Springe zum Inhalt

Gruppenbild Sanis Sie wissen, wie man Verbände anlegt, Verletzte transportiert und Blutzucker misst: Nach ihrer Erste-Hilfe-Ausbildung sind unsere neuen Schulsanitäter fit für allerlei Notfälle. 30 Achtklässlerinnen und Achtklässler bereichern jetzt das bestehende Team unseres Schulsanitätsdienstes. Jasmin Schöbel, Rettungssanitäterin bei den Maltesern, überreichte ihnen am 24. Juni 2016 ihre Urkunden.

In zwei Gruppen erhielten die Neulinge zwischen September 2015 und Mai 2016 in der Rettungswache der Malteser in der Buschstraße ihre Ausbildung in Erste Hilfe, Erweiterte Erste Hilfe und Schulsanitätsdienst mit insgesamt 35 Unterrichtseinheiten.

Gemeinsam mit drei Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 11, drei Schülerinnen aus der 10 und 18 aus der 9 sind sie künftig zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird. „Sie wissen genau, was sie tun dürfen, worauf sie achten müssen und wann auf jeden Fall ein Lehrer dabei sein muss“, erklärt Ausbilderin Jasmin Schöbel, die gern mit den Neuen gearbeitet hat.

Urkunden2Sanis

IMG_3159Unsere sechsten Klassen pilgerten am 31. Mai 2016 mit vielen Gruppen anderer erzbischöflichen Schulen zum Altenberger Dom. Von Odenthal-Neschen ging es nach einem Aussendungsgottesdienst, den Schulseelsorger Pater Schacknies hielt, zunächst im Gänsemarsch in den Wald. Dort betete die Jahrgangsstufe gemeinsam und wurde an den Gott erinnert, der schon mit Abraham mitgegangen ist. Ziel der Wallfahrt war wie jedes Jahr der Altenberger Dom. Weihbischof Ansgar Puff empfing die Schülerinnen und Schüler am Portal. In seiner Ansprache ging er der Frage nach: „Wenn Jesus spricht: Ich bin der Weg - was meint er eigentlich damit?“ Nach dem Gottesdienst verabschiedete er sich von vielen persönlich.

P1060624 (1)

 

IMG_3164

 

IMG_3154

 

IMG_3137 „Kind ohne Stimme“ heißt der Song, den vier Zehntklässlerinnen vom SJG beim Wettbewerb „Raise your Voice“ eingereicht haben. „Girls Living 4 Music“, wie sich Sarah Ruf (Gesang und Klavier), Hannah Bürger (Gesang), Alina Hilger (Gesang und Gitarre) und Lea Marie Altenburg (Gesang) nennen, sind damit unter die ersten Zehn gekommen. Die Online-Abstimmung für den besten Song läuft noch bis zum 15. Mai und damit die Chance ein Schulkonzert mit Ado Kojo, Musiker und Pate der Aktion, sowie eine Profi-Musikausrichtung im Wert von 3.000 Euro zu gewinnen. Unter den 10 Besten zu heißt, bedeutet schon einmal einen Preis in Höhe von 500 Euro ersungen zu haben. Gratulation! Jetzt heißt es: Für „Kind ohne Stimme“ stimmen!

Geschrieben hat das Lied Sarah Ruf. Sie hatte im Radio von dem Wettbewerb gehört und spontan entschieden, mitzumachen. Ihre Freundinnen zögerten nicht lange, und so nahmen sie gemeinsam den Song zu Hause auf. „Haben wir kein Recht gehört zu werden?“ und „Haben wir kein Recht auf unsere Fehler“ heißt es in dem Lied der jungen Sängerinnen.

Im Song-Contest sind Schüler der 9. bis 13. Klasse dazu aufgefordert worden, gemeinsam mit ihrem Kurs, ihrer AG, Klasse oder Stufe ein Lied über Kinderrechte zu schreiben. Eine Jury, bestehend Ado Kojo sowie aus VerRaise_Your_Voice_Pressefoto_AdoKojo_RGB-1tretern des Deutschen Kinderschutzbunds Bundesverband e. V., von ROLAND Rechtsschutz, aus der Politik und der Musik, haben die zehn besten Songs ausgewählt. Ziel des Wettbewerbs, den der Deutsche Kinderschutzbund mit der Roland Rechtsschutzversicherung ausrichtet ist e
s, dass die Schüler ihre Rechte kennenlernen und erfahren, wo sie Unterstützung bekommen, wenn diese verletzt werden.

https://www.raise-your-voice.de/voting/

Labor2Ein Tag im Labor und dennoch in der Schule – das konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 erleben. Dr. Ina Siebenkotten und Dr. Dagmar Assadsolimani waren zum wiederholten Mal mit ihrem mobilen Labor „Science to Class“ zu Gast und leiteten die insgesamt fast 70 Nachwuchsbiologen der drei Biologie-Leistungskurse und einiger Grundkurse dabei an, ihren genetischen Fingerabdruck herzustellen.

 

Dieses Projekt fand am Freitag, 22.4., Montag, 25.4. und Dienstag, 26.4.2016 statt. Neben den Versuchsanweisungen erhielten die Schülergruppen vielfältige Einblicke in die Laborarbeit, außerdem informierten die beiden Biologinnen über mögliche Berufsbilder für die zukünftigen Naturwissenschaftler. Bei ihrem Experiment isolierten die Schülerinnen und Schüler DNA aus Zellen ihrer eigenen Mundschleimhaut, vermehrten sie in einem Thermocycler mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und analysierten sie mittels Gelelektrophorese, einem Verfahren, mit dem man Moleküle zur Identifikation voneinander trennen kann. Außerdem beschäftigten sie sich mit der Frage, wo der genetische Fingerabdruck zum Einsatz kommt.

Labor3

„Was wir mit den Schülergruppen analysieren, sagt nichts über mögliche Krankheiten oder Charaktereigenschaften aus“, betonte Dr. Ina Siebenkotten. „Wir nehmen uns nur einen Genort vor; für einen Vaterschaftstest beispielsweise sind acht Orte nötig.“ Vielmehr gehe es darum, exemplarisch die Vorgehensweise kennen zu lernen und auf diese Weise an wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen. Sie freute sich über die rege Mitarbeit der Elftklässler; die wiederum fanden die Zeit im Labor eindrucksvoll und erklärten: „So etwas kann man wiederholen!“

Finanziert wurden die Labortage durch die Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI).

Weitere Infos: http://www.science-to-class.de/

P1030400„Rund um die Milch“ war der Titel des Projektes, das wir für Grundschüler am Mittwoch, 13. April, angeboten hatten. Voller Neugier und Wissensdurst besuchten etwa 50 junge Forscherinnen und Forscher der Grundschule St. Martin, Rheinbach und der Katholischen Grundschule Merzbach das Gymnasium, um im Rahmen der landesweiten Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) an dem Projekt zu arbeiten.

Während in einer Gruppe unter der Leitung von Tina Kressel und Dr. Helmut Gaßmann die Inhaltsstoffe der Milch erforscht wurden, lag der Fokus der zweiten Gruppe auf den Milchprodukten. Hier wurde unter Anleitung von Andrea Schulte und Cornelia Otremba mit verbundenen Augen verkostet, geschmeckt, bewertet und erraten. Ein besonderer Spaß war das Einüben des Melkvorgangs mittels wassergefüllter Einweghandschuhe, deren gelöcherte Fingerspitzen die Zitzen des Euters repräsentierten. „Das spritzt in alle Richtungen!“, amüsierte sich eine Schülerin bei dem Versuch, das Gemolkene in die Melkschüssel laufen zu lassen.

Schließlich ging es an den Nachvollzug der Herstellung einzelner Milchprodukte. Eng und liebevoll betreut wurden die Grundschüler durch Gymnasiasten, die für das Gelingen und für das Verständnis der fachlichen Grundlage der einzelnen Versuche sorgten. Mittels einer Sprühflasche wurde der fette Rahm in feinsten Tröpfchen mit der Magermilch dauerhaft vermischt, also homogenisiert. Schließlich stellten die Grundschüler Quark her und butterten in Handarbeit wie in alten Zeiten. Natürlich wurden alle Produkte auch probiert. Begeistert äußerte ein Schüler: „Wir kaufen jetzt zu Hause keine Butter mehr! Die mache ich ab sofort immer selber.“

Die Jungforscher der anderen Gruppe zeigten als angehende Wissenschaftler großes Interesse an vielen Fragen rund um die Milch: „Warum ist Milch weiß? Was bedeutet 3,5 % Fettgehalt? Warum schmeckt die Milch ein wenig süß? Ist Lactose-freie Milch Lactose-frei? Wie bekomme ich Fett und Wasser getrennt?“ In zweieinhalb Stunden waren die meisten Fragen geklärt, aber mindestens genauso viele neue Fragen aufgetaucht – ganz im Sinne von wissenschaftlichem Arbeiten. Zu guter Letzt marschierte die Klasse im Gänsemarsch höchst umweltschonend zu Fuß von Rheinbach zurück nach Merzbach.

Diese ZdI-Projekttage, die im Rahmen der Förderung des Interesses an den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zweimal im Jahr durchgeführt werden, dienen der Kooperation zwischen den verschiedenen Schulen und Schultypen. „Die Projekte motivieren Schülerinnen und Schüler, sich für Naturwissenschaften zu interessieren“, erklärt Andrea Schulte. Helmut Gaßmann ergänzt: „Es macht Freude zu sehen, wie viel Engagement und Freude unsere jungen Gäste mitbringen.“ Das St. Joseph-Gymnasium, seit Februar dieses Jahres mit dem offiziellen Siegel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet, wird sich natürlich auch in Zukunft an den Projekten beteiligen.

(Andrea Schulte, Helmut Gaßmann)

MINTDie Schulgemeinschaft weiß schon lange, dass sich das SJG für naturwissenschaftliche Fächer in besonderer Weise einsetzt; jetzt ist dies sogar besiegelt: Wir dürfen mit der Plakette "„MINT-freundliche Schule“ werben. Unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz erhielt die Schule auf der Bildungsmesse „Didacta“ in Köln in der vergangenen Woche die Urkunde.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Eine Schule, die das Siegel erhält, muss einen umfangreichen Kriterienkatalog abdecken - das hat das SJG mit seinem schulinternen Lehrplan, den naturwissenschaftlichen AGs, der erfolgreichen Teilnahme an diversen Wettbewerben, Projekten und Kooperationen mit der Wirtschaft unter Beweis gestellt.

Als ausgezeichnete „MINT-freundliche Schule“ profitiert das SJG nun von einem aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Schulen bestehenden Netzwerk. Auf diese Weise werden die Schülerinnen und Schüler schon früh an potenzielle Arbeitsplätze herangeführt und kommen mit naturwissenschaftlichen Forschern in Kontakt.

MINT-SJG

Dr. Helmut Gaßmann (2. v.l.) und Cornelia Otremba nehmen als Vertreter des St. Joseph-Gymnasiums die MINT-Auszeichnung an. Der Schule wird als Partner die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbH, Bonn zur Seite gestellt, hier vertreten durch Thomas Michel (2.v.r.). Thomas Sattelberger, Vorsitzender „MINT Zukunft schaffen“ (l.) und Stefan Ginthum, LEGO Education (r.) gratulierten.

 

KatjaTeam

Für die Jury war es eine eindeutige Entscheidung: Katja Krancke aus der 6b hat den Vorlesewettbewerb auf der Kreisebene gewonnen. Dank ihrer Mitschülerinnen (stehend von links)  Laura Berbuir, Elena Leonardi und Leah Wiesner, die sie am Montag, 15.2.16, zum Vorlesen am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Bornheim, begleitet hatten, bewahrte sie bis zum Schluss Ruhe.

Das war nicht einfach, schließlich durfte sie erst als elfte von 16 Teilnehmern lesen. „Solange habe ich mich aufs  Zuhören konzentriert“, erzählt Katja. „Eine Konkurrentin war richtig gut! Als ich dran war, habe ich mir große Mühe mit der Betonung gegeben und die Stimme verstellt, wenn es passte.“ Auf diese Weise konnte sie nicht nur bei ihrem Vortrag aus „Das verdrehte Leben der Amélie“ punkten, sondern zeigte auch beim Fremdtext aus „Herr der Diebe“ ihre Vorlesekunst.

Für die nächste Ebene, den Bezirksentscheid, wünschen wir Katja viel Erfolg!

Linker1 „Dschihad Calling“ heißt das aktuelle Buch des Jugendbuchautors Christian Linker, aus dem er am Montag, 25. Januar 2016, vor Schülerinnen und Schülern der Oberstufe las. Der Leverkusener ging selbst auf eine katholische Schule, studierte Theologie und hat das Schreiben seit einigen Jahren zum Beruf gemacht.

Was treibt einen jungen deutschen Studenten zum Salafismus? Dieser Frage ist Christian Linker nachgegangen und einige seiner Recherche-Ergebnisse, verarbeitet im Roman, stellte er den Schülerinnen und Schülern vor. Der 18-jährige Jakob, Hauptfigur des Romans, ist fasziniert von Samiras Augen und macht sich auf die Suche nach ihr – mit Erfolg. Ihr Bruder Adil nimmt ihn auf, nachdem Jakob Streit mit seiner Freundin hatte, aus seiner WG ausgezogen und nach einer durchzechten Nacht ohne Papiere, Geld und Bleibe ist. Adil lebt anders, als Jakob es kennt, das fasziniert ihn. Und so lernt er immer mehr den Salafismus kennen. Mit dem Weihnachtsfest zu Hause kann er gar nichts mehr anfangen, er empfindet es als sinnlos, wohingegen der Islam ihm Halt gibt.

Woher er denn so gut Arabisch könne, lautete eine der Fragen an den Autor nach der Lesung. „Das sind Floskeln, die in den Videos der Salafisten immer wieder auftauchen“, erklärte Linker, der sich intensiv mit der Szene befasst hat. „Haben Sie denn alle Videos, von denen Sie geschrieben haben, auch angesehen?“, wollte ein Schüler wissen. „Ich habe mir viel angeschaut, aber nicht alles bis zum Schluss“, lautete Linkers Antwort. Die Videos im Roman seien eine fiktive Zusammenstellung, ähnliches gebe es aber sehr wohl im Netz.

Linker2

Dass sein Roman beim jungen Publikum gut ankam, freute den Autor sichtlich; es war für ihn die erste Lesung daraus vor Schülern, die auch nach der Arbeit eines Schriftstellers fragten. „Hatten Sie auch schon einmal eine Schreibblockade?“, lautete eine Frage. „Die Angst vor dem leeren Word-Dokument ist unbegründet. Ein gutes Konzept hilft, dann funktioniert es, dass man morgens mit dem Schreiben beginnt. Das ist ein ganz normaler Job“, so Linker.

Linker3

Drei Ausbildungsmodule bei den Maltesern waren zu absolvieren, auf der Jahresabschlussfeier erhielten die neuen Schulsanitäter ihre Ernennungsurkunde. Jasmin Schöbel, ehemalige SJG-Schülerin und heute Rettungsassistentin bei den Maltesern, überreichte sie ihnen. Geleitet wird DSC_4065 Kopie
das Sani-Team jetzt von Viola Merk (Stufe 11) und Pia-Marie Lanzerath (Stufe 10); Kira Hofmann, die bislang die Leitung hatte, macht in diesem Jahr Abitur.

Auch bei den betreuenden Lehrern gibt es eine Veränderung: Die Schulleitung dankte Beate Meier, die sich 18 Jahre lang um die Sanis gekümmert hat, und Stephanie Jansen, sechs Jahre lang dabei, für ihr Engagement.  Vera Träbert und Tobias Herzog haben die Aufgabe der Betreuung von ihnen übernommen.

momoEinige Schülerinnen und Schüler durften sie schon kennen lernen: Momo, elf Wochen alt, Labrador Retriever und wird nun Schulhündin am SJG. Dort wird sie in den Klassen und Kursen von Frau Otremba als Schulhund eingeführt. Ihre ersten Begegnungen mit unseren Schülern hatte sie im Bio-LK von Frau Otremba und in den „Hundestunden“ der Klassen 5 im Rahmen des NaWi-Unterrichtes. ...weiterlesen "Unser Schulhund Momo ist da!"