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Sarah Liegmann, Q1, ist weiterhin höchst erfolgreich im Kickboxen: Sie holte auf der Weltmeisterschaft in Athen ihren 7. und 8. WM-Titel. So ist die 16-Jährige Siegerin im Vollkontakt-Kickboxen geworden und konnte zudem im Kick Light punkten. Ihre Gegnerinnen kamen unter anderem aus den USA, Wales, den Niederlanden, dem Libanon, England und Deutschland. Gratulation vom SJG!

Velia Pasquariello, 6b, hat beim Wettbewerb „bio-logisch!“ 2018 die Aufgaben besonders gut bearbeitet und wurde dafür am 7. Dezember in Bochum geehrt. Im Zeiss Planetarium erhielt sie ihre Urkunde sowie einen Buchpreis. Als eine von rund 3.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Nordrhein-Westfalen hatte sie ihre Arbeit zum Thema „Alles klar“ eingereicht.

Biologie-Lehrerin Cornelia Otremba hat Velia und weitere Schülerinnen ihrer Klasse bei der Wettbewerbsteilnahme unterstützt, indem sie Experimente vorbereitet hatte und mit den Mädchen übte, wie man Protokolle schreibt. Sie freute sich, bei Velias spannender Ehrung dabei sein zu dürfen und ihr von Herzen zu gratulieren.

Passend zum Planetarium erfuhren die Preisträger noch einiges über das Leben im All: Prof. Dr. Susanne Hüttemeister, Leiterin des Planetariums, hielt darüber einen Vortrag. Und Velia schlüpfte später in die Rolle der Astronautin.

Der Einzelwettbewerb „bio-logisch!“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die über den Unterricht hinaus an biologischen Fragestellungen und Phänomenen interessiert sind. Die Neugier und die Motivation zum Forschen soll unterstützt und gefördert werden. Es werden sowohl theoretische als auch experimentelle Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie gestellt. Jedes Jahr gibt es zu einem Leitthema verschiedene Aufgaben. Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Wettbewerb eingerichtet und führt ihn mit wechselnden Partnern durch. Seit 2013 sind das die Emschergenossenschaft/Lippeverband sowie der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBio).

Das SJG  wurde wieder als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Dr. Helmuth Gaßmann, Koordinator für Naturwissenschaften, und Tina Kressel, Lehrerin für Biologie und Erdkunde, nahmen die Urkunde am 30. Oktober im Rathaus Dortmund an. Sie dokumentiert, dass die Schule das Profil der so genannten MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in den vergangenen drei Jahren weiter geschärft hat.

Insgesamt wurden 92 Schulen ausNordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Davon erhielten 46 Schulen das erste Mal die Ehrung und weitere 46 Schulen wurden erneut unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) mit dem
Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Mathias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung in NRW, erklärte: „Den MINT-Fächern gehört die Zukunft. Es ist deshalb ein gutes Zeichen, dass die Zahl der MINT-freundlichen Schulen weiter steigt.“

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Weitere Infos hier.

Foto: (c) MINT Zukunft

 

 

Die C und D - Jugend- Mannschaften des SJG stehen beide im Finale der Kreismeisterschaften im Fußball. Während die D-Jugend kampflos ins Finale einziehen konnte, da die Gesamtschule Bornheim nicht angetreten war, mussten sich die C-Jugendlichen ihre Finalteilnahme hart erkämpfen: Gegen die Gesamtschule Rheinbach gab es ein überzeugendes 5:2, gegen das Antoniuskolleg Neunkirchen ging man mit 3:1 als Sieger vom Platz und gegen die Gesamtschule Troisdorf konnten die Jungs um Mannschaftskapitän Jonas Krahl gar mit 7:2 überzeugen. Im Rahmen einer tollen Mannschaftsleistung steuerte Jakob Hering in diesem Spiel alleine 6 Treffer bei.
Das Finale findet am 19. November in Rheinbach statt, der Gegner steht zwar noch nicht fest, aber zur Unterstützung sind alle Fußballfans herzlich eingeladen. 

Frank Rollmann


Die Mädchen-Fußballmannschaft des SJG ist in den Kreismeisterschaften am 2. Oktober gegen die Gesamtschule Rheinbach angetreten. Unsere Mädels führten mit 1:0, haben dann aber leider 1:2 verloren. Lea Lorbach hat die Mädels begleitet und Jens Grage aus der 9e halft als Schiedsrichter mit.
Es spielten: Celestine Carla, Lea Karen, Hannah Sturm, Sophie Schnell, Lotta Weber, Anouk Edimo Dicka, Paula Langer (alle aus der 7a), Emely Bureś und Maya Mroos aus der 6b.
 

Was ist Mikroplastik – können wir das sehen? Was liegt an vermeintlichem Müll alles im Wald und könnte doch noch Verwendung finden? Zwei Klassen von der Katholischen Grundschule Merzbach befassten sich am SJG mit diesen Themen, ganz praktisch mit Gummistiefeln im Wald und beim Experimentieren mit Duschgel und Peeling.

Die Mikroplastik-Gruppe machte zunächst Bekanntschaft mit Schulhündin Momo, die ihnen dabei assistierte, den Kreislauf von Mikroplastik nachzulegen. Nach der theoretischen Auseinandersetzung gemeinsam mit den Biologie-Lehrerinnen Cornelia Otremba und Patricia Schäffer ging es an die Experimentiertische. Dort halfen Schülerinnen der Klasse 9 den Mädchen und Jungen beim Filtrieren von Wasser, das diese zunächst gemäß Versuchsanordnung mit Kosmetikprodukten vermischt hatten. Zurück blieb Mikroplastik – das später über die Nahrungskette im Menschen landet, wie die Kinder in dem Projekt lernten, das im Rahmen der Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) steht. Mit Bewusstsein für die Problematik schauten sie sich die Peelings und Pasten genauer an.

Die Wald-Gruppe suchte nach einer Einführung zum Thema Müll durch Dr. Helmut Gaßmann und Nicole Schmidt nach Papier, Plastik  und Dosen – und fand darüber hinaus eine Schubkarre, Schuhe, Mützen. Mit Zangen, Handschuhen und Stiefeln ausgestattet liefen sie das Gelände um den Gräbbach ab und krabbelten ins Dickicht, um aufzusammeln, was dort nicht hingehört. Zurück in der Klasse überlegten sie, welche Gegenstände wieder gebrauchsfähig gemacht werden können, wenn auch zu ganz anderen Zwecken.

Die Grundschüler hatten Spaß an den Aufgaben und genossen das Zusammensein mit Momo und den großen Schülerinnen. Auch im Wald tat der Nieselregen der Stimmung keinen Abbruch. Den Leitspruch des Projektes „Zu gut für die Tonne!“ beherzigten sie und entwickelten einen Blick fürs Recycling.

Brief von Kardinal Woelki

Liebe Schwestern und Brüder,

die Veröffentlichung der im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellten Missbrauchsstudie in der vorigen Woche hat zutiefst erschreckende Erkenntnisse zutage gefördert. Geistliche haben Minderjährigen großen Schaden zugefügt und damit schwere Schuld auf sich und auf die gesamte Kirche geladen, die dann selbst auch noch viel zu oft das Wohl der Institution über das Wohl des Einzelnen stellte.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mich haben diese Ergebnisse schwer erschüttert. Mit diesem Wissen fällt es mir nicht leicht, Betroffenen gegenüber zu treten. Allenfalls anfanghaft vermag ich zu erahnen, welch großes Leid ihnen durch Diener der Kirche angetan und wieviel Schmerz ihnen zugefügt worden ist. Nicht zuletzt deshalb frage ich mich immer wieder neu, was ich, was wir als Kirche tun können, um Betroffenen zu helfen. Was können wir als Kirche tun, damit die Leidtragenden vielleicht einmal erwägen, zu verzeihen?

Angesichts all dessen kann und will ich nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Vielmehr bedarf es konkreter Taten der Aufarbeitung. Als Erzbischof fühle ich mich besonders verpflichtet, dafür Sorge zu tragen.

Es ist mir wichtig, dass sich unser Kölner Erzbistum dieser Wahrheit stellt – auch wenn sie schmerzlich ist. Es ist spätestens jetzt nötig, die Betroffenen zu hören, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen und in unser künftiges Handeln deutlich stärker als bisher miteinzubeziehen.

In den kommenden Wochen werde ich daher einen Betroffenenbeirat einrichten und weiter die Begegnung mit Betroffenen suchen.

Zudem müssen alle Beschuldigungen ungeschönt und ohne falsche Rücksichten aufgeklärt werden. Dazu werde ich externe, unabhängige Fachleute mit einer Untersuchung beauftragen, die frei von einer möglichen kirchlichen Beeinflussung unser eigenes, institutionelles Verhalten auf mögliche Versäumnisse oder Versagen in der Vergangenheit hin prüfen werden.

Diese Seite der Aufklärung bedarf einer Ergänzung durch eine erneute, bewusste Hinwendung zu Gott durch das Gebet für die Betroffenen und unser ganzes Erzbistum. Gott kann auch da Heilung- und Zukunft schenken, wo unsere Möglichkeiten begrenzt oder unzureichend sind. Er ist größer als das Versagen in seiner Kirche und er wird gerade denen, die von ungerechter Gewalt betroffen sind, Gerechtigkeit verschaffen. Dabei will ich als Erzbischof durch Gebet und konkrete Taten mitarbeiten.

Dankbar bin ich für Ihr mitsorgendes Gebet und Ihre Achtsamkeit im respektvollen Umgang miteinander.

Es segne und stärke Sie und alle, für die wir Verantwortung tragen, der allmächtige und barmherzige Gott: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Ihr
Rainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln

 

Es war Sommer, es war warm, der Himmel war blau – diese Atmosphäre passte so gar nicht zu dem, was sie in Auschwitz erwartete. 25 Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q2 besuchten im Rahmen ihrer Besinnungstage Ende letzten Schuljahres das Konzentrationslager Auschwitz und die Stadt Krakau. Auf einem Informationsabend schilderten sie jetzt ihre Eindrücke dieser Reise.

Die Worte des Außenministers Heiko Maas, der eine Woche später das KZ besuchte, fanden sie treffend: Auschwitz sei die Hölle auf Erden gewesen. Zunächst habe das Lager gar nicht so tragisch wie in Erzählungen gewirkt, eher unwirklich, wie eine verlassene Stadt, so die Schüler. Als sie die Gaskammer gesehen hätten, habe sich dieser Eindruck jedoch gewandelt. „Diese Berge von Schuhen haben uns gezeigt, dass hinter jedem Gegenstand ein Mensch steckt. Vorher waren das alles nur Zahlen für uns“, berichtete Konrad Hering. Matteo Reimer ergänzte: „Dass von so etwas Leichtem wie einem Haar eine Tonne zusammenkommen kann, ist eine unglaubliche Vorstellung.“

Julia Sürtenich stellte den Zuhörern das Lager Birkenau vor: „Acht Menschen in einem Bett, Latrinen ohne Wasser, Gemälde von Kindern – eigentlich ist das alles unvorstellbar.“

Von dem Gespräch mit dem 97-jährigen Karol Tendera erzählten die Jugendlichen besonders viel. Der ehemalige Häftling schilderte ihnen das Leben im KZ: wie Menschen vom Boden essen mussten, erschossen wurden, weil sie eine Sportübung nicht machen konnten, wie jeder immer Hunger hatte. „Man lebt dort nicht mehr“, habe Tendera ihnen gesagt. Matteo konnte nachvollziehen, dass dies zum Verlust des Glaubens geführt hat. „Wenn man das durchgemacht hat, kann man nicht mehr an einen Gott glauben.“ Ursula Frey-Kess, die gemeinsam mit Ralf Nelles die Gruppe begleitet hatte, war es wichtig, mit den Schülerinnen und Schülern in Krakau, wo sie ihre Unterkunft hatten, über Gedanken und Zweifel zu sprechen – und das Gespräch über die Erfahrungen in die Schule zu tragen.

„Survival – Verloren am Amazonas“ ist der Titel des Jugendbuchs, aus dem unsere fünften Klassen am 1. Oktober 2018 einige Passagen hören durften. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Lesefestes „Käpt’n Book“ statt.

Autor Andreas Schlüter las in der SJG-Aula aus dem ersten Band der Dschungel-Abenteuer: Nach einer Bruchlandung kommt der 13-jährige Mike langsam zum Bewusstsein. Wo ist er? Gemeinsam mit seiner kleinen Schwester Ellly sowie seinen Freunden Matheus und Gabriel erkundet er den Dschungel im wilden Amazonasgebiet mit seinen Schlangen, Raubkatzen und Naturgewalten.

Damit sich die Jungen und Mädchen vorstellen konnten, wie es dort aussieht, zeigte Andreas Schlüter ihnen Bilder aus dem Dschungel. Sie ließen sich von ihm gedanklich in diese Welt versetzen und fieberten mit der Hauptfigur.

Die Gelegenheit, einen Autor nach seiner Arbeit zu fragen, ließen sich die Schülerinnen und Schüler nicht entgehen. Und auch um ein Autogramm fragten sie – mit Erfolg. Jetzt warten sie gespannt, ob es nach dem zweiten Teil, „Survival – Der Schatten des Jaguars“, einen dritten Teil geben wird.