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Am 6. Februar wird die Pallottikirche profaniert, also entweiht. Eigentlich wollte unser Orchester in der letzten Messe, die dort gefeiert wird, mitwirken. Das geht coronabedingt nun leider nicht; aber mit einem virtuellen musikalischen Beitrag nehmen wir als Schulgemeinschaft Abschied von der Kirche, die neben der Kapelle unsere Schulkirche war. ...weiterlesen "Musik zum Abschied von der Pallottikirche: Kyrie aus der Josephsmesse"

Auch der für den 19. Januar geplante Präsentationsabend aus dem "Forschenden Lernen" muss coronabedingt ausfallen. Die Schülerinnen und Schüler haben interessante Vorträge erarbeitet – einen Vorgeschmack auf die vielfältigen Themen geben die Titelfolien. Wir hoffen, dass wir uns im Sommer wieder life zur Präsentation sehen können! 

Auch unser Vorlesewettbewerb musste sich an die aktuellen Bedingungen anpassen: Diesmal fand er nur in kleinem Rahmen statt. Wie in den Jahren zuvor trafen sich die Klassensiegerinnen und -sieger in unserer Aula, wie immer lasen sie aus selbstgewählten Büchern, doch das Publikum, die Schülerinnen und Schüler aus den sechsten Klassen fehlten in diesem Jahr.

So stellten die Deutschlehrerinnen und -lehrer der sechsten Klasse am 10. Dezember die Jury, um die Personengruppe so klein wie möglich zu halten. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich fleißig auf den Tag vorbereitet und standen mit ihren Büchern in den Startlöchern. Die teilnehmenden Klassensieger waren:

Johanna Taschinger, 6a
Lelia Teichmann, 6b
Emma Hend, 6c
Felix Mombauer, 6d
Tristan Teschauer, 6e

Nachdem die Kinder ihre ausgesuchten Textausschnitte lesend präsentiert hatten, durften sie ihr Können an einem fremden Buch zeigen. Dafür wählte die Jury von Jo Nesbø „Doktor Proktors Pupspulver“. In der Gesamtleistung überzeugte Lelia Teichmann die Jury am meisten, sodass sie zur Siegerin gekürt wurde. Gratulation an Lelia sowie an alle Klassensiegerinnen und -sieger!

 

Eigentlich sollten sie persönlich überbracht werden, jetzt sorgte die Post für die Auslieferung: SJG-Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Wochen 400 Weihnachtskarten für Seniorinnen und Senioren gebastelt und geschrieben. Die Schülermitverwaltung (SV) hatte dazu aufgerufen, in der Adventszeit an Menschen zu denken, die Weihnachten in einem Seniorenheim verbringen und wenig Kontakte haben. ...weiterlesen "400 Weihnachtskarten für alte Menschen"

Die Abiturientin 2020 sammelte viel Geld für den Abiball, der dann aufgrund der Pandemie nicht stattfinden durfte. Jetzt haben die ehemaligen SJG-Schülerinnen und Schüler diesen Betrag gespendet – zum einen an den Förderkreis Bonn e.V. an der Universitätsklinik Bonn, zum anderen an die Tafel in Meckenheim/Rheinbach sowie an unseren Förderverein. ...weiterlesen "Statt Abiball: Ehemalige Abiturienten spenden"

Die SV hat sich für dieses Jahr eine neue Weihnachtsaktion überlegt: Sie bringt von Schülerinnen und Schülern selbstgestaltete Weihnachtskarten in die Rheinbacher Seniorenheime. Gedichte, Bilder, Geschichten oder einfach nur eine Erzählung aus dem Schulalltag sollen den alten Menschen, die coronabedingt wenig Besuch bekommen, eine Freude bereiten. Bis zum 3. Dezember werden die Karten im SV-Briefkasten gesammelt.
Die bekannte Nikolausaktion gibt es auch in diesem Jahr.

 

In Sachen Kinder- und Jugendbücher bezeichnet er sich als „Newcomer“, sei er doch eigentlich Drehbuchautor: Martin Muser hat dennoch großen Erfolg mit seinen Büchern „Kannawoniwasein!“ Auch die Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 5, die ihm bei seiner Lesung in der Aula zuhören durften, waren fasziniert. Im Rahmen des Lesefestivals Käpt’n Book war er bei uns zu Gast; die Katholische Bücherei hatte den Kontakt hergestellt.

„Eltern können echt komisch sein“, stellt Finn fest. Die Hauptfigur aus „Kannawoniwasein!“ darf allein nach Berlin fahren, dabei hat er seine Eltern früher immer als sehr ängstlich erlebt. Aber nach ihrer Trennung ist eben so manches anders. Die Zugfahrt entpuppt sich zu einem großen Abenteuer, denn ihm wird sein Rucksack geklaut und der Schaffner ist nicht damit einverstanden, dass Finn allein unterwegs ist. In Oranienburg übergibt er den Jungen der Polizei.

Das passt Finn natürlich gar nicht. Zunächst erlebt er, dass Buttermilch auf die Uniform eines Polizisten tropft – „wie ein schmelzender Schneemann“ sieht dieser aus und ruft „Kannawoniwasein!“ Dass der Ausruf die berlinerische Aussprache von „Das kann doch wohl nicht wahr sein!“ ist, hatten die Mädchen und Jungen schon zu Beginn der Lesung festgestellt. Finn will also weg, gemeinsam mit Jolla, die wie er nach Berlin „in die Zitty“ will, taucht er in einem Müllcontainer unter. Eine eklige Szene, wie die Zuhörerinnen und Zuhörer einhellig fanden – aber eben auch nötig, damit Finn entkommen kann. Muser verrat das Ende des ersten Buches: Finn kommt heil in Berlin und findet auch seinen Rucksack wieder.

Wie lang er an dem Buch geschrieben habe, lautete eine Frage in der kurzen Fragerunde zum Schluss der Lesung. Und was sind die Schritte, bis ein Buch erscheint? Ganz wichtig auch die Frage: „Was verdienen Sie an einem Buch?“ Dass es nur 80 Cent seien, sorgte für großes Erstaunen im Publikum. „Naja, aber von dem gelben Buch habe ich auch über 20.000 Stück verkauft“, so Muser.

Petra Göb, Leiterin des Medienzentrums, verwies auf den Lesepreis, den Muser kürzlich erhalten hat, und dankte ihm für die amüsante Lesung. Sie freute sich auch über die vielen interessanten Fragen der Mädchen und Jungen. Wer mehr über Finn und Jolla wissen will, kann sich die Bücher ausleihen – sie sind im Medienzentrum vorhanden.

Auf diesen Moment hatte das Orchester lange gewartet: Am Tag der deutschen Einheit gab „Sul Ponticello“ nach langer Pause wieder ein Konzert. Im Altarraum der Pallottikirche konnten die Musikerinnen und Musiker ausreichend Abstand halten und das Publikum war auf angemeldete Familienangehörige begrenzt. Annemarie Herkenhoff und Thomas Löffler hatten mit dem Orchester einen musikalischen Gang durch die Geschichte der Filmmusik einstudiert. ...weiterlesen "100 Jahre Filmmusik: Konzert in der Pallottikirche"

„Nawi mit Hündin Amy ist super“, finden Matteo und Florian, 5d. „Man fühlt sich schon ein bisschen klein“, sagt Anna aus der 5b. „Hier ist alles so viel größer als an unserer alten Schule“, ergänzt Isabelle. Dennoch fühlen sich die Mädchen in ihrer neuen Klasse am SJG sehr wohl. Sie finden sich gut zurecht und freuen sich, dass sie nicht nur in ihrem Klassenraum im Altbau, sondern auch im Neubau Unterricht haben. Die Klassenzimmer der 5a, 5c und 5d sind jetzt im Neubau; noch sind die neuen Wände kahl, aber an Gestaltungsideen mangelt es nicht.

So könne man auch eine Rutsche auf die Wiese bauen, lautet eine Idee aus der 5c. Die 5d macht sich Gedanken über die Verbindungstür zur Nachbarklasse, an der manchmal Klopfzeichen zu hören sind.

Was gefällt den Jungen und Mädchen am SJG? Lara, 5b findet es „sehr cool, dass Mädchen und Jungen getrennt sind.“ In der zweiten großen Pause nutzen sie intensiv die Spielgeräte, die sie ausleihen dürfen. „Die hätten wir auch gern schon in der ersten Pause!“ Danke für eure Anregungen, das ein oder andere wird sich umsetzen lassen. Und herzlich willkommen, liebe 5a, 5b, 5c, 5d und 5e!

 

Mitteilung unseres Schulträgers (Stand: 7.9.20)

Mit der aktuellen Coronabetreuungsverordnung endete am 31.08.2020 an den Schulen des Landes NRW die Pflicht zum Tragen von Masken im Schulunterricht auch am Sitzplatz. Weiterhin gilt jedoch eine Maskenpflicht in Schulgebäuden und auf den Schulgeländen außerhalb des Unterrichts. Diese Regelungen gelten an den Erzbischöflichen Schulen ebenso uneingeschränkt.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW sieht vor, dass Schulen sich im Einvernehmen mit der Schulgemeinde darauf verständigen können, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine MNB zu tragen. Da wir an unseren Erzbischöflichen Schulen ein möglichst sicheres Lern- und Arbeitsumfeld für alle am Schulleben Beteiligten auch weiterhin fördern möchten, haben wir unsere Schulkonferenzen gebeten, über ein solches Einvernehmen zu beraten. Dem Erzbistum Köln als Schulträger ist es wichtig, über die Schulkonferenz alle schulischen Gruppen einzubeziehen und für Verabredungen über eine freiwillige Selbstverpflichtung eine möglichst große Akzeptanz zu schaffen. Im Ergebnis haben sich alle Schulkonferenzen für eine solche freiwillige Lösung ausgesprochen.

Klarstellend weisen wir noch einmal darauf hin, dass eine Pflicht zum Tragen einer MNB im Schulunterricht am Sitzplatz an den Erzbischöflichen Schulen nicht besteht und auch nicht durchgesetzt wird.