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„Of moths, mice and foxes“ – SJG in London

02 MoL107 Emirates Cable Car Greenwich„Wir haben hier Motten, Mäuse und Füchse. Und wir sind nicht im Zoo. Wir sind in den Houses of Parliament“, führte Rose, die Expertin für den Palace of Westminster, während des Rundgangs durch die Parlamentsräume die Studienfahrerinnen und Studienfahrer des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums aus Rheinbach nicht nur in die politischen Probleme der britischen Volksvertreter ein.  Wegen des maroden Zustandes der Bausubstanz ist wohl eine langjährige Renovierung und ein Auszug der beiden Parlamentskammern, des House of Commons und des House of Lords, wohl unvermeidlich.

Unter der Leitung von Marlene Genn und Bernhard Vogt, beide English-Lehrkräfte am St. Joseph-Gymnasium, waren eine Menge weiterer interessanter Lernstationen, wie das Victoria and Albert Museum (V&A), die Bank of England, das Museum of London Docklands und der Tower of London Teil des Arbeitsprogramms.

[Not a valid template]Am deutlichsten ist der Besuch im Tower of London in Erinnerung geblieben - zwei Besuche, um genau zu sein. Sehr aufregend war, sich die spannenden Geschichten über dort Geschehenes anzuhören und der beeindruckenden traditionellen Ceremony of the Keys beiwohnen zu können. Ebenso beeindruckend  - wenn auch ungleich moderner - war der Besuch des „Crystal“, des von Siemens gebauten, wohl umweltfreundlichsten Gebäudes der Welt.

Dort konnten sich die Schülerinnen und Schüler eingehend mit wichtigen Problemen der ganzen Welt, aber besonders denen großer Städte, wie z. B. Umweltverschmutzung, Klimawandel, wachsende Population, Energiegewinnung, Sicherheit und Transport beschäftigen. Informative, interaktive Präsentationen über die Probleme und interessant visualisierte Lösungsmöglichkeiten - zum Beispiel sind 45% des im Crystal benutzten  Wassers recyceltes Regenwasser – belegten und schärften das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Änderungen der heutigen Lebenswelt in einer Metropole. Außerdem konnten die Bildungsreisenden aus Rheinbach ihre Qualitäten im Planen des Fortbestands einer Stadt testen. Durch diesen Besuch wurde den Schülerinnen und Schülern noch einmal einer neuer Blickwinkel darauf gegeben, wie sie mit ihrer Umwelt umgehen sollten und sie sich nachhaltiger verhalten können.

So war für alle, für die Traditionalisten wie auch die Fortschrittsgläubigen, etwas dabei. „Es gibt so viele unterschiedliche Dinge in London zu sehen. Man hat die Wahl zwischen Kultur, Natur und Modernität. Jeder kann hier auf seine Art glücklich werden“, fassen Lilien Thoms und Jana Weber (Jgst. 10) die Stimmung der SJG-Lerngruppe zusammen. „Wir lieben London. Wir hatten sehr viel Spaß. Sehr moderne Dinge stehen sehr traditionellen und sehr alten gegenüber. Eine Mischung, die wir mögen. Die Studienfahrt war eine sehr gute Erfahrung. Wir haben viel gelernt“.

Auch Ceyda Emiroglu (Jgst. 11) hatte sich schnell zu recht gefunden und eingelebt: „Die einzigartigen Einkaufsmöglichkeiten sind besonders verführerisch.“

Während Daniel Burgdorf (Jgst. 10) positiv verhalten formuliert: „London ist eine nette Stadt – für einen Besuch“, fallen die anderen Urteile enthusiastischer aus. Für Julian Wrbas (Jgst. 11) hat London ein undefinierbares Flair, so dass Anna-Lena Nücken (Jgst. 10) zustimmt: „Eine kurze Studienfahrt reicht einfach nicht, um alles zu sehen und zu erfahren“ und Anna Boos (Jgst. 10) zusammenfassend urteilt: „London ist eine ‚damn interesting‘ Stadt, und ich möchte die britische Metropole in absehbarer Zukunft noch einmal besuchen.“

Emma Wölk (Jgst. 10)

Artikel zum Ausdrucken mit Bildern: Of moths, mice and foxes - SJG Rheinbach in London Feb 2018