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126 Schülerinnen und Schüler erhielten im Rahmen der feierlichen Entlassfeier in der Sporthalle des St. Joseph-Gymnasiums ihre Reifezeugnisse. Alle Reden drehten sich dabei um das Motto des diesjährigen Jahrgangs, das auf die Avenger-Kino-Filme anspielte: "Mit dem Abi in den Händen werden Helden zu Legenden". Begonnen hatte der Tag mit dem Abiturgottesdienst in der Pallottikirche. Den Abschluss bildete am Samstag der Abiturball in der Stadthalle Bad Godesberg.

 

14 Schülerinnen und Schüler sind im Rahmen der Besinnungstage der EF (Jahrgangsstufe 10 / Einführungsphase) vier Tage auf den Spuren der Jakobspilger im Rheinland gewandert. Sie besuchten dabei etliche Pilgerstätten am Wegesrand und informierten sich während der Etappen zwischen Rheinbach, Bad Münstereifel und Blankenheim über das Pilgern gestern und heute. Die Erkundung des eigenen Lebensweg gehörte ebenso dazu. Den Schlusspunkt bildete der Besuch der Bruder-Klaus-Kapelle in Wachendorf.

Musikfreunde aus Rheinbach und der Region dürfen sich auf einen hochkarätigen Klavierabend in der Aula des Vinzenz-Pallotti-Kollegs freuen. Am Freitag,  14. Juni, präsentiert Heribert Koch ab 19.30 Uhr virtuose Klaviermusik. Der international renommierte Musiker ist neben seiner Konzerttätigkeit aktiv als langjähriges Präsidiumsmitglied der European Piano Teachers Association und regelmäßiger Juror internationaler Wettbewerbe und Dozent von Meisterkursen. An der Musikhochschule Münster leitet er eine Hauptfachklasse, aus der mehrere außerordentlich erfolgreiche Pianisten hervorgegangen sind.

Auf dem Programm, das der Künstler selber moderieren wird, stehen unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart in Klavierbearbeitungen von Franz Liszt und Carl Reinecke. Hauptwerk des Abends ist die Sonate in h-Moll von Franz Liszt, die zu den bedeutendsten und faszinierendsten Kompositionen der musikalischen Romantik zählt.

Das Konzert wird veranstaltet vom Förderverein des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums Rheinbach. Karten gibt es zu EUR 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) an der Abendkasse.

Ankunft in Budapest

„Ihr Flug nach Budapest verspätet sich auf unbestimmte Zeit.“ Diese Durchsage am Flughafen Köln/Bonn schien für unsere Reisegruppe auf dem Weg zum Besuch in Ungarn nichts Gutes zu verheißen. Doch nachdem Ersatz für die im Stau auf der A3 feststeckende Crew gefunden war, ging es problemlos nach Budapest und anschließend direkt an das Piaristengymnasium in Kecskemét – zum Unterricht. Nach einer ersten Begrüßung durch die ungarischen Gastgeberinnen und Gastgeber begann der schulische Alltag für die 15 Rheinbacher Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 und der Jahrgangsstufe 10: Projektarbeit zur ungarischen Landeskunde, bevor im weiteren Verlauf der Woche die SJG-Delegation im Deutsch-, Englisch- und Französischunterricht vortragen wird und Kecskemét sowie Budapest in deutsch-ungarischer Zusammenarbeit erkundet werden.

Begrüßung in Kecskemét

An neuem Ort, aber ganz im Geiste der althergebrachten Tradition, fand am 2. Samstag im September, dem 8. September 2018, das Ehemaligentreffen des Vinzenz-Pallotti-Kollegs und des St. Joseph-Gymnasiums statt. Da der "Pallotti-Campus" nur noch während der Bauarbeiten am St- Joseph-Gymnasium zur Verfügung steht und die zukünftige Nutzung ungeklärt ist, hatte sich der Förderverein entschlossen, zu dessen Förderzwecken auch die Pflege des Kontakts zu den Ehemaligen gehört, dieses Jahr erstmalig das Ehemaligentreffen am SJG stattfinden zu lassen. Im gemütlichen Ambiente des Altbaus wurden der Mariensaal und die Terrasse davor als Treffpunkt genutzt. Wie auch die letzten Jahre spielte die Bigband auf und wurde dieses Jahr ganz stilgerecht von einem Ehemaligen aus dem Abiturjahrgang 1983 geleitet. Ralf Eschweiler, von ehemaligen Mitschülern liebevoll Eschi genannt, vertrat Andreas Wiedemann, der leider dieses Jahr verhindert war. Im Anschluss spielte die Abiband 2019 der Jahrgangsstufe 12 im Mariensaal und sorgte für kurzweilige Unterhaltung der Ehemaligen, zu denen sie im nächsten Jahr selber gehören werden. Die Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Nard Eric Waschko sorgte für das leibliche Wohl mit Speisen und Getränken bis nach Mitternacht.

An dem lauen Spätsommerabend blieb viel Zeit zu Gesprächen mit "alten" Mitschülern und Lehrern von beiden Schulen. Der Abiturjahrgang 2018 nutzte die Gelegenheit und übergab das im Karnevalszug verwendete Banner "Echte Pallottiner kommen immer wieder" an den Vorstand des Fördervereins, der durch Yvonne Waschko und Dr. Helmut Gaßmann vertreten war. Wir wollen doch hoffen, dass echte Pallottiner, aber nicht nur die, sondern auch die Ehemaligen des SJG, jedes Jahr wieder zum Ehemaligentreffen zum SJG kommen, damit Traditionen aufrecht gehalten, Erinnerungen ausgetauscht und Jahrgangsstufenübergreifend Kontakte gepflegt werden können. Auch das macht Schule aus und gerade die Schulzeit prägt uns für das ganze Leben. Das nächste Ehemaligentreffen findet am 14. September 2019 wieder im Mariensaal und auf der Terrasse des Mariensaals statt. Wir seh'n uns!

Yvonne Waschko

Ehemaligen-Seite auf dieser Homepage

Viele Menschen können sich unter dem Land Ungarn nichts Explizites vorstellen, doch die Schülerinnen und Schüler des Sankt Joseph-Gymnasiums in Rheinbach waren in Form eines Schüleraustausches unter der Leitung von Geschichtslehrer Johannes Wagner und Deutschlehrer Bernhard Vogt dort und haben sehr viele neue Eindrücke erhalten und eine neue Kultur kennengelernt.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich - neugierig auf ein völlig fremdes Land - auf etwas komplett Neues eingelassen. „Dass die ungarische Schule viel Zeit in Anspruch nehmen würde, war uns klar, doch außerschulische Aktivitäten und Unterricht waren sehr ausgewogen und vielseitig gestaltet und auf einander abgestimmt", war die SJG-Delegation begeistert von den vielen Facetten Ungarns, die sie kennenlernen und leben konnten.

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Im Rahmen des von dem ungarischen Piaristengymnasium gestalteten Programms fuhren die Schülerinnen und Schüler nach Budapest und besichtigten die vielseitigen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Ungarns. Die Rheinbacher erzählten ihren Eltern am Telefon begeistert, was sie über das Parlament, den Heldenplatz und die Stephansbasilika gelernt hatten.

Weitere, von der Schule organisierte Programmpunkte waren die Führung im Mercedes- Benz-Werk Kecskemét, der Besuch einer Pferdeshow in der Puszta und die Besichtigung des Wasserwerkes inklusive Besteigung des 65 m hohen Wasserturms Kecskeméts.

Nicht nur die Schule hatte unter Federführung von József Talmácsi, Chefbetreuer des Austauschprojektes mit dem SJG, ein Programm zusammen gestellt, auch die Gastfamilien hatten sich Gedanken gemacht, um ihren Gästen ihr Land über schulische Arbeit und touristische Trivialität hinaus näherzubringen. „Ich hätte niemals erwartet, solch vielseitige und gleichermaßen interessante Tage zu erleben", war Pauline Rötzheim (Jgst. 11) ausserordentlich dankbar für die Herzlichkeit und Fürsorge der Gastfamilie. „Meine Gastfamilie hat mich behandelt, als würde ich zur Familie gehören, sie waren alle freundlich zu mir und wollten immer mein Bestes, sie haben alles Erdenkliche für mein Wohlbefinden getan.“

Die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austausches waren alle sehr froh, mitgemacht zu haben, und werden alle noch einmal wieder nach Ungarn kommen wollen. Jakob Alberts (Jgst. 10) korrigierte seine Erwartungen „Ich habe mir das Land weniger traditionell vorgestellt und hätte niemals damit gerechnet, auf so viel interessante Kultur zu treffen". Alle haben ungarische Besonderheiten auf viele verschiedene Weisen kennengelernt, zum Beispiel durch ungarische Spezialitäten, wie gulyás, kürtöskalács (Teighörnchen), rétes (Strudel) und halászlé (Fischsuppe) oder durch ungarische Feste, wie das Palacsinta Fesztivál und das Csoki Fesztivál, auch haben sie einige Worte der ungarischen Sprache kennengelernt und können jetzt einfache Dinge, wie „köszönöm“ (Danke), „szivesen“ (Bitte) oder „jó étvagyat“ (Guten Appetit), sagen. Die deutschen Schülerinnen und Schüler beschrieben das ungarische Leben nach dem Austausch als sehr traditionsbewusst, wenn auch nicht veraltet, sondern eher mit einer Tendenz zur Überbetonung neuester Technologien.

„Wir habe eine neue Kultur kennenlernen dürfen und sind sehr dankbar für diese schöne Zeit in Ungarn. Es war eine gute Erfahrung für unser Leben und wir werden diese lehrreiche Zeit hier mit den sehr herzlichen ungarischen Menschen niemals vergessen", stellt Xenia Duda-Dudynska (Jgst. 11) stellvertretend für die ganze Rheinbacher Gruppe fest.

Alle am Austausch nach Ungarn beteiligten Schülerinnen und Schüler freuen sich schon, ihre ungarischen Austauschschülerinnen und Austauschschüler im Sommer bei sich begrüßen zu dürfen und ihnen die deutsche Kultur zu zeigen, so wie ihnen die ungarische Kultur gezeigt wurde.

 

Laura-Leonie Fichna (Kl. 9a)

Getreu dem Abimotto drehte sich bei der Abi-Show des Abschlussjahrgangs in diesem Jahr alles um die Schlümpfe. Schüler und Lehrer wetteiferten in vielen Spielen um den Gesamtsieg, bevor der letzte Schultag der Abiturientia 2018 in einem fröhlichen Farbenfestival endete, an dem alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen durften.

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Bei den Stadt- und Kreismeisterschaften im Schwimmen im Bonner Hardtbergbad  erreichten unsere Schülerinnen und Schüler wieder hervorragende Ergebnisse. Das St. Joseph-Gymnasium war mit einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft in der Wettkampfklasse III (Altersgruppe der 12-15 Jährigen) vertreten.

 

Die Mädchenmannschaft schaffte es, den stärksten Konkurrenten, das Heinrich-Böll-Gymnasium aus Troisdorf zu schlagen und wurde Kreismeister. Die Jungenmannschaft scheiterte am Anno-Gymnasium aus Siegburg und landete damit auf dem zweiten Platz.

Wir gratulieren allen Teilnehmern sehr herzlich!

02 MoL107 Emirates Cable Car Greenwich„Wir haben hier Motten, Mäuse und Füchse. Und wir sind nicht im Zoo. Wir sind in den Houses of Parliament“, führte Rose, die Expertin für den Palace of Westminster, während des Rundgangs durch die Parlamentsräume die Studienfahrerinnen und Studienfahrer des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums aus Rheinbach nicht nur in die politischen Probleme der britischen Volksvertreter ein.  Wegen des maroden Zustandes der Bausubstanz ist wohl eine langjährige Renovierung und ein Auszug der beiden Parlamentskammern, des House of Commons und des House of Lords, wohl unvermeidlich.

Unter der Leitung von Marlene Genn und Bernhard Vogt, beide English-Lehrkräfte am St. Joseph-Gymnasium, waren eine Menge weiterer interessanter Lernstationen, wie das Victoria and Albert Museum (V&A), die Bank of England, das Museum of London Docklands und der Tower of London Teil des Arbeitsprogramms.

[Not a valid template]Am deutlichsten ist der Besuch im Tower of London in Erinnerung geblieben - zwei Besuche, um genau zu sein. Sehr aufregend war, sich die spannenden Geschichten über dort Geschehenes anzuhören und der beeindruckenden traditionellen Ceremony of the Keys beiwohnen zu können. Ebenso beeindruckend  - wenn auch ungleich moderner - war der Besuch des „Crystal“, des von Siemens gebauten, wohl umweltfreundlichsten Gebäudes der Welt.

Dort konnten sich die Schülerinnen und Schüler eingehend mit wichtigen Problemen der ganzen Welt, aber besonders denen großer Städte, wie z. B. Umweltverschmutzung, Klimawandel, wachsende Population, Energiegewinnung, Sicherheit und Transport beschäftigen. Informative, interaktive Präsentationen über die Probleme und interessant visualisierte Lösungsmöglichkeiten - zum Beispiel sind 45% des im Crystal benutzten  Wassers recyceltes Regenwasser – belegten und schärften das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Änderungen der heutigen Lebenswelt in einer Metropole. Außerdem konnten die Bildungsreisenden aus Rheinbach ihre Qualitäten im Planen des Fortbestands einer Stadt testen. Durch diesen Besuch wurde den Schülerinnen und Schülern noch einmal einer neuer Blickwinkel darauf gegeben, wie sie mit ihrer Umwelt umgehen sollten und sie sich nachhaltiger verhalten können.

So war für alle, für die Traditionalisten wie auch die Fortschrittsgläubigen, etwas dabei. „Es gibt so viele unterschiedliche Dinge in London zu sehen. Man hat die Wahl zwischen Kultur, Natur und Modernität. Jeder kann hier auf seine Art glücklich werden“, fassen Lilien Thoms und Jana Weber (Jgst. 10) die Stimmung der SJG-Lerngruppe zusammen. „Wir lieben London. Wir hatten sehr viel Spaß. Sehr moderne Dinge stehen sehr traditionellen und sehr alten gegenüber. Eine Mischung, die wir mögen. Die Studienfahrt war eine sehr gute Erfahrung. Wir haben viel gelernt“.

Auch Ceyda Emiroglu (Jgst. 11) hatte sich schnell zu recht gefunden und eingelebt: „Die einzigartigen Einkaufsmöglichkeiten sind besonders verführerisch.“

Während Daniel Burgdorf (Jgst. 10) positiv verhalten formuliert: „London ist eine nette Stadt – für einen Besuch“, fallen die anderen Urteile enthusiastischer aus. Für Julian Wrbas (Jgst. 11) hat London ein undefinierbares Flair, so dass Anna-Lena Nücken (Jgst. 10) zustimmt: „Eine kurze Studienfahrt reicht einfach nicht, um alles zu sehen und zu erfahren“ und Anna Boos (Jgst. 10) zusammenfassend urteilt: „London ist eine ‚damn interesting‘ Stadt, und ich möchte die britische Metropole in absehbarer Zukunft noch einmal besuchen.“

Emma Wölk (Jgst. 10)

Artikel zum Ausdrucken mit Bildern: Of moths, mice and foxes - SJG Rheinbach in London Feb 2018