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„Damals hätten wir uns die unendlichen Weiten des Weltalls nicht einmal im Traum vorstellen können“, erinnern sich die Abiturienten an ihre Zeit als „Mininauten“, an den Start am SJG. Am Freitag rief Schulleiter Michael Bornemann alias Captain B. ihnen die vielen Expeditionen, die sie auf ihrer Mission erlebt hätten, ins Gedächtnis, die Navigatorinnen Barbara Haas und Beate Hoffmann zeigten sich erfreut über die Ergebnisse der Ausbildungsmission und überreichten den Abiturientinnen und Abiturienten die Abiturzeugnisse.

Da Großveranstaltungen derzeit nicht erlaubt sind, feierte das SJG mit zwei Gruppen draußen auf dem Schulgelände – mit Abiband, einer gemeinsamen Rede von Schul- und Stufenleitung, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und blauem Himmel.

„Die wichtigste Erkenntnis, die wir auf dem Raumschiff lernen durften, ist, dass wir große Herausforderungen nur gemeinsam lösen können“, erklärten die Abinauten. Die Helinauten, sprich Eltern, gaben zu, dass es nicht einfach werde, sie zu neuen Missionen loszulassen. „Aber wir wissen, dass ihr euer Leben selbst gestalten müsst.“ Dazu spendete Schulseelsorger Pater Björn Schacknies zum Schluss der Feier den Segen.


Anna Nolden und Carolin Schwierznik (beide 9c) sowie Tobias Brüchmann, Lennart Rohde, Jasper Engel und Emanuel Weiß (alle 9d) haben sowohl die erste als auch die zweite Runde des DECHEMAX-Wettbewerbs gemeistert. Am Chem-pions-Wettbewerb haben Julian Dengler (6f) und Mirjam Holzapfel (9b) teilgenommen. Chemielehrer Bernhard Gellrich hatte seine Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme ermutigt und freut sich über die Resonanz. 

Tobias Brüchmann interessiert sich für Chemie, dass es beim dechemax auch um Nachhaltigkeit gegangen ist, fand er gut: „Das ist heutzutage ja wichtiger denn je.“ „Alles Bioökonomie, oder was? - Dasselbe in Grün“, lautete das Thema. Es waren Fragen zu beantworten, Experimente zu machen und ein Versuchsprotokoll einzureichen. „Dabei kann man etwas über Chemie lernen, was man so im Unterricht nicht lernt", so Emanuel Weiß. Caroline Schwierznik ergänzt: „Man konnte durch die Fragen verschiedene Techniken von Recycling, Produktion und Ähnlichem kennen lernen, welche wir in unserem Leben später vielleicht benutzen werden.“  Anna Nolden erklärt: „Unsere Aufgabe bestand daraus, aus Zeitungspapier neue Papierbögen zu schöpfen und mittels natürlicher Farbstoffe einzufärben. Persönlich fiel mir der erste Teilbereich etwas schwerer, da die Fragen teilweise Thematiken vorrausetzten, die wir noch nicht im Unterricht behandelt hatten. Aber durch das Internet und die Unterstützung unseres Chemielehrers waren auch diese durchaus machbar." 

Beim Experimentalwettbewerb Chem-pions sollen Experimente zu einer vorgegebenen Fragestellung aus dem Alltag durchgeführt werden. In diesem Jahr steht dabei „die dolle Knolle“, die Kartoffel, im Mittelpunkt. Miriam Holzapfel und Julian Dengler beteiligten sich mit Freude daran.

 

Corona beendete abrupt die Spielzeit und damit auch das Theater-Abo, das unsere Schule gemeinsam mit der Jungen Theatergemeinde anbietet. Es soll aber weitergehen! Welche Inszenierungen gespielt werden und welche Häuser uns Karten zur Verfügung stellen, ist allerdings noch unklar. Diesmal soll es dann ein flexibles Buchungssystem für einzelne Veranstaltungen geben.

Die Abonnenten der vergangenen Spielzeit haben die Möglichkeit, den Betrag für die Karten der Veranstaltungen, die nicht stattfinden konnten, zu spenden, einen Gutschein zu erhalten oder sich den Restbetrag auszahlen zu lassen. 

Einzelheiten erklären die Organisatorinnen Birgit Beier und Kerstin Clasen , SJG, sowie Claudia Lüth von der Jungen Theatergemeinde.

Fotos:  Ursula Kaufmann (oben, Konferenz der Vögel, Marabu Theater) und Thilo Beu (unten, West Side Story, Oper Bonn)

Mit einer Messe nahmen Vertreter der Schulgemeinde am Donnerstag, 18. Juni Abschied von unserem Schulseelsorger Pater Björn Schacknies SAC. Er hätte sich gewünscht, dass sich alle Schülerinnen und Schüler bei diesem Anlass versammelten, coronabedingt musste nun aber diese Form mit großem Sitzabstand gewählt werden

Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Hauptabteilungsleiterin Schule/Hochschule im Erzbistum Köln, entpflichtete Pater Schacknies von seinem Dienst zum Schuljahresende; Schacknies übernimmt dann das Amt des Oberen der Pallottiner-Gemeinschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar.

Schulleiter Michael Bornemann und Pater Schacknies lenkten die Aufmerksamkeit der Festgemeinde, zu der neben den Klassensprecherinnen und Klassensprechern die SV, Elternvertreter, die erweiterte Schulleitung und der Lehrerrat gehörte, auf die neuen Gemälde an der Wand. In den vielen farbigen Quadraten könne jeder etwas anderes sehen, so Schacknies.

Für ihn stehen sie für die Vielfalt der Menschen. Wenn man die Farben, die Quadrate tausche, entstehe ein neues Kunstwerk – so sei es auch mit den Schuljahren, jeder müsse seinen eigenen Weg finden und dabei entstehe ein neues gemeinsames Bild der Schulgemeinschaft. Michael Bornemann, fasziniert von der mathematischen Formsprache des Quadrats, zitierte aus „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von Rainer Maria Rilke, wie die Hauptfigur von einer Erfahrung berichtet: „Ich lerne sehen. Ich weiß nicht, woran es liegt, es geht alles tiefer in mich ein und bleibt nicht an der Stelle stehen, wo es sonst immer zu Ende war.“ Dies bezog Bornemann auf das Sehen der bunten Quadrate und die Auseinandersetzung mit dieser Form auf die Frage nach den rationalen Zahlen. Das Bild immer wieder neu zu sehen, verweist für ihn aufs Schulleben, nämlich einander immer wieder neu zu begegnen und aufeinander neugierig zu bleiben. Diesen Gedanken griff Schacknies auf: Das Durcheinander der Farben sei für ihn ein starkes Bild für die Begegnungen, „die vielleicht überhaupt das Schönste waren an meiner Aufgabe als Schulseelsorger“, so Schacknies.

Schülersprecher Jan Peter, Klassensprecherin Lara Krahl, Schulpflegschaftsvorsitzender Dr. Hans-Peter Kröger und Norbert Hansen, Lehrerrat, hielten Fürbitten, Ursula Frey-Kess und Michael Weyer blickten als Fachvorsitzende Katholische Religion auf die gemeinsame Zeit zurück, auf Schulgottesdienste, Besinnungstage und Aktionen; Berit Keiser dankte für die Fachschaft Evangelische Religion für den inspirierenden Austausch und Pfarrerin Schlösser betonte in ihrem Grußwort, sie habe sich immer als willkommener Gast gefühlt. Ein lateinisches Gedicht von Rainer Knab, Lehrerrat, durfte auch nicht fehlen.

Thomas Löffler und Annemarie Herkenhoff stellten mit einer kleiner Gruppe von Schülerinnen und Schülern den feierlichen musikalischen Rahmen des Gottesdienstes her. So erklangen unter anderem das „Agnus Dei“ aus der St. Joseph-Messe, eine Eigenkomposition von SJG-Musiklehrern aus dem Jahr 2014, sowie der Pachelbel-Kanon in d. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ – mit diesem Lied, instrumental vorgetragen, endete die Messe. Diesen Wunsch hat Pater Schacknies der Schulgemeinschaft mit auf den Weg gegeben, diese guten Mächte zu spüren, sich von der Liebe ergreifen zu lassen.

Abschiedsbrief von Pater Schacknies
Elternbrief der Schulleitung zur Verabschiedung von Pater Schacknies

 

 

Seit Monaten hat unser Schulkiosk geschlossen. Wohin mit den Süßigkeiten und Getränken, deren Mindesthaltbarkeitsdatum jetzt ansteht? Monika Hanisch, Leiterin des Kiosks, überbrachte dem Kinderheim Dr. Dawo einen Korb voller Waren. Heimleiterin Dorothee Poschwatta und die Kinder und Jugendlichen freuten sich über die Spende.

Leider können wir Sie nicht persönlich zu unserem Informationsabend in unserer Schule begrüßen. Daher erfahren Sie über den digitalen Weg, was bei der Wahl zum Differenzierungsbereich zu beachten ist und welche Angebote an unserer Schule bestehen.

Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren
Unterstufenkoordinator Ralf Nelles: rnelles(at)sjg-rheinbach.de 

Überblick über
-> Latein als 2. Fremdsprache
-> Französisch als 2. Fremdsprache

Leider können wir Sie nicht persönlich zu einem Informationsabend in unserer Schule begrüßen. Daher erfahren Sie über den digitalen Weg, was bei der Wahl zum Differenzierungsbereich zu beachten ist und welche Angebote an unserer Schule bestehen.

Zunächst geben wir Ihnen einen Überblick über den gesamten Bereich, außerdem stellen wir ihnen kurz die Inhalte der Fächer dar.

Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere 
Mittelstufenkoordinatorin Ursula Frey-Kess: ufreykess(at)sjg-rheinbach.de 

Überblick über
-> BioChemie
-> BioGeoChemie
-> Informatik
-> WiPo
-> Kunst und Medien
-> Latein als 3. Fremdsprache
-> Französisch als 3. Fremdsprache

Unsere Referendarinnen Theresa Brück, Sandra Brüsseler, Bianca Hilger, Sedika Marr, Bjeshke Qora und Sarah Schlautmann waren am Dienstag zum Abschluss ihrer Referendarszeit noch einmal am SJG und wurden verabschiedet. "Das ist schon ein harter Kontrast: vom absoluten Stress mit den Prüfungen zu dieser Situation", findet Theresa Brück. Schulleitung, Angela Mainka und Beate Hoffmann als Ausbildungsbeauftragte sowie Tina Kressel und Elizabeth Weckes als Vertretung vom Lehrerrat erhoben mit ihnen auf die bestandenen Prüfungen und die Zukunft das Glas - dafür durften die Schutzmasken zwischenzeitlich gelüftet werden. Aber alle achteten auf den nötigen Abstand - auch beim Abschiedsfoto.
Alles Gute und Danke für die Arbeit in und am SJG! Wir hoffen, dass weitere freudige Luftsprünge folgen!

Die Mensa wird zur Nähstube: Die Carpe Diem-Mitarbeitenden Ulrike Bohl und Andrea Vaeckenstedt sowie Gereon Schulte-Beckhausen fertigen Masken fürs SJG. Sonst für Verköstigung und Betreuung am Mittag bzw. Nachmittag zuständig, sitzen die drei jetzt zusätzlich an SJG-Nähmaschinen. Die Schule beschafft den Baumwollstoff und weitere Nähutensilien, das Nähteam kreiert daraus gefütterte und heiß waschbare Mund- und Nasenschutz-Masken. ...weiterlesen "Selbstgenähte Masken fürs SJG"

Was machen Musiker in ihrer Freizeit? Was machen Musiker in Zeiten von Kontaktverboten? Na klar: Sie machen Musik!

Aber wie soll das denn gehen, wenn man nicht gemeinsam spielen darf?Diese (und noch mehr) Fragen stellten sich die Musikerinnen und Musiker des Schulorchesters „Sul Ponitcello“ nach Bekanntmachung der coronabedingten Schulschließungen. Da war man gerade im „Probenflow“ für die kommenden Konzerte, die Stücke klangen schon nach Musik und dann das. Schnell entstand der Wunsch Musik zu machen – Jetzt erst recht!

„Was liegt näher, als im Beethovenjahr die Ode an die Freude zu spielen?“, so Michael Küßner, der das Orchester bis zum Sommer 2019 leitete.  So entstand in Zusammenarbeit mit Thomas Löffler die Idee, auch und gerade in Zeiten geschlossener Grenzen die Europahymne „Ode an die Freude“ in einem so genannten Balkon-Konzert zu musizieren (noch bevor diese Idee medial verbreitet wurde!).

Auch die BigBand sowie Musikerinnen und Musiker des Amerika-Arbeitskreises waren bereit mitzuspielen und so erklang am 22. März gegen 18 Uhr die für Freiheit, Frieden und Solidarität stehende Melodie aus Beethovens 9. Sinfonie.

Aber was macht man nun mit so vielen einzigartigen Aufnahmen?

Da alle Instrumentalisten sich bei ihrem Vorhaben filmten, sollte nun ein Film daraus entstehen. Maximilian Beißel (Ton) und Thomas Löffler (Bild) setzten am PC die Videos und Tonspuren nebeneinander, übereinander und untereinander, schnitten und mischten ab, sodass aus vielen Einzelstimmen und -filmen ein großes Ganzes wurde.

Somit haben die Musikerinnen und Musiker ihre eigene Antwort auf die Corona-Krise gegeben: Musik kennt keine Grenzen!

Annemarie Herkenhoff und Thomas Löffler