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Wir haben Besuch von unseren Austauschschülern aus Ungarn. Die Schülerinnen und Schüler kommen von der Piaristenschule in Kecskemèt, einer Ordensschule. Sie sind neugierig auf Deutschland, besuchen den Unterricht und unternehmen Ausflüge. Geschichtslehrerin Franziska Gniewkowski hat das Programm organisiert, Pfarrer Daniel Sluminsky und Schuleiter Michael Bornemann begrüßten herzliche die Gruppe.

Der Besuch des White Horse Theatres hat Tradition: Auch in diesem Jahr spielte die Theatertruppe aus Soest englischsprachige Stücke für unsere Schülerinnen und Schüler. Die Unter- und Mittelstufe sahen jeweils ein modernes Theaterstück aus der Feder von Peter Griffith, die Oberstufe setzte sich mit Shakespeare auseinander.

Die Klassen 5 bis 7 bekamen „BDS and the Faceless Ghost“ zu sehen. Das Krimistück von Peter Griffith setzt sich auf humorvolle Art mit Kernkraft auseinander und regt zur Diskussion an: Drei junge Detektive bringen den Tod von Haustieren in Zusammenhang mit einem Lagerplatz für gebrauchten Nuklearbrennstoff.

In „Missing Maths“ diskutieren Jugendliche, wie sie die Welt retten können. Sie demonstrieren und bestreiken die Mathestunde, um sich unter anderem für erneuerbare Energie einzusetzen.

 

Shakespeares Komödie “The Taming of the Shrew” war in einer gekürzten und etwas vereinfachten Fassung zu sehen. Der verarmte Edelmann Petruchio wirbt um die reiche Katharina, die bislang jeden potenziellen Ehemann vertrieben und damit verhindert hat, dass ihre jüngere Tochter Bianca heiraten darf. Denn zunächst  muss die ältere Schwester in den Stand der Ehe treten.

Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Handlung der Stücke, lachten über die humorvolle Darstellung der Truppe und nahmen Gedankenanstöße mit.

Kilian Küssner und Richie Fomm von Sport Culture aus Erftstadt organisierten für und mit unseren 7. Klassen einen Trainingstag unter dem Motto „Selbstbewusstsein und Klassenstärkung“. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler Basiselemente der Selbstverteidigung kennen, übten unter anderem Saltospringen und ihre Kondition. Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings war das Teambuilding durch kooperative Aufgaben; außerdem lernten sie Methoden des Stressabbaus kennen.

 

Könnte ich als Stammzellenspender in Frage kommen? Darüber informierte die DKMS unsere Schülerinnen und Schüler der Q2. Die gemeinnützige weltweite Organisatiosetzt sich für Stammzellentherapie bei an Blutkrebs erkrankten Menschen ein.  Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich anschließend registrieren zu lassen. Dafür gaben sie eine Probe mit einem Abstrich aus der Wange ab.

Unser ehemaliger, verstorbener Kollege Michael Ovelhey setzte sich für die Bekämpfung von Leukämie ein und führte für die DKMS zehn Registrierungsaktionen durch. Er hat 820 potenzielle Spenderinnen und Spender gewinnen können. Von ihnen haben 20 (!) bereits einem Blutkrebspatienten eine Chance auf ein neues Leben geben können! Durch die neue Aktion, mit der wir sein Engagement weiterführen, konnten 55 neue potenzielle Spender gewonnen werden.

Im nächsten Schuljahr werden wir diese Aktion wieder in der ersten Woche des zweiten Halbjahres mit der zukünftigen Q2 durchführen und sie so an unserer Schule etablieren. Für diesen Durchgang nahmen die Organisatorinnen Tina Fritzsche und Britta Hoffmann die Urkunde der DKMS in Empfang.

Sie forschen an Robotern, drehen einen Film, untersuchen Produkte oder arbeiten im Schulgarten: 58 Schülerinnen und Schüler nehmen derzeit am „Forschenden Lernen“ teil. Am Präsentationsabend gaben sie Einblicke in ihre Arbeit.

Den Start machte Silas Worm, 9d, mit seinem Vortrag; er brachte den Besucherinnen und Besuchern Einsteins Relativitätstheorie näher. Anschließend gab es in Räumen des Altbaus Präsentationen aus der Informatik, den Naturwissenschaften und dem musikalisch-künstlerischem Bereich.

Einige Mädchen und Jungen hatten eigene Computerspiele programmiert oder Roboter gebaut und dazu Programme geschrieben. Andere sprachen beispielsweise über die Herstellung von Printen oder den Erdbeeranbau der Zukunft oder ihren Vergleich verschiedener Shampoos. „111 Jahre verschollen“ ist der Titel eines Filmes, dessen ersten Teil die Schülerinnen bei der Veranstaltung zeigten. Die Projekte der Schülerinnen und Schüler, die mit den Lehrkräften Gabriele Pesch, Dr. Helmut Gaßmann, Cornelia Scherbring, Patricia Scheffer, Björn Palmert und der Jahrespraktikantin Lena Höver zusammengearbeitet haben, forschen im zweiten Halbjahr weiter. Wir sind gespannt auf die Präsentation im Juni!

     

 

Marie-Christin Schürmann und Lea Kratzer aus der 9b sowie Robin Titt und Laura Wenzler aus der Q2 haben gemeinsam mit Lehrerin und Initiatorin Carolin Bialecki stellvertretend fürs SJG die Urkunde zum Stadt- bzw. Schulradeln entgegengenommen. Die 9b war besonders aktiv auf dem Rad und einige Q2-Schüler:innen haben in dem Aktionszeitraum knapp über 1.000 Kilometer beigetragen. Insgesamt sind wir 20.063 Kilometer als Schulgemeinschaft bei der Aktion gefahren – damit haben 3.090 kg CO2 vermieden.

 

In Kooperation mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben wir den Klassen 5c und 6a einen Lötworkshop angeboten. Die Schülerinnen und Schüler löteten aus zwei Widerständen mit je 180 Ohm und einer Leuchtdiode eine Reihenschaltung – in Form eines „Lötmännchens“. Das verzierten sie noch kreativ und gaben ihm einen Luftballon oder eine Laserschwert in die Hand. Auf eine 9V-Blockbatterie gesetzt, leuchtet das Männchen und zeigt so an, dass die Batterie geladen ist.

Anja Burghammer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, leitete den Workshop und wurde von Cornelia Scherbring unterstützt. „Es macht Spaß, mit den Jungen und Mädchen zu arbeiten“, so Anja Burghammer. Bislang habe sie mit kleineren Gruppen gearbeitet, doch auch mit den Klasse habe es wunderbar funktioniert. Das Ergebnis: jede Menge lustig gestaltete Männchen, Kenntnisse über Schaltungen und eigene Löterfahrung!

       

13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der von Arnold und Clemens Hemmann (Rheinbacher Schachfreunde) betreuten Schach-AG spielten im Schnellschach über sieben Runden während des letzten Schulhalbjahres die Schulmeisterschaft 2022 aus. Den drei  Erstplatzierten überreichte Schulleiter Michael Bornemann Pokale: Mit 7 Punkten aus 7 Spielen wurde Silas Worm Schulmeister. Den zweiten Platz erzielte Velia Pasquariello (5 Punkte) knapp vor ihrem Bruder Livio Pasquariello (4,5 Punkte). Vierter wurde Tim Schwarz (4,5 Punkte). Auf die Plätze 5 bis 9 kamen Tim Sydow, Jasmin Hildebrandt, Miká Rönn, Thilo Worm und Benedikt Kabus (alle mit 4 Punkten). 

Pokale für die Schach-Spielerinnen und Spieler (v. l. n. r.): Velia Pasquariello, Schulleiter Michael Bornemann, Tim Sydow, Julian Klozoris Matti Rönn, Miká Rönn, Betreuer Clemens Hemmann, Silas Worm (Schulmeister 2022), Betreuer Arnold Hemmann, Karl Kempen.

„Herzlich Willkommen zu MINT zum Anfassen“ war zum einen mit menschlicher Stimme zu hören, zum anderen aus dem Lautsprecher eines Roboters: Schulleiter Michael Bornemann und der NAO begrüßten die rund 80 Kinder, die zu der Veranstaltung für Viertklässlerinnen und Viertklässler am Samstagmorgen zum St. Joseph-Gymnasium gekommen waren. An sechs Stationen konnten sie MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – anhand von Experimenten und Knobeleien spielerisch entdecken. Derweil befasste sich eine Gruppe älterer interessierter Informatik-Schüler weiter mit dem NAO und dessen Programmierung. Während die Schule noch auf den bestellten Roboter wartet, hatte die Firma Technik-LPE ein Exemplar zur Verfügung gestellt.

Die zwei Stunden vergingen für die Grundschulkinder wie im Fluge. Für Christian waren die Experimente in Chemie am interessantesten: „Wir haben mit Rotkohl, Essig und Natron experimentiert“, erzählte er. Ziel des Experimentes war zu testen, ob Substanzen sauer oder basisch sind; dazu wurden sie in Rotkohlsaft pipettiert. Patricia Schäffer und René Widmer leiteten diese Station.

Louisa hingegen gefiel es am besten, unter Anleitung von Britta Hoffmann ein eigenes Duschgel herstellen zu dürfen. Als Duftnote hatte sie sich Vanille ausgesucht. An einer weiteren Station konnten die Jungen und Mädchen die Geheimschrift von Julius Caesar entschlüsseln, hier waren Dr. Brigitte Klimek und Patricia Giesen im Einsatz.

Und in einem anderen Raum galt es dann, mit Hilfe von Zitronensaft eine eigene geheime Botschaft zu verfassen. Eifrig überlegten sich die Kinder eigene kurze Texte – Kerzenqualm und rauchende Köpfe waren beim Experimentieren an der Station von Petra Hennigfeld wahrzunehmen. Damit sich die jungen Besucherinnen und Besucher in der großen Schule zurechtfinden, standen ihnen Mädchen und Jungen aus der Jahrgangsstufe 6 zur Seite.

Auch biologische Forschung gehörte zur Veranstaltung: Durch das Mikroskop betrachteten die Jungen und Mädchen Insektenflügel und -beine sowie Algen und waren erstaunt, was sich mit Hilfe der Vergrößerung so alles entdecken lässt. Dr. Helmut Gaßmann, Tina Fritzsche und Olivia Köster-Schmücker standen ihnen zur Seite. Die Schulhunde Momo und Umba waren ebenfalls im Einsatz – sehr zur Freude der jungen Besucherinnen und Besucher, die vieles über den Körperbau eines Hundes erfuhren und lernten gemeinsam mit Cornelia Scherbring, einiges aus der Hundesprache in Menschensprache zu übersetzen.

So haben sowohl die Grundschulkinder als auch die Gymnasiasten, die zusammen mit Björn Palmert mit dem Roboter und einem neuen 3-D-Drucker arbeiteten, an diesem Morgen Neues im Bereich von MINT entdeckt und Spaß am Forschen gehabt.