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Schulprogramm

Arbeitsfassung Nov. 2021

LEITGEDANKEN SJG

 

Erster Leitgedanke: Glauben leben – aus Verantwortung handeln

Die Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler entfaltet sich auf der Basis des gemeinsamen Glaubens. Dabei entwickeln die Einzelnen ihre Individualität und Fähigkeiten im Rahmen einer Gemeinschaft, für die sie lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Als katholische Schule fühlen wir uns in besonderem Maße den christlichen Werten verpflichtet. Der gelebte Glaube sowie die Achtsamkeit vor Mitmenschen und Umwelt sind in einer sich radikal wandelnden Welt die Leitmotive unserer schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit.

 

 Zweiter Leitgedanke: Neues entdecken – Talente entfalten

Wir bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Talente zu entdecken und auszubilden.

  • In der nahen Zukunft wird die fächerverbindende Arbeit sowohl im fachspezifischen Regelunterricht als auch in unseren speziellen Angeboten intensiviert werden.
  • Unser Konzept der Individuellen Förderung mit seinen zwei Säulen ist dynamisch angelegt und sieht sich mit Blick in die Zukunft verstärkt dem Prinzip der betreuten Selbststeuerung der Lernprozesse verpflichtet.
  • Unter G9-Bedingungen wird zukünftig eine Erweiterung des Angebots im Wahlpflichtbereich II, z.B. im musikalisch-künstlerisch-literarischen Bereich, und eine Intensivierung der Wettbewerbskultur in allen Fächern angestrebt.
  • Unsere zahlreichen Kontakte zu außerschulischen Ansprech- bzw. Kooperationspartnern im kulturellen, sportlichen und MINT-Bereich bieten unseren Schülerinnen und Schülern mit Blick in die Zukunft vermehrt die Möglichkeit, ihre Interessen und Talente zu entfalten.
  • Das SJG steht dem Gedanken der individuellen Schulzeitverkürzung offen gegenüber. Ein „Akzelerationsmodell“ wird entwickelt werden.

 

 Dritter Leitgedanke: Gemeinschaft leben - Individualität entwickeln

Wir begreifen Schule nicht nur als Unterrichtsraum, sondern auch als Lebensraum, in dem christliche Werte das Handeln und die Entfaltung Einzelner in der Gemeinschaft bestimmen.

  • Schule ist mehr als Bildung. Das schulische Miteinander basiert auf sozialer Geborgenheit, Wertschätzung und Anerkennung. Vertrauen bildet die Grundlage der Erziehungsgemeinschaft aus Schule und Elternhaus.
  • Die physische und psychosoziale Entwicklung von Mädchen und Jungen verläuft nicht parallel. Daher werden in der Sekundarstufe I Mädchen und Jungen in den meisten Fächern nach dem Konzept der Bi-Edukation getrennt unterrichtet; beider Interessen und Motivation können so besser gefördert werden. Ziel ist die Ko-Edukation in Sekundarstufe II (und im Wahlpflichtbereich II bereits in den Stufen 9 und 10).
  • Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 nehmen bi-edukativ im Klassenverband an Tagen religiöser Orientierung teil. Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase (EF) wählen unter verschiedenen Angeboten: Taizé, Krakau/Auschwitz, Pilgern auf dem Jakobsweg o. a. So entstehen Möglichkeiten, sich mit sich selbst, mit der Umwelt und mit Gott auseinanderzusetzen.
  • Über alle Jahrgangsstufen hinweg finden teils verpflichtende, teils fakultative Fahrten statt, die soziales Lernen, besonders aber Lern- und Bildungserlebnisse an außerschulischen Orten ermöglichen, meist im Rahmen eines Faches oder einer Fächergruppe. In den Jahrgangsstufen 7-10 können Interessenten an Austauschen teilnehmen, zurzeit mit Schulen in England, Frankreich und Ungarn.
  • Die großen Vormittagspausen können als ‚bewegte Pausen‘ gestaltet werden: mit sportlichen Betätigungen, Gesellschaftsspielen, Basteln oder einfach nur Zusammensitzen. In der Mittagspause kann in der Mensa gegessen werden (Caterer), und in der Nachmittagsbetreuung bieten pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Carpe Diem e. V. Hausaufgabenhilfe an; auch Sport und Spiel kommen nicht zu kurz.

 

 Vierter Leitgedanke: Orientierung geben - Perspektiven eröffnen

Im Schulalltag entdecken die Schülerinnen und Schüler neue Perspektiven und können diese beurteilen. Dies bezieht sich sowohl auf den schulischen Bereich wie auch auf die persönliche Entwicklung.

  • Wir gestalten schon den Schulübergang im Vorfeld durch intensive Informationsarbeit und individuelle Gespräche sowohl mit „unseren Neuen“ als auch mit deren Eltern. Der Tag der Einschulung soll den neuen Mitgliedern das Willkommen in unserer Schulgemeinschaft sinnfällig erfahrbar machen und ihnen von Anfang an die Geborgenheit vermitteln, in der sie erste Orientierung finden.
  • Orientierung auf dem Weg zum Schulerfolg bieten wir durch einen differenzierten Förderunterricht in der Sek I an.
  • Im Sinne einer kontinuierlichen Stärkung der Schülerinnen und Schüler sieht das Präventionskonzept am SJG verschiedene Angebote vor, die sich von der Unter- über die Mittelstufe bis in die Oberstufe ziehen.
  • Ein jederzeit erreichbares Beratungslehrerteam gewährleistet Hilfestellung bei schulischen und persönlichen Problemen.
  • Medienkompetenz spielt eine ganz besondere Rolle. Unser Mediencurriculum und unsere technische Ausstattung haben zum Ziel, Schülerinnen und Schüler in dem und für den digitalen Wandel zu schulen und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu erziehen. Dabei sind unsere „Netpiloten“ ein wesentlicher Teil des Konzeptes. Ein umfangreiches, bestens ausgestattetes Medienzentrum mit nicht nur digitalen Medien steht der gesamten Schulgemeinschaft zur Verfügung. Hier finden als Teil der Leseförderung auch Autorenlesungen
  • Im Sinne der beruflichen Perspektivfindung nimmt die Schule an der Studien- und Berufswahlorientierung in der Sekundarstufe I und II teil (Kein Abschluss ohne Anschluss, KAoA)
  • Unser Pastoralkonzept bildet die Grundlage dafür, in der Schule den Glauben zu entdecken, zu leben und miteinander zu feiern.