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Lea Reiche und Jakob Fröhling, beide Q1, sowie Lukas Theißinger, Q2, beteiligten sich an der Chemie-Olympiade. Für die erste Runde überreichte Schulleiter Michael Bornemann ihnen im Beisein von Chemielehrer und Olympia-Trainer Heribert Wald die Urkunden.  ...weiterlesen "Chemie bei Olympiade neu kennen gelernt"

Sara Fuss, Nadine Heidgen und Lina Stock (alle 9a) haben bei der »Internationalen Junior Science Olympiade« IIJSO) Beachtliches geleistet. Dieser Wettbewerb richtet sich an junge Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich nicht speziell für eine ganz bestimmte Naturwissenschaft interessieren, sondern in verschiedenen Bereichen fit sind. So gibt es in der ersten Runde Experimente und Aufgaben aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik, die in Heimarbeit zu erledigen sind. Bundesweit nehmen hieran etwa 4.500 Schülerinnen und Schüler teil.

Schafft man diese erste Runde überzeugend und mit einem ordentlichen Punktestand, so darf man an der zweiten Runde teilnehmen, dem sogenannten „IJSO-Quiz“. Das klingt ein wenig einfacher, als es dann tatsächlich ist. 24 Multiple-Choice-Aufgaben aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Fachbereichen wurden in der Schule unter Aufsicht bearbeitet. An der zweiten Runde nehmen bundesweit etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler teil. So auch Sara, Nadine und Lina. Alle drei haben in der zweiten Runde gut abgeschnitten, Lina und Nadine sogar so gut, dass sie nun an der dritten Runde teilnehmen dürfen – gemeinsam mit bundesweit 350 Schülerinnen und Schülern. Die dritte Runde findet als 90-minütige Klausur statt, die ebenfalls wiederum in der Schule unter Aufsicht geschrieben wird.

Herzlichen Glückwunsch! Mal sehen – vielleicht geht es ja noch weiter

Helmut Gaßmann

Info: https://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ijso/

Nicolas Beninde, 6e, zählt zu den elf besten Teilnehmern des neuen Chem-pions-Wettbewerbs. Mitte März erhielt er in Marl in einer Feierstunde als einer der 4-Sterne-Chem-pions seine Urkunde und die Einladung, im Juni einen Tag im Chemiepark Marl zu verbringen. Auch Laurenz Freymann und Marvin Lenz waren mit drei bzw. zwei Sternen erfolgreich.

Der neue Chemie-Landeswettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 ist ein Experimentalwettbewerb zur Breitenförderung im Fach Chemie. An einem Nachmittag im November arbeiteten sechs Schüler der 6e an den vorgegebenen Versuchen – beispielsweise mit Hefe und Kaugummi, aus dem der Zucker gelöst wurde. Dabei stand ihnen ihr Lehrer für Naturwissenschaften, Tobias Herzog, zur Seite. Die Versuchsprotokolle fertigten die Teilnehmer zu Hause an, wo sie auch zu den Themen weiter recherchierten.

Evonik Industries, Förderer des Wettbewerbs, richtete die Feierstunde aus, bei der unter anderem Mathias Richter, Staatssekretär für Bildung und Forschung, sprach. Die Nachwuchschemiker verfolgten interessiert einen Experimentalvortrag und eine Zaubershow.

Für den Wettbewerb hatten sich aus NRW knapp 900 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 angemeldet. Einen Beitrag haben am Ende ca. 400 abgegeben. 39 davon haben bei dem Wettbewerb alle 4 Sterne erreicht und zur Feier eingeladen, die elf besten dürfen wie Nicolas erneut nach Marl kommen.

Nicht nur in Biologie schnitten sie sehr gut ab, sondern auch bei der Internationalen Chemie-Olympiade 2018 konnten sie punkten: Unsere Q2-Schüler Marvin Alberts und Kieran Didi platzierten sich unter die besten 20 Schüler des Landes Nordrhein-Westfalen, wofür als Belohnung die Teilnahme am mehrtägigen Landesseminar NRW bei der Bayer AG in Leverkusen winkte. Doch damit nicht genug des Erfolgs, sie gehören sogar zu den 60 besten Teilnehmern der zweiten Runde auf Bundesebene und qualifizierten sich somit für die dritte Runde des Wettbewerbs. Rebecca Held und Lukas Theißinger aus der Jahrgangsstufe EF schafften es ebenfalls mühelos in die zweite Runde, in der im Dezember 2017 deutschlandweit eine schriftliche Prüfung mit äußerst anspruchsvollen Aufgabenstellungen aus verschiedenen Fachgebieten der Chemie zu bewältigen war.

Das Auswahlseminar der dritten Runde, an dem Marvin und Kieran teilnehmen durften, fand Anfang März in Göttingen statt und umfasste Vorträge von sowie Übungen mit Universitätsdozenten. Zudem mussten die beiden dort zwei vierstündige Klausuren schreiben. Ob sie es in die Endrunde in Kiel geschafft haben, ist noch unklar. Dort werden schließlich die vier besten deutschen Teilnehmer ermittelt, die Deutschland bei der Internationalen Chemie-Olympiade vertreten werden. Diese findet im Juli 2018 in Prag und in Bratislava statt.

Das SJG nimmt seit vielen Jahren an der Internationalen Chemie-Olympiade teil. In Deutschland wird der Wettbewerb vom Leipniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN-Kiel) organisiert. Er umfasst vier Runden mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad. Nur die jeweils erfolgreichsten Schüler schaffen es in die nächste Runde.

Nicht nur die Chemielehrer Bernhard Gellrich und Heribert Wald, sondern die gesamte Schule mit Schulleiter Michael Bornemann an der Spitze sind stolz auf diesen außerordentlichen Erfolg, der ja eventuell in den folgenden Runden noch gesteigert werden kann.

Heribert Wald

Drei Grundschulklassen aus Wormersdorf und  Merzbach arbeiteten am Donnerstag, 23. November 2017 begeistert mit Schülern der 8. Klassen bzw. 9. Klassen sowie den Biologie- und Chemielehrern Karl Krahé, Tina Kressel, Cornelia Otremba, Patricia Schäffer und Heribert Wald zum Thema Feuer. Die Projekte sind Bestandteil der landesweiten Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) zur Stärkung der Naturwissenschaften.

Dass man manche Flüssigkeiten gar nicht berühren muss, um sie zum Brennen zu bringen, überraschte die Viertklässler aus Merzbach. Sie erstellten Hypothesen zu diversen Fragen, beispielsweise warum und wie ein Holzfeuer oder eine Kerze brennen und wie sich eine Flamme wieder löschen lässt. Heribert Wald und Tina Kressel gaben ihnen anhand von Experimenten Antworten.

Mit Unterstützung von Neuntklässlern bauten Schülerinnen und Schüler aus Merzbach Dampfschiffe. Cornelia Otremba und Patricia Schäffer zeigten ihnen, wie es geht. „Was könnte ich verändern, damit es noch besser fährt?“: Dieser Frage ging die Gruppe gemeinsam nach. Und zu Hause in der Badewanne kann dann weiter experimentiert werden, das kleine Boot mit Hilfe von Wasserdampf in Bewegung zu setzen.

Karl Krahé und sein Team führte ebenfalls etliche Experimente zum Thema Feuer mit Grundschülern aus Wormersdorf durch. Hier ging es um entzündliche Dämpfe, das Anzünden eines Streichholzes und das Löschen durch Entzug von Sauerstoff. Mit Schutzbrillen ausgerüstet hatten unsere Besucher große Freude am Forschen rund um Feuer und Flamme.

Mit der kühnen Behauptung, Berlin liege an der Küste, hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses BioGeoChemie der Jahrgangsstufe 9 auseinanderzusetzen. Der Wissenschaftsladen Bonn spielte mit den Schülerinnen und Schülern am 25. September ein Planspiel, in dem es um die fiktive Neugestaltung der Schulkantine ging – und mit der Frage, was Gewässer damit zu tun haben, auch wenn sie nicht in unmittelbarer Nähe liegen.

Zertifizierter Fisch, Reduzierung und Recycling von Verpackungsmüll, die Problematik von aus Reinigungsmitteln stammender Mikroplastik in Gewässern sowie die Länge von Transportwegen waren Themen, mit der sich der Kurs beschäftigte. Im Planspiel schlüpften die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Rollen von Interessensvertretern, die bei der Planung einer neuen Kantine miteinander diskutieren: Lehrer, die Frau aus der Bauverwaltung, der Mann von Hygieneinstitut, die Vertreterin der örtlichen Umweltinitiative, der Koch. Sie argumentierten aus einer fremden Perspektive und vertraten (möglicherweise) eine andere Meinung als die eigene. Sie alle unter einen Hut zu bekommen und gemeinsam eine Lösung zu finden, war das Ziel des Planspiels.

Indem Fürsprecher für gesunde, abwechslungsreiche Ernährung oder für die Außendarstellung der Schule auf Vertreter für erschwingliche Mahlzeiten oder Verfechter des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit traten, erkannte die Gruppe, wie wir mit unserem Konsum und unserem Verhalten den Zustand der Meere und Ozeane beeinflussen, auch wenn wir weit weg von diesen Gewässern wohnen – wenn auch nicht unbedingt in Berlin.

Helmut Gaßmann

Fabian Ketter, Q2, und Kieran Didi, Q1, gehören zu den 20 besten Wettbewerbsteilnehmern der zweiten Runde der Internationalen Chemie-Olympiade 2017 in NRW. Sie haben sich damit für das vom 11. bis 14. Februar 2017 bei Bayer Leverkusen stattfindende Landesseminar qualifiziert, wo sie ihre theoretischen wie praktischen Fähigkeiten weiterentwickeln konnten. Beide Schüler qualifizierten sich aufgrund ihrer Leistungen zudem für ein 14-tägiges Forschungspraktikum an der Uni Bonn.

Heribert Wald

chem-olympDie zweite Runde der Internationalen Chemie-Olympiade haben sie absolviert, jetzt warten Celia Hartmann, Fabian Ketter, Viola Merk (alle Stufe 12), Marvin Alberts und Kieran Didi (beide Stufe 11) auf die Ergebnisse der Klausur und hoffen auf das Erreichen der dritten Runde.

Alle fünf haben sich in ihrer Freizeit mit Begeisterung den Aufgaben gewidmet, mit denen sie sich für die Klausur vorbereiten konnten. „Selbstständig zu recherchieren und die Aufgaben zu lösen, hat mir großen Spaß gemacht, berichtet Celia. Diese Eigen-initiative bringt mir auch viel für den Unterricht.“ Viola schätzt das themenübergreifende Arbeiten und die Herausforderung: „Die Aufgaben gehen weit über das, was wir im Chemieunterricht machen, hinaus.“ Kieran ergänzt: „Bei der Chemie-Olympiade kann ich freie Kapazitäten nutzen, die im Unterricht nicht belegt sind.“

Schulleiter Michael Bornemann lobt das Engagement der jungen Wissenschaftler: „Man darf zeigen, dass man gut ist! Es wäre schön, wenn ihr als Ansprechpartner für jüngere Schüler fungieren könntet und sie ermutigt, ebenfalls an Wettbewerben teilzunehmen.“

Heribert Wald, der einige der Teilnehmer im Fach Chemie unterrichtet und ihnen den Wettbewerb nahegelegt hat, erklärt: „ Die Aufgaben könnte kein Student am Ende des Grundstudiums so aus dem Stegreif beantworten – man muss schon sehr gut sein und viel Engagement zeigen, um an der Olympiade erfolgreich teilnehmen zu können. Allein etwa 20 bis 30 Stunden müssen investiert werden, um die Aufgaben in der ersten Runde zu bearbeiten.“ Es ging darum, den Zusammenhang zwischen steigender CO2-Konzentration – verantwortlich für den Klimawandel – und der Kalkbildung durch Meereslebewesen zu verstehen. Ein weiteres Aufgabengebiet der ersten Runde bezog sich auf leuchtende Meerestiere und Farbstoffe.

In Nordrhein-Westfalen nahmen 324 Schüler die Herausforderungen der ersten Runde an, wovon sich 184 Nachwuchs-Chemiker für die zweite Runde qualifizierten, darunter die fünf Kandidaten unserer Schule. Die 20 Besten aus Nordrhein-Westfalen nehmen schließlich an einem mehrtägigen Landesseminar im Februar 2017 teil, wo sie mit Vorträgen und Übungen im Fach Chemie aus- und weitergebildet werden. Die Vortragenden sind zumeist ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Olympiade und reichen von Studierenden und Promovierenden bis hin zu Universitätsdozenten. Bestandteil der dritten Runde sind auch zwei Klausuren von jeweils vier Stunden.

Die vier besten Teilnehmer deutschlandweit werden dann in einer vierten Runde in Kiel ermittelt. Sie vertreten unser Land bei der Siegerrunde der Internationalen Chemie-Olympiade 2017 in Bangkok reisen. Ob einer unserer fünf dabei sein wird?

chemie1Auch in diesem Jahr sind wir stolz auf unsere erfolgreichen Teilnehmer an der Internationalen Chemie-Olympiade (v.l.): Celia Hartmann, Fabian Ketter, Viola Merk (alle Stufe 12), Marvin Alberts und Kieran Didi (beide Stufe 11) qualifizierten sich für die zweite Runde, die am Freitag, 2. Dezember 2016, ansteht. Dann müssen sie in einer dreistündigen Klausur verschiedene Aufgaben lösen.  Die 2o besten Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen erreichen die dritte Runde.  Schulleiter Michael Bornemann (l.), der den jungen Wissenschaftlern ihre Teilnahmeurkunden am 29. November 2016 überreichte, und Chemielehrer Heribert Wald gratulierten ihnen und wünschten ihnen viel Erfolg für die nächste Runde. (Heribert Wald)

Ausführlicher Bericht folgt!