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II.6. MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik

Der MINT-Bereich nimmt im Rahmen einer Profilbildung und –schärfung in den entsprechenden Fächern und außerunterrichtlich am SJG eine wichtige Stellung ein. Seit 2015 ist das SJG »MINT-freundliche Schule«, die Rezertifizierung erfolgte 2018, ab Herbst 2019 wurde das SJG „Digitale Schule“.

Nicht zuletzt geht es darum, wissenschaftliche Neugier bei den Schülerinnen und Schülern zu wecken, auch, um eine gewisse Grundlage für „das Leben nach der Schule“, z. B. auch für eine spätere Berufswahl in den mathema­tisch-naturwissenschaftlichen, medizinischen und/oder ingenieurwissenschaftlichen Berufsfeldern zu legen.

Relevant im Unterricht, aber vor allem auch in den außerunterrichtlichen Angeboten sind die Fähigkeit zur Selbstorganisation, das eigenständige Lernen, die Kompetenz, an Informationen zu gelangen, und die Bereit­schaft sowie die Fähigkeit zur Arbeit in kleineren oder größeren Teams.

Im Hinblick auf den Unterricht soll hier nicht näher auf die in den einzelnen Fächern thematisierten Details eingegangen werden. In allen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern bietet das SJG in der Regel Leistungskurse an, wenn die Zahl der Schülerinnen und Schüler ausreichend hoch ist. Die Ausstattung der Räume (z. B. Projektionseinrichtungen, Experimente und Modelle, aber auch Mikroskope etc., I-Pads bzw. Laptops, Digitale Tafeln) ermöglicht ein intensives Arbeiten und Lernen.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 findet der naturwissenschaftliche Unterricht in Gestalt des Fachs „Naturwissenschaft“ statt, in dem neben den biologischen Aspekten auch physikalische, chemische und technische im Zentrum der Betrachtungen stehen. Hierdurch sollen die unterschiedlichen Blickrichtungen der jeweiligen Naturwissenschaften und ihre die Kooperation bei den Analysen naturwissenschaftlicher Phänomene und Vorgänge geschärft werden.

Besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6-9 (demnächst 10) können am Programm „Forschendes Lernen“ teilnehmen; zurzeit sind das etwa 60-70 pro Schuljahr. Diese Schülerinnen und Schüler arbeiten unter der Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern zusätzlich zum wöchentlichen Unterricht zwei Stunden an selbstgewählten Forschungsthemen, etwa 30-40 Schülerinnen und Schüler im naturwissenschaftlichen Bereich. Zurzeit laufen Planungen bzw. erste Arbeiten am Projekt „Schulgarten“, wissenschaftlich begleitet durch ein Kooperationsprojekt mit der Hochschule Bonn Rhein-Sieg und dem Wissenschaftsladen Bonn.

Im Wahlpflichtbereich II können die Schülerinnen und Schüler neben anderen Bereichen auch zwischen mehreren naturwissenschaftlich-technischen Angeboten wählen, die jeweils dreistündig unterrichtet werden (BioChe­mie; BioGeoChemie; Informatik).

Vor allem in der Sekundarstufe II werden mehrere Kooperationen mit außerschulischen Partnern unterhalten, mit denen regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt werden, z. B. Genetisches Praktikum, genetischer Fingerabdruck, „Science to Class“, Wissenschaftscafés zu umweltrelevanten Themen (Nachhaltigkeit, Ressourcennutzung, Klimaaspekte) gemeinsam mit dem Wissenschaftsladen Bonn, der Hochschule Bonn Rhein-Sieg und der Universität Bonn (Landwirtschaftliche Fakultät, Campus Klein-Altendorf). In beiden Sekundarstufen kooperiert das SJG mit dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig sowie dem Neanderthalmuseum Mettmann; hier finden häufige Exkursionen mit unterrichtsrelevantem Bezug statt. An der Hochschule Bonn Rhein-Sieg (Standort Rheinbach) werden mit Oberstufenkursen in unregelmäßigen Abständen „Hochschulschnuppertage“ durchgeführt. Seit fast 10 Jahren finden zweimal im Jahr im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk MINT im Rhein-Sieg-Kreis (vorher organisiert im ZdI Rheinbach) ZdI-Projekttage zu den verschiedensten naturwissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Themen statt, bei denen uns i.d.R. Grundschulklassen aus Rheinbach besuchen.

Besonders hinzuweisen ist auf den Einsatz unserer drei ausgebildeten Schulhunde, die im Rahmen der „Tiergestützten Pädagogik“ in verschiedenen Lerngruppen zum Einsatz kommen.

Einen besonderen Raum nehmen die (mehrfach bereits sehr erfolgreichen) Teilnahmen an verschiedenen Wettbewerben ein (bio-logisch; Internationale Biologie-Olympiade: Internationale JuniorScience Olympiade; Dechemax; Internationale Chemie-Olympiade; Chem-pions; NanoBio-Wettbewerb; Känguru-Wettbewerb der Mathematik; Pangaea-Mathematik-Wettbewerb; Mathematical Modelling competition [MMM]; Roboter-Wett­bewerbe; Robocup Lego mindstorm u.a.m.). In der SII werden häufig Facharbeiten in den naturwissenschaftlichen Fächern (zuzüglich Geographie) verfasst; bei der Hans-Riegel-Stiftung erbrachten etliche dieser Arbeiten Preise.