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In Kooperation mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben wir den Klassen 5c und 6a einen Lötworkshop angeboten. Die Schülerinnen und Schüler löteten aus zwei Widerständen mit je 180 Ohm und einer Leuchtdiode eine Reihenschaltung – in Form eines „Lötmännchens“. Das verzierten sie noch kreativ und gaben ihm einen Luftballon oder eine Laserschwert in die Hand. Auf eine 9V-Blockbatterie gesetzt, leuchtet das Männchen und zeigt so an, dass die Batterie geladen ist.

Anja Burghammer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, leitete den Workshop und wurde von Cornelia Scherbring unterstützt. „Es macht Spaß, mit den Jungen und Mädchen zu arbeiten“, so Anja Burghammer. Bislang habe sie mit kleineren Gruppen gearbeitet, doch auch mit den Klasse habe es wunderbar funktioniert. Das Ergebnis: jede Menge lustig gestaltete Männchen, Kenntnisse über Schaltungen und eigene Löterfahrung!

       

„Herzlich Willkommen zu MINT zum Anfassen“ war zum einen mit menschlicher Stimme zu hören, zum anderen aus dem Lautsprecher eines Roboters: Schulleiter Michael Bornemann und der NAO begrüßten die rund 80 Kinder, die zu der Veranstaltung für Viertklässlerinnen und Viertklässler am Samstagmorgen zum St. Joseph-Gymnasium gekommen waren. An sechs Stationen konnten sie MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – anhand von Experimenten und Knobeleien spielerisch entdecken. Derweil befasste sich eine Gruppe älterer interessierter Informatik-Schüler weiter mit dem NAO und dessen Programmierung. Während die Schule noch auf den bestellten Roboter wartet, hatte die Firma Technik-LPE ein Exemplar zur Verfügung gestellt.

Die zwei Stunden vergingen für die Grundschulkinder wie im Fluge. Für Christian waren die Experimente in Chemie am interessantesten: „Wir haben mit Rotkohl, Essig und Natron experimentiert“, erzählte er. Ziel des Experimentes war zu testen, ob Substanzen sauer oder basisch sind; dazu wurden sie in Rotkohlsaft pipettiert. Patricia Schäffer und René Widmer leiteten diese Station.

Louisa hingegen gefiel es am besten, unter Anleitung von Britta Hoffmann ein eigenes Duschgel herstellen zu dürfen. Als Duftnote hatte sie sich Vanille ausgesucht. An einer weiteren Station konnten die Jungen und Mädchen die Geheimschrift von Julius Caesar entschlüsseln, hier waren Dr. Brigitte Klimek und Patricia Giesen im Einsatz.

Und in einem anderen Raum galt es dann, mit Hilfe von Zitronensaft eine eigene geheime Botschaft zu verfassen. Eifrig überlegten sich die Kinder eigene kurze Texte – Kerzenqualm und rauchende Köpfe waren beim Experimentieren an der Station von Petra Hennigfeld wahrzunehmen. Damit sich die jungen Besucherinnen und Besucher in der großen Schule zurechtfinden, standen ihnen Mädchen und Jungen aus der Jahrgangsstufe 6 zur Seite.

Auch biologische Forschung gehörte zur Veranstaltung: Durch das Mikroskop betrachteten die Jungen und Mädchen Insektenflügel und -beine sowie Algen und waren erstaunt, was sich mit Hilfe der Vergrößerung so alles entdecken lässt. Dr. Helmut Gaßmann, Tina Fritzsche und Olivia Köster-Schmücker standen ihnen zur Seite. Die Schulhunde Momo und Umba waren ebenfalls im Einsatz – sehr zur Freude der jungen Besucherinnen und Besucher, die vieles über den Körperbau eines Hundes erfuhren und lernten gemeinsam mit Cornelia Scherbring, einiges aus der Hundesprache in Menschensprache zu übersetzen.

So haben sowohl die Grundschulkinder als auch die Gymnasiasten, die zusammen mit Björn Palmert mit dem Roboter und einem neuen 3-D-Drucker arbeiteten, an diesem Morgen Neues im Bereich von MINT entdeckt und Spaß am Forschen gehabt.

Frieda, 6a, und Isabelle, 7b, haben beim Informatik-Biber-Wettbewerb jeweils einen ersten Platz erzielt. Herzlichen Glückwunsch! Ihre Urkunden erhalten Sie wie ihre Mitschüler:innen nach den Weihnachtsferien. Die Klassen 5 und 6 haben verpflichtend teilgenommen, in den Klassen 7 bis 9 war es den Schülerinnen und Schülern freigestellt. 

Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander und erleben, wie spannend und vielseitig das digitale Denken der Informatik ist. Dr. Brigitte Klimek hatte die Schülerinnen auf den Wettbewerb vorbereitet.

Das SJG wurde am 8. September als eine von 209 Schulen aus Nordrhein-Westfalen in einer Onlineveranstaltung von der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Dorothee Feller und vom Geschäftsführer und Vorstand von MINT Zukunft e.V., Harald Fisch wiederholt ausgezeichnet. Wir dürfen uns aufgrund unseres reichen Angebots weiterhin sowohl „MINT-freundliche Schule“ als auch „Digitale Schule“ nennen. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) haben für die Schulentwicklung an Bedeutung gewonnen.

Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller: „Die neue Landesregierung hat sich vorgenommen, die MINT-Fächer zu stärken. Deshalb freut es mich, wenn die MINT-freundlichen Schulen es schaffen, Kinder und Jugendliche für Forschung und Innovation zu begeistern. Die ausgezeichneten Schulen zeigen, wie wir Talente finden und alle Kinder und Jugendlichen nach ihren jeweiligen individuellen Stärken und Potenzialen fördern können. Dies gilt auch für die heute ausgezeichneten Digitalen Schulen. Diese Schulen machen ihren Schülerinnen und Schülern ein ausgezeichnetes digitales Angebot für das Lernen in der digitalen Welt.“

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Nordrhein-Westfalen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Digitales und Verkehr Dr. Volker Wissing. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für unser Engagement!

Die Organisatoren von Biber ziehen eine positive Bilanz: Der Informatik-Wettbewerb 2021 bricht alle Teilnahmerekorde. Bundesweit nahmen 429.000 Schülerinnen und Schüler teil, rund die Hälfte ist weiblich. Auch vom SJG waren vier Schülerinnen aus der 6b erfolgreich: Anna Burgdorf, Emma Lukec und Lara Grimberger wurden mit einem ersten Preis ausgezeichnet, Charlotte Fichna erhielt einen zweiten Preis. Dr. Brigitte Klimek hatte sie auf den Wettbewerb vorbereitet.,

Welchen Weg muss die auf dem Bild dargestellte Schildkröte gehen, um ihren kompletten Garten abzugrasen, wenn sie jedes Feld nur einmal betreten darf? Welche Wassersperren muss der Müller schließen, damit er in Ruhe Räder in seine Wassermühlen einbauen kann? Der Informatik-Biber stellte die Teilnehmenden auch in diesem Jahr wieder vor knifflige Fragestellungen und diente den Lehrkräften zugleich als Hilfe: Diese bekamen wieder interessantes Unterrichtsmaterial an die Hand.

 Wie lassen sich zwei Flüssigkeiten vermischen, die sich zunächst voneinander trennen? Der BioChemie-Kurs aus der Jahrgangsstufe 9 von Tobias Herzog hat Handcreme hergestellt, um das herauszufinden. Mit Hilfe eines Emulgators entstand unter anderem aus Sonnenblumenöl, Wachs, Alkohol und Wasser ein Gemisch, das pflegt und dank der zugesetzten Parfüm-Tropfen auch gut riecht. Paraben dient zur Konservierung der Handcreme. Der Kurs hatte Spaß an der Produktion und am Ergebnis.

Das SJG wurde am 8. September erneut als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Feier dazu digital statt. Grundlage für unsere Ehrung ist die Bewerbung, aus der unter anderem hervorgeht, an welchen Wettbewerben Schülerinnen und Schülern teilnehmen, welche Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft es gibt und welchen Stellenwert der Unterricht in MINT-Fächern bei uns am SJG hat. Dr. Helmut Gaßmann, Koordinator Naturwissenschaften, freut sich über das erneut positive Feedback auf unsere Konzepte. 

Bildungsministerin Yvonne Gebauer sprach ein Grußwort und betonte die hohe Bedeutung der Ausbildung in diesen Fächern für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland: „Unsere Gesellschaft braucht qualifizierte MINT-Fachkräfte und sie braucht mehr von ihnen.“ Moderne Impfstoffe, Smart Home und Smart Factory, Industrie 4.0 oder Automatisierung sowie die Forschung zum Klimawandel zeigten, wie wichtig es sei, in MINT-Fächern auszubilden. Gebauer dankte den Lehrerinnen und Lehrern für spannende Einblicke in die Welt der Technik; sie würden Begeisterung weitergeben und Schülerinnen und Schüler optimal auf die Anforderungen einer von Technik und Digitalisierung geprägten Welt vorbereiten.

Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Initiative „MINT Zukunft schaffen" betonte: „Der Auswahlprozess, um eine MINT-freundliche oder digitale Schule zu werden, ist sehr anspruchsvoll.“ MIINT-Lehrerinnen und -Lehrer nähmen „eine nationale Aufgabe wahr.“ Denn: „Digitalisierung wird das Spielbein sein für dieses Land." 

121 Schulen in NRW, die sich erneut beworben hatten, wurden geehrt; hinzu kamen 58 Schulen, die zum ersten Mal ihre Bewerbung als MINT-freundliche  oder digitale Schule eingereicht hatten.

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Als Gruppe „DiedreiDenker“ haben wir, Nils Berbuir, Ruben Timm und Julian Dengler aus der Klasse 7f, erfolgreich an der ersten sowie zweiten Runde des Dechemax-Wettbewerbes für Chemie und Biotechnologie 2020/2021 teilgenommen. Unter dem diesjährigen Motto „MINT trifft Muse - Chemie und Kunst? Wie passt das denn zusammen?“ haben wir ab dem 12. November 2020 bis Ende März 2021 in der 1. Runde Woche für Woche zu unterschiedlichen Fragestellungen recherchiert und die Aufgaben eingereicht. ...weiterlesen "„DiedreiDenker“ beim Dechmax-Wettbewerb"

Nicolas Beninde, 9e, hat beim diesjährigen Chem-pions-Wettbewerb mitgemacht und die Bestbewertung erreicht. Dazu hat der sich mit Zaubermalstiften beschäftigt: Wenn man mit dem farblosen „Magic-Pen“ über die Schrift malt, ändern sich die Farben – ein Zaubertrick oder einfach nur Chemie? Nicolas beschäftigte sich mit Farbchromatographie und erklärte, was da vor sich geht. 

Tim Sydow und Silas Worm, beide im vergangenen Schuljahr 6d, haben die Urkunden mit sehr guten Ergebnissen in der Klausurrunde bzw. dritten Runde der Internationalen JuniorScience Olympiade (IJSO) erhalten: Tim erreichte bundesweit Rang 13, Silas Rang 15 in ihrer Altergruppe. „Aus unserer Sicht ist es in dieser Altersgruppe – ungeachtet des Rankings – exzellent, sich für die Teilnahme an der Klausurrunde zu qualifizieren und mutig sich dieser Herausforderung zu stellen“, betont das IJSO Team Kiel in seinem Schreiben an Vera Träbert. Die Biologielehrerin hat die beiden Schüler in ihrem Nawi-Unterricht in Hinblick auf den Wettbewerb betreut und freut sich über die hervorragende Leistung. Neben Multiple-Choice- galt es theoretische Aufgaben in Biologie, Chemie und Physik zu bearbeiten.