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III.1. Schule – nicht nur Bildung, sondern auch Erziehung

Schule ist mehr als Unterricht, sie ist auch Lebensraum, in dem die Jugendlichen Erfahrungen machen und geprägt werden. Viele Elemente unserer Schulkultur leiten sich ab vom Paradigma der christlichen Werte-Erziehung:

Eines der Elemente ist Geborgenheit. Schule bestimmt weite Teile der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Grundlagen dazu legt das soziale Lernen in der 5. Klasse, das die emotionale Ebene mit dem Lernprozess verbindet. Man lernt gut, wenn es einem gut geht, wenn man sich angenommen fühlt, wenn man sich wohl fühlt. Dies ist die Basis für sozialen Zusammenhalt in einer Klasse.

Ein anderes Element ist die gemeinsame Bewältigung von schwierigen Situationen. Offenheit und achtsamer Umgang miteinander sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen des Schulalltags. Wir legen großen Wert auf das Vertrauen in der Erziehungsgemeinschaft aus Schule und Elternhaus. Wir sehen Schule nicht als Dienstleister, sondern wir sehen Schule als Ort des Lernens, wo das gemeinsame Streben nach den gesetzten Zielen Wertschätzung erfährt. Dazu gehören gemeinsame Aktivität, Engagement für die anderen und eine Kultur des Fleißes und der Anstrengungsbereitschaft – Voraussetzungen für Erfolg im Leben.

Schließlich ist das Element der Anerkennung zu nennen, die über das Erteilen von Zeugnisnoten und Berechtigungen weit hinausgeht und nicht nur das Lehrer-Schüler-Verhältnis betrifft. Das Engagement der Schüler in Kunst, Musik, Sport, Wissenschaft, in sozialen Dingen sowie ihre besonderen Leistungen bei Wettbewerben werden im Einzelnen und insgesamt gewürdigt. Gleiches gilt für außergewöhnliches Lehrer- und wertvolles Elternengagement. Wir pflegen diese Praxis bei regelmäßig wiederkehrenden Terminen wie der gemeinschaftlichen Verabschiedung der gesamten Schulgemeinde im Abschlussgottesdienst vor den Sommerferien, nutzen aber auch besondere Anlässe.