Springe zum Inhalt

Bereits zum fünften Mal fand am SJG eine Suchtpräventionswoche für die Jahrgangsstufe 8 statt. Alle Schülerinnen und Schüler hatten hierbei Gelegenheit an drei Projekten teilzunehmen.

Was sind legale, was illegale Drogen? Ist es strafbar Cannabis zu besitzen? Es zu konsumieren? Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich je drei Schüler jeder Klasse, um am Ende der Woche die Ergebnisse ihren Mitschülern anschaulich zu präsentieren. Dabei erhielten sie fachliche Unterstützung von Hauptkommissarin Seiffert aus Bonn.

Was überhaupt eine Sucht ist, wie sie entsteht, woran man sie erkennt, aber auch wie man eine Abhängigkeit vermeiden kann, waren Themen eines Workshops von „Abenteuer Pur“. Im Rahmen dieses Workshops fuhr jede Klasse nach Bonn zur Wache GABI (Gemeinsame Anlaufstelle Bonn Innenstadt), besser bekannt also „Bonner Loch“. Je ein Vertreter der Polizei und des Ordnungsamts zeigten und erklärten den Jugendlichen vor Ort, was eine Leben mit einer Sucht bedeuten kann. Besonders eindrücklich war für die Schüler ein so genannter Druckpunkt. Nur wenige Meter entfernt von einem lebhaften Fußweg fanden sie Plätze mit Blutresten, Erbrochenem, gebrauchten Kondomen sowie Spritzbesteck vor.

Mit Erkrankungen wie Magersucht, Bulimie und Ess-Sucht beschäftigte sich die interaktive Ausstellung „Klang meines Körper“, die für zwei Wochen zu Gast im Mariensaal des SJG war. Hier konnten sich die Schüler einerseits über die  Ursachen und Symptomen der verschiedenen Essstörungen, vor allem aber erhielten sie intensive Eindrücke aus dem Leben Betroffener. Junge Frauen sowie ein junger Mann erzählen auf vielfältige Art von ihrem Leben, Wünschen und Sehnsüchten und ihrem kreativen Ausweg aus der Krankheit.

img_3765„Solch ein Angebot würde ich auf jeden Fall wieder annehmen“, urteilt Mendel Balog, nachdem er im August dieses Jahres die Deutsche Juniorakademie besucht hat. Daran darf jeder allerdings nur einmal teilnehmen. Die Erfahrungen, die der Neuntklässler unserer Schule in diesem Sommercamp für besonders Begabte gemacht hat, möchte er nicht missen. Elf Tage lang beschäftigte er sich auf Schloss Loburg in Ostbevern, das eigentlich ein Gymnasium samt Internat des Erzbistums Münster beherbergt, mit Nanotechnologie. Dass der Kurs in Englisch stattfand, stellte für ihn keine Schwierigkeit dar, schließlich besucht der 15-Jährige bereits einige Wochenstunden des Englisch-Leistungskurses von Gabriele Pesch, die ihn auch für die Juniorakademie vorgeschlagen hatte.

Als Vorbereitung auf den Kurs hatte Mendel einen Vortrag vorzubereiten. Unter dem Titel „What is Nanotechnology?“ präsentierte er 18 weiteren Jugendlichen, was er erarbeitet hatte. Mit den anderen Kursteilnehmern setzte er sich mit Themen wie dem Einsatz von Nanopartikeln in der Medizin, Biologie, Chemie und Elektrotechnik ausein-ander. Es gab viel Zeit für Experimente und das selbst-ständige Arbei-ten anhand von Materialien. Zum Abschluss bereiteten die Jugendlichen eine Präsentation auf Englisch für ihre Eltern vor. „Bei der Akademie waren nur gute und motivierte Schüler“, berichtet Mendel, „es hat Spaß gemacht, mit ihnen zusammen auf Universitätsniveau zu lernen.“ Außerdem sei die Stimmung sehr gut gewesen, „alle waren miteinander befreundet“. Dazu trugen auch die abendlichen Veranstaltungen bei – Sport, Musik oder ein Ungarischkurs, den Mendel mit großer Freude anbot.

Für Gabriele Pesch, Koordinatorin Individuelle Förderung, ist die Teilnahme von Schülern an Akademien ein wichtiger Baustein der Begabtenförderung, die mit dem Programm „Forschendes Lernen“ für die Jahrgangsstufen 7 und 8 weiter ausgebaut werden soll.

Die Deutschen JuniorAkademien (DJA) bieten talentierten Jugendlichen aus der Sekundarstufe I jedes Jahr intellektuelle Herausforderungen, die weit über den Schulstoff hinausgehen. Jede Schule innerhalb Nordrhein-Westfalens darf zwei Schülerinnen oder Schüler vorschlagen. Nach sechs Jahren haben wir zum ersten Mal jemanden schicken dürfen. Die Koordination erfolgt durch das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland.

Eine Turnhalle voller neugieriger Gesichter: Die Bänke waren an unserem Tag der offenen Tür am 5. November 2016 gut gefüllt – mit Viertklässlern und ihren Familien, die sich über unsere Schule informieren wollten. Nach einem musikalischen Empfang durch den Chor unter der Leitung von Martin Kirchharz gingen Mädchen und Jungen jeweils getrennte Wege. Während sie an Lernstationen erfahren konnten, eine kurze Zeit am SJG Schülerin oder Schüler zu sein, wurden die Eltern von Lehrerinnen und Lehrern durch die Schule geführt. So konnten die Familien unter anderem Bekanntschaft mit unserer Schulhündin Momo schließen, chemikalische Experimente oder Roboter verfolgen, offene Proben von Bigband und Orchester anhören oder künstlerisch tätig sein.

Bei seiner kurzen Ansprache wies Schulleiter Michael Bornemann schon kurz auf die anstehenden Baumaßnahmen hin. Ralf Nelles, Unterstufenkoordinator, gab einige Informationen zur Unterstufe und Dr. Jutta Gröschl, Schulpflegschaftsvorsitzende, ging auf das gute Schulklima ein.

Ohne Komplikationen fanden sich Eltern und Kinder im Mariensaal wieder und konnten sich – dank der Kuchenspenden der Fünftklässer-Eltern und deren Organisation der Cafeteria – im Mariensaal stärken.

tot2 tot3

Reisen bildet: In der Woche vor den Herbstferien, d.h. in der ersten Oktoberwoche, waren unsere Leistungskurse der Jahrgangsstufe 12 auf Studienfahrt.

frankreich2Der Französisch-LK, der kleinste Kurs, war mit Frank Rollmann – natürlich – in Frankreich unterwegs. Von Antibes aus wurde die Côte Azur bereist: Monaco, Nizza, Grasse und St. Tropez. Weitere Ziele waren die Verdun-Schlucht und Avignon. Neben monumentalen Bauwerken wie das Fort-Carré in Antibes, der Palais du Prince in Monaco oder der Papstpalast in Avignon hinterließ die Promenade in Nizza bleibenden Eindruck. „Dort stand ein riesiger Pavillon voll mit Kerzen, Kuscheltieren, Kreuzen und Fahnen. Auch Plakate mit Sprüchen hingen dort zum Gedenken an die Anschläge im Sommer. An der Strandpromenade war ein abgesperrter Fußgängerbereich, wo Erinnerungsstücke an die Verstorbene hingelegt worden waren. Das warfrankreich1 ein sehr bedrückendes Bild für uns alle“, berichtet Stephanie Gröschl. Neben den Referaten auf Französisch kamen auch Gespräche mit Einheimischen nicht zu kurz.

Ulla Sassen-Breuer, Tina Kressel und Dr. Helmut Gaßmann leiteten die Fahrt der Leistungskurse Biologie und Erdkunde in die Toskana. Die 30 Schülerinnen und Schüler hatten ihr Quartier in Viareggio an der Versiliaküste aufgeschlagen. Unter geografischem und kulturhistorischem Schwerpunkt besichtigte die toskana2 Gruppe die Städte Lucca und Siena. Geografie und Biologie standen bei der ganztägigen Schiffstour entlang der Cinque Terre im Vordergrund – Delfinsichtung inklusive! Beim letzten Ausflug, einer Trekking-Tour durch die Apuanischen Alpen stand der Aspekt der Landschaftszerstörung durch den Marmorabbau im Vordergrund.

Das Fazit der Kursfahrt nach Venedig, zu dem der LK Geschichte mit Daniela Roggendorff aufgebrochen war, lautet: „ Man kann gar nicht sagen, was an der Fahrt am besten war, alles war toll. Die Fahrt war ein Gesamtkunstwerk“, so venedigJana Greßnich. Dazu zählten auch ein Besuch auf der Insel Murano und des Markusdoms, der Gemäldegalerie Academia sowie Gondelfahrten.

In eine ganz andere Himmelsrichtung zog es den Deutsch-LK von Barbara Haas sowie den Mathe-LK von Beate Hoffmann – wenn auch mit zweistündiger Verspätung des Busses, der nach vier Stunden Fahrt dann auch noch kaputt ging. Weit nach Mitternacht kamen die Schülerinnen und Schüler dann aber doch in Prag an. Durch eine Stadtführung und die Besichtigung der Prager Burg erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über die Geschichte Prags. Während der Deutsch-LK sich später in die Braukunst (und Biergenuss) einweisen ließ, besuchte der Mathe-LK die Skoda-Werke. Am letzten Tag besuchte die gesamte Reisegruppe das Konzentrationslager Theresienstadt. „Es war sehr interessant, aber auch schockierend zu sehen, wie in dieser Zeit mit Menschenleben umgegangen wurde“, urteilte Nina Piontek. So wichtig dieses Erlebnis auch war, sollte es doch nicht den Abschluss der Fahrt bilden. „Daher stand abends noch Tanzen in der größten Disco Europas auf dem Programm“, berichtet Luisa Kamradt.

Die beiden Englisch-Leistungskurse von Waltraud Nestler und Bernhard Vogt statteten London einen Besuch ab – und begeisterten mit ihrem Wissensdurst die Referenten. Aber auch die Schülerinnen und Schüler selbst hielten sich gegenseitig Referate, um sowohl die Fahrt als auch ihr Wissen mit Blick aufs anstehende Abitur zu bereichern. Sie lernten viel über das Leben Henry VIII im Hampton Court Palace, besuchten die National Portrait Gallery und erhielten eine Vorlesung in der Bank of England. Glaspalast The Crystal erfuhren sie, was in der Stadt der Zukunft alles möglich ist. Eine Fahrt mit dem London Eye durfte natürlich auch nicht fehlen. (Klicken Sie zum ausführlichen Bericht)

Die kürzeste Anreise hatte der Biologie-LK von Cornelia Otremba: Die ... Schülerinnen und Schüler nahmen den Zug nach Hamburg und verbrachten dort hamburg2 hamburg1eine ereignisreiche Woche. Im Zentrum standen biologische Fragen – wie beim Ausflug in Hagenbecks Tierpark, bei dem ein Referent Fragen der Evolution beleuchtete, beim Besuch von Greenpeace oder bei der Fahrt nach Helgoland. Was wäre allerdings ein Hamburg-Trip ohne Fischmarkt, Hafenrundfahrt und Musical? Hinzu kam noch der Spaziergang durch den alten Elbtunnel.

Derzeit besuchen sieben Flüchtlinge unsere Schule. Sie werden von Kolleginnen und Kollegen – Rosemarie Rößler, Dr. Isabelle Mensel, Elisabeth Weckes, Ulrich Hilberath, Gabriele Pesch, Sonja Janke –  sowie von der ehemaligen Grundschullehrerin Ursula Isaza betreut. Bis zu den Herbstferien unterstützte uns auch Psychologiestudentin Mirijam Mackenbrock. Zusätzlich zum Unterricht in den Klassen erhalten sie pro Woche drei Stunden Deutschunterricht. Schülersprecherin Cathrin Zimmermann erteilt außerdem ein Lesetraining.

img_4110

whatsapp-image-2016-10-28-at-06-23-10

In einer spannenden Dreier-Runde setzten sich in der Wettkampfklasse II (9er-Klassen und EF) unsere Jungen im Fußball gegen das Städtische Gymnasium und die Realschule durch. Nach drei torlosen Spielen entschied der 20. Elfmeter das Turnier in einer sehr sportlichen Atmosphäre für die neuen Stadtmeister.  Gegen die Europaschule Bornheim musste sich die Mannschaft jedoch 1:3 geschlagen geben.

Auch im Tennis waren wir erfolgreich: Die Jungenmannschaft wurde Kreismeister.

Und die Tennis-Mädchen verloren äußerst knapp gegen das Konrad-Adenauer-Gymnasium Meckenheim. Auch unsere Fußball-Mädchen waren zunächst erfolgreich, mussten dann aber eine Niederlage einstecken.

bornemann2Liebe Schulgemeinde,

das Motto unseres Schulfestes wird sich als roter Faden durch die nächste Zeit ziehen: Wir sind in Bewegung. Unser Schulleben spielt sich an zwei Standorten ab, wir sind um Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer gewachsen und diverse Umbauten und Umzüge stehen an. Jetzt ist Kommunikation besonders wichtig: Zu wissen, was passiert, und den anderen zu verstehen bildet die Grundlage dafür, aufeinander zuzugehen und gemeinsam Ziele zu verwirklichen. Die Information darüber, was an unserer Schule alles bewegt wird, mündet in gegenseitiger Wertschätzung unserer Aktivitäten und Gedanken.

In meinen ersten Monaten am SJG habe ich erfahren dürfen, dass unsere Schulgemeinschaft einiges auf die Beine stellt. Schülerinnen und Schüler engagieren sich musikalisch, künstlerisch oder sportlich, Lehrerinnen und Lehrer organisieren zusätzlich zum Unterricht Veranstaltungen und auch unsere Elternschaft ist sehr aktiv, was beispielsweise beim Berufsinformations-Samstag (BIS) deutlich wurde. All dies ist es wert, kommuniziert zu werden.

Das frühere SJG info wird zu einem digitalen Newsletter – auch was unsere Kommunikationswege angeht, sind wir in Bewegung. Bitte abonnieren Sie ihn, damit Sie auch künftig gut informiert sind. Darüber hinaus finden Sie auf unserer Homepage laufend aktuelle Meldungen.

Bei allem, was wir bewegen, sollten wir auch nicht vergessen, was uns bewegt und trägt: unser Glaube, der uns dabei hilft, uns einander zuzuwenden und eine Atmosphäre zu schaffen, die das SJG zu einer besonderen Schule macht.

Ihr Michael Bornemann

Das SJG hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Wir bewegen uns, sind auf dem Weg – ähnlich wie schon Abraham, an den Pater Björn Schacknies im Gottesdienst zur Eröffnung des Schulfestes auf der Stadtparkwiese  erinnerte. Dieses Motto war auch in den vielfältigen Aktionen auf dem Schulgelände am 17. September sichtbar. Ob es darum ging, der oder die Schnellste auf dem Bobbycar zu sein, geschickt Enten aus dem Planschbecken zu angeln oder Zumba-Übungen vorzuführen, spielten Bewegung und Begeisterung eine große Rolle.

Auf der Bühne zwischen Alt- und Neubau traten die Bigband, das Schulorchester mit Abba-Songs und die Abiband nacheinander vor bewegtem Publikum auf, während an den Ständen unter anderem weiter geschminkt wurde, Sackhüpfen auf dem Programm stand, Papierflieger konstruiert und gestartet wurden  oder die Geisterbahn im Oberstufenraum das Gruseln lehrte. Eine kurze Mülltonnen-Show zog zwischendurch die Blicke auf sich, der von Schülerinnen geschminkte Schulleiter ebenfalls.

Den Schlusspunkt des gelungenen Festes setzte die Schülervertretung (SV) mit ihrer Luftballon-Aktion: Sie schickte notierte Wünsche der Festbesucher fürs SJG in den Himmel.

Der Erlös des Schulfestes fließt ebenfalls in ein Bewegungsangebot: An der Turnhalle wird demnächst eine Kletter- bzw. Boulderwand installiert. Rund 4.000 Euro Reinerlös kam durch den Verkauf von (internationalen) Speisen und Getränken sowie von Spielebons zusammen.