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Nach langer Corona-Pause hat der Kiosk zur großen Freude der Schülerinnen und Schüler endlich wieder geöffnet. Seit nunmehr 20 Jahren sorgen Mütter und Väter unter der Leitung von Monika Hanisch mit diesem Angebot für Leckeres in der Pause. Dafür wird auch in Kauf genommen, lange in der Schlange zu stehen. Herzlichen Dank für das große Engagement in der Elternschaft!

 

 

Unsere Mensa verkauft nun auch Kaffee und Snacks und ergänzt so das Angebot unseres Caterers Apetito, der die Mensa mit einem Mittagsmenü versorgt. Damit ist ein Schritt in Richtung Bistro getan.

„Es gibt unter anderem frische Wraps, Salate und Schnitzelbrötchen – derzeit als ‚Mensa2Go‘“, sagt Gereon Schulte-Beckhausen von Carpe Diem. „Wer Kaffee möchte, bringt bitte den eigenen Becher mit“, ergänzt er. Denn das Team setzt auf Nachhaltigkeit.

Die Einrichtung unserer Mensa soll um gemütliche Sitzecken ergänzt werden, so dass dort ein Raum entsteht, den auch Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe gern in Freistunden aufsuchen.

Großer Beliebtheit erfreut sich unser neuer „Fair-o-mat“ im Foyer: Dieser Automat hält ausschließlich faire Produkte bereit. Das upgecycelte Gerät gibt u.a. Riegel, Orangensaft und den Bestseller Schokolade nach Geldeinwurf und Drehen heraus - rein mechanisch und ohne Stromverbrauch.


Julian Wery, Lehrer für Erdkunde und Deutsch, hat eine Gruppe gegründet, die das SJG zur „Fairtrade-School“ machen will. Das Team orientiert sich an den Vorgaben des Vereins TransFair e. V., der das Siegel vergibt, und kümmert sich darum, welche fairen Produkte regelmäßig angeboten werden. Auch unsere Schulpullis sollen künftig dazugehören. Außerdem müssen „Fairtrade“-Schulen das Thema aktiv in die Öffentlichkeit bringen. Wir sind dabei!

 

Das SJG hat geschlossen an der U18-Wahl teilgenommen. Vor dem offiziellen Tag der Bundestagswahl gaben Kinder und Jugendliche bundesweit ihre Stimme ab; die Lehrkräfte Sandra Jud-Heinrich und Thomas Löffler hatten die gesamte Schülerschaft dazu angemeldet. Von den Erststimmen erhielt Norbert Röttgen, CDU, die meisten Stimmen: Er lag schulweit mit rund 350 Stimmen weit vor Dr. Richard Ralfs, Bündnis 90/Die Grünen, der rund 170 Stimmen erhielt. Ihre Zweitstimme gaben 29,9 Prozent der U18-Wähler am SJG den Grünen, 21 Prozent der CDU, 19,2 Prozent der FDP, 14,6 Prozent der SPD. 15,3 Prozent wählten andere Parteien.

Im Politikunterricht und anderen Fächern hatten sich die Mädchen und Jungen am SJG darauf vorbereitet. So wurden Kenntnisse zu demokratischen Prinzipien und Wahlen vermittelt. Parteiprogramme angeschaut, der „Wahl-O-Mat“ befragt. die Q1 und Q2 hatten zudem noch die Möglichkeit, bei einer Podiumsdiskussion in direkten Kontakt mit Politikerinnen und Politikern zu treten. Klassen- bzw. kursweise gingen die Schülerinnen und Schüler ins Wahllokal in unserer Aula und machten ihre Kreuze. Das Interesse war groß, als die Wahlergebnisse ausgehängt wurden und mit denjenigen der Bundestagswahl verglichen werden konnten.

 

Liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler, liebe Eltern,

wir freuen uns, Sie und euch in diesem Jahr nach der langen Corona-Phase zu unserem Tag der offenen Tür am SJG persönlich begrüßen zu dürfen. Am Samstag, den 13. November könnt ihr euch und können Sie sich in der Zeit zwischen 9 Uhr und 11 Uhr oder zwischen 11 und 13 Uhr unsere Schule nach Anmeldung anschauen.

Wir starten gemeinsam mit einer Begrüßung in der Turnhalle auf dem SJG-Gelände. Dann begeben sich die Kinder in Kleingruppen zu Lernstationen und die Eltern werden von Kolleginnen und Kollegen nach einer kurzen allgemeinen Information durch unsere Schule geführt.

Bei den Kinderführungen lernt ihr andere SchülerInnen und LehrerInnen kennen, seht unsere frisch sanierten Räumlichkeiten im Neubau und könnt an Wissensstationen forschen.

Sie als Eltern haben bei den Rundgängen nicht nur die Möglichkeit, die Atmosphäre unserer Schule aufzunehmen, sondern auch mit LehrerInnen und SchülerInnen ins Gespräch zu kommen und Fragen zu klären. Zum Abschluss kommen Eltern und Kinder auf der Stadtparkwiese wieder zusammen.

Alle Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, getestet oder genesen sein. Wir möchten Sie bitten, Ihr Kind für den Termin
um 9 Uhr hier
oder um 11 Uhr hier anzumelden,
weil die Plätze begrenzt sind. Jedes Kind kann bis zu zwei Begleitpersonen unangemeldet mitbringen. Bei der gemeinsamen Begrüßung in der Turnhalle werden Sie als Familie zusammen sitzen.

Wir freuen uns auf die Begegnungen mit euch und Ihnen!

Unser Orchester Sul Ponticello und die Big Band gemeinsam auf der Bühne: Das Schlussstück von den Bläck Fööss symbolisierte musikalisch den Zusammenhalt zwischen Rheinbach, Bad Münstereifel und Rhinebeck. Das Benefizkonzert auf der Stadtparkwiese fand zugunsten von Flutopfern statt: Die Ensembles sammelten für das St. Angela-Gymnasium in Bad Münstereifel und eine Familie unserer Schulgemeinschaft. Rund 3.000 Euro wurden dabei gespendet.

Bernhard Helfer, Schulleiter vom St. Angela-Gymnasium, dankte für diese Aktion. Er berichtete, wie stark seine Schule zerstört worden; er äußerte aber auch die Hoffnung, dass eine noch viel schönere Schule mit der Sanierung entstehen könne.

Die Nachricht vom Hochwasser Mitte Juli erreichte sehr schnell auch die Amerikaner in Rhinebeck; sofort erkundigten sie sich, wie es den Menschen in Rheinbach und Umgebung gehe. Der musikalische Austausch der beiden Städte hat zu einer engen Freundschaft geführt. Marc Fleischhauer, der in Rhinebeck den Arbeitskreis Rheinbach-Rhinebeck leitet, schickte eine Audio-Grußbotschaft, die auf dem Konzert eingespielt wurde, und versprach finanzielle Unterstützung.

Das Orchester spielte vor rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauern u.a. Abba-Songs, „Take on me“ und einen argentinischen Tango, die Big Band präsentierte Musik aus „Star Trek“, aber auch Swing. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer waren angereist, um mitzuspielen und das Benefizkonzert gemeinsam mit den aktiven SJG-Musikerinnen und Musikern zu einem Erfolg werden zu lassen.
 

   

Einige Schülerinnen und Schüler, die am Forschenden Lernen teilnehmen, haben ihre Ergebnisse präsentiert. So hielten Anna, 6b, und Florian Burgdorf, 6d, auf Englisch einen Vortrag über Handball, Julina Bildstein stellte Märchen vor und Ida Schön, 9c, sprach über Schweden. Karla Jordan und Lena Peters, 7c, hielten einen Vortrag über Seife, Martha Bücking und Theresa Schwerber (8a) hatten sich mit Alzheimer auseinandergesetzt. Für Tim Sydow, 8d, war Ammoniumnitrat als Sprengstoff ein spannendes Forschungsthema.

Georg Hillgruber (EF) präsentierte seine Ergebnisse zu Lobbyismus in Politik und Gesellschaft. Jan Hermeler und Benjamin Kaatz, beide 8d, informierten über Knallgas und ließen es draußen vor der Schule knallen. Für ihre Präsentationen ernteten die Schülerinnen und Schüler viel Applaus. Gabriele Pesch, Koordinatorin für Individuelle Förderung, freute sich, dass nach langer Zeit wieder ein Vorstellungsabend vor Ort möglich war und so den Forschern ein motivierendes Podium geboten werden konnte.

 

Das SJG wurde am 8. September erneut als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Feier dazu digital statt. Grundlage für unsere Ehrung ist die Bewerbung, aus der unter anderem hervorgeht, an welchen Wettbewerben Schülerinnen und Schülern teilnehmen, welche Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft es gibt und welchen Stellenwert der Unterricht in MINT-Fächern bei uns am SJG hat. Dr. Helmut Gaßmann, Koordinator Naturwissenschaften, freut sich über das erneut positive Feedback auf unsere Konzepte. 

Bildungsministerin Yvonne Gebauer sprach ein Grußwort und betonte die hohe Bedeutung der Ausbildung in diesen Fächern für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland: „Unsere Gesellschaft braucht qualifizierte MINT-Fachkräfte und sie braucht mehr von ihnen.“ Moderne Impfstoffe, Smart Home und Smart Factory, Industrie 4.0 oder Automatisierung sowie die Forschung zum Klimawandel zeigten, wie wichtig es sei, in MINT-Fächern auszubilden. Gebauer dankte den Lehrerinnen und Lehrern für spannende Einblicke in die Welt der Technik; sie würden Begeisterung weitergeben und Schülerinnen und Schüler optimal auf die Anforderungen einer von Technik und Digitalisierung geprägten Welt vorbereiten.

Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Initiative „MINT Zukunft schaffen" betonte: „Der Auswahlprozess, um eine MINT-freundliche oder digitale Schule zu werden, ist sehr anspruchsvoll.“ MIINT-Lehrerinnen und -Lehrer nähmen „eine nationale Aufgabe wahr.“ Denn: „Digitalisierung wird das Spielbein sein für dieses Land." 

121 Schulen in NRW, die sich erneut beworben hatten, wurden geehrt; hinzu kamen 58 Schulen, die zum ersten Mal ihre Bewerbung als MINT-freundliche  oder digitale Schule eingereicht hatten.

Politikerinnen und Politiker der großen Parteien diskutierten am 8. September unter der Moderation von Amelie Schöndube und Wyn Bachler, beider Q2. Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 hakten mit kritischen Fragen an Andreas Danne (Die Linke), Dr. Katja Stoppenbrink (SPD), Dr. Richard Ralfs (Bündnis 90/Die Grünen), Nicole Westig (FDP), Dr. Norbert Röttgen (CDU) und Heinz Schäfer (AfD) mit Blick auf die nahende Bundestagswahl nach.

Gleich zu Beginn ging es um das Thema, das den Jugendlichen am meisten auf dem Herzen liegt: den Klimawandel und mögliche politische Maßnahmen dagegen. Kohleausstieg, Bahnnetz und -preise, und Wasserstoff als Energiequelle wurden genauso thematisiert wie autofreie Innenstädte und E-Autos.

In weiteren Themenblöcken befragten Moderatorin und Moderator die Gäste zu der Rolle und den Möglichkeiten der Europäischen Union, dem Afghanistan-Konflikt und -Einsatz sowie den Maßnahmen in der Corona-Pandemie. Schülerinnen und Schüler aus dem Sowi-Grundkurs von Martin Stoffel hatten die Diskussion vorbereitet und notierten die Dauer der Redebeiträge, damit jede und jeder etwa gleich viel zu Wort kam. Bei allen Themen war auch Zeit für Publikumsfragen, zum Beispiel zum Ausbau des Bahnnetzes, zum Umgang der EU mit Ungarn und zu Alternativen zum militärischen Einsatz in Afghanistan.

Die Veranstaltung bot einen guten Ausgangspunkt für die Jugendwahl, an der das SJG teilnimmt. Eine Woche vor der Bundestagswahl geben Schülerinnen und Schüler ihre Stimmen ab; im Unterricht haben sie sich zuvor mit den Programmen der Parteien auseinandergesetzt, entsprechendes Material hatte die Fachschaft Politik/Sozialwissenschaften vorbereitet. Die Organisation der Wahl übernehmen die Sowi-Leistungskurse von Mariertheres Krupp-Schumacher und Thomas Löffler.

 

Liebe Schulgemeinschaft des SJG, 
liebe Familien und Freunde des SJG,

fassungslos und mit großem Entsetzen stehen wir vor dem, was passiert ist. Viele Menschen haben durch die Flutkatastrophe ihr Hab und Gut oder einige sogar ihr Leben verloren.

Zur Fassungslosigkeit und der Trauer mischt sich nun ein Gefühl der Ohnmacht.Was kann ich tun? Was können wir tun? Es gibt doch so viel zu tun, aber: Wo sollen wir anfangen?

Wir sind es gewohnt, dass wir diese Welt gestalten und lesen können, dass die Welt berechenbar und somit auch kontrollierbar ist. In der Schule lernen wir normalerweise diese Regelmäßigkeiten kennen und sollen mit ihnen vertraut gemacht werden, um sie für uns und die Menschheit nutzbar zu machen. Jetzt aber haben wir erfahren, dass dieses Können an seine Grenzen stößt, ja dass diese Welt auch unberechenbar und unbeherrschbar ist. Es zeigt sich, dass das Leben unverfügbar und sehr verletzlich ist. Ein kostbares Geschenk, welches wir in zerbrechlichen Gefäßen transportieren.

In diesem Augenblick der vollkommenen Fassungslosigkeit und Trauer wird uns dieser Geschenkcharakter unseres Lebens und all der Dinge in diesem Leben schmerzhaft bewusst. Und es lässt uns zur Frage kommen, wer es ist, der uns dieses Leben geschenkt hat und es uns nun so schwer und hart vorkommen lässt?   

Wo bleibt dieser Gott? Warum hat er das zugelassen? Warum das alles?

Das sind die Fragen, die in Anbetracht der Ohnmacht nun ins Bewusstsein treten.Diese Frage beschäftigt die Menschen seit Anbeginn ihres Daseins.Die Antwort auf diese Frage bleibt uns Gott letztlich schuldig. In der Geschichte der Menschheit mit Gott haben die Menschen einen Weg gefunden, mit diesem Unverständnis fertig zu werden: Sie haben Klage erhoben. Sie haben Gott angeklagt!

Und auch wir dürfen diese Frage mit vollem Recht nun vor den Herrn bringen! Wir dürfen klagen, weinen und schimpfen! Und wenn einem selbst die Worte fehlen, um diese Klagen zu führen, dann kommt uns Gott sogar zur Hilfe, indem er uns in der Bibel geeignete Worte übermittelt. Mir helfen in diesen Tagen, wo ich die Bilder aus Rheinbach, Bad Münstereifel und dem Ahrtal sehe, die Worte des Psalms 22: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bleibst fern meiner Rettung, den Worten meines Schreiens?“ Es sind die Worte Jesu am Kreuz, der von allen verlassen dort stirbt. Dieses alte und lange Gebet bringt das Gefühl und die Erfahrung der Ohnmacht und Verlassenheit auf den Punkt.

Aber ebenso wie auf das Kreuz die Auferstehung folgen wird, so endet dieser Psalm auch nicht im Dunkel, sondern es folgt das Wissen des Beters, dass Gott ihn nicht im Stich lässt. Und so hoffe und glaube auch ich, dass der Herr uns nach all dem Schrecken und der Finsternis wieder ans Licht führen wird.

Für diese Zeit, die nun vor uns steht, wünsche ich Ihnen und euch viel Kraft und Gottes Beistand! Ich bete für jede und jeden Einzelnen von Ihnen und euch!

Gott schütze euch!

Daniel Sluminsky
Schulseelsorger