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Ihre Aufgabe beim Robocup war, den Roboter über einen unbekannten Parcours laufen zu lassen – mit Kreuzungen, Kurven, die Rampe aufwärts und wieder abwärts. In der Regel verhält sich der selbst gebaute Roboter so, wie Tobias Kempf, David Bruns und Tommy Riediger, Schüler der Jahrgangsstufe EF, das wollen, schließlich haben sie ihn so programmiert. Kleine Fehler können allerdings zu größeren Problemen führen, so dass die drei beim Robocup in Sankt Augustin ununterbrochen unter Hochspannung standen.

Sensoren müssen Hindernisse erkennen und umfahren. Und im Zielbereich soll der Roboter dann Kugeln greifen. Das Team startet den Roboter, dieser bewegt sich dann selbstständig; sollte es irgendwo haken, darf an speziellen Punkten weitergemacht werden. So versuchte unser Team „St. Joseph Robotic“ beispielsweise die Schlussaufgabe gut zu lösen und dadurch viele Punkte zu holen – mit gutem Ergebnis. Jede freie Minute zwischen den Läufen dieses Wettbewerbs nutzten sie dazu, Schwierigkeiten zu analysieren, Lösun
gen zu überlegen und ihr Programm zu ändern. Mit einem sechsten Platz in der Liga „Rescue Line“ gingen sie nach einem aufregenden Wochenende nach Hause.

Stefan Schlichtherle-Wiskirchen hat mit ihnen im Informatik-Unterricht erarbeitet, wie der Lego-Roboter in Java programmiert werden kann, und Björn Palmert begleitete das Team zum Wettkampf. „Die drei arbeiten sehr, sehr gut zusammen und ergänzen sich wunderbar!“ Tobias konzentriert sich aufs Programmieren, David aufs Bauen und Tommy unterstützt die beiden. Die Vorbereitung auf den Wettbewerb lief nicht nur im Unterricht, viele Stunden ihrer Freizeit verbrachten die Schüler mit ihrem Roboter.

Um schon die ganz jungen Schülerinnen und Schüler für Roboter zu interessieren und mit dem Programmieren vertraut zu machen, wünscht sich Palmert Angebote für die Unterstufe. „Dann haben die Wettbewerbsteilnehmer eine ganz andere Grundlage als bisher und gute Chancen auf die vorderen Plätze!“

Sie gestalten Kalender in Word, Präsentationen über Tiere in Powerpoint und erarbeiten Grundlagen in Excel: Die Fünftklässler lernen im Fach „Rechentraining“, mit den gängigen Office-Programmen umzugehen. Zu Beginn der Stunde wird der Laptopwagen geholt und dann geht es an die Arbeit an den mobilen Geräten.

Ziel ist, Grundlagen für die eigenständige Arbeit der Schülerinnen und Schüler zu schaffen, zum Beispiel für künftige Referate. Grafiken in Textdokumente einzubinden, Schriften zu formatieren, Formeln einzugeben und Text-Bild-Verhältnis zu überlegen. „Einige Schülerinnen und Schüler starten in der Klasse 6 dann mit dem Forschenden Lernen und nutzen die erworbenen Kenntnisse unmittelbar nach unserem Training“, berichtet Dr. Brigitte Klimek, Mathematiklehrerin.

In Zukunft sollen die Fünftklässler auch mit der Roboter-Programmierung starten: Mit dem Lego-Roboter und dem Programmiertool „Mindstorms“ werden sie spielerisch darin angeleitet.

 

 

Die Schülerinnen und Schüler des Q2-Informatik-Kurses von Stefan Schlichtherle-Wiskirchen tauchen derzeit in andere Welten ein – zum Beispiel in eine Welt ohne Regen, voller Portale oder mit riesigen Arenen. Sie programmieren in Java so genannte Plugins für das Computerspiel Minecraft.

Mit vielen Ideen überlegen sie sich Plugins für die Gestaltung der Landschaft, aber auch eigene Spiele und Materialien, zum Beispiel besondere Erze für Rüstungen. Man tauscht sich über seine Einfälle aus, entwickelt sie stetig weiter, überlegt gemeinsam Lösungen fürs Programmieren: Wo liegt der Fehler? Was kann man anders machen? Letztlich gibt jeder jedoch sein eigenes Produkt nach der Projektphase ab. Und dann geht es ans gemeinsame Testen.

Ein König wird von Monstern bedroht – Ziel ist es, ihn vor ihnen zu verteidigen. Das ist eine der Spielideen. Zunächst galt es, die Figuren zu programmieren, dann die Gebäude. Anschließend haben sich Nard Waschko und Luca Gerharz darum gekümmert, dass die Figuren durch die Gänge laufen können und schließlich auch Mauern durchbrechen, um schneller zu sein. Tim Fassbender hat ein Portal-Plugin programmiert, womit man schnell neue Portale, Eintritte in andere selbst erschaffene Welten, aufstellen kann, Luciana Hazin entwickelte einen Algorithmus, um in Windeseile Arenen aufzubauen.

Fast alle Schülerinnen und Schüler hatten bereits einen Zugang zum Spiel und waren damit vertraut – die Idee, daran im Kurs zu arbeiten, stieß bei ihnen auf offene Ohren. Stefan Schlichtherle-Wiskirchen stellt fest: „Die Motivation ist sehr hoch, die Gruppe hat großen Spaß am Programmieren und lernt viel dabei.“

Die Klasse 5e hat im Mathematikunterricht mit Bertold Naber Erklär-Videos zum schriftlichen Multiplizieren angefertigt. Zunächst wurde gemeinsam mit Hilfe der Tafel erarbeitet, wie man dabei vorgeht. Dann erhielten sie die Aufgabe, selbst das schriftliche Malnehmen zu erklären und sich dabei gegenseitig zu filmen. Die Jungen sahen dabei, wo sie noch Schwierigkeiten hatten, und hatten Spaß am Unterricht. Hier ist ein Ergebnis zu sehen.

In einer Fortbildung von Kollegen für Kollegen setzten sich Lehrerinnen und Lehrern mit Medienschränken, iPads, Computerraum und der eigenen Schulcloud auseinander. „Ziel des Fortbildungstages war es, eine breite und gute Basis für uns als Kollegium zu schaffen, die vorhandenen Geräte sicher zu handhaben, die Medien im Unterricht ohne Zeitverlust einsetzen zu können“, so Julian Wery, der die Veranstaltung eröffnete. Björn Palmert verdeutlichte anschließend in seiner Präsentation beispielhaft didaktische Perspektiven des Einsatzes moderner Medien. Nach der Theorie folgte die Praxis: In Workshops setzten sich die Lehrerinnen und Lehrern mit den digitalen Geräten auseinander und probierten einiges aus.

Thomas Löffler und René Widmer machten ihre Kolleginnen und Kollegen mit den Medienschränken vertraut, Björn Palmert schulte in der Nutzung der schulinternen Cloud und Michael Weyer leitete einen Workshop zur Verwaltungssoftware SchiLDweb. Wie der Compterraum genutzt werden kann, vermittelten Beate Hoffmann und Stefan Schlichtherle-Wiskirchen. Wie iPads im Mathematik- oder Sportunterricht ihren Einsatz finden, zeigen Bianca Ohrem und Bertold Naber am Beispiel Interaktiver Geometrie bzw. der medial gestützten Bewegungsanalyse beim Kugelstoßen. Julian Wery präsentierte eine Beispielstunde am iPad mit „nearpod“. Die Anregungen wurden diskutiert, vieles konnte ausprobiert werden und neue Ideen wurden entwickelt. Zurück im Plenum erhielten die Workshop-Leiter viel Lob für diesen internen Fortbildungstag.

Wie klingt das mit der Betonung, die ich mir überlegt habe? Wie wirken die Pausen? Ist meine Stimme gruselig genug? Um sich auf ihre Balladenvorträge vorzubereiten, haben sich die Schülerinnen der 7b mit dem iPad aufgenommen und gegenseitig Feedback gegeben. Sich dann zu hören oder gar auch noch zu sehen, fanden die Mädchen zunächst merkwürdig, doch nach kurzer Zeit waren sie mit der Methode vertraut. Und dann wurde alles wieder gelöscht, schließlich waren die Geräte nur fürs Training gedacht.

 

Melanie Kornrumpf bietet nun auch an der Pallotti-Straße an zwei Tagen „Bewegte Pause“ an – und künftig auch die Möglichkeit, sich zum Ausruhen zurückzuziehen. Kaum hatte sie die Türen geöffnet, strömten Sechstklässler in die alte Sporthalle.

Dort können die Schülerinnen und Schüler Tischtennis oder mit Bällen spielen. In den Umkleiden des alten Schwimmbads hat Melanie Kornrumpf Spielgeräte platziert und Bastel- bzw. Arbeitstische aufgestellt. Gemeinsam mit der Gestaltungs-AG von Gaby Bank und Renate Neffgen dekoriert sie die Räume, so dass hier eine behagliche Atmosphäre entsteht. So hängt schon eine rot-weiße-Kette an der Decke und Schwimmbretter werden geputzt, um sie an die Wand zu nageln. „Auch für kurze Zeit lohnt es sich, sich hier schön einzurichten“, sagt Melanie Kornrumpf, die noch viele Ideen für die Ausgestaltung hat.

Die Schülerinnen und Schüler freuen sich über das Angebot. „Echt cool hier“, lauteten die Kommentare. „Hier kann man gut chillen!“

Die Räume sind montags in der 6. Stunde und dienstags in der 7. Stunde geöffnet.

 

 

 

 

 

 

 

Der Pallotti-Campus verfügt nun auch über einen Schulkiosk.
Dank der Unterstützung von Eltern wird hier jeweils in der ersten großen Pause die gleiche Palette wie am SJG angeboten. Früher als Umkleide für die alte Sporthalle genutzt, dient der Raum nun als Verkaufsraum. 

Schulleiter Michael Bornemann setzte sich gemeinsam mit Monika Hanisch, Vorsitzende des Kiosks, dafür ein, auch den Klassen am zweiten Standort des SJG Pausensnacks anzubieten – zur Freude der Mädchen und Jungen, die sich jetzt auch hier beispielsweise mit Käse- und Schnitzelbrötchen oder Schokoriegeln zu günstigen Preisen eindecken können. Monika Hanisch erklärt: „Wir würden uns freuen, wenn von diesem Angebot in der Kiosk-Zweigstelle rege gebraucht gemacht wird.“  

 

Unsere neuen Net-Piloten haben es sich zur Aufgabe gemacht, einer dauerhaften Ersatzheimat im Internet bzw. in der Handy-Welt und an der Playstation entgegenzuwirken. 17 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 ließen sich dazu ausbilden und geben ihr Wissen an jüngere Klassen weiter. weiter lesen

So klärten sie die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler über Internet-Sucht auf. „Das hat schon Eindruck hinterlassen“, meint Jens. „Das Eingeständnis, dass man auf das Handy angewiesen ist, fällt nicht leicht.“ Der Tipp der Net-Piloten: „Nehmt euch feste Zeiten vor, in denen ihr euer Handy weglegt. Und beim Essen und Schlafen gehört es ohnehin nicht in die Nähe.“ Zum einen bestehe die Gefahr, seine Gesundheit zu schädigen, zum anderen, sich zu isolieren zu Lasten von Freundschaften. „Achtet auf euch!“, so ihr Appell. Während ihrer Ausbildung entwickelten die Net-Piloten eine eigene App und drehten einen Film zum Thema Internetsucht. Ihre Story: Ein internetsüchtiger Junge ist nur noch mit seinem Handy beschäftigt, woraufhin der beste Freund sich sehr aufregt und die Net-Piloten aufsucht. Ein Selbsttest überzeugt den süchtigen schließlich, etwas dagegen zu unternehmen. „Für uns war es interessant, sich mit diesen Themen zu beschäftigen – und für die Sechstklässler auch“, so Celine.

Erstmalig fanden in diesem Jahr die Tage religiöser Orientierung bereits in Stufe 7 statt. Kurz vor den Osterferien waren die Mädchen vier Tage lang in Vallendar, während die Jungen in der Steinbachtalsperre die Zeit gemeinsam verbrachten. Neben religiösen Angeboten war die Fahrt eine gute Gelegenheit für die Klassenlehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts Zeit zu verbringen. 

Die Schülerinnen und Schüler haben von Teamern der Häuser Impulse erhalten, über sich selbst und den Umgang mit Klassenkameradinnen und Klassenkameraden nachzudenken. Was ist wichtig für die Gemeinschaft, welchen Platz habe ich darin, was zeichnet uns als Klasse und mich als Menschen aus?

Verantwortung für die Gestaltung des Lebens zu übernehmen war ein wesentlicher Teil dieser Fahrt, bei der aber auch viel gespielt und die Klassengemeinschaft gestärkt wurde.

Das überwiegend positive Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigt, dass die Besinnungstage zu Beginn der Mittelstufe eine Bereicherung darstellen. Die Planung für die kommenden Jahrgänge wird kritische Anregungen aufnehmen, so dass sie sich dem Statement eines Schülers in diesem Jahr anschließen können: „Ich fand die Besinnungstage witzig, cool, angenehm, besinnlich, beruhigend und schön.“