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„Ich werde meinen Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.“ (Joel 3,1)

Heute Träume zu haben, heute von Visionen zu sprechen, ist etwas, was schnell belächelt oder als unnütz beiseitegeschoben wird. Der ehemalige Bundeskanzler, Helmut Schmidt (1974-1982), soll sogar gesagt haben: „Wer Visionen hat, der gehört in Behandlung und nicht in die Politik!“ Und der Ausdruck „Träumer“ ist sicher nicht als Kompliment gemeint. Man soll realistisch sein, geerdet und vernünftig und sich nicht in Phantastereien verlieren.

Umso mehr ermutigt gerade der oben zitierte Text, genau diese Haltung des rein immanenten und rationalen Denkens zu hinterfragen. Ja, der Prophet ermutigt, Träume und Visionen zu haben, denn beides sind Folgen des empfangenen Geistes Gottes.

Joel spricht diese Verheißung Gottes in seiner Predigt an zu einer Zeit, als Dürre und Heuschrecken das Land Israel und seine Bewohner plagen. Sie sollen nicht die Probleme wegträumen! Oder sich mit Utopien abgeben, die vollkommen an der Wirklichkeit vorbeigehen. Nein! Sie sollen erst einmal vertrauen, dass Gott sie hört und sie aus der Situation herausführen wird. Dieser Klage stellt er dann die Verheißung Gottes entgegen, der kommen wird und an seinem Tag seinen Geist ausgießen wird, damit dann Träume und Visionen normal sind.

Was Joel noch als Zukunftsvision und Verheißung verkündete, das feiern wir nun als bereits geschehen und dass es immer wieder geschehen wird: Das Ausgießen des Geistes Gottes am Pfingstfest über die Jüngerinnen und Jünger. Gott macht sie zu seinen Kindern und zu Zeugen seines Sohnes! Zeugen dessen, der stärker ist als der Tod!

Aber nicht nur damals kam der Heilige Geist auf die Menschen herab, auch heute kommt er auf uns hernieder! Jeder und jede Einzelne von uns ist Tempel, ist Heimat dieses Heiligen Geistes, der uns hoffen, glauben, träumen und lieben lässt! Ja, er lässt uns träumen! Vielleicht kommt er nicht auf jeden von uns als Flammenzunge herunter oder als Taube! Und er schleudert auch nicht unsere Probleme, die wir haben, einfach weg.

Aber er öffnet unsere Sinne für all die Chancen und Möglichkeiten, die wir nun haben. Ja, die ersten Schritte zu einer Normalität werden wieder sichtbar, und er lässt uns hoffen, dass wir bald wieder normal miteinander Umgang pflegen können. Also alles wieder so wie vorher? Das kann es nicht sein, denn Corona hat uns gezeigt, wie zerbrechlich und gleichzeitig wie wichtig die Gemeinschaft für uns Menschen ist. Und um diese nun wieder neu zu entdecken und aufzubauen, braucht es den Heiligen Geist, der jedem von uns viele verschiedene Eingebungen, Ideen und Möglichkeiten schenkt.

Die jetzt kommende Zeit nach Corona braucht eure Träume und Visionen!
Das gewähre euch der Heilige Geist an diesem Pfingstfest.

Daniel Sluminsky
Schulseelsorger      

Die Schulleitung schließt sich diesem Pfingstgruß an und wünscht der Schulgemeinde ermutigende Feiertage!

Das Bild stammt vom Josephstag, an dem sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Träume nach Corona“ kreativ auseinandergesetzt haben.

Nach phantasievoller Mottowoche und gelungener Abishow am letzten Schultag vor den Osterferien starten unsere diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten heute in die schriftlichen Abiturprüfungen - mit jeweils  drei Klausuren je nach Wahl der Abiturfächer in der zeit bis zum 10. Mai. Am 15. und 16. Mai folgen die Prüfungen im 4., mündlichen Abiturfach. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei ihren Prüfungen! 

siehe auch: Bildergalerie von Mottowoche und Abishow

dsc_5002Mit einem fröhlichen, bewegenden Schulfest (nach dem Motto "Wir bewegen uns!") ist am Samstag der Start des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums in das neue Schuljahr gelungen. Das perfekte Wetter tat seinen Teil zu einem rundum begeisternden Vormittag bei. Nach einem Gottesdienst auf der Stadtparkwiese überreichte zunächst die Schülervertretung (SV) einen Spendenscheck zur Unterstützung der Flüchtlinge an Schulleiter Michael Bornemann. Anschließend unterhielten die Klassen und Jahrgangsstufen mit einem bunten Programm an Bewegung und Spaß die kleinen und großen Gäste. Bigband, Orchester und Abiband spielten auf, bevor wiederum die SV mit einer großen Luftballonaktion den Schlusspunkt setzte und alle guten Wünsche für dieses Schuljahr in den Himmel aufsteigen ließ. (zur Bildergalerie 1 und Bildergalerie 2)

Hier zur Übersicht die Bücherlisten mit den Titeln für das kommende Schuljahr:

B cherliste Klasse 5, 2016-2017-2

B cherliste Klasse 6, 2016-2017-2

B cherliste Klasse 7, 2016-2017-2

B cherliste Klasse 8, 2016-2017-2

B cherliste Klasse 9, 2016-2017-2

B cherliste Jgst. 10, 2016-2017-3

B cherliste Jgst. 11, 2016-2017-3

B cherliste Jgst. 12, 2016-2017-2

 

IMG_3137 „Kind ohne Stimme“ heißt der Song, den vier Zehntklässlerinnen vom SJG beim Wettbewerb „Raise your Voice“ eingereicht haben. „Girls Living 4 Music“, wie sich Sarah Ruf (Gesang und Klavier), Hannah Bürger (Gesang), Alina Hilger (Gesang und Gitarre) und Lea Marie Altenburg (Gesang) nennen, sind damit unter die ersten Zehn gekommen. Die Online-Abstimmung für den besten Song läuft noch bis zum 15. Mai und damit die Chance ein Schulkonzert mit Ado Kojo, Musiker und Pate der Aktion, sowie eine Profi-Musikausrichtung im Wert von 3.000 Euro zu gewinnen. Unter den 10 Besten zu heißt, bedeutet schon einmal einen Preis in Höhe von 500 Euro ersungen zu haben. Gratulation! Jetzt heißt es: Für „Kind ohne Stimme“ stimmen!

Geschrieben hat das Lied Sarah Ruf. Sie hatte im Radio von dem Wettbewerb gehört und spontan entschieden, mitzumachen. Ihre Freundinnen zögerten nicht lange, und so nahmen sie gemeinsam den Song zu Hause auf. „Haben wir kein Recht gehört zu werden?“ und „Haben wir kein Recht auf unsere Fehler“ heißt es in dem Lied der jungen Sängerinnen.

Im Song-Contest sind Schüler der 9. bis 13. Klasse dazu aufgefordert worden, gemeinsam mit ihrem Kurs, ihrer AG, Klasse oder Stufe ein Lied über Kinderrechte zu schreiben. Eine Jury, bestehend Ado Kojo sowie aus VerRaise_Your_Voice_Pressefoto_AdoKojo_RGB-1tretern des Deutschen Kinderschutzbunds Bundesverband e. V., von ROLAND Rechtsschutz, aus der Politik und der Musik, haben die zehn besten Songs ausgewählt. Ziel des Wettbewerbs, den der Deutsche Kinderschutzbund mit der Roland Rechtsschutzversicherung ausrichtet ist e
s, dass die Schüler ihre Rechte kennenlernen und erfahren, wo sie Unterstützung bekommen, wenn diese verletzt werden.

https://www.raise-your-voice.de/voting/