Springe zum Inhalt

21 Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 nahmen mit Englischlehrerin Marlene Genn und dem ehemaligen Englischlehrer Bernhard Vogt unterschiedliche Aspekte Londons unter die Lupe: Kunst, Kultur, Geschichte, Politik und Stadtentwicklung der Metropole standen auf dem dicht gepackten Programm über die Karnevalstage.

Das ‚Museum of London‘ verschaffte einen ersten Überblick von den römischen Anfängen Londons bis zur Gegenwart. Im Victoria and Albert Museum konnten die Schülerinnen und Schüler sich in einem kreativen Theaterworkshop mit eigenen Design-Entwürfen für die drei Hexen aus Shakespeares Macbeth ausprobieren, und auch die ‚National Portrait Gallery‘ stand auf dem Programm. In ‚The Crystal‘ war die Gruppe hellauf begeistert, in einer Simulation eine Stadt langfristig ökologisch zu verbessern.

Führungen durch den legendären ‚Tower of London‘ und die prachtvollen Parlamentsgebäude waren ebenfalls sehr beeindruckend. Aber eigentlich war jeder der Programmpunkte, derer es noch viele gab, faszinierend für die Rheinbacher Gruppe. Das Fazit von Klara Engel, Q1, die einen Artikel für die Zeitung und für unser nächstes Jahrbuch verfasst hat: „Die Reise hat ausnahmslos alle begeistert!“

02 MoL107 Emirates Cable Car Greenwich„Wir haben hier Motten, Mäuse und Füchse. Und wir sind nicht im Zoo. Wir sind in den Houses of Parliament“, führte Rose, die Expertin für den Palace of Westminster, während des Rundgangs durch die Parlamentsräume die Studienfahrerinnen und Studienfahrer des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums aus Rheinbach nicht nur in die politischen Probleme der britischen Volksvertreter ein.  Wegen des maroden Zustandes der Bausubstanz ist wohl eine langjährige Renovierung und ein Auszug der beiden Parlamentskammern, des House of Commons und des House of Lords, wohl unvermeidlich.

Unter der Leitung von Marlene Genn und Bernhard Vogt, beide English-Lehrkräfte am St. Joseph-Gymnasium, waren eine Menge weiterer interessanter Lernstationen, wie das Victoria and Albert Museum (V&A), die Bank of England, das Museum of London Docklands und der Tower of London Teil des Arbeitsprogramms.

[Not a valid template]Am deutlichsten ist der Besuch im Tower of London in Erinnerung geblieben - zwei Besuche, um genau zu sein. Sehr aufregend war, sich die spannenden Geschichten über dort Geschehenes anzuhören und der beeindruckenden traditionellen Ceremony of the Keys beiwohnen zu können. Ebenso beeindruckend  - wenn auch ungleich moderner - war der Besuch des „Crystal“, des von Siemens gebauten, wohl umweltfreundlichsten Gebäudes der Welt.

Dort konnten sich die Schülerinnen und Schüler eingehend mit wichtigen Problemen der ganzen Welt, aber besonders denen großer Städte, wie z. B. Umweltverschmutzung, Klimawandel, wachsende Population, Energiegewinnung, Sicherheit und Transport beschäftigen. Informative, interaktive Präsentationen über die Probleme und interessant visualisierte Lösungsmöglichkeiten - zum Beispiel sind 45% des im Crystal benutzten  Wassers recyceltes Regenwasser – belegten und schärften das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Änderungen der heutigen Lebenswelt in einer Metropole. Außerdem konnten die Bildungsreisenden aus Rheinbach ihre Qualitäten im Planen des Fortbestands einer Stadt testen. Durch diesen Besuch wurde den Schülerinnen und Schülern noch einmal einer neuer Blickwinkel darauf gegeben, wie sie mit ihrer Umwelt umgehen sollten und sie sich nachhaltiger verhalten können.

So war für alle, für die Traditionalisten wie auch die Fortschrittsgläubigen, etwas dabei. „Es gibt so viele unterschiedliche Dinge in London zu sehen. Man hat die Wahl zwischen Kultur, Natur und Modernität. Jeder kann hier auf seine Art glücklich werden“, fassen Lilien Thoms und Jana Weber (Jgst. 10) die Stimmung der SJG-Lerngruppe zusammen. „Wir lieben London. Wir hatten sehr viel Spaß. Sehr moderne Dinge stehen sehr traditionellen und sehr alten gegenüber. Eine Mischung, die wir mögen. Die Studienfahrt war eine sehr gute Erfahrung. Wir haben viel gelernt“.

Auch Ceyda Emiroglu (Jgst. 11) hatte sich schnell zu recht gefunden und eingelebt: „Die einzigartigen Einkaufsmöglichkeiten sind besonders verführerisch.“

Während Daniel Burgdorf (Jgst. 10) positiv verhalten formuliert: „London ist eine nette Stadt – für einen Besuch“, fallen die anderen Urteile enthusiastischer aus. Für Julian Wrbas (Jgst. 11) hat London ein undefinierbares Flair, so dass Anna-Lena Nücken (Jgst. 10) zustimmt: „Eine kurze Studienfahrt reicht einfach nicht, um alles zu sehen und zu erfahren“ und Anna Boos (Jgst. 10) zusammenfassend urteilt: „London ist eine ‚damn interesting‘ Stadt, und ich möchte die britische Metropole in absehbarer Zukunft noch einmal besuchen.“

Emma Wölk (Jgst. 10)

Artikel zum Ausdrucken mit Bildern: Of moths, mice and foxes - SJG Rheinbach in London Feb 2018

In Begleitung ihrer beiden Klassenlehrer Johannes Wagner (im Bild: Mitte) und Bernhard Vogt spürte die Klasse 9d im Bonner Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland den „Folgen von Nationalsozialismus und Holocaust bis heute“ nach. Das Museum hatte für den Thementag ein Arbeitsheft konzipiert, das Schülergruppen zu verschiedenen Informationspunkten auf den drei Ebenen der Daueraustellung dirigierte, wo sie auf Experten trafen, mit deren Hilfe die Exponate zur Beantwortung der Fragen und zur Lösung der Arbeitsaufträge ausgewertet werden konnten.

[Not a valid template]So konnten die Schülergruppen von der Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürger durch die Nationalsozialisten, über die strafrechtliche Verfolgung der Nazi-Verbrechen im Nachkriegsdeutschland und der Frage der Wiedergutmachung bis zum Wiedererstarken rechten Gedankenguts in der heutigen Bundesrepublik die Wirkungen historischer Ereignisse auf ihre eigenes Leben nachvollziehen.

Ganz nebenbei führte dabei ein von Geschichtslehrer Johannes Wagner erstelltes Arbeitsprogramm zu einem interessanten Überblick über deutsche Geschichte nach 1945.

„An diesem Tag im Haus der Geschichte haben wir uns interaktiv vorrangig mit dem Thema Nationalsozialismus beschäftigt. Bei diesem Ausflug hat jeder viel mitgenommen. Ich kann das Haus der Geschichte nur empfehlen, zumal das in der Schule Gelernte dort noch einmal besonders gefestigt werden kann“, berichtet David Werdin, Schüler der Klasse 9d.

Nachdem wir uns im Geschichtsunterricht bereits seit einigen Wochen mit der NS-Zeit beschäftigt hatten, konnten wir mit unserer Exkursion zum ELDE-Haus nach Köln den Teilaspekt der nationalsozialistischen Terrorherrschaft eindrucksvoll vertiefen.

Das ELDE-Haus diente in den Jahren 1933 bis 1945 der Gestapo (der Geheimen Staatspolizei) als Hauptquartier für den Gau Köln, zu dem auch Rheinbach gehörte. Die oberen Etagen wurden von der Verwaltung und für Verhöre genutzt, die Keller dienten als Gefängniszellen, und im Hof fanden sogar Hinrichtungen statt.

Zur Vorbereitung der Exkursion hatten wir uns im Unterricht mit dem Schicksal von Gussie Adenauer beschäftigt, der Frau des früheren Kölner Oberbürgermeisters und späteren Bundeskanzlers. Nachdem ihr Mann aus der Internierung hatte fliehen können, wurde Gussie Adenauer im ELDE-Haus verhört und anschließend in Brauweiler inhaftiert, wo sie unter dem Eindruck des Verhörs einen Selbstmordversuch unternahm.

Wir fanden das schon schlimm genug, aber nach dem Besuch der Ausstellung, vor allem der Gefängniszellen im Keller, wurde uns klar, dass viele andere Menschen dort noch viel Schlimmeres durchmachen mussten: zunächst politische Gegner des NS-Regimes und, gegen Ende des Krieges, auch viele sogenannte "Fremdarbeiter".

Wir wurden in zwei Gruppen durch das Haus geführt, zuerst durch die oberen Etagen und dann, als Abschluss, in den Keller, Den beiden jungen Frauen, die uns durch die Ausstellung führten, merkte man an, dass es ihnen ein Herzensanliegen war, uns zu vermitteln, wie schlimm und grausam die NS-Herrschaft für diejenigen war, die - aus Sicht der Nazis - nicht zur Volksgemeinschaft dazugehörten.

Die Eindrücke, die wir bei dieser Exkursion gewonnen haben, werden wir so bald nicht vergessen.

Der Eintritt in dieses NS-Dokumentationszentrum in der Nähe des Hauptbahnhofs ist für Schülerinnen und Schüler übrigens frei. Wir empfehlem jedem, das ELDE-Haus einmal zu besuchen!

Lothar Bleeker und Julia Hüffel

William Blakes „London“ ist 1794 eine Stadt des Unglücks, des Leidens, der Depression, der sozialen Ungerechtigkeiten. 223 Jahre später erscheint die britische Metropole den Besuchern – trotz oder wegen des beschlossenen und in Kürze vollzogenen Brexits? – als eine multi-kulturelle, vielseitige, dynamische, optimistische,  effizient funktionierende Großstadt. Lea Hölz und Marco Klein (Jahrgangsstufe 10) fanden die Menschen hilfsbereit, freundlich und nett und die öffentlichen Verkehrsmittel perfekt: „Wir mögen die U-Bahn und das DLR-System. In kürzester Zeit kann man überall hinkommen.“ Elza Shala (Jgst. 10) betont die kulinarischen Vorteile: „In London kann man eine Vielzahl von Gerichten probieren, die man in Deutschland nicht unbedingt vorfinden kann.“ Und Martin Ehrhard (Jgst. 10) ist beeindruckt von den vielen historisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten und der hohen Museumsdichte.

Während ihrer Studienfahrt nach London war dementsprechend die „Must-Do“-Liste für die Schülerinnen und Schüler des Rheinbacher St. Joseph-Gymnasiums mit den Führungen durch den „Tower of London“ - inklusive der Inspektion der englischen Kronjuwelen - sowie durch die „Houses of Parliament“ als auch mit der Projektarbeit in diversen Museen – „The Museum of London“, „Tate Modern“ „National Portrait Gallery“ und „Kensington Palace“ – anspruchsvoll gefüllt.

[Not a valid template]Marlene Genn und Bernhard Vogt, beide Englischlehrkräfte am Rheinbacher St. Joseph-Gymnasium, gaben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, über die schulfreie Karnevalszeit die Metropole des Vereinigten Königreiches zu erkunden. Dabei sind für die Mitreisenden neben den bekannten klassischen Sehenswürdigkeiten und Institutionen neuere und exotischere Attraktionen Londons im Angebot, zum Beispiel der „Sky Garden“, der höchste Park Londons, auf den drei obersten Stockwerken (35 bis 37) des wegen seiner Form als „Walkie Talkie“ bezeichneten Wolkenkratzers in der Fenchurch Street mit einem wunderbaren Überblick über die britische Hauptstadt.

Oder „The Crystal“ in den Docklands, einem interaktiven Museum, das die nachhaltigsten Techniken für Häuser präsentiert und selbst nutzt. Nach eingehenden Informationen über die Probleme, die das Stadtleben in der Zukunft mit sich bringen wird, z. B. Bevölkerungswachstum, Energieversorgung, massentaugliche Transportsysteme, Sicherheitsansprüche, konnten die Schülerinnen und Schüler in einer Computersimulation versuchen, eine Stadt für 40 Jahre ökologisch, ökonomisch, kulturell und sozial aufrecht zu erhalten.

Die frei gestaltbaren Stunden nutzten die SJG-Reisenden, um individuellen Interessen zu nachzugehen. Die „Oxford Street“ und „Camden Town“ sind dabei die Anlaufstellen für jene, die glauben, Powershoppen sei eine unverzichtbare touristische Disziplin, während Sportinteressierte dem berühmten Wembley-Stadion oder dem zu den Olympischen Spielen 2012 erbauten „Queen Elizabeth Olympia Park“ einen Besuch abstatten. Zur Regeneration oder bei dem seltenen Fehlen von eigenen Plänen ist das Hostel ein ruhiger Ort zum Entspannen und zum Aufladen neuer Energie für die Stadt.

„In meinen Augen ist London eine hyperaktive, stressige Stadt. Jeder scheint in Hektik zu sein, es ist laut. voll und wuselig, ich ziehe die Kleinstadt vor“, denkt Nicolas Kaufmann über die Studienfahrttage hinaus. Die wenigen anderen kritischen Stimmen wegen gefühlt langer Fußwege ohne standesgemäße Sitzpausen fallen bei der allgemeinen Anerkennung für das effiziente und funktionierende U-Bahn- und Bussystem Londons kaum ins Gewicht. Die Schülerinnen und Schüler waren auf jeden Fall begeistert von dem Besuch an der Themse: „London ist eine atemberaubende Stadt mit tollen Sehenswürdigkeiten, die auf jeden Fall einen zweiten Besuch wert sind“, fasst Alexander Olzem (Jgst. 11) die Tour zusammen. „Fantastisches Programm,  Glück mit dem Wetter, kein Regen“, lobt Luca Leone (Jgst. 10). „Wir haben viel über London erfahren“, schätzt Tim Melsbach (Jgst. 10) den Mehrwert einer Studienfahrt, „selbst wenn man glaubte, durch das Lehrbuch schon informiert zu sein, durch die Experteninformation vor Ort gab es immer noch etwas dazu zu lernen.“

Nicolas Kaufmann, Yannik Eßer (Jgst. 11 – 2016/17)

0 Students in front of the Museum of LondonStudienfahrt nach London: “A place with different faces, history and 21st century combined, multi-cultural” (Linda Jakob), “great for a holiday” (Karolin Engels), “high skyscrapers, historic palaces, green spaces galore, efficient public transport” (Timo Dederichs), “diverse, exciting and interesting” (Sarah Schmidt), ”polite people always willing to help” (Felicia Stahlhut, Tom Georgi) “patriotic and old traditions, a little bit weird sometimes, though” (Hannah Grüne) sind nur einige wenige der vielen positiven Charakterisierungen, die die Reisenden für ihr Studienfahrtziel fanden.

Im Oktober kurz vor den NRW-Herbstferien 2016 unternahmen die 36 Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Englisch der Jahrgangsstufe 12 des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums Rheinbach ihre letzte Studienfahrt, um an außerschulischen Lernorten die abiturrelevanten Unterrichtsinhalte zu vertiefen und die Möglichkeit zu nutzen, selbständig Verantwortung zu übernehmen. In Form von Referaten und Präsentationen wurde der Unterrichtsstoff durch die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer auf- und vorbereitet, durch Expertengespräche sowie durch Vorlesungen und Vorträge von Spezialisten vor Ort vertieft als auch durch Arbeitsblätter, Protokolle und Reflexionsphasen im Sinne der anstehenden mündlichen Prüfungen nachbereitet und überprüft.

Dass sich die Englischleistungskurse von Waltraud Nestler und Bernhard Vogt mit London ein englischsprachiges Ziel ausgewählt hatten, das mit seinem reichhaltigen Angebot an Lernsituationen die verpflichtenden Abiturthemen umfassend abdeckt, bedarf eigentlich nicht einer besonderen Erwähnung.

Mit dem Bus ging es frühmorgens nach Calais, von dort aus mit der Fähre nach Dover und, nicht  ohne Dover Castle besucht zu haben, weiter nach London.

[...]

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag: An amazing audience - press release - Plate, Schmidt, Stahlhut + pics

9dManchester1
Die Klasse 9d des Erzbischöflichen Sankt-Joseph Gymnasiums unternahm im Rahmen der für die neunte Jahrgangsstufe vorgesehenen Bildungsfahrt eine Reise nach Manchester, England. Für fünf Tage besuchten die Schüler unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Elizabeth Weckes und ihres Deutschlehrers Bernhard Vogt die klassischen Sehenswürdigkeiten und Lernstationen des englischen Nordens: unter anderem “Old Trafford“, das Stadion von Manchester United, das ,,Museum of Science and Industry‘‘, das ,,Imperial War Museum‘‘ und das „People’s History Museum“ in Manchester sowie “York Minster‘‘. Hier der komplette Bericht: Manchester2016_Klassenfahrt9d

9dManchester2

DSCN0785Die Interaktion zwischen Pflanzen und Tieren, aber auch die Flora und Fauna der Tropen waren die interessantesten Themen  einer Exkusion der Biologie-Leistungskurse von Frau Otremba und Herrn Dr. Gaßmann in den Botanischen Garten Bonn.

Am Mittwoch, 22. Juni , hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Unterrichtsreihe Ökologie auf den Weg in die Bundesstadt gemacht. Dort wurden die interessierten Schülerinnen und Schüler von zwei fachkundigen Führern freundlich empfangen. Während der beiden Führungen wurde inhaltlich  besonders viel Wert auf die Interaktion zwischen Pflanzen und Tieren gelegt. Es wurden sowohl regionale Beispiele wie das Zusammenspiel zwischen dem Großen Wiesenknopf, dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling und der Trockenrasen-Knotenameise thematisiert, aber auch Abstecher in die Flora und Fauna der Tropen sowie der Wüste ließen die Schülerinnen und Schüler über den berühmten Tellerrand hinausblicken. Nach den Führungen gab es noch Zeit, um einen weiteren Einblick in die Vielfalt des Botanischen Gartens zu erhalten. "Ein Ausflug in dieser Art und Weise wird bestimmt mit folgenden Biologieleistungskursen wiederholt werden", kommentiert der Koordinator für die Naturwissenschaften am St. Joseph-Gymnasium, Dr. Helmut Gaßmann.

Judith Bernhardt, Lea Tschauder

DSCN0785

04_ff21c00f6cExkursion des SJG zum Wissenschaftszelt "Wasserwelten” auf dem Bonner Münsterplatz

Unter der Leitung von Dr. Helmut Gaßmann verlegte der Bio/Geo/Chemie-Kurs der Jahrgangsstufe 8 des SJG den Unterricht in das auf dem Bonner Münsterplatz aufgebaute Wissenschaftszelt “Wasserwelten”. Da der Kurs das Thema Wasser bearbeitete, war die Exkursion eine willkommene Ergänzung zu den Unterrichtsinhalten. Ökologisch korrekt ging es mit dem Zug nach Bonn, um im Wissenschaftszelt an ausgewählten Stationen mit dem Schwerpunkt Wasser zu arbeiten. Wissenschaftler der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und anderer Organisationen demonstrierten spannende Versuche, bei denen die Schülerinnen und Schüler auch selbst mitwirken durften. Vorab konnten sich die Schüler mit frischem Wasser, welches es gratis an einem zum Wissenschaftszelt gehörenden Wasserstand gab, versorgen.

CIMG7745

Die Hochschule Bonn Rhein-Sieg präsentierte die Möglichkeit der Wassersäuberung durch Ozon. Unter Strom gesetzte Kapseln, die in einen mit Wasser gefüllten Glasbecher getaucht werden, produzieren Ozon. Das Ozon zersetzt zunächst die Schadstoffe aus dem Wasser und dann sich selbst. Je nach Masse und Grad der Verschmutzung, dauert der Vorgang unterschiedlich lange. Diese Art der Wasserreinigung könnte z. B. bei Expeditionen im Urwald und anderen unzugänglichen Gegenden genutzt werden. „Die Desinfektion des Wassers durch Ozon ist besser als durch Chlor, doch wird für jede Desinfektion eine Stromquelle benötigt,“ zeigte Biologe Roman Grimming Vor- und Nachteile der Methode auf.

Dass die Informationstechnologie nicht nur zur Nutzung von Notebooks und Smartphones dient, zeigte das Fraunhofer-Institut für intelligente Analyse- und Informationssysteme. Hierbei wurden Roboter-Anwendungen zur Reparatur von Kanalsystemen, welche in Deutschland eine beachtliche Länge von etwa 500 000 km erreichen, sowie Informationstechnologie für die Binnenschifffahrt vorgestellt. Mit Computer unterstützten Berechnungsmodellen können Frachtladungen der Schiffe an die zu erwartenden Pegelstände der Flüsse und die Durchfahrtshöhen der Brücken angepasst werden.

CIMG7740

Einer der Höhepunkte der Wissenschaftsschau war eine Anlage der Deutschen Luft und Raumfahrt Gesellschaft (DLR) zur Aufzucht von Tomaten in einer künftigen Marsstation. Der besondere Clou dieser Anlage ist das Recycling menschlichen Urins zur Düngung von Tomatenpflanzen. Mit dem hier vorgestellten, sehr einfachen Verfahren soll es den Wissenschaftlern zukünftiger Marsmissionen ermöglicht werden, sich weitgehend selbst zu ernähren. Dabei wird der Urin über spezielle Filter geleitet, der Harnstoff und der hierin enthaltene Stickstoffanteil als Düngemittel abgetrennt und zusammen mit dem übrig bleibenden Wasser durch Pumpen den Pflanzen zugeführt. Licht- und Wärmequellen sorgen für die notwendige Energie zum Wachstum der Nahrungsmittel. Ein erster Test im Weltraum soll laut den Angaben der Mitarbeiter der DLR im nächsten Sommer stattfinden.

Der Ausflug und die Führung durch das Wissenschaftszelt waren sehr informativ und eine Bereicherung für den Unterricht. “Ich fand es gut, dass wir so viel ausprobieren konnten”, so Leon Fix (8d). Obwohl es sehr laut und unruhig im gesamten Zelt zuging, da die einzelnen Stationen nicht richtig von einander abgetrennt waren, wurden alle Themen gut und anschaulich erklärt.

Helmut Gaßmann würde diese Art der Unterrichtsergänzung jederzeit wiederholen: “Es wurde vieles gezeigt, was man so im Unterricht nicht mit einem Versuch erklären könnte. Außerdem hat mir gefallen, dass alle Schülerinnen und Schüler interessiert bei der Sache waren.”

Konrad Hering, Mauritz Mügge (8d)

DSCN9721Außerschulische Lernorte – da fehlt man im regulären Unterricht, weil man sich einmal mit dem „Leben danach“ (….. dem Abitur) und den wichtigen Dingen beschäftigt, die, zwar zum Fach gehören, aber doch in der Schule meist nicht ohne Weiteres bearbeitet werden können. So geschehen am Freitag, 12. Februar, an dem die drei Biologie-Leistungskurse der Stufe 11 (Q1) mit ihrer Lehrerin Cornelia Otremba und ihren Lehrern Michael Ovelhey und Dr. Helmut Gaßmann zum Campus Klein-Altendorf "pilgerten",   ...weiterlesen "Ausflug in das „Wissenschaftscafé“"