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II.1. Unterricht als Kernaufgabe von Schule

Wir bieten die volle Breite des gymnasialen Bildungskanons, der Körper und Geist, Herz und Hand anspricht. Wir verzichten bewusst auf Besonderheiten wie Klassen mit besonderen Profilen oder durchgehende bilinguale Zweige. Wir tun das mit dem Ziel, dass unsere Schülerinnen und Schüler bei zentralen Prüfungen und im Abitur erfolgreich abschneiden, und wir wissen um die hohe Zahl der Schülerinnen und Schüler, die ihre Schullaufbahn durchgängig, vollständig und mit Erfolg absolvieren. Eine große Zahl an Rückmeldungen von Absolventen und deren Eltern aus Studium und Ausbildung zeigen, dass unser Ausbildungsgang gute und belastbare Grundlagen legt. Eine besondere Akzentuierung von spezialisierenden Bildungsgängen bindet stets erhebliche personelle Ressourcen, die eine kleine Zahl von Lernenden besonders fördert. Sie bindet andererseits Kräfte, die einem allgemeinen Ansatz individueller Förderung fehlen. Dies widerspricht unserem Ansatz schulischer Gemeinsamkeit und Solidarität. Jedes Unterrichtsfach hat seinen besonderen Eigenwert, der sich in den vereinbarten fachspezifischen Schulcurricula niederschlägt. Wir legen gleichzeitig Wert darauf, dass jedes einzelne Fach sich als Teil eines Ganzen versteht und bereit ist, über womöglich verengende Fachgrenzen hinauszuschauen. Die fächerverbindenden Elemente sind z. T. in den curricularen Vorgaben der jeweiligen Fächer eingearbeitet, z. T. sind sie Unterrichtsange­boten immanent wie im Fach Naturwissenschaften in der Erprobungsstufe.

Das Angebot der Fremdsprachen umfasst Englisch ab Klasse 5, Französisch ab Klasse 7 (G9) oder 9 (G9), Latein Klasse 7 (G9) oder 9 (G9) und Spanisch ab der Jahrgangsstufe 10 (G8) bzw. 11 (G9).