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Der Literaturkurs Q1 von Barbara Haas führte an zwei Abenden das Theaterstück „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind auf. Das imposante Bühnenbild von Schülerin Jula Wiede schuf eine interessante Kulisse für die herausfordernde Handlung: Die jugendlichen Charaktere suchen nach sexueller Aufklärung, entdecken die Liebe, werden mit Tod und Selbstmord konfrontiert und suchen ihren Weg hinein in eine erwachsene Identität. Für ihren Mut, sich diesen Themen auf der Bühne zu widmen, und ihre Inszenierung erhielten die Schülerinnen und Schüler viel Applaus.

     

Der Literaturkurs unter der Leitung von Barbara Haas führt am 13. und 15.5. um 19 Uhr in der Aula des SJGs das Theaterstück „Frühlingserwachen“ von Franz Wedekind auf. Auch aus unserem Lehrpersonal werden Vertreter*innen auf der Bühne stehen. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Kartenvorverkauf findet am 10.05 und 11.05. in der 1. und 2. großen Pause auf dem Schulhof statt. Die Karten für Schülerinnen und Schüler kosten 3€ und die Karten für Erwachsene 5€.

Worum geht es?

Die 14-jährige Wendla, ein hübsches, wissbegieriges und dennoch naives Mädchen, fühlt sich von ihrer Mutter in ihrer Autonomie eingeschränkt. Immer wieder versucht sie mit ihrer Mutter offen über ernste Themen zu sprechen, doch diese versucht sich jedes Mal den Gesprächen zu entziehen und hält es nicht für nötig, sie aufzuklären. Deshalb gerät Wendla im Laufe des Stückes in folgenschwere Konflikte mit sich selbst und anderen. Melchior, der auf seiner Schule besonders beliebt bei den Mädchen ist, trifft eines Tages auf Wendla, an der er ernsthaftes Interesse zu haben scheint. Doch von diesem Zeitpunkt an treten die Probleme in Wendlas Leben ein und auch Melchior beginnt sich immer mehr in Schwierigkeiten zu bringen, die auch bei seinen Eltern letztlich zu Differenzen führen. Auch Moritz, Melchiors bester Freund, leidet unter den Normvorstellungen und Erwartungen der Gesellschaft, die diese an die Jugend hat. Seine schulischen Probleme verschlimmern sich und seine Zweifel werden immer größer. Wie wird Moritz mit dem starken Leistungsdruck umgehen? Wird er einen Weg finden, die Schule doch noch gut zu meistern? In welche Schwierigkeiten gerät Wendla und was genau hat Melchior damit zu tun?

Diese und viele weitere Fragen werden in dem Theaterstück „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind thematisiert, welches der Literaturkurs von Frau Haas aus der Q1 präsentiert. Ausgewählt wurde das Stück, da es gesellschaftskritische Aspekte miteinbezieht und die Zuschauer zum Nachdenken anregen soll.

In den folgenden Rollen sind die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses sowie Lehrerinnen und Lehrer zu sehen:
Wendla Bergmann: Hannah Dietz
Melchior Gabor: Jacob Hering
Frau Bergmann: Madeleine Frings
Otto/Georg: Henryk Thelen und Timo Kriesinger
Moritz Stiefel: Pascal Peitsch
Martha: Pauline Graßhoff
Thea/Ilse: Kiara Köhler
Frau Gabor: Nina Hohmann
Rentier Stiefel: Luca Bubel
Herr Gabor: Max Rühling
Hänschen Rilow: Nils Häger
Pastor Kahlbauch: Pater Sluminsky
Lehrer: Herr Pilartz, Frau Beier, Herr Thönnes

An den Tagen der Aufführung gelten die aktuellen Corona Schutzverordnungen des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein Tragen der Maske ist den Zuschauern freigestellt.

Unser Foyer hat sich in eine Ausstellungshalle verwandelt: Bei der gut besuchten Vernissage der Ausstellung „Körper: Skulptur, Malerei,­­­ Collage“ des Kunst-Leistungskurs der Q2 fühlte man sich wie in einer Galerie. Die Schülerinnen zeigen vor allem Ergebnisse aus dem laufenden Schuljahr, in dem das Motiv Körper den roten Faden bildete. Die Werke sind bis zum 1. April zu sehen.

Kurslehrerin Renate Neffgen hatte mit den jungen Künstlerinnen in kurzer Zeit diese Präsentation vorbereitet und sie alle erhielten viel Applaus. Wie es sich für eine Vernissage gehört, gab es neben Musik auch einleitende Wort zur Kunst. Maximilian Beißel, Q2, spielte auf der Violine passend zum Wetter den ersten Satz der Frühlingssonate von Beethoven, begleitet von Musiklehrer Andreas Wiedemann.

Kunstlehrerin Elizabeth Weckes führte in die Werkschau ein, wobei sie auch den „unkonventionellen Unterricht“, von dem ihr die Schülerinnen erzählt hatten, erwähnte. Ihr Resumée: Die Ausstellung verweise auf Vergeistigung von Material. Sie lobte die ungewöhnlichen Lösungen und erklärte: „Der LK ist bereit für die Welt da draußen!“ Kreative Köpfe würden unbedingt benötigt.

Etliche Schülerinnen lernten Ton als Werkstoff zu schätzen. Ihre Werke sind auf einem Tisch zu bewundern. An Stellwänden hängen Gemälde und Collagen, zum Beispiel aus dem Malereiprojekt „Körper-Musik-Malerei“. Bevor die Jugendlichen ihre eigenen Bildideen auf die Leinwand brachten, setzten sie sich mit Beispielen aus der Kunst der Moderne sowie der Neuen Wilden auseinander. Die Collagen der Kursteilnehmerinnen zeigen „Cyborgs“, Mischwesen aus Körper und Maschine, sowie weitere Werke.

Der rote Himmel war das I-Tüpfelchen an diesem Abend und ließ das Foyer als hervorragenden Ausstellungsraum erscheinen.

  

Mit der  Ausstellung Körper: Skulptur, Malerei, Collage, die vom 17. März an im Foyer zu sehen ist, verabschieden sich die sechs Schülerinnen des Kunstleistungskurses der Q2. Gezeigt werden vor allem Ergebnisse aus dem laufenden Schuljahr, in dem das Motiv Körper den roten Faden bildete. Ausstellungseröffnung ist am 17. März um 18 Uhr.

Der menschliche Körper ist Urthema der Plastik. Anhand antiker Darstellungen beschäftigte sich der Kurs mit der Sprache der Plastik, untersuchte Werke von Michelangelo, Rodin, Max Ernst, Louise Bourgeois und anderen. Das geschah auch beim Besuch von Ausstellungen, Galerien und Begegnungen mit Kunst im öffentlichen Raum, etwa während der Studienfahrt im Herbst 2021 nach Berlin oder beim Besuch des Max Ernst Museums in Brühl. Die dreidimensionale Gestaltung mit dem Werkstoff Ton war für viele Kursteilnehmerinnen eine neue Erfahrung, zunächst ungewohnt, dann aber in wohltuender Weise handwerklich und gänzlich „undigital“.

Die Wirkung von Musik auf die Psyche des Menschen war Ausgangspunkt für das Malereiprojekt „Körper-Musik-Malerei“. „Musik rührt uns zu Tränen, heitert uns auf, wirkt wie ein Aufputschmittel oder überflutet uns mit Erinnerungen“, lautete die Anmoderation einer Fernsehsendung aus der Reihe Planet Wissen des WDR mit dem Titel „Die Kraft der Musik“. Verschiedene Fragen spielten während des Projektes für die Kursteilnehmerinnen eine Rolle: Welche Bedeutung hat Musik im eigenen Leben? Welche Aspekte reizen zur Entwicklung einer eigenen Bildidee? Auf welche Art und Weise kann Musik in Malerei mittels Farbklang, Farbauftrag, Komposition und/oder Motivwahl Bild werden? Bevor die Jugendlichen ihre eigenen Bildideen auf Leinwand umsetzten, erkundeten sie großformatiges Malen zur Musik und nutzten die experimentelle Malerei für eine weitere Übung zum Thema Rhythmus, die in der Ausstellung in Form von Leporellos gezeigt werden. Die Auseinandersetzung mit Beispielen aus der Kunst der Moderne sowie der Neuen Wilden half dabei, eine eigene Bildlösung zu entwickeln. Die Jugendlichen wählten das eindrückliche Erlebnis eines Rockkonzerts, eigen Erfahrungen im Tanz oder das Gefühl, in Musik zu baden, als Motive.

Collagen mit ihrem kreativen Potenzial zu nutzen und sie graphisch weiter zu entwickeln war ein weiteres wiederkehrendes Thema im Kunstleistungskurs. Die Kursteilnehmerinnen zeigen „Cyborgs“, Mischwesen aus Körper und Maschine sowie weitere Werke.

Die Werke sind bis zum 1. April zu sehen.

Text: Renate Neffgen, Bild: Ella Martens, Q2

 

 

Das Theater Essen-Süd spielte vor unserer Q2 seine Produktion „Nathan der Weise“. Das dramatische Gedicht von Lessing ist Thema im Zentralabitur, weshalb alle Schülerinnen und Schüler sich mit dem Werk auseinandergesetzt haben; in den nächsten Deutsch-Stunden diskutieren sie über die Inszenierung. Der Förderverein unterstützte das Gastspiel finanziell.

Thilo Matschke als Nathan, Aless Wiesemann als Recha und Sittah sowie Raphael Batzik als Tempelherr und Sultan brachten die Handlung, die Lessing in die Zeit des Dritten Kreuzzugs verlegt hat, mit wenigen Requisiten auf die Bühne. Text der Figuren Darja und Partriarch hat das Ensemble Recha in den Mund gelegt – und Nathan schweigt, wenn auch nicht bis zum Schluss. Warum die Ringparabel das Ende der Inszenierung darstelle, wollte ein Schüler wissen. „Weil mit ihr eigentlich alles gesagt ist“, erklärte Ralf Batzik im Nachgespräch. In den Deutschkursen wird die Interpretation der Essener kritisch beleuchtet werden. Eindrucksvoll war sie allemal!

    

     

Was haben Hänsel und Gretel mit Weihnachten zu tun? Das Publikum der adventlichen Amerikakonzerte am Wochenende erfuhren die Antwort, warum die Humperdink-Oper so gern in diesen Tagen aufgeführt wird. Unser Schulorchester Sul Ponticello brachte einige Stücke daraus gemeinsam mit dem Chor fulminant in der Kirche St. Martin zum Klingen. Wie in jedem Jahr bildete das „Tochter Zion", bei dem dann auch die Bigband nach ihrem Konzertteil einstieg, den Schluss des gelungenen Konzertes. Auch dieses Mal wurde für den Amerika-Austausch gesammelt.

„Das Gute siegt“ – diese Botschaft aus dem Märchen „Hänsel und Gretel“ sei auch die Botschaft des Christentums; und wie in der Oper sei auch hier ein Kind bedeutsam, erläuterte Pfarrer Daniel Sluminsky. Andere Beiträge erzählten weitere Geschichten, so beispielsweise diejenigen von „Jonathan Appleton“, die der Chor unter der Leitung von Katharina Zicoll und Maximilian Beißel, beide Q2, sang. Traditionelle und kultige Weihnachtslieder folgten, bevor die Bigband feierliche und swingende Töne von der Empore spielte.

Am Samstag eröffnete das Junge Orchester das Konzert, am Sonntag spielte die Streicher-AG die ersten Stücke. Von Christiane Klövekorn und Conrad Schorn lernen die jungen Streicherinnen und Streicher Cello oder Geige und bereichern vielleicht auch schon bald das Orchester. Ihr Debut war jedenfalls gelungen, unterstützt von denjenigen, die bereits im zweiten Jahr dabei sind, brachten sie schon ein eigenes kleines Orchester auf die Bühne.

Unser Orchester Sul Ponticello und die Big Band gemeinsam auf der Bühne: Das Schlussstück von den Bläck Fööss symbolisierte musikalisch den Zusammenhalt zwischen Rheinbach, Bad Münstereifel und Rhinebeck. Das Benefizkonzert auf der Stadtparkwiese fand zugunsten von Flutopfern statt: Die Ensembles sammelten für das St. Angela-Gymnasium in Bad Münstereifel und eine Familie unserer Schulgemeinschaft. Rund 3.000 Euro wurden dabei gespendet.

Bernhard Helfer, Schulleiter vom St. Angela-Gymnasium, dankte für diese Aktion. Er berichtete, wie stark seine Schule zerstört worden; er äußerte aber auch die Hoffnung, dass eine noch viel schönere Schule mit der Sanierung entstehen könne.

Die Nachricht vom Hochwasser Mitte Juli erreichte sehr schnell auch die Amerikaner in Rhinebeck; sofort erkundigten sie sich, wie es den Menschen in Rheinbach und Umgebung gehe. Der musikalische Austausch der beiden Städte hat zu einer engen Freundschaft geführt. Marc Fleischhauer, der in Rhinebeck den Arbeitskreis Rheinbach-Rhinebeck leitet, schickte eine Audio-Grußbotschaft, die auf dem Konzert eingespielt wurde, und versprach finanzielle Unterstützung.

Das Orchester spielte vor rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauern u.a. Abba-Songs, „Take on me“ und einen argentinischen Tango, die Big Band präsentierte Musik aus „Star Trek“, aber auch Swing. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer waren angereist, um mitzuspielen und das Benefizkonzert gemeinsam mit den aktiven SJG-Musikerinnen und Musikern zu einem Erfolg werden zu lassen.
 

   

Sommerliche Atmosphäre, super Stimmung beim Publikum und bei den Musikerinnen und Musikern: Das 67. Amerikakonzert sorgte allseits für Begeisterung. Nach der lagen Konzertpause und nur wenigen gemeinsamen Proben lag Aufregung in der Luft, aber auch ganz viel Spaß am gemeinsamen Musizieren. ...weiterlesen "Amerikakonzert Open Air"

Schuldig oder nicht schuldig?

War es richtig, die von Terroristen entführte Maschine abzuschießen, bevor sie in ein vollbesetztes Stadion stürzt, oder hat Lars Koch sich schuldig gemacht, als er das Leben der Menschen im Flugzeug gegen das der Zuschauer im Stadion abwog?  Erleben Sie mit, wie das Urteil des Angeklagten Lars Koch gesprochen wird.

Dazu laden wir, der Literaturkurs der jetzigen Q1, die Schulgemeinschaft ganz herzlich ein. Das Stück „Terror“ werden wir sowohl am Freitag, dem 11.06.2021, als auch am Sonntag, dem 13.06.2021, aufführen.

Beginn der Aufführungen ist jeweils um 18.30 Uhr.

Der Einlass erfolgt ab 18.00 Uhr über die Eingänge Lurheck und Stadtpark (hinterer Eingang).

Wir bitten Sie und Euch, für die Vorstellung sowohl einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen als auch einen aktuellen negativen SARS-CoV-2-Test (Bürgertestung), welchen Sie in örtlichen Schnelltest-Zentren machen lassen können, mitzubringen und vorzuzeigen. Wenn Sie genesen oder schon geimpft sind, bringen Sie/bringt bitte einen schriftlichen Nachweis mit.

Der Vorverkauf der Karten findet am 08.06.2021 in der ersten großen Pause und am 09.06.2021 in der zweiten großen Pause auf dem Schulhof des SJGs statt.

Wir freuen uns auf Sie und Euch und wünschen einen spannenden Theaterabend! 

Der Literaturkurs der Q1 von Frau Haas
Felicitas König, Lisa-Marie Kratzer

Sitzplatzverteilung am Freitagabend
Sitzplatzverteilung am Samstagabend


Am 6. Februar wird die Pallottikirche profaniert, also entweiht. Eigentlich wollte unser Orchester in der letzten Messe, die dort gefeiert wird, mitwirken. Das geht coronabedingt nun leider nicht; aber mit einem virtuellen musikalischen Beitrag nehmen wir als Schulgemeinschaft Abschied von der Kirche, die neben der Kapelle unsere Schulkirche war. ...weiterlesen "Musik zum Abschied von der Pallottikirche: Kyrie aus der Josephsmesse"

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