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Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler haben im letzten Halbjahr am Forschenden Lernen teilgenommen. Womit sie sich beschäftigt haben, war beim Präsentationsabend am 21. Januar zu sehen. Begeistert trugen die Kinder und Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen 6 bis 9 Vorträge vor oder zeigten den interessierten Besuchern anhand von Exponaten und Plakaten, zu welchen Forschungsergebnissen sie gekommen sind. Das Spektrum war breit: Natur-, gesellschafts- und literaturwissenschaftliche Fragestellungen wurden bearbeitet und kreativ umgesetzt. Gabriele Pesch, Koordinatorin für das Forschende Lernen, zeigte sich bei ihrer Begrüßung erfreut über die Ausweitung des Programms auch auf den künstlerischen Bereich. Dr. Helmut Gaßmann, Dr. Isabelle Mensel, Renate Neffgen, Cornelia Otremba, Clemens Wojaczek und Gabriele Pesch hatten die jungen Forscherinnen und Forscher im vergangenen Halbjahr betreut. ...weiterlesen "Spannung lag in der Luft: Präsentationsabend „Forschendes Lernen“"

Ein Radioteleskop auf dem Schulhof: Astropeiler Stockert e.V. stellte sein selbstgebautes Gerät unserer Astronomie-AG zur Verfügung, um die Milchstraße zu vermessen. Leider gab es technische Probleme, doch für die Schüler und die AG-Leiter Dr. Karl Krahé und René Widmer war es dennoch eine lohnenswerte Begegnung. Die Jungen aus der Oberstufe erfuhren von Dr. Wolfgang Herrmann, erster Vorsitzender von Astropeiler Stockert, viel über Astronomie, die Funktionsweise des Radioteleskops und die Arbeit des Vereins. Auch Felix Stöhr, der an der Universität Bonn gerade seine Masterarbeit verfasst und diverse Experimente für Schulen entwickelt hat, war dabei. Er fachsimpelte mit den Schülern unter anderem über die dunkle Materie, „ein aktuelles Forschungsthema der Physik“, so der angehende Lehrer. ...weiterlesen "„Einstiegsdroge“ Astronomie: Radioteleskop am SJG"

Unsere Schule wurde beim Pangea-Mathematikwettbewerb 2019 als eine der bundesweit zehn erfolgreichsten Schulen ausgezeichnet. Ida Schön, jetzt 7c, hat besonders gepunktet: Nach der ersten Runde und der Zwischenrunde, die beide am SJG stattfanden, gelangte sie ins Regionale Finale und erzielte Ende des letzten Schuljahres in Köln den zweiten Platz in der Stufe Klasse 6 – und bundesweit ist sie die siebte von mehr als 18.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihrer Klassenstufe. ...weiterlesen "Unter die Top Ten im Mathewettbewerb"

Das Erzbistum gab uns die Zusage zur Sanierung des Neubaus und zum Erweiterungsbau – jetzt sehen wir, wie die Realisierung weitere Fortschritte macht. Der Rohbau für Foyer, Lehrerzimmer sowie Verbindungstrakt ist mittlerweile fertig und der Blick vom Stadtpark lässt erahnen, wie das Gebäude aussehen wird. Auch im Neubau sind die Arbeiten im vollen Gange.

Die Türzargen sind eingebaut, die Verputzer gehen bald ans Werk: Die neuen naturwissenschaftlichen Räume und Klassenzimmer nehmen Form an. Sie werden derzeit mit Elektronik ausgestattet, neue Raumstrukturen wurden erstellt. In Zukunft wird es in diesem Teil des Schulgebäudes auch einen Raum zur Medienerziehung geben, ein Raum ist vorrangig für die Robotik vorgesehen und im obersten Geschoss soll wieder ein Meditationsraum eingerichtet werden – gleich neben dem modernen Medienzentrum, das zu einer professionellen mit Universitätsbibliotheken vernetzten Bibliothek ausgebaut wird. Auch ein Selbstlernzentrum gehört dazu, ausgestattet mit Tablets und Computern sowie diversen Lernhilfen in analoger Form. Der angrenzende Seminarraum wird ebenfalls mit moderner Technik ausgestattet.

 

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ – der Mittel-, Oberstufen- und Lehrerchor sangen diese Johannes-Worte beim Adventskonzert in der Pallottikirche am 17. Dezember. Gemeinsam mit den Unterstufenchören und der Klasse 8b gestalteten sie ein Programm zur Frage „Was bedeutet Weihnachten heute?“ und führten dazu Teile aus dem „Weihnachtsoratorium 21“ von Reimund Hess auf. Anschließend erfreuten unser Orchester „sul ponticello“ und unsere Bigband die Zuhörer mit vorweihnachtlichen Klängen. Wie in jedem Jahr endete das Konzert mit einem voluminösen gemeinschaftlichen „Tochter Zion“.

Bach-Kantate plus Pop plus Gospel – so in etwa lässt sich das Weihnachtsoratorium 21 beschreiben. Gesprochene und gesungene Texte wechselten sich ab, Musical-Elemente ergänzten die Aufführung mit choreographischen Elementen. Es gab lustige und nachdenkliche Texte – was haben Martin Luther, Dorothee Sölle und Thornton Wilder beispielsweise über Weihnachten gesagt, wo bekommt Melissa noch ihre Geschenke her und wie laufen die stressigen Vorbereitungen aufs Fest, die doch das Wesentliche in Vergessenheit rücken lassen? „Jesus ist der Grund für unsere Freude!“ – mit dem Gospel, bei dem Jennifer Rühling als Solistin auftrat, endete der erste Teil, zu dem auch ein Auftritt des Unterstufenchor der Jungen gehörte. Sie sangen unter der Leitung von Annemarie Herkenhoff „Herbergssuche“ von Detlef Jöcker.

 

Die 8b hatte sich im Musikunterricht mit Linda Inkmann, die auch die anderen Chöre leitet, mit dem Oratorium beschäftigt und zum Beispiel das Stück „Wo bleiben denn die Frauen? Ich bin Mädchen für alles“ einstudiert. Dabei traten Lena Bois, Madeleine Klouth und Jacinta Ganz als Solistinnen auf. Julia Menzel, Hannah Sucker und Lea Axt, alle 8b, hatten Rollen als Moderatorinnen, in dem Song „Wenn du kein Geschenk hast“ sangen Simarjeet Singh und Gresa Shala, 7c, ein Solo.

Im zweiten Teil musizierten Orchester und Chöre gemeinsam: „Look at the World“ von John Rutter war von rund 130 Sängern und Sängerinnen zu hören, ein Lobgesang auf die Schöpfung. Johann Sebastian Bachs „Jesus bleibet meine Freude“, fürs Orchester von Annemarie Herkenhoff arrangiert, sorgte für getragene adventliche Stimmung, bevor es mit „A Vaughan Williams Christmas“ (arrangiert von Thomas Löffler) und „Rudolph, the Red Nose Reindeer“ (wiederum arrangiert von Annemarie Herkenhoff) geselliger weiterging.

Die Bigband unter der Leitung von Andreas Wiedemann bestritt, nachdem sie das Konzert mit dem „Aufzug“ von Johann Staden eröffnet hatte, den dritten Teil des Abends. Von der Empore aus erklungen „Dona nobis pacem“ in einem Arrangement von Paul Jennings, Felix Mendelssohn Bartholdys Engelgesang, arrangiert von John Brakstad, sowie „A Swingin‘ Christmas“ – auch hier ging es sowohl um tiefgründige Botschaften als auch um die Freude am Leben und Feiern.

Das traditionelle Adventskonzert war das 66. Amerikakonzert: Zum Schluss wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer um eine Spende für den Amerika-Austausch gebeten, der seit vielen Jahren mit der Stadt Rhinebeck besteht. Nach viel Applaus gingen sie dieser Bitte auch großzügig nach. Herzlichen Dank!

Silas Worm, 6d, hat unseren Vorlesewettbewerb gewonnen. Die Jury, Schülerinnen und Schüler aus dem Leistungskurs Deutsch Q2 von Herrn Breuer, hatte es nicht leicht und bat um ein Stichlesen. Denn auch Dina Mädler, 6b, hatte sie in den beiden Runden überzeugt. Weitere Klassensieger sind Marie Kade, 9b, Maya Tochiya, Paul Fey, 6e, und Niklas Frings, 6f. Mette Trost, ebenfalls Schülerin im Deutsch LK, führte durch die Veranstaltung. Ein ausführlicher Bericht folgt im Newsletter.

 

 

„Die Menschen flossen wie Treibgut einfach weiter“: In Daniel Höras Roman „Das Schicksal der Sterne“ geht es um Flucht und Vertreibung. Über die Erlebnisse der Hauptcharaktere und seinen Werdegang als Autor sprach der Jugendbuchautor mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 9. Im Rahmen des Lesefestivals „Käpt’n Book“ war er an unsere Schule gekommen.

Karl ist 15, als er aus seiner Heimat Waldenburg vertrieben wird. Er sieht Tote am Wegesrand, nimmt wahr, wenn es einmal nicht nach Verwesung riecht, stiehlt einer Sterbenden das Brot aus den Händen und hört, wie seine Mutter immer wieder nach der vermissten Tochter ruft.

Adib ist 15, als er aus Afghanistan flieht. Er weicht Minen aus, sucht in Mülltonnen nach Essen und sieht zu, dass er auf den vielen Etappen nach Berlin immer im Verborgenen bleibt. „In ihrer Not hatten sie nichts zu verschenken, am wenigsten Mitgefühl“, heißt es über die Gruppe, mit der Adib flieht, in dem Roman. In Berlin angekommen, trifft er Karl. Beide hatten auf der Flucht ihre Geschwister verloren und schreckliche Dinge erlebt – das verbindet sie.

Daniel Höra lernte auf einer Lesung in Berlin einen afghanischen Jungen kennen, der ihn zu dem Buch inspiriert hat. Dessen Geschichte verknüpfte er mit seiner Familiengeschichte, so dass viele Erlebnisse in den Roman eingeflossen sind, „aber verfremdet und verdichtet“, so Höra. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse daran, wie Höra als Schriftsteller arbeitet und wie er zu seinem Beruf gekommen ist. „Meine Ausbildung zum Schriftsteller hat 16 Jahre gedauert“, berichtete er ihnen. Schon mit 13 habe er gewusst, dass er gern Bücher schreiben möchte, „denn das kann ich: schreiben“, allerdings musste er erst einige Lebenserfahrung gesammelt haben. Mittlerweile könne er gut davon leben und sich auch keinen anderen Beruf vorstellen. Nur mit den Kommaregeln tue er sich schwer, da halte er es mit der künstlerischen Freiheit. Dieses Argument könnten die Mädchen und Jungen auch in der Schule vorbringen, so Höra; wahrscheinlich aber doch ohne Erfolg. Woher er all seine Ideen nehme, wollten die Jugendlichen wissen. „Ich betrachte das eigene Leben als Steinbruch“, so seine Antwort. Er zeigte sich gewiss, dass ihm noch genug für viele neue Bücher einfalle.

Unsere Fußball-Mädchen sind zweite auf Kreisebene geworden. Die Mannschaft der Wettkampfklasse 2 gewann zwar das erste Spiel gegen Hennef 1:0 – Lina Rückheim schoss das Tor – aber im zweiten Spiel verlor unser Team am 21. November gegen St. Augustin 0:1. Sportlehrer Berthold Naber kommentiert das Ergebnis: „Das war ein sehr knappes Spiel – es hätte auch mit einem Sieg für uns ausgehen können, so nah beieinander waren die Mannschaften.“ Ein, zwei Tore mehr und sicherlich ein paar Grad mehr hätten den Mädchen auf dem Platz in Hennef gut getan. „Es war schon ziemlich kalt“, so Naber.

Es spielten: Philine Wenger (8c), Jula Wiede (9a), Jana Bergk (EF), Lina Rückheim (EF), Judith Moritz (EF), Paula Schmitz (EF), Mailis Reimer (EF), Lea Karen (8a) und Emely Bureš (7b).


Der folgende Text war fürs Jahrbuch bestimmt und hat es aus unerfindlichen Gründen nicht hinein geschafft. Wir bitten um Entschuldigung!

 

 

Siebtklässler nehmen am Frankreichaustausch 2019 teil

Zwölf Schüler und neun Schülerinnen aus den siebten Klassen kamen am 9. Mai am Bahnhof von Pontoise nach achteinhalb Stunden Fahrt an. Wir alle nahmen unter der Begleitung von Herrn Rollmann und Herrn Breuer am Austausch mit unserer Partnerschule in Osny teil. Dort wurden wir von unseren corres und ihren Familien empfangen und sind fuhren mit dem Auto in unser – zumindest für eine Woche – neues Zuhause. Wir richteten uns ein und probierten die ersten Sätze auf Französisch. Und siehe da, es funktionierte wirklich!

Unser Programm am ersten Tag in der französischen Schule war neben dem regulären Unterricht der Besuch der schuleigenen Druckerei. Am darauffolgenden Tag sind wir ohne unsere Austauschpartner nach Paris gefahren, wo wir mit Herrn Rollmann im Louvre waren. Nach dem Highlight in Form der Mona Lisa waren wir dann auf der Tour Maine Montparnasse, von deren 220 Meter hohen Aussichtsplattform Paris wie eine Legolandschaft wirkte. Nach den Champs Elysées, dem Arc de Triomphe, Trocadéro und dem Eiffelturm sind wir dann wieder mit der Bahn zurück nach Osny gefahren.

Am Wochenende haben wir mit unseren Gastfamilien verschiedene Aktivitäten unternommen. Am Montag sind wir mit unseren Austauschschülern nach Versailles gefahren. Dort haben wir das Schloss und die Parkanlagen besichtigt. Danach durften wir in Kleingruppen die Innenstadt von Versailles erkunden. Am Dienstag fand ein Sportturnier zwischen allen deutschen und französischen Austauschschülern statt, wo im Fußball und Volleyball jeweils die Sieger ermittelt wurden. Abends gab es ein Abschiedsbarbecue mit Musik und Tanz, bevor wir am Mittwochmorgen von unseren Gastfamilien bereits um 6 Uhr zur Abreise zum Bahnhof gebracht wurden.

Eine Woche später kamen die Franzosen zu uns nach Deutschland. Am Donnerstag besuchten sie unseren Unterricht und fuhren anschließend mit uns nach Hause. Am Freitag haben unsere Austauschschüler einen Ausflug ohne uns nach Bonn gemacht, am Nachmittag gingen wir dann alle gemeinsam ins monte mare. Am Wochenende unternahmen wir mit unseren Austauschschülern ebenfalls die verschiedensten Dinge, ganz hoch im Kurs standen die Sommerrodelbahn, das Phantasialand und natürlich der Rhein. Am Montag fuhren wir zur Burg Eltz, wo wir an einer deutschen und einer französischen Führung teilnahmen.

Danach wanderten wir an der Eltz entlang bis zur Mosel und machten dort ein Picknick, wobei aber die Volleyball- und die Fußballrevanche nicht ausgespielt werden konnten: Pünktlich zum Anpfiff begann es wie aus Kübeln zu regnen und wir mussten das Turnier abbrechen. Am Dienstag unternahmen wir einen Ausflug nach Köln, wo wir das Schokoladenmuseum, das Sportmuseum und den Kölner Dom besuchten. Am Abend gab es dann das obligatorische Abschlussgrillen, zu dem auch unsere Eltern eingeladen waren.

Am Mittwochmorgen war auch schon die Abreise der französischen Gäste. Der Abschied fiel allen sehr schwer und es gab sogar einige Tränen, aber wir hoffen, dass der Kontakt mit unseren Austauschschülern auch weiterhin bestehen bleibt. Denn der Austausch hat uns nicht nur einen größeren Wortschatz und einen tollen Einblick in die französische Kultur vermittelt, sondern wir haben auch viele neue Freunde kennengelernt.

Ben Wimmers und Ben Birkenstock, 7d

 

 

 

Wir sind „Digitale Schule“ und wurden dafür am 30. Oktober in Düsseldorf von Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung in NRW, geehrt. Stellvertretend für das SJG nahmen Heidi Kaiser, stellvertretende Schulleiterin, Helmut Gaßmann, MINT-Koordinator, und Julian Wery, Ansprechpartner für den Bereich Digitalisierung, die Auszeichnung entgegen.

49 Schulen konnten sich mit einer entsprechenden Profilbildung qualifizieren. Dazu musste nachgewiesen werden, dass sich Pädagogik und Lernkulturen an der Digitalisierung orientieren, die Lehrkräfte qualifiziert werden, eine regionale Vernetzung stattfindet, ein Konzept zur digitalen Bildung existiert und die Schule über digitale Technik verfügt. Diese Module sind orientiert an der Strategie „Digitale Bildung“ der Kultusministerkonferenz und wurden von Experten und Wissenschaftlern entworfen.

„Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“, erklärteThomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Prof. Dr. Hannes Federrath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ und Präsident der Gesellschaft für Informatik, sagte auf der Veranstaltung: „Eine von Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung geprägte Welt bedarf eines umfassenden Bildungsverständnisses, das technische, gesellschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven gleichermaßen miteinbezieht. Die Auszeichnung ‚Digitale Schule‘ reflektiert diesen Ansatz.“

Die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin.

„Wir freuen uns über diese Ehrung, die zeigt, dass wir zu den Schulen in NRW gehören, die sich intensiv mit diesem zukunftsträchtigen Thema auseinandersetzen“, so Schulleiter Michael Bornemann.