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IMG_0200kleinVictoria Schaay (rechts) hat den Vorlesewettbewerb des Rhein-Sieg-Kreises gewonnen. Die Schülerin der Klasse 6c setzte sich im Rheinbacher Stadttheater in einem spannenden Wettbewerb gegen Konkurrenten und Konkurrentinnen von 18 Schulen aus dem Kreisgebiet durch. In der Vorrunde galt es zum einen, eine Passage aus einem bekannten Buch vorzulesen, wofür Victoria sich „Krabat“ von Otfried Preußler ausgewählt hatte:  „Auf ‚Krabat’ bin ich gekommen, weil das Buch spannend und teilweise auch etwas gruselig ist. Am Ende rettet Krabats große Liebe sogar sein Leben – und diese Mischung ist genau das, was mir gefällt,“ erklärt die glückliche Gewinnerin.

[Not a valid template]Im Verlauf des Wettbewerbes mussten anschließend zwei fremde Texte vorgelesen werden. Auch hier wurden Betonung, Tempo und Gestaltung bewertet. Im spannenden Finale erwies sich Victoria schließlich als beste Vorleserin. ‚Die Freude am Lesen ist Victoria stets anzumerken. „Ich lese unfassbar gern, denn da verliert man sich schnell in der Geschichte“, berichtet sie. „Ich mag am Lesen einfach alles, die Atmosphäre, das Rascheln der Seiten und die Art, wie man sich bei guten Büchern in die Situationen hineindenken kann.“ Schulsiegerin war Victoria im Dezember mit einem Vortrag aus „Winston. Ein Kater in geheimer Mission“ von Frauke Scheunemann geworden. Schon damals begeisterte sie die Jury.

Eine neue Gelegenheit, ihre Begeisterung für das Lesen zu präsentieren, hat Victoria am 19. April, wenn mit dem St. Joseph-Gymnasium ihre eigene Schule Gastgeberin des Bezirks-Entscheides in der Aula des Vinzenz-Pallotti-Kollegs sein wird. Ausrichter und vom Börsenverein beauftragt ist die Buchhandlung Kayser, die sich dazu mit der Katholischen Öffentlichen Bücherei (KÖB) St. Martin und dem Verein " Rheinbach liest" zusammentut. 

„Die Welt brennt an allen Ecken und Enden und wir sind mittendrin!“ - Getreu diesem Motto trafen sich die Regierungschefs, Staats- und Wirtschaftsminister der Regionen zu den POL-IS-Sitzungstagen vom 22.. bis zum 24. Januar in den Räumlichkeiten des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums mit dem Ziel, sich den internationalen Krisen und Konflikten dieser Welt zu stellen. POL-IS ist eine Simulation, die die UN als internationale Organisation abbilden soll. Dabei geht es um politische und internationale Sicherheitsfragen, die es durch die Zusammenarbeit der einzelnen Regionen zu bewältigen gilt. Im Rahmen der Veranstaltung war es den Schülerinnen und Schülern möglich, ...weiterlesen "Drei Tage um internationale Sicherheitsfragen gerungen"

In Begleitung ihrer beiden Klassenlehrer Johannes Wagner (im Bild: Mitte) und Bernhard Vogt spürte die Klasse 9d im Bonner Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland den „Folgen von Nationalsozialismus und Holocaust bis heute“ nach. Das Museum hatte für den Thementag ein Arbeitsheft konzipiert, das Schülergruppen zu verschiedenen Informationspunkten auf den drei Ebenen der Daueraustellung dirigierte, wo sie auf Experten trafen, mit deren Hilfe die Exponate zur Beantwortung der Fragen und zur Lösung der Arbeitsaufträge ausgewertet werden konnten.

[Not a valid template]So konnten die Schülergruppen von der Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürger durch die Nationalsozialisten, über die strafrechtliche Verfolgung der Nazi-Verbrechen im Nachkriegsdeutschland und der Frage der Wiedergutmachung bis zum Wiedererstarken rechten Gedankenguts in der heutigen Bundesrepublik die Wirkungen historischer Ereignisse auf ihre eigenes Leben nachvollziehen.

Ganz nebenbei führte dabei ein von Geschichtslehrer Johannes Wagner erstelltes Arbeitsprogramm zu einem interessanten Überblick über deutsche Geschichte nach 1945.

„An diesem Tag im Haus der Geschichte haben wir uns interaktiv vorrangig mit dem Thema Nationalsozialismus beschäftigt. Bei diesem Ausflug hat jeder viel mitgenommen. Ich kann das Haus der Geschichte nur empfehlen, zumal das in der Schule Gelernte dort noch einmal besonders gefestigt werden kann“, berichtet David Werdin, Schüler der Klasse 9d.

… die am Lastschrifteinzugsverfahren teilnehmen: Bislang wurden die Mitgliedsbeiträge zu zwei Terminen, die individuell gewählt werden konnten (Oktober oder März), eingezogen. 
Wie auf der letzten Mitgliederversammlung beschlossen, möchten wir aus Gründen der Vereinheitlichung und Vereinfachung der Abläufe den Termin für alle Lastschriften auf den Monat März festlegen.
Dies bedeutet, dass alle Mitgliedsbeiträge zum gleichen Termin eingezogen werden. Nach wie vor wird also der individuelle Beitrag ein Mal im Kalenderjahr (= Geschäftsjahr) eingezogen.

Danke für die Kenntnisnahme!

Ihr Fördererverein

SJG - ganz jeck! Diesen Eindruck vermittelte überraschender Besuch am Montag. Nicht weniger als vier junge Dreigestirne und Prinzenpaare aus der Umgebung werden unter anderem von Schülerinnen des St. Joseph-Gymnasium gestellt.  Unterstufen-Koordinator Ralf Nelles (oben links), und Schulleiter Michael Bornemann (oben, 2. v. l.) begrüßten das gut gelaunte Kinderdreigestirn der KG Morenhoven (vorn v. l.: Lara Scheben, Klasse 6b, Eva Schmitz, Klasse 5a, und Tara Düsssel, Klasse 6d des Städtischen Gymnasiums), Prinzessin Lina Jirasek (Stufe 11, 2. Reihe, rechts))des Jugenddreigestirns der KG Freundschaftsbund aus Dünstekoven, das Rheinbacher Kinderprinzenpaar Amira Righi (Klasse 5c, mittlere Reihe, 2. v. r.) und Emma Maiworm (Klasse 6d SGR, 2. Reihe, links), das von der Prinzengarde gestellt wird, sowie die Meckenheimer Kinderprinzessin Katharina Grohs (Klasse 5a, obere Reihe rechts), die den Stadtsoldaten angehört. Alle Tollitäten waren von ihren Auftritten am Wochenende noch ein wenig heiser. Bis zu 70, teilweise 100, Verpflichtungen kommen die jungen Karnevalistinnen in der Session nach, wenn sie bei Kinderbällen, in Altenheimen oder auf Seniorensitzungen auftreten. Für die Züge an Karneval wünschen sich alle vor allem trockenes Wetter. Die gute Laune bringen sie schon selbst mit - diesen Eindruck konnten die Rheinbacher Lehrer bei der Stippvisite der jecken Würdenträger gewinnen.  ...weiterlesen "Jeckes St. Joseph-Gymnasium"

Die beiden Sozialwissenschaft-Leistungskurse aus der Q2 und der Leistungskurs von Herrn Stoffel aus der Q1 besuchten kurz vor Weihnachten den frisch gewählten Landtagsabgeordneten Oliver Krauß (CDU) im Landtag in Düsseldorf und konnten von der Tribüne aus Politik hautnah erleben. Nach der Diskussion über die Haushaltsplanung sprachen die Schülerinnen und Schüler mit Oliver Krauß unter anderem darüber, was Politik Jugendlichen bieten kann und erhielten einen guten Einblick in die Arbeit eines Politikers.

Felix Schmitz

Es geht weiter! Kieran Didi (links) und Marvin Alberts (rechts) haben bei der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) 2018 die dritte Runde erreicht. Sie gehörten zu den 10 besten Schülerinnen und Schülern der zweiten Runde in Nordrhein-Westfalen und nahmen Ende Januar an einer einwöchigen Akademie an der Universität Münster teil. Hier führten Sie diverse Versuche aus Botanik, Zoologie, Mikrobiologie und Genetik durch. Die Woche endete mit einer Feierstunde, bei der die 40 besten Biologinnen und Biologen der zweiten Runde geehrt und gefeiert wurden.

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Beide Schüler aus der Qualifikationsphase 2 (Q2, Stufe 12) gehören durch ihre Leistungen in der zweiten Runde auch zum siebenköpfigen Team des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Februar in der dritten Runde der IBO in Kiel zum bio-olympischen Wettkampf antritt (dies bedeutet auch, dass unsere Schule knapp 30 Prozent des nordrhein-westfälischen Teams der dritten Runde stellt). Diese dritte Runde ist wiederum verbunden mit einem einwöchigen Aufenthalt an der Universität Kiel und mehreren Abschlussprüfungen.

 

 

 

 

 

 

 

Etwa 45 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern treten in den Wettstreit. Ist man dort erfolgreich, folgt noch eine vierte Runde, ebenfalls einwöchig in Kiel, aus der das deutsche Team der Internationalen Biologie-Olympiade hervorgeht, welches dann international antritt.

Helmut Gaßmann

Nachdem wir uns im Geschichtsunterricht bereits seit einigen Wochen mit der NS-Zeit beschäftigt hatten, konnten wir mit unserer Exkursion zum ELDE-Haus nach Köln den Teilaspekt der nationalsozialistischen Terrorherrschaft eindrucksvoll vertiefen.

Das ELDE-Haus diente in den Jahren 1933 bis 1945 der Gestapo (der Geheimen Staatspolizei) als Hauptquartier für den Gau Köln, zu dem auch Rheinbach gehörte. Die oberen Etagen wurden von der Verwaltung und für Verhöre genutzt, die Keller dienten als Gefängniszellen, und im Hof fanden sogar Hinrichtungen statt.

Zur Vorbereitung der Exkursion hatten wir uns im Unterricht mit dem Schicksal von Gussie Adenauer beschäftigt, der Frau des früheren Kölner Oberbürgermeisters und späteren Bundeskanzlers. Nachdem ihr Mann aus der Internierung hatte fliehen können, wurde Gussie Adenauer im ELDE-Haus verhört und anschließend in Brauweiler inhaftiert, wo sie unter dem Eindruck des Verhörs einen Selbstmordversuch unternahm.

Wir fanden das schon schlimm genug, aber nach dem Besuch der Ausstellung, vor allem der Gefängniszellen im Keller, wurde uns klar, dass viele andere Menschen dort noch viel Schlimmeres durchmachen mussten: zunächst politische Gegner des NS-Regimes und, gegen Ende des Krieges, auch viele sogenannte "Fremdarbeiter".

Wir wurden in zwei Gruppen durch das Haus geführt, zuerst durch die oberen Etagen und dann, als Abschluss, in den Keller, Den beiden jungen Frauen, die uns durch die Ausstellung führten, merkte man an, dass es ihnen ein Herzensanliegen war, uns zu vermitteln, wie schlimm und grausam die NS-Herrschaft für diejenigen war, die - aus Sicht der Nazis - nicht zur Volksgemeinschaft dazugehörten.

Die Eindrücke, die wir bei dieser Exkursion gewonnen haben, werden wir so bald nicht vergessen.

Der Eintritt in dieses NS-Dokumentationszentrum in der Nähe des Hauptbahnhofs ist für Schülerinnen und Schüler übrigens frei. Wir empfehlem jedem, das ELDE-Haus einmal zu besuchen!

Lothar Bleeker und Julia Hüffel

Fatjona Maliqi (Klavier) spielt am Freitag, 16. Februar, 19.30 Uhr in der Aula des Vinzenz-Palloti-Kollegs die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach. Diese gelten zu Recht als eines der bedeutendsten und schwierigsten Werke der gesamten Klavierliteratur. Der virtuose und gestalterische Anspruch ist so enorm dass sich nur wenige besonders ambitionierte Pianisten an diese Aufgabe heranwagen, meist erst nach langjähriger Vorbereitung und im fortgeschrittenen Alter. Gewagt und gewonnen hat Fatjona Maliqi (21), deren erste Aufführung der Goldberg-Variationen in der Musikhochschule Münster kürzlich mit zahlreichen Bravos und Standing Ovations gefeiert wurde. ...weiterlesen "Klavierabend in der Pallotti-Aula"

Ally ist elf Jahre alt und kann weder lesen noch schreiben. Doch das darf niemand merken und so überspielt sie ihre Schwächen mit schlechtem Benehmen. In ihrer Klasse ist sie eine Einzelgängerin, ihre Mitschüler machen sich über sie lustig. Doch dann bekommt ihre Klasse einen neuen Lehrer…..

Monika Sobetzko, Schauspielerin und selbst Legasthenikerin, las am Dienstag, 5. Dezember, aus dem Jugendroman „Wie ein Fisch im Baum“ von Lynda Mullaly Hunt vor Schülerinnen und Schülern der Klassen 7, die sich von der Geschichte um Ally fesseln ließen und im Anschluss Fragen stellten.

Aus diesem Buch als „Betroffene“ für Schüler vorzulesen, das sei ein Projekt, das sie mit dem Verein „Rheinbach liest“ geplant hat, so erzählt sie. Die Lesung bei uns war für sie Premiere; sie sei sehr aufgeregt, da ihr das Lesen immer noch nicht leicht falle.

Sie erklärt den Kindern, was „Legasthenie“ bedeutet und spricht sehr offen mit ihnen über ihren Lebensweg, und dass sie mit Hilfe von Logopäden und viel Unterstützung durch die eigene Familie, vor allem aber mit sehr viel Übung und großem Arbeitseinsatz ihr Abitur geschafft hat.

Sie macht Mut und weist auf viele kreative Eigenschaften der von Lese- und Rechtsschreibschwäche betroffenen Menschen hin, wie starke Intuition und große Phantasie, macht aber auch sehr deutlich, dass großer Einsatz nötig ist.

Zitat aus dem Buch: „Jeder ist auf seine Weise klug. Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, er sei dumm.“