Springe zum Inhalt

Spannung lag in der Luft: Präsentationsabend „Forschendes Lernen“

Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler haben im letzten Halbjahr am Forschenden Lernen teilgenommen. Womit sie sich beschäftigt haben, war beim Präsentationsabend am 21. Januar zu sehen. Begeistert trugen die Kinder und Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen 6 bis 9 Vorträge vor oder zeigten den interessierten Besuchern anhand von Exponaten und Plakaten, zu welchen Forschungsergebnissen sie gekommen sind. Das Spektrum war breit: Natur-, gesellschafts- und literaturwissenschaftliche Fragestellungen wurden bearbeitet und kreativ umgesetzt. Gabriele Pesch, Koordinatorin für das Forschende Lernen, zeigte sich bei ihrer Begrüßung erfreut über die Verknüpfung von künstlerischem und naturwissenschaftlichen Bereich. Dr. Helmut Gaßmann, Dr. Isabelle Mensel, Renate Neffgen, Cornelia Otremba, Clemens Wojaczek und Gabriele Pesch hatten die jungen Forscherinnen und Forscher im vergangenen Halbjahr betreut.

Während die eine Gruppe Pantoffeltierchen im Heuaufguss präsentierte, zeigte eine andere Gruppe den neu angelegten Schulgarten; die Besucherinnen und Besucher konnten sich darüber informieren, wie Roséwein gemacht wird, einem Vortrag über Boarding Schools oder einem selbst geschriebenen Märchen lauschen, sich kritisch mit der Kolonialisierung Südamerikas auseinandersetzen – warum wird in Brasilien portugiesisch gesprochen? – und Informationen über Québec erhalten.

Sie sahen eine selbst gebaute Seifenkiste, die für die Ausstattung mit einem Motor vorbereitet ist, erfuhren anhand eines animierten Filmes allerhand über das Planetensystem und verfolgten eine Show mit Leuchtstoffröhren: Spannung lag regelrecht in der Luft, als die selbst gebaute Teslaspule Hochspannung erzeugte und durch Ionisierung die Röhren zum Leuchten brachte.

Beim Gang durch die Klassenräume auf dem ersten Stock wurde deutlich, wieviel Spaß die Jungen und Mädchen am Forschen haben und wie gern – wenn auch natürlich mit Aufregung verbunden – sie über ihre Arbeit mit den Gästen sprechen. Deren Anerkennung war ihnen sicher.