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Studieren bei der Bundeswehr

Jan Zajonz, Abitur  2018: Medien und Management in München

Abiturfächer: Biologie, Englisch, Deutsch, Sozialwissenschaften

Die Entscheidung, dass ich eines Tages als Offizier bei der Marine anfangen würde, fiel wohl schon sehr früh in meiner Jugend. Damals habe ich die Vorteile, die dieser Beruf mit sich bringt, natürlich nicht aus dem gleichen Blickwinkel gesehen wie heute. Als Jugendlicher hörte ich Geschichten von Soldateneltern aus dem eigenen Freundeskreis und es gab keinen anderen Beruf, der so abwechslungsreich und abenteuerlich wirkte wie der des Soldaten. Als ich mich dann später mit einem möglichen Studiengang, der meinen Interessen entspricht, auseinandergesetzt habe, stolperte ich wieder über die Bundeswehr, die seit einigen Jahren über 35 Studiengänge an bundeswehreigenen Universitäten (München und Hamburg) anbietet. Bei weiterer Recherche fand ich damals heraus, dass ein Studium unmittelbar mit einer anschließenden Stelle als Offizier verbunden ist und den Vorteil bietet, während des Studiums besoldet zu werden, was für mich ansprechender klang als zu versuchen mich mit BAföG zu verschulden oder mich von Minijobs von meinem Studium ablenken zu lassen. Nach einem dreitägigen Auswahlverfahren, bei dem vor allem Mathe, Deutsch oder physikalisches Verständnis aber auch das jeweilige Sozialverhalten in einer Gruppendiskussion oder die körperliche, sportliche Leistungsfähigkeit geprüft wurden, bekam ich meine Offizierseignung und darf Medien und Management in München studieren. Da ich vor der Einstellung zum Offiziersanwärter bereits neun Monate als Freiwillig Wehrdienstleistender gedient habe, weiß ich, dass der Beruf genauso abwechslungsreich ist, wie ich es mir vorgestellt hatte, und ich kann den Beruf nur jedem empfehlen, der sich nicht im typischen Bürojob und den gleichen vier Wänden jeden Tag sieht, sondern rausgehen und die Welt entdecken will.