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Die Schulgemeinde des  Erzb. St. Joseph-Gymnasiums trauert umBeckers_Dr_RalfDr. Ralf Beckers
geb. am 15.6.1963, verst. am 14.4.2016.

Am Mittwoch, 11. Mai, fand in der 6. Stunde in der Schulkapelle ein Trauergottesdienst statt, zu dem alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Angehörige eingeladen waren. 
Auch in den nächsten Tagen liegt noch das Kondolenzbuch aus, in das sich alle Anteilnehmenden eintragen können.

Wir verlieren einen lieben Kollegen und Lehrer, der mit klarem Blick auf seine seltene und sehr schwere Erkrankung dennoch seine Lebenszuversicht bewahren konnte.
Herr Dr. Beckers war seit 1999 an unserer Schule als Lehrer für die Fächer Physik und Chemie tätig. Er hat mitgewirkt, die Naturwissenschaften zu einem wichtigen Element im Profil unserer Schule zu entwickeln. Er war sehr vielseitig interessiert und hat die breite Palette unseres Projektunterrichtes durch einen Einführungskurs in die chinesische Sprache und Kultur bereichert. Sein Unterricht erreichte ein hohes fachliche Niveau, ohne die Anliegen und Interessen der Schülerinnen und Schüler aus dem Blick zu verlieren. Unsere besondere Anteilnahme gilt auch seiner Familie.
Hans Rieck, OStD i. K., Schulleiter

P1030400„Rund um die Milch“ war der Titel des Projektes, das wir für Grundschüler am Mittwoch, 13. April, angeboten hatten. Voller Neugier und Wissensdurst besuchten etwa 50 junge Forscherinnen und Forscher der Grundschule St. Martin, Rheinbach und der Katholischen Grundschule Merzbach das Gymnasium, um im Rahmen der landesweiten Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) an dem Projekt zu arbeiten.

Während in einer Gruppe unter der Leitung von Tina Kressel und Dr. Helmut Gaßmann die Inhaltsstoffe der Milch erforscht wurden, lag der Fokus der zweiten Gruppe auf den Milchprodukten. Hier wurde unter Anleitung von Andrea Schulte und Cornelia Otremba mit verbundenen Augen verkostet, geschmeckt, bewertet und erraten. Ein besonderer Spaß war das Einüben des Melkvorgangs mittels wassergefüllter Einweghandschuhe, deren gelöcherte Fingerspitzen die Zitzen des Euters repräsentierten. „Das spritzt in alle Richtungen!“, amüsierte sich eine Schülerin bei dem Versuch, das Gemolkene in die Melkschüssel laufen zu lassen.

Schließlich ging es an den Nachvollzug der Herstellung einzelner Milchprodukte. Eng und liebevoll betreut wurden die Grundschüler durch Gymnasiasten, die für das Gelingen und für das Verständnis der fachlichen Grundlage der einzelnen Versuche sorgten. Mittels einer Sprühflasche wurde der fette Rahm in feinsten Tröpfchen mit der Magermilch dauerhaft vermischt, also homogenisiert. Schließlich stellten die Grundschüler Quark her und butterten in Handarbeit wie in alten Zeiten. Natürlich wurden alle Produkte auch probiert. Begeistert äußerte ein Schüler: „Wir kaufen jetzt zu Hause keine Butter mehr! Die mache ich ab sofort immer selber.“

Die Jungforscher der anderen Gruppe zeigten als angehende Wissenschaftler großes Interesse an vielen Fragen rund um die Milch: „Warum ist Milch weiß? Was bedeutet 3,5 % Fettgehalt? Warum schmeckt die Milch ein wenig süß? Ist Lactose-freie Milch Lactose-frei? Wie bekomme ich Fett und Wasser getrennt?“ In zweieinhalb Stunden waren die meisten Fragen geklärt, aber mindestens genauso viele neue Fragen aufgetaucht – ganz im Sinne von wissenschaftlichem Arbeiten. Zu guter Letzt marschierte die Klasse im Gänsemarsch höchst umweltschonend zu Fuß von Rheinbach zurück nach Merzbach.

Diese ZdI-Projekttage, die im Rahmen der Förderung des Interesses an den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zweimal im Jahr durchgeführt werden, dienen der Kooperation zwischen den verschiedenen Schulen und Schultypen. „Die Projekte motivieren Schülerinnen und Schüler, sich für Naturwissenschaften zu interessieren“, erklärt Andrea Schulte. Helmut Gaßmann ergänzt: „Es macht Freude zu sehen, wie viel Engagement und Freude unsere jungen Gäste mitbringen.“ Das St. Joseph-Gymnasium, seit Februar dieses Jahres mit dem offiziellen Siegel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet, wird sich natürlich auch in Zukunft an den Projekten beteiligen.

(Andrea Schulte, Helmut Gaßmann)

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Der Jury fiel die Entscheidung nicht leicht, doch es konnte nur einen Sieger oder eine Siegerin geben. Letztlich wurde Katja Krancke (6b) am Freitag, 11. Dezember 2015, auserkoren, unsere Schule beim Vorlesewettbewerb auf regionaler Ebene zu vertreten. Sie hatte im ersten Teil aus den "Chaosschwestern" gelesen und überzeugte auch in der zweiten Runde beim Vorlesen des ihr fremden Textes.

DSC_3957-001Als die Kandidaten der sechsten Klassen lasen, war es in der Aula mucksmäuschenstill. Alle Sechstklässler hatten sich versammelt, um den Vorträgen der Klassensieger Jonas Jeske (6d), Katja Krancke (6b), Sophia Ulbrich (6c), Justin Dorothea (6e) und Selma Hochheim (6a) zu lauschen. Jonas Jeske las aus „Big Game“ , Sophia Ulbrich aus „Eragon. Das Vermächtnis der Drachenreiter“, Justin Dorothea aus „Der kleine Hobbit“ und Selma Hochheim aus „Der letzte Vampir“.

Zur Auflockerung gab es für alle Zuhörer nach der ersten Leserunde ein Quiz mit Fragen rund um Kinderbücher, das begeistert aufgenommen wurde. Als den Deutschlehrern die Fragen ausgingen, steuerten einige Schüler eigene Quizfragen bei. Dann ging es für die Kandidaten in die zweite Runde, in der sie aus einem unbekannten Text lesen musste und auch diese Aufgabe überzeugend lösten. Die Jury, zu der neben den Deutschlehrern Frau Beier, Frau Clasen, Frau Keiser, Herr Löbach und Herr Weyer auch die Schülerinnen Annika Händeler, Nina Kopp und Rachel Schreiber  aus der Jahrgangsstufe 12 gehörten, zog sich anschließend zur Beratung zurück. Herr Herzog zeigte den Zuhörern währenddessen ebenfalls sein Vorlesetalent und las die begonnene Geschichte "Überraschung für zwei" zu Ende. Bei der Siegerehrung wurden alle Vorleserinnen und Vorleser mit einem Buchgutschein belohnt und erhielten viel Applaus.

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Das St. Joseph-Gymnasium setzt sich in besonderer Weise für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die so genannten MINT-Fächer, ein. Im Februar wird dies durch eine Urkunde bestätigt: Unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz wird unsere Schule am
16. Februar 2016 auf der Bildungsmesse didacta in Köln als „MINT-freundliche Schule“ geehrt und darf anschließend das MINT-Siegel tragen.

MINT

Um diese Auszeichnung zu erhalten, müssen diverse Kriterien erfüllt sein – beispielsweise in Bezug auf den schulinternen Lehrplan, die Vernetzung mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen und die Förderung der Schüler und Schülerinnen im naturwissenschaftlichen Denken durch Projekte.

„Die Arbeit mit reinen Mädchen- und Jungengruppen in Unter- und Mittelstufe bietet gerade für den naturwissenschaftlichen Unterricht den Vorteil, dass sich die jeweiligen Begabungen besser entfalten können. Dies belegen auch empirische Untersuchungen. Die in Unter- und Mittelstufe erworbene Kompetenz und das Selbstvertrauen bilden die Grundlage dafür, sich im gemischten Oberstufenunterricht zu behaupten. Außerdem werden insbesondere Mädchen ermutigt, ihren Beruf in einem breiteren Spektrum zu suchen“, heißt es in der erfolgreich eingereichten Bewerbung für die Ehrung. Darüber hinaus spielt auch die Stundentafel eine Rolle: Abweichend vom allgemeinen Lehrplan des Landes NRW werden Physik und Chemie (ab Klasse 8) und Biologie in der Mittelstufe durchgängig unterrichtet, um eine Kontinuität im Lernprozess zu erzielen. Auch die angebotenen Wahlpflichtkurse Biologie/Chemie („Gesundheit-Krankheit“), BioGeoChemie („Boden-Wasser-Luft-Energie“) und Informatik stärken das MINT-Profil des SJG. Darüber sind die vielen naturwissenschaftlichen AGs sowie die Beteiligung an ZdI-Projekttagen („Zukunft durch Innovation“) und die regelmäßige Teilnahme an diversen Wettbewerben der verschiedenen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer zu nennen.

Weitere Informationen zur Initiative „MINT-freundliche Schule“ unter http://www.mintzukunftschaffen.de/mint-freundliche-schulen.html.

 

 

IMG_7663Wie wird ein Hund zum Blindenführhund? Dieser Frage gingen zwei fünfte Klassen am Freitag, 30. Oktober nach – aber nicht anhand eines Lehrbuchs oder eines Films, sondern aus nächster Nähe und ganz praktisch: In einer Doppelstunde war Hündin Leila zu Gast am SJG. Biologielehrerin Cornelia Otremba bereitet den einjährigen braunen Labrador Retriever ehrenamtlich auf die Ausbildung zum Blindenführhund vor. Die Blindenführhundschulen arbeiten mit Paten zusammen, die die Sozialisierung und Ausbildung des Welpen im ersten Lebensjahr übernehmen.

Im Rahmen der Blindenführhundausbildung lernt ein solcher Hund rund 40 Kommandos, von denen Junghund Leila bereits zehn sicher beherrscht. So konnten noch nicht alle Kommandos des Blindenführhundes vorgeführt werden, aber dass neben „Sitz!“ und „Platz!“ auch Anweisungen wie „Such Zebra!“ (Such den Zebrastreifen!) von Bedeutung sein können, wurde der Schülergruppe schnell klar. Schließlich solle der Hund die Augen des Blinden ersetzen, so C. Otremba. „Im Straßenverkehr genauso wie im Berufsleben.“

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Zum einen erfuhren die Mädchen und Jungen, wie der Hund einzelne Kommandos erlernt, zum anderen wurde ihnen bewusst gemacht, wie sie sich einem Blindenführhund gegenüber im Alltag verhalten sollen. „Blindenführhunde besitzen ein Geschirr mit Haltebügel und Leine; tragen sie dieses, haben sie ‚Arbeitszeit’ und dürfen nicht von fremden Personen angefasst oder gestört werden, da sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren müssen. Es dürfen ihnen keine Fehler unterlaufen, da das sonst ein großes Unfallrisiko für den Blinden darstellt“, erklärte C. Otremba den aufmerksamen Fünftklässlern. Auch weitere Einsatzgebiete des Labradors wie die Jagd, Begleitung von Behinderten sowie als Therapie- oder Schulhund waren Thema der Hundestunde.IMG_7597

Leila eroberte schnell die Herzen der Mädchen und Jungen, wünschen sich doch viele von ihnen solch einen Familienhund. In der Hundestunde lernten sie unter anderem, wie man einen Hund begrüßen oder streicheln sollte, und welche Merkmale ihm als Fleischfresser mit Raubtiergebiss zuzuordnen sind. In einem Experiment untersuchten die Schülerinnen und Schüler das Fressverhalten und die bevorzugte Nahrung des Hundes. Frisst ein Fleischfresser wirklich nur Fleisch? (siehe dazu den Kurzfilm)

Nur ungern ließen die beiden Klassen Leila wieder gehen – in der Hoffnung, dass sie nach ihrer Ausbildung ein Seelenfreund eines blinden Menschen werde.

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Der Tag der offenen Tür findet in diesem Schuljahr am Samstag, 14. November, statt. Er beginnt um 10 Uhr in der Sporthalle mit der Begrüßung aller interessierten Schülerinnen und Schüler der vierten Schuljahre und deren Eltern. Anschließend erhalten alle Mädchen und Jungen die Gelegenheit, die Schule bei einem Rundgang durch Lernstationen und Präsentationen aktiv kennen zu lernen. Eltern erhalten nähere Informationen in der Sporthalle und können danach an Führungen durch die Einrichtung teilnehmen. Ab 12 Uhr besteht die Gelegenheit zur individuellen Beratung in Aula und Mariensaal (Altbau). Auch können Anmeldetermine vereinbart werden.

Flyer zum Download: SJG-Einladung-10-2015-v2

Im traditionellen Adventgottesdienst - diesmal aus besonderem Anlass einen Tag vor dem letzten Schultag - verabschiedete Prälat Gerd Bachner, Leiter der Abteilung Schule/Hochschule des Erzbistums Köln, Schulseelsorger Heinz Willi Rivert SAC, der nach drei Jahren Einsatz in den Dienst der katholischen Pfarrgemeinde Rheinbach wechselt. ...weiterlesen "Schritte auf Weihnachten zu"

Großer Andrang herrschte bei der Eröffnung des Tages der offenen Tür in der Turnhalle. Nach der Eröffnung durch die beiden Unterstufenchöre von St. Joseph-Gymnasium (SJG) und Vinzenz-Pallotti-Kolleg (VPK) begrüßte Schulleiter Hans Rieck die Jungen und Mädchen der vierten Schuljahre und erläuterte im Wechsel mit Heidi Kaiser (stellvertretende Schulleiterin ) und Ralf Nelles (Unterstufenkoordinator) den Schulwechsel von der Grundschule auf das Gymnasium. ...weiterlesen "Großer Andrang beim Tag der offenen Tür"