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Der folgende Text war fürs Jahrbuch bestimmt und hat es aus unerfindlichen Gründen nicht hinein geschafft. Wir bitten um Entschuldigung!

 

 

Siebtklässler nehmen am Frankreichaustausch 2019 teil

Zwölf Schüler und neun Schülerinnen aus den siebten Klassen kamen am 9. Mai am Bahnhof von Pontoise nach achteinhalb Stunden Fahrt an. Wir alle nahmen unter der Begleitung von Herrn Rollmann und Herrn Breuer am Austausch mit unserer Partnerschule in Osny teil. Dort wurden wir von unseren corres und ihren Familien empfangen und sind fuhren mit dem Auto in unser – zumindest für eine Woche – neues Zuhause. Wir richteten uns ein und probierten die ersten Sätze auf Französisch. Und siehe da, es funktionierte wirklich!

...weiterlesen "Tränenreicher Abschied von neuen Freunden"


Welcome to Rheinbach! 25 Jungen aus unserer Partnerschule in Reading bei London sind seit Montagnachmittag zu Gast bei uns. Sie wohnen bei Familien und gehen mit ihren Austauschschülern aus den Klassen 8dm 9d und 9e in den Unterricht. Aber natürlich stehen auch diverse Ausflüge auf dem Programm, um das sich Englischlehrerin Bianca Ohrem kümmert. Ms Senftlechner, Lehrerin an der Reading School, begleitet die Jungen. Nach der Begrüßung durch Heidi Kaiser, stellvertretende Schulleiterin, im Mariensaal schauten sich die Schüler erst einmal unsere Schule an, bevor es nachmittags nach Bonn ging.

 

Unsere Studienfahrt-Gruppe aus Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und der EF ist aus Kecskemèt zurück. Die Piaristenschule, an deren Unterricht sich die Mädchen und Jungen beteiligten, beeindruckte durch ihr Gebäude aus dem Jahr 1725. Sie wird vom Piaristen-Orden getragen,  der sich hauptsächlich mit katholischer Erziehung und Schulbildung aller Schichten beschäftigt.

Im Deutsch- und Englischunterricht übten sie mit ihren ungarischen Austauschpartnern, sich über Alltagsthemen zu unterhalten – manchmal auch mit Händen und Füßen. Aber natürlich stand auch ein Trip nach Budapest auf dem Programm, er stellte für die meisten das Highlight dar. Jetzt freuen sie sich auf den Gegenbesuch der „Gastgeschwister“ in diesem Sommer.

Ankunft in Budapest

„Ihr Flug nach Budapest verspätet sich auf unbestimmte Zeit.“ Diese Durchsage am Flughafen Köln/Bonn schien für unsere Reisegruppe auf dem Weg zum Besuch in Ungarn nichts Gutes zu verheißen. Doch nachdem Ersatz für die im Stau auf der A3 feststeckende Crew gefunden war, ging es problemlos nach Budapest und anschließend direkt an das Piaristengymnasium in Kecskemét – zum Unterricht. Nach einer ersten Begrüßung durch die ungarischen Gastgeberinnen und Gastgeber begann der schulische Alltag für die 15 Rheinbacher Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 und der Jahrgangsstufe 10: Projektarbeit zur ungarischen Landeskunde, bevor im weiteren Verlauf der Woche die SJG-Delegation im Deutsch-, Englisch- und Französischunterricht vortragen wird und Kecskemét sowie Budapest in deutsch-ungarischer Zusammenarbeit erkundet werden.

Begrüßung in Kecskemét

Viele Menschen können sich unter dem Land Ungarn nichts Explizites vorstellen, doch die Schülerinnen und Schüler des Sankt Joseph-Gymnasiums in Rheinbach waren in Form eines Schüleraustausches unter der Leitung von Geschichtslehrer Johannes Wagner und Deutschlehrer Bernhard Vogt dort und haben sehr viele neue Eindrücke erhalten und eine neue Kultur kennengelernt.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich - neugierig auf ein völlig fremdes Land - auf etwas komplett Neues eingelassen. „Dass die ungarische Schule viel Zeit in Anspruch nehmen würde, war uns klar, doch außerschulische Aktivitäten und Unterricht waren sehr ausgewogen und vielseitig gestaltet und auf einander abgestimmt", war die SJG-Delegation begeistert von den vielen Facetten Ungarns, die sie kennenlernen und leben konnten.

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Im Rahmen des von dem ungarischen Piaristengymnasium gestalteten Programms fuhren die Schülerinnen und Schüler nach Budapest und besichtigten die vielseitigen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Ungarns. Die Rheinbacher erzählten ihren Eltern am Telefon begeistert, was sie über das Parlament, den Heldenplatz und die Stephansbasilika gelernt hatten.

Weitere, von der Schule organisierte Programmpunkte waren die Führung im Mercedes- Benz-Werk Kecskemét, der Besuch einer Pferdeshow in der Puszta und die Besichtigung des Wasserwerkes inklusive Besteigung des 65 m hohen Wasserturms Kecskeméts.

Nicht nur die Schule hatte unter Federführung von József Talmácsi, Chefbetreuer des Austauschprojektes mit dem SJG, ein Programm zusammen gestellt, auch die Gastfamilien hatten sich Gedanken gemacht, um ihren Gästen ihr Land über schulische Arbeit und touristische Trivialität hinaus näherzubringen. „Ich hätte niemals erwartet, solch vielseitige und gleichermaßen interessante Tage zu erleben", war Pauline Rötzheim (Jgst. 11) ausserordentlich dankbar für die Herzlichkeit und Fürsorge der Gastfamilie. „Meine Gastfamilie hat mich behandelt, als würde ich zur Familie gehören, sie waren alle freundlich zu mir und wollten immer mein Bestes, sie haben alles Erdenkliche für mein Wohlbefinden getan.“

Die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austausches waren alle sehr froh, mitgemacht zu haben, und werden alle noch einmal wieder nach Ungarn kommen wollen. Jakob Alberts (Jgst. 10) korrigierte seine Erwartungen „Ich habe mir das Land weniger traditionell vorgestellt und hätte niemals damit gerechnet, auf so viel interessante Kultur zu treffen". Alle haben ungarische Besonderheiten auf viele verschiedene Weisen kennengelernt, zum Beispiel durch ungarische Spezialitäten, wie gulyás, kürtöskalács (Teighörnchen), rétes (Strudel) und halászlé (Fischsuppe) oder durch ungarische Feste, wie das Palacsinta Fesztivál und das Csoki Fesztivál, auch haben sie einige Worte der ungarischen Sprache kennengelernt und können jetzt einfache Dinge, wie „köszönöm“ (Danke), „szivesen“ (Bitte) oder „jó étvagyat“ (Guten Appetit), sagen. Die deutschen Schülerinnen und Schüler beschrieben das ungarische Leben nach dem Austausch als sehr traditionsbewusst, wenn auch nicht veraltet, sondern eher mit einer Tendenz zur Überbetonung neuester Technologien.

„Wir habe eine neue Kultur kennenlernen dürfen und sind sehr dankbar für diese schöne Zeit in Ungarn. Es war eine gute Erfahrung für unser Leben und wir werden diese lehrreiche Zeit hier mit den sehr herzlichen ungarischen Menschen niemals vergessen", stellt Xenia Duda-Dudynska (Jgst. 11) stellvertretend für die ganze Rheinbacher Gruppe fest.

Alle am Austausch nach Ungarn beteiligten Schülerinnen und Schüler freuen sich schon, ihre ungarischen Austauschschülerinnen und Austauschschüler im Sommer bei sich begrüßen zu dürfen und ihnen die deutsche Kultur zu zeigen, so wie ihnen die ungarische Kultur gezeigt wurde.

 

Laura-Leonie Fichna (Kl. 9a)

In Erwiderung des SJG-Besuches in Kecskemét, Ungarn, im April 2017 weilte Anfang Juli eine Delegation des Piaristengymnasiums aus Kecskemét für 10 Tage am SJG.

Anlässlich der Begrüßung der ungarischen Schülerinnen und Schüler durch die stellvertretende Schulleiterin Heidi Kaiser zu Beginn der Arbeitswoche überreichten die ungarischen Koordinatoren József Talmácsi und József Fazekas einen Bildband der Höhepunkte aus fast 25 Jahren Austauschgeschichte zwischen dem Vinzenz-Pallotti-Kolleg und dem Kecskeméti Piarista Gimnázium. Sie gaben der Hoffnung der ungarischen Seite Ausdruck, dass der Austausch auch mit den Kürzeln „SJG @ Piár“ genauso erfolgreich sein möge wie in der Vergangenheit.

Unmittelbar im Anschluss an die ersten Schritte im neuen Umfeld ging es für die ungarischen Schülerinnen und Schüler mit ihren deutschen Partnerinnen und Partnern in den Unterricht und an die Erkundung von Rheinbach und Bonn.

Eine Stadtrallye vermittelte einen ersten Eindruck von Größe und Schönheiten Rheinbachs. Bei der Erkundung Bonns standen die Besuche im Beethoven-Haus und im Depot des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland im Mittelpunkt.

Das weitere von den SJG-Lehrkräften Johannes Wagner und Bernhard Vogt erarbeitete Programm führte die ungarischen Gäste nach Köln ins Deutsche Sport & Olympia Museum und zur Projektarbeit ins LVR-Museum in Kommern mit dem Themenschwerpunkt „Umgang mit Geschichte in Deutschland und Ungarn“, bevor die letzten Tage des Aufenthaltes erneut zur intensiven unterrichtlichen Projektarbeit genutzt werden.

Der nächste SJG-Besuch in Ungarn ist unmittelbar nach den Osterferien 2018 vorgesehen. Eingeladen sind SJG-Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11. Bewerbungsunterlagen gibt es bei Johannes Wagner (GE/SPO) und Bernhard Vogt (D/E).

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„Unsere Zeit in Ungarn war sehr aufregend und interessant. Besonders gefielen uns die Ausflüge nach Budapest und der Besuch der Pferdeshow“, äußert sich Louisa Kern (9c) über ihren Besuch in Ungarn. „Denn so nah kommt man Ungarn nicht, wenn man nicht dort mit den Ungarn lebt“. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler des St. Joseph-Gymnasiums aus Rheinbach war für zehn Tage zu Gast im ungarischen Kecskemét. In der 110.000 Einwohner großen Stadt, die cirka  90 Kilometer südlich von Budapest entfernt liegt, ist das Piaristen Gymnasium beheimatet, das bereits seit 1995 mit dem Vinzenz-Pallotti-Kolleg und nun mit dem St. Joseph-Gymnasium sein traditionelles Austauschprogramm durchführt.

Herzlich von den ungarischen Gastgebern begrüßt, ging es für alle deutschen Gymnasiasten zu ihren Gastfamilien, wo sie die nächsten zehn Tage untergebracht waren. Man war schon einigermaßen mit einander bekannt: schon im Vorfeld hatte es rege E-Mail-Kommunikation zwischen den Rheinbacher Gästen und ihren Gastgebern gegeben.

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Schulleiter Pater Attila Nagy SchP hieß die deutschen Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen und beantwortete zusammen mit József Talmácsi, dem verantwortlichen Koordinator für den Austausch, gerne ihre Fragen zu seiner Schule und Ungarn allgemein. Danach ging es für die deutsche Delegation sofort in den Unterricht. Die Teilnahme an verschiedenen Unterrichtsstunden in Deutsch, Englisch und Chemie war auch für die weiteren Tage Teil des Programms.

Zur Vorbereitung auf Ungarn hatten alle Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Johannes Wagner und Bernhard Vogt, beides Lehrkräfte am SJG, verschiedene ungarn-kundliche Themen bearbeitet und ihren Mitschülern vorgetragen, zudem wurden Power-Point-Präsentationen vorbereitet, die wiederum den Schülerinnen und Schülern des Piaristengymnasiums in Kecskemét ein Bild von Rheinbach und vom Sankt-Joseph-Gymnasium vermitteln sollten. Dabei taten sich für Alexa Scheben (9a) einige bemerkenswerte Erkenntnisse auf: „Das Gymnasium ist ein sehr gediegenes, altes, guterhaltenes Gebäude, aber die Schule ist modernisierter in der Technik, die Unterrichtsgestaltung ist dem entsprechend anders, denn den ungarischen Schülerinnen und Schülern stehen z.B. jederzeit Smartboards, Tablets und Smartphones zur Verfügung, in der gesamten Schule kann man WLAN empfangen, und die Lehrkräfte nutzen die Technologie in ihrem Unterricht.“

Das Wochenende verbrachten die Rheinbacher Gäste mit ihren Austauschschülerinnen bzw. -schülern bei deren Familien und erkundeten die Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Schönheiten der ungarischen Tiefebene. „Unsere gastbegebenden Familien nahmen uns sehr herzlich auf. Wir fühlten uns jederzeit sehr gut sowohl in die Austauschgruppe als auch in die Klassen während der Unterrichtsarbeit integriert“, bedankt sich Daniel Burgdorf (9d) im Namen aller deutschen Schülerinnen und Schüler für die außerordentlich gute Betreuung und Organisation in Ungarn.

Neben dem regelmäßigen Besuch von Unterrichtsstunden und dem Anfertigen von Protokollen stand ein Besuch des Mercedes-Benz-Werks von Kecskemét, ein Tagesausflug nach Budapest mit Fahrt auf der Donau und der Besuch des ungarischen Parlaments sowie eine Besichtigung des Kecskeméter Rathauses und der Musiksammlung Leskowsky, der größten in Ungarn, auf dem Programm.

Am letzten Tag durften die SJG-ler vormittags an den Abiturfeierlichkeiten des Pianisten-Gymnasiums teilnehmen: die drei Klassen der Jahrgangsstufe 12 verabschieden sich von der Schule, die Abiturientinnen und Abiturienten erhalten symbolisch Proviant für ihren weiteren Weg und ziehen in einer Prozession an Eltern und Verwandten vorbei zu all den Stationen in der Schule, die sie vier Jahre lang als selbstverständlich erlebt haben.

Im Juli kommen die Ungarn nach Rheinbach. „Wir hoffen, dass wir dann den ungarischen Gästen einen genau so tollen Aufenthalt bieten können, wie wir ihn in Ungarn hatten, und wir mit unseren Austauschschülerinnen und -schülern wieder eine so spannende und lehrreiche Zeit wie in Ungarn miteinander verbringen können“, freut sich Mauritz Mügge (9d) auf das Wiedersehen in Deutschland.

Mauritz Mügge (9d – 2016/17)

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FlaggenAm Donnerstag, 29. September, findet um 19 Uhr im Medienzentrum wieder die "Infobörse Ausland" statt. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die sich mit dem Gedanken tragen, im 10. Schuljahr - eventuell auch in der 11. Jahrgangsstufe - eine Zeit im Ausland zu verbringen und dort in die Schule zu gehen - und das nicht nur im englischsprachigen Ausland. Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 10 bis 12, die in den letzten Jahren an verschiedenen Programmen teilgenommen haben oder auf privater Basis im Ausland waren, werden über Bewerbungsmodalitäten und ihre Erfahrungen vor Ort berichten. Elternvertreter tragen aus ihrer Perspektive zu einem abgerundeten Bild bei. Nähere Informationen bei Frau Pesch.

01 Rathaus FahnenDie Rheinbacher Schülerinnen und Schüler von Vinzenz-Pallotti-Kolleg und Sankt-Joseph-Gymnasium hatten so ihre Vorstellungen, hatten sich ausgemalt, wie Ungarn, ein Land, das die meisten nur aus Erzählungen und Berichten kannten, wohl sein würde. Aber bereits auf der Busfahrt vom Flughafen nach Kecskemét wurde klar: so anders ist Ungarn gar nicht. „Es gibt hier Tesco“, „Guck mal, da ist ein Penny!“ und „Auch Ikea und Spar verkaufen in Ungarn und Mercedes baut hier Autos.“

Doch nicht nur fielen die Geschäfte auf, die man aus Deutschland oder anderen europäischen Ländern kennt, auch beim Abendessen mit den Gastfamilien, spätestens aber am nächsten Tag, beim ersten Supermarktbesuch, fanden die Schülerinnen und Schüler Produkte, die auch in Deutschland bekannt sind. Doch etwas war anders in diesen Supermärkten: beschreiben kann man es nicht, vielleicht ist es das andere Aroma der Lebensmittel, der Hauch von scharfer Paprika oder der andere Raumerfrischer als in deutschen Supermärkten, Fakt ist: Es ist einfach nicht das Gleiche.

Die deutsche Delegation auf Austauschbesuch am Piaristengymnasium im ungarischen Kecskemét hat unter der Leitung von Johannes Wagner und Bernhard Vogt, beide Lehrkräfte am Vinzenz-Pallotti-Kolleg, in zehn Tagen viel gesehen und vor allem eines über die ungarische Kultur erfahren: An jeder Ecke findet man ein Denkmal oder eine Statue einer ungarischen Persönlichkeit.

Zum Beispiel König Stephan, der Ungarn zum Christentum brachte. Am Jahrestag seiner Heiligsprechung feiern die Ungarn noch heute am 20. August ihren Nationalfeiertag und tragen in einer Prozession seine Reliquie, seine rechte Hand, durch die Straßen Budapests. Außerdem ist das Millennium, das 1000-jährige Jubiläum der Landnahme im Jahre 1896, überall in Budapest, aber auch in Kecskemét, gegenwärtig. Stolz auf das eigene Land zu sein wird in Ungarn viel größer geschrieben als in Deutschland, diesen Stolz sollen alle Gebäude zeigen, die einzig für das Millennium gebaut wurden.

20 Deutsche und ungarische Schülerinnen und Schüler vor dem ungarischen Parlament in Budapest

Ein ebenfalls sehr beeindruckendes Gebäude ist das ungarische Parlament in Budapest, das größte in Europa. Warum ein Land mit nur 10 Millionen Einwohnern ein so großes Parlament baut, hat auch etwas mit Stolz zutun, es zeigt den Ungarn noch heute, dass ihr Land einmal viel größer war, und darauf ist man stolz. Im Parlament befindet sich die Stephanskrone, mit der alle ungarischen Könige gekrönt werden mussten und die heute die Einheit und Souveränität der ungarischen Nation symbolisiert.

„Wir hatten ein gut geplantes und vielfältiges Programm, weshalb nicht einmal das Gefühl der Langeweile aufkam”, lobt Konstantin König (Kl. 9) die Organisation der Gastgeber, insbesondere des ungarischen Austauschkoordinators József Talmácsi. „Am besten gefallen hat mir der gemeinsame Unterricht mit den ungarischen Partnerinnen und Partnern.” „Auch wenn es anfangs schwer war, dass man mit den einen Schülerinnen und Schülern Englisch, mit den anderen Deutsch sprechen mußte, haben wir uns schnell daran gewöhnt, uns umzustellen”, konnten Ann-Kristin Braun (Jgst. 10) und ihre deutschen Mitschülerinnen und -schüler Sprachbarrieren mit gegenseitigem Respekt und gutem Willen stets überwinden.

Der Teilnahme der deutschen Schülerinnen und Schüler im Piaristenkindergarten an einem Sprachprojekt für die Drei- bis Sechsjährigen und eine traditionelle Pferdeshow mit der berühmten Reitformation „Ungarische Post” – drei Pferden folgen zwei weitere, auf deren Rücken mit jeweils einem Bein stehend ein Reiter das Gespann lenkt - rundeten einen informativen und spannenden deutschen Austauschbesuch in Ungarn ab.

„Innerhalb und außerhalb des Unterrichts hatten alle Beteiligten viel Freude, so dass man manchmal sogar vergisst, dass wir unterschiedliche Sprachen sprechen”, betont Theresa Michael (Jgst. 10) neben der Arbeit den nicht unerheblichen Spassfaktor. „Es war die beste Entscheidung, den Austausch nach Ungarn mitzumachen”, befindet Jordan Krahm (Kl. 9) und Luise Heinrich (Jgst. 10) assistiert: „Der Austausch hat sich gelohnt, ich werde definitiv noch einmal mitfahren.”

Für Martha Linck (Jgst. 10) gab es in Ungarn die Möglichkeit, über den Rand der bisher bekannten Welt zu sehen: „Ich war sehr angetan von dem Land und den Menschen dort. „Diese Rede war eine Havanna wert!“ ist ein Sprichwort, geprägt im ungarischen Parlament, wenn eine Rede zwar lang war, aber zu gut, um den Plenarsaal vorzeitig zu verlassen und seine Zigarre zu Ende zu rauchen: Die Erfahrungen in Ungarn waren für mich mehr als eine Havanna wert.“

Martha Linck (Jgst. 10) mit Nard Eric Waschko (Kl. 9)

03 Canary WharfMan kann vieles von dieser Studienfahrt nach London behaupten, nur eines nicht: dass die Schülerinnen und Schüler gefaulenzt haben: Jeden Morgen früh aufstehen, jeden Tag gefühlt unendliche Kilometer laufen, jeden Tag jede Menge Arbeitsaufträge, Übungen und Programmpunkte - Langeweile fühlt sich anders an. Kein Wunder: Es warteten neben den Klassikern - wie der Tower Bridge, dem Tower of London und Big Ben auch die „Hidden Hotspots“, die die Lehrer Marlene Genn und Bernhard Vogt ihren Studienfahrerinnen und Studienfahrern empfehlen konnten. ...weiterlesen "„Sailing on the sea of knowledge“ oder: Nager im Parlament"