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Mitteilung unseres Schulträgers (Stand: 7.9.20)

Mit der aktuellen Coronabetreuungsverordnung endete am 31.08.2020 an den Schulen des Landes NRW die Pflicht zum Tragen von Masken im Schulunterricht auch am Sitzplatz. Weiterhin gilt jedoch eine Maskenpflicht in Schulgebäuden und auf den Schulgeländen außerhalb des Unterrichts. Diese Regelungen gelten an den Erzbischöflichen Schulen ebenso uneingeschränkt.

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW sieht vor, dass Schulen sich im Einvernehmen mit der Schulgemeinde darauf verständigen können, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine MNB zu tragen. Da wir an unseren Erzbischöflichen Schulen ein möglichst sicheres Lern- und Arbeitsumfeld für alle am Schulleben Beteiligten auch weiterhin fördern möchten, haben wir unsere Schulkonferenzen gebeten, über ein solches Einvernehmen zu beraten. Dem Erzbistum Köln als Schulträger ist es wichtig, über die Schulkonferenz alle schulischen Gruppen einzubeziehen und für Verabredungen über eine freiwillige Selbstverpflichtung eine möglichst große Akzeptanz zu schaffen. Im Ergebnis haben sich alle Schulkonferenzen für eine solche freiwillige Lösung ausgesprochen.

Klarstellend weisen wir noch einmal darauf hin, dass eine Pflicht zum Tragen einer MNB im Schulunterricht am Sitzplatz an den Erzbischöflichen Schulen nicht besteht und auch nicht durchgesetzt wird.

Unser Schulsieger im Vorlesewettbewerb Silas Worm, 7d, ist noch eine Runde weiter! Den Kreisentscheid hat er mit Bravour gemeistert und jetzt ist er mit seinem Video, das ihn als Vorleser zeigt, Bezirkssieger geworden. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man entschieden, den Wettbewerb jetzt digital durchzuführen. Alle Kreissieger waren aufgerufen, einen Film hochzuladen. Silas liest in seinem Video aus „Das Mädchen Wadjda“ von Hayfa Al Mansour, Leif Diedrichs, Q1, hat ihn bei der Aufnahme unterstützt. Auch Gerd Engel und Regina Münch standen mit Rat und Tat zur Seite; sie freuen sich mit Silas über diesen tollen Erfolg. Anfang Oktober findet der Landesentscheid statt. Wir gratulieren von Herzen und sind sehr gespannt, wie’s weitergeht! 

Johannes Schlüter, Q2, hat im vergangenen Jahr eine Facharbeit über das Phänomen des Jetlags geschrieben. Jetzt wurde er dafür mit dem ersten Preis im Fach Biologie der Hans-Riegel-Stiftung ausgezeichnet.

Gutachter Prof. Dr. Oliver Gruss sprach als Laudator auf der Feier im Gebäude der Universität Bonn und lobte den Duktus der Arbeit: Sie sei „absolut authentisch“ und „unterhaltsam geschrieben“. Die Möglichkeit von sportlicher Aktivität als Prävention habe ihn beeindruckt.

Johannes Schlüter stellt in seiner Arbeit, die von Biologielehrerin Britta Hoffmann betreut wurde, viele verschiedene Ansätze zum Umgang mit einem Jetlag vor – vom in Deutschland bei Jetlag nicht erlaubter Einnahme des Hormons Melatonin über ein gezieltes Bestrahlen mit Licht in unterschiedlichen Wärmeabstufungen bis hin zu Sport, um die innere Uhr zu verstellen.

 

 

 

 

 

 

„Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil“ – die Jungs, über die Stefan Gemmel in seinem Roman „Befreiungsschlag“ schreibt, sind zu Straftätern geworden. Sie haben zugeschlagen, einige mehrfach, und werden vom Gericht zu einem Anti-Gewalt-Training bestellt, denn sie wiesen eine „klare schädliche Neigung“ auf. Was für sie zunächst reine Pflichterfüllung ist, gewinnt mehr und mehr an persönlicher Bedeutung. Hier werden sie ernst genommen, der Trainer interessiert sich für sie, hier lernen sie Struktur und erkennen, welche Regeln ihnen guttun. Jugendbuchautor Stefan Gemmel hat ein Jahr lang solch ein Training besucht und anschließend einen Roman verfasst. Daraus las er vor Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9.

Stefan Gemmel interessiert sich, warum die Jungen zu Schlägern geworden sind. Was er über sie erfahren hat, erzählte er den Jugendlichen auf dem Pallotti-Schulhof. Auch mit Hilfe von Übungen, die er aus dem Training kennt, verdeutlichte er, wie schwierig es ist, vom Angegriffenen nicht selbst zum Angreifer zu werden. „Wahrscheinlich kennt ihr diese Bjarne-Typen, die gerne Anführer sind“, sprach Gemmel die Zuhörerinnen und Zuhörer ein. „Und ihr wisst, wie gemein und unfair diese Angriffe sind.“ Zunächst würden sie ausgehalten, aber irgendwann gehe das kaum noch. „Und ab dem ersten Schlag läuft nicht mehr alles logisch.“

Dass Hilfe von außen nötig ist, um die Spannung zu lösen, wurde mit Hilfe einer Übung allen eindrucksvoll veranschaulicht. Verständnis zu wecken, aber auch zu sehen, wo Hilfe geholt werden muss – dieses Ziel wurde in den 90 Minuten durch den unterhaltsamen Vortrag Gemmels deutlich.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten für das Cambridge Certificate of Advanced English (CAE) haben bestanden – Jael Cheng, Q2, und Raphael Wrbas, Q1, erreichten sogar die höchstmögliche Kompetenzstufe C2. Schulleiter Michael Bornemann überreichte ihnen jetzt die Zertifikate.

Im Schuljahr 2019/20 bestand für Schülerinnen und Schüler des SJG erstmals die Möglichkeit, sich auf das Cambridge Certificate of Advanced English (CAE) vorzubereiten und auch die schriftlichen Teile des Tests an unserer Schule abzulegen. Nach einem Einstufungstest im November meldeten sich zehn Oberstufenschülerinnen und -schüler für die Prüfung an. Unter Anleitung von Dr. Lothar Bleeker lernte sie die verschiedenen Bestandteile des Tests (Use of English, Reading, Writing, Listening Comprehension und Speaking) kennen und trainierten dafür.

Labradorhündin Umba hat die Schulhundprüfung bestanden – gemeinsam mit Lehrerin Cornelia Otremba, die mit ihr die Ausbildung absolviert hat. Im vergangenen Schuljahr erhielt auch Amy das Zertifikat. Ihre Besitzerin, Lehrerin Tina Fritzsche, hat sie trainiert. So haben wir nun drei zertifizierte Schulhunde am SJG. Momo ist schon lange am Start und besucht diverse Unterrichtsstunden, aber auch Amy und Umba sind vielen Schülerinnen und Schülern bekannt.

 

Tim Sydow und Silas Worm, beide im vergangenen Schuljahr 6d, haben die Urkunden mit sehr guten Ergebnissen in der Klausurrunde bzw. dritten Runde der Internationalen JuniorScience Olympiade (IJSO) erhalten: Tim erreichte bundesweit Rang 13, Silas Rang 15 in ihrer Altergruppe. „Aus unserer Sicht ist es in dieser Altersgruppe – ungeachtet des Rankings – exzellent, sich für die Teilnahme an der Klausurrunde zu qualifizieren und mutig sich dieser Herausforderung zu stellen“, betont das IJSO Team Kiel in seinem Schreiben an Vera Träbert. Die Biologielehrerin hat die beiden Schüler in ihrem Nawi-Unterricht in Hinblick auf den Wettbewerb betreut und freut sich über die hervorragende Leistung. Neben Multiple-Choice- galt es theoretische Aufgaben in Biologie, Chemie und Physik zu bearbeiten.

„Damals hätten wir uns die unendlichen Weiten des Weltalls nicht einmal im Traum vorstellen können“, erinnern sich die Abiturienten an ihre Zeit als „Mininauten“, an den Start am SJG. Am Freitag rief Schulleiter Michael Bornemann alias Captain B. ihnen die vielen Expeditionen, die sie auf ihrer Mission erlebt hätten, ins Gedächtnis, die Navigatorinnen Barbara Haas und Beate Hoffmann zeigten sich erfreut über die Ergebnisse der Ausbildungsmission und überreichten den Abiturientinnen und Abiturienten die Abiturzeugnisse.

Da Großveranstaltungen derzeit nicht erlaubt sind, feierte das SJG mit zwei Gruppen draußen auf dem Schulgelände – mit Abiband, einer gemeinsamen Rede von Schul- und Stufenleitung, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und blauem Himmel.

„Die wichtigste Erkenntnis, die wir auf dem Raumschiff lernen durften, ist, dass wir große Herausforderungen nur gemeinsam lösen können“, erklärten die Abinauten. Die Helinauten, sprich Eltern, gaben zu, dass es nicht einfach werde, sie zu neuen Missionen loszulassen. „Aber wir wissen, dass ihr euer Leben selbst gestalten müsst.“ Dazu spendete Schulseelsorger Pater Björn Schacknies zum Schluss der Feier den Segen.


Anna Nolden und Carolin Schwierznik (beide 9c) sowie Tobias Brüchmann, Lennart Rohde, Jasper Engel und Emanuel Weiß (alle 9d) haben sowohl die erste als auch die zweite Runde des DECHEMAX-Wettbewerbs gemeistert. Am Chem-pions-Wettbewerb haben Julian Dengler (6f) und Mirjam Holzapfel (9b) teilgenommen. Chemielehrer Bernhard Gellrich hatte seine Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme ermutigt und freut sich über die Resonanz. 

Tobias Brüchmann interessiert sich für Chemie, dass es beim dechemax auch um Nachhaltigkeit gegangen ist, fand er gut: „Das ist heutzutage ja wichtiger denn je.“ „Alles Bioökonomie, oder was? - Dasselbe in Grün“, lautete das Thema. Es waren Fragen zu beantworten, Experimente zu machen und ein Versuchsprotokoll einzureichen. „Dabei kann man etwas über Chemie lernen, was man so im Unterricht nicht lernt", so Emanuel Weiß. Caroline Schwierznik ergänzt: „Man konnte durch die Fragen verschiedene Techniken von Recycling, Produktion und Ähnlichem kennen lernen, welche wir in unserem Leben später vielleicht benutzen werden.“  Anna Nolden erklärt: „Unsere Aufgabe bestand daraus, aus Zeitungspapier neue Papierbögen zu schöpfen und mittels natürlicher Farbstoffe einzufärben. Persönlich fiel mir der erste Teilbereich etwas schwerer, da die Fragen teilweise Thematiken vorrausetzten, die wir noch nicht im Unterricht behandelt hatten. Aber durch das Internet und die Unterstützung unseres Chemielehrers waren auch diese durchaus machbar." 

Beim Experimentalwettbewerb Chem-pions sollen Experimente zu einer vorgegebenen Fragestellung aus dem Alltag durchgeführt werden. In diesem Jahr steht dabei „die dolle Knolle“, die Kartoffel, im Mittelpunkt. Miriam Holzapfel und Julian Dengler beteiligten sich mit Freude daran.