. In der Hundestunde lernten sie unter anderem, wie man einen Hund begrüßen oder streicheln sollte, und welche Merkmale ihm als Fleischfresser mit Raubtiergebiss zuzuordnen sind. In einem Experiment untersuchten die Schülerinnen und Schüler das Fressverhalten und die bevorzugte Nahrung des Hundes. Frisst ein Fleischfresser wirklich nur Fleisch? (siehe dazu den Kurzfilm)

Nur ungern ließen die beiden Klassen Leila wieder gehen – in der Hoffnung, dass sie nach ihrer Ausbildung ein Seelenfreund eines blinden Menschen werde.

IMG_7612

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

ZDI-Kreativ„So ein Mist ... Käfer“ war der Titel eines der Projekte, die das St. Joseph Gymnasium Rheinbach (SJG) für Grundschüler und Grundschülerinnen angeboten hatte. Am Dienstag, 20. Oktober kamen etwa 70 junge Forscher von der Grundschule St. Martin und der Katholischen Grundschule Merzbach, um im Rahmen der landesweiten Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) an Projekten zu arbeiten.

ZDI-Wald2

Auch in den beiden weiteren Gruppen standen Mistkäfer im Vordergrund. So sammelten die SJG-Biologielehrer Dr. Helmut Gaßmann und Vera Träbert mit Viertklässlern allerlei Krabbeltiere im Rheinbacher Stadtwald – neben Käfern auch Tausendfüßler, Asseln, Käferlarven und Frösche. „Wir haben gemeinsam alle möglichen Verstecke durchforstet, ganz viele Steine umgedreht und viele Tiere entdeckt“, berichtet Gaßmann. Waren die Tiere erst einmal eingefangen, ging es mit der Lupe in der Hand ans Bestimmen. „Die Grundschüler aus Merzbach waren mit Begeisterung dabei.“

Das war auch bei dem Projekt „Käfer-Kreationen“ zu sehen, das Biologie- und Kunstlehrerin Renate Neffgen gemeinsam mit Sechstklässlerinnen vom SJG durchführte. Für die fachliche Grundlage sorgten die Gymnasiastinnen mit ihren Präsentationen zum Mistkäfer. Sie unterstützten die jungen Besucher auch bei der anschließenden Aufgabe, einen Fantasiekäfer zu gestalten – inspiriert von exotischen Käfern, die Renate Neffgen im Rahmen einer Geschichte ebenfalls kurz vorgestellt hatte. Die zunächst gebastelten Mistkäfer verwandelten sich dank ihrer bunten Verkleidung in knallige und leuchtende Käfer.

ZDI-KreativDerweil notierten die Teilnehmer des Projekts der Biologielehrerinnen Cornelia Otremba und Andrea Schulte ihre Vermutungen, wie sich Mistkäfer einem Pferdeapfel gegenüber verhalten – und prüften dann anhand von Experimenten, ob ihre Vermutung richtig war: „Er nähert sich, er nähert sich!“ Nach zwei Schulstunden hatten sich die Grundschüler aus der Bachstraße mit Hilfe von Zehntklässlern viel Wissen über die Käfer angeeignet und verließen begeistert den Biologie-Raum – nicht ohne den Schokoladenkäfer noch aufzuessen, den sie zu Beginn der Stunden am SJG mit einem richtigen Käfer verglichen hatten. ZDI-Bioraum2 ZDI-Käfer-Hand ZDI-Käfervergleich ZDI-Kreativ2

„Die zweimal im Jahr stattfindenden ZdI-Projekte motivieren Schülerinnen und Schüler, sich für Naturwissenschaften zu interessieren“, erklärt Cornelia Otremba. Helmut Gaßmann ergänzt: „Neugier zu wecken ist unser Ziel – es macht Freude zu sehen, wie viel Spaß unsere jungen Gäste mitbringen.“

ZDI-Wald