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Die Schultür bleibt seit rund drei Wochen zu – als Schutzmaßnahme gegen das Corona-Virus. Schulfrei, aber nicht lernfrei: Für diese Zeit haben wir den Unterricht ins Internet verlegt. Mit dem Programm „Teams“ stehen wir untereinander in Kontakt, Aufgaben werden bearbeitet, Feedback wird erteilt und was sonst auf den Fluren gesprochen wird, läuft jetzt über den Chat.

IT-Koordinator Björn Palmert hatte gerade für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer Zugänge zur Lernplattform Office 365 eingerichtet, als kurze Zeit später im Ministerium die Entscheidung zur Schulschließung fiel. Nach einer Einfindungsphase in das Programm lobten viele Schülerinnen und Schüler sowie Eltern diese Möglichkeit des digitalen Unterrichts. Lernende und Lehren stehen per Chat im Kontakt, es werden Lernvideos gedreht, Präsentationen gehalten, Quizze erstellt und gelöst, kreative Aufgaben bearbeitet, Aufsätze geschrieben und vieles mehr.


„Vernetzung/Der rote Faden“, lautet der Titel der Rauminstallation, die der Kunst LK Q2 von Gaby Bank im Treppenhaus errichtet hat. Inspiriert von der Künstlerin Louise Bourgeois arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit diesem Projekt unter anderem zu dem Abitur-Thema „Sichtweisen und Haltungen zwischen Distanz und Nähe“.

200 Meter Nylon-Paracord wurden auf zwei Rollen zu einem Knäuel gewickelt, die Schülerinnen und Schüler verteilten sich entlang des Treppengeländers auf verschiedenen Ebenen und warfen sich die beiden Knäuel zu.

„Der Entstehungsprozess hat für mich sehr viel mit der Wissensvermittlung zu tun, erklärt Gaby Bank. „Beim Werfen des Knäuels muss der Werfende genug ‚Leine lassen‘, damit das Nylonband den anderen erreichen kann, denn es muss einen Raum überwinden, der zwischen dem Werfenden und dem Fangenden liegt. Das Gegenüber muss sich trauen zu fangen und der Werfende gibt beim Werfen auch einen Teil der Kontrolle ab, ob das Knäuel tatsächlich dort ankommt, wo es ankommen soll.“ So galt es, kreativ mit der sich ergebenden Struktur umzugehen – manchmal anders als geplant, aber gerade deshalb spannend.

Eigentlich waren eine genauere Besprechung der Installation sowie eine Abschluss-Ausstellung des Leistungskurses mit diversen Werken geplant – doch wenige Tage später kam die Meldung der Schulschließung. Jetzt ist das Netz im Netz und als Sinnbild für unsere derzeitige Situation zu sehen.

„Freude schöne Götterfunken“ – die „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven ist demnächst auf unserer Homepage als Zusammenschnitt zu sehen. Unsere Orchester-Mitglieder haben zu Hause auf ihrem jeweiligen Instrument ihre Stimme gespielt und sich dabei filmen lassen, jetzt wird alles zu einem Video zusammengestellt. Die Orchester-Leiter Annemarie Herkenhoff und Thomas Löffler hatten die Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, weiterhin gemeinsam Musik zu machen, indem man sich vernetzt. Die Idee, die „Ode an die Freude“ zu spielen, äußerte Michael Küßner, ehemaliger Musiklehrer und Mitglied des Orchesters, „noch bevor dieser Vorschlag in der Tagesschau am 22. März genannt wurde“, so Thomas Löffler. 29 Videos hat er erhalten – jede Menge Freude, die übers Netz geteilt wird.

Die neuen Bilder in der Pallottikirche stammen von Schülerinnen und Schülern der Q2 – unter Anleitung von Kunst- und Religionslehrer Norbert Hansen. Sie sind in Anlehnung an die Gestaltung des Altarraums in Taizé entstanden und sollten der Schulgemeinschaft am Josephstag präsentiert werden. Nun ging dies nur virtuell: Pater Björn Schacknies hielt am Patrozinium eine Ansprache vor und zu den Bildern.
Im Rahmen unserer Besinnungstage waren Gruppen unserer Schule in Taizé, Burgund. An diesem Ort treffen Gläubige aus aller Welt und allen Konfessionen zu einem besonderen Fest des Glaubens und intensiver Beschäftigung mit sich selbst und Gott zusammen. Diese Erfahrungen haben Schülerinnen und Schüler in den Religionskurs Q2 von Norbert Hansen hineingetragen. Daraufhin malten sie die Quadrate; mehr zu ihren Gedanken sowie die Ansprache finden sich hier

Das Erzbistum gab uns die Zusage zur Sanierung des Neubaus und zum Erweiterungsbau – jetzt sehen wir, wie die Realisierung weitere Fortschritte macht. Der Rohbau für Foyer, Lehrerzimmer sowie Verbindungstrakt ist mittlerweile fertig und der Blick vom Stadtpark lässt erahnen, wie das Gebäude aussehen wird. Auch im Neubau sind die Arbeiten im vollen Gange.

Die Türzargen sind eingebaut, die Verputzer gehen bald ans Werk: Die neuen naturwissenschaftlichen Räume und Klassenzimmer nehmen Form an. Sie werden derzeit mit Elektronik ausgestattet, neue Raumstrukturen wurden erstellt. In Zukunft wird es in diesem Teil des Schulgebäudes auch einen Raum zur Medienerziehung geben, ein Raum ist vorrangig für die Robotik vorgesehen und im obersten Geschoss soll wieder ein Meditationsraum eingerichtet werden – gleich neben dem modernen Medienzentrum, das zu einer professionellen mit Universitätsbibliotheken vernetzten Bibliothek ausgebaut wird. Auch ein Selbstlernzentrum gehört dazu, ausgestattet mit Tablets und Computern sowie diversen Lernhilfen in analoger Form. Der angrenzende Seminarraum wird ebenfalls mit moderner Technik ausgestattet.

Wo liegen meine Stärken? In welche Richtung könnte meine Berufswahl gehen? Mit diesen Fragen setzten sich unsere Achtklässlerinnen und Achtklässler im Rahmen der Potenzialanalyse auseinander. Sie schätzten sich selbst ein und erhielten nach diversen Arbeitsaufträgen zudem eine Fremdeinschätzung.

Beispielsweise wurde getestet, ob Stärken im Bereich der Feinmotorik, dem räumlichen Vorstellungsvermögen oder dem Zeitmanagement vorliegen, ob jemand sehr gut im Team arbeitet oder eher allein, wie gut mit Konflikten umgegangen wird und wie es um die Geduld steht. In Auswertungsgesprächen erfuhren die Jugendlichen, wie sie von den Beratern vom Land NRW wahrgenommen wurden, und überlegten, welches Berufsfeld sich für eine Erkundigung im Rahmen des Praktikums eignet. Die Schülerinnen und Schüler waren über manchen Hinweis überrascht, andere Beobachtungen passen zu dem, wie sie sich selbst bereits wahrgenommen haben. Und zum Nachdenken angeregt hat es sie allemal: Worin bin ich gut? Wie könnte es weitergehen nach der Schule?

Den nächsten Schritt bilden die Berufsfelderkundungstage in der Jahrgangsstufe 8, auf die in der Stufe 9 das Berufspraktikum folgt. Thomas Löffler, der gemeinsam mit Marietheres Krupp-Schumacher die Berufsorientierung am SJG organisiert, hält diese Analyse für einen wichtigen Schritt: „Natürlich hängt es immer vom Berater ab, was die Jungen und Mädchen als Fazit daraus ziehen können. Aber insgesamt erfahren sie doch eine ganze Menge über ihre Stärken – und was ihnen nicht ganz so gut liegt.“

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ – der Mittel-, Oberstufen- und Lehrerchor sangen diese Johannes-Worte beim Adventskonzert in der Pallottikirche am 17. Dezember. Gemeinsam mit den Unterstufenchören und der Klasse 8b gestalteten sie ein Programm zur Frage „Was bedeutet Weihnachten heute?“ und führten dazu Teile aus dem „Weihnachtsoratorium 21“ von Reimund Hess auf. Anschließend erfreuten unser Orchester „sul ponticello“ und unsere Bigband die Zuhörer mit vorweihnachtlichen Klängen. Wie in jedem Jahr endete das Konzert mit einem voluminösen gemeinschaftlichen „Tochter Zion“.

...weiterlesen "Weihnachten heute? Musikalische Antworten"

Silas Worm, 6d, hat unseren Vorlesewettbewerb gewonnen. Seine Vortragsweise, wie er aus „Der kleine Nick“ las und den fremden Text, einen Auszug aus „Anik“ von Tanja Heitmann, präsentierte, hatte die Jury überzeugt. Dina Mädler, 6a, trat zum Stichlesen an, denn auch sie beeindruckte die bewertenden Zuhörerinnen und Zuhörer aus dem Q2-Leistungskurs Deutsch mit „Peter Pan“ und ihrer Souveränität beim zweiten Text. Auch die weiteren Klassensieger Marie Kader, 6b, Maya Tochiya, 6c, Paul Fey, 6e, und Niklas Frings, 6f, ernteten viel Applaus.
Mayas Vortrag aus „Gangsta Oma“ brachte das Publikum zum Lachen, Niklas sorgte mit „Die drei ??? und das Hexenhandy“ für Spannung, Marie Kader holte die Jungen und Mädchen in die fantastische Welt von Alea Aquarius. Mette Trost, ebenfalls Schülerin im Deutsch LK, führte mit großer Freude durch die Veranstaltung und überreichte den sechs Vorleserinnen bzw. Vorlesern jeweils einen Buchgutschein als Preis.

Zur Auflockerung gab es eine kleine Weihnachtsgeschichte: Deutschlehrerin Anneta Haksteter überlegte mit dem Publikum zunächst passende Bewegungen zu einigen Begri
ffen und dann gab es zu ihrem Vorlesen eine „Bewegte Aula“.

Jetzt heißt es, Silas Worm auf der Kreisebene zu unterstützen. Ob er die Tradition fortsetzen wird, auch dort als SJG-Schüler den Titel zu holen?

Zug statt Flug und Ecosia statt Google – Schülerinnen und Schüler haben klare Vorstellungen, was sie an ihren Schulen verändern können, um etwas für den Klimaschutz zu tun. Das wurde auf der ersten Klimakonferenz im Rahmen des Klimatags für die Region Rhein-Voreifel deutlich, zu der Schülerinnen und Schüler des SJG mit Jugendlichen der Liebfrauenschule Bonn, der Gesamtschule Rheinbach und der Europaschule Bornheim am 9. November am SJG zusammenkamen. Sie erarbeiteten auf ihrer Klimakonferenz in drei Gruppen Vorschläge zu den Themen Konsum, Mobilität, Energieverbrauch und Digitalisierung und präsentierten anschließend im Plenum vor weiteren Zuhörern ihre vielfältigen Ergebnisse. ...weiterlesen "Konferenz für unser Klima"

Was versteht man unter „Treibhauseffekt“ und was haben Kühe damit zu tun? Mit diesen Fragen setzten sich Schüler der Klasse 5d am 4. November in einem Workshop mit Richard Groh auseinander. Biologielehrerin Ina Limbach hatte den Referenten des des Vereins „Mensch Tier Bildung“ eingeladen. Groh erarbeitete mit den Schülern Zusammenhänge zwischen Klima und Tierproduktion. ...weiterlesen "Unsere Kühe, unser Klima"