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Zum Abschluss des Schultages am 19. März wurde der Gottesdienst zum Patrozinium aus der Kapelle im Livestream zu den Schülerinnen und Schülern in die Klassen- und Kursräumen bzw. nach Hause übertragen. Wir danken Tristan Sperber, ehemaliger VPK-Schüler, und seinem Team für die technische Unterstützung, dem Pastoralteam und den Musikern Annemarie Herkenhoff, Thomas Löffler und Andreas Wiedemann für die Planung und Gestaltung. Und Pastor Daniel Sluminsky, dass er diesen Gottesdienst mit uns gefeiert hat.

Die SV hatte für unser Schulpatrozinium Workshops vorbereitet und sich dabei an der Wortwolke orientiert, die nach einer Umfrage entstanden war: Was vermissen Schülerinnen und Schüler in der Zeit der Schulschließung? SV-Schülerinnen und -Schüler machten sich mit Klassen auf Gedankenreisen: Was wollen wir nach Corona nachholen? Wie wollen wir unsere Wertschätzung ausdrücken? Welchen Sport wollen wir machen?

Dazu wurde geträumt, gemalt und gebastelt – in der Klasse und digital über Videokonferenz dazugeschaltet. Manche Gruppen spielten miteinander – ganz ohne Bildschirm – oder kamen im Meditationsraum zusammen.

Kristina Gast und Alexander Thönnes organisieren am SJG jetzt die schulpastorale Arbeit. Im Mai beginnen die beiden Lehrkräfte ihre Weiterbildung beim Erzbistum, die bis August 2022 läuft. Darin sind Schulliturgie, Schulseelsorge und Organisation wichtige Bausteine. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern werden sie begleitend ein Projekt entwickeln und mit der Weiterbildungsgruppe besprechen – Ideen dazu gibt es schon. Mit der Organisation der Roratemesse, des Aschermittwoch-Gottesdienstes und dem Gottesdienst zum Josephstag sind die beiden schon tätig geworden, unterstützt von einem Team, das in die Vorbereitungen involviert war.

Das soll auch in Zukunft so sein: „Jede und jeder ist willkommen, uns zu unterstützen, wir sind offen für Ideen“, so Alexander Thönnes. „Wir verstehen uns als Organisatoren und wollen strukturiert Projekte am SJG angehen“, ergänzt Kristina Gast. So vermitteln und überlegen sie Gottesdienste, dabei arbeiten sie eng mit Jugendseelsorger Daniel Sluminsky zusammen. Gemeinsam neue Gottesdienstformen zu erproben, aber auch Messen anbieten zu können, ist ihnen ein großes Anliegen. Schulleiter Michael Bornemann hat sie mit der neuen Aufgabe betraut, die Fäden in Sachen pastorale Arbeit zusammenzuführen: „Wir freuen uns auf neue Ideen, Impulse und Projekte.“ Auch die Ökumene soll weiter gepflegt werden.

 

 

Interview mit Daniel Sluminsky, Kreisjugendseelsorger   

Wie war Ihr erster Eindruck am SJG?

Das war eine sehr offene Begegnung. Ich habe eine Begeisterung trotz aller Widrigkeiten erlebt: „Wir machen was!“. Diese Begeisterungsfähigkeit gefällt mir sehr.

Was ist ihr wichtigstes Anliegen in der Schulseelsorge?

Ich möchte Kontakt zu Schülerinnen und Schülern haben. Ich möchte junge Leute mit dem Glauben in Kontakt bringen und ihnen zeigen: Glaube kann tragen und im Dunklen Licht geben. Für meine Primiz, also meine erste Messe nach der Priesterweihe, hatte ich mir den Vers „Bindet ihn los, bringt ihn her, der Herr braucht ihn“ (vgl. Lk 19, 31) ausgesucht. Das bezieht sich auf den Esel, mit dem Jesus in Jerusalem eingezogen ist. Auf mich übertragen heißt das: Ich möchte Jesus zu den Leuten bringen. Im positiven Sinne darf ich mich da auch als stur verstehen.

Stoßen Sie dabei also auch auf Widerstände?

Es ist nicht immer leicht, den Kontakt herzustellen. In der öffentlichen Meinung gilt man als Priester nicht automatisch als Sympathieträger.

Aber die Verkündigung liegt ihnen offensichtlich am Herzen. Wie erreichen Sie die jungen Menschen?

Das Evangelium kommt auf zwei Beinen entgegen, hat Papst Johannes Paul einmal gesagt. Es geht darum, Glaube sichtbar zu leben. Das versuche ich. Ich bringe Jugendliche zum Beispiel zum Night Fever in Köln oder Bonn und erlebe mit ihnen, was Stille ist. Diese Ruhe brauchen wir für die persönliche Begegnung mit Gott. In Bad Münstereifel habe ich erlebt, wie Jugendliche das Spirituelle erfahren, wenn sie sich einfach irgendeinen Platz in der Kirche aussuchen dürfen, Live-Musik hören und still werden. Sie erfahren: Ich muss nichts machen, ich werde beschenkt.

Sehen Sie eine Verzahnung Ihrer Arbeit mit dem Religionsunterricht?

Glaube ist nicht nur irrational, zu glauben ist auch etwas Vernünftiges. Um dieses Glaubenswissen geht es im Religionsunterricht. Ich provoziere gern und gebe Denkanstöße.

Was ist Ihr Wunsch für die gemeinsame Arbeit am SJG?

Dass sich jede und jeder im Pastoralteam oder weitere Kolleginnen und Kollegen kreativ einbringen, so dass wir gemeinsam etwas für die Schülerinnen und Schüler auf die Beine stellen.

 

Kreisjugendseelsorger Daniel Sluminsky ist seit diesem Halbjahr bei uns tätig. Gemeinsam mit dem Pastoralteam bereitet er Gottesdienste und Messen vor und steht zum Gespräch für die Schulgemeinde zur Verfügung. In der Regel ist er dienstags bei uns anzutreffen – in der Regel in der Kapelle.

Sluminsky hat in Bochum und München studiert, wurde 2015 zum Priester geweiht und war danach Kaplan in Bad Münstereifel. Seit September 2020 ist er Kreisjugendseelsorger.

 

Ihr Vorlese-Video war ein Volltreffer: Mit ihrem Vortrag aus „Ronja Räubertochter“ las sich Lelia Teichmann, 6b, auf Platz 1 im Kreisentscheid des Bundesweiten Vorlesewettbewerbs. Anhand des Ausschnitts aus dem Roman von Astrid Lindgren zeigte Lelia der Jury, die aus dem gesamten Kreisgebiet zusammengestellt war, wie sie die spannende Handlung an Zuhörerinnen und Zuhörern vermitteln kann. Die nächste Etappe für sie: der Bezirksentscheid. Derzeit sucht Lelia nach dem passenden Buch für ihr Teilnahme-Video. Aber wir gratulieren erst einmal zum Erfolg auf Kreisebene!

In der Präsentation erfahren Sie Wichtiges zur Wahl der zweiten Fremdsprache am Klasse 7 am SJG. Ergänzende Informationen geben die beiden pdf-Dateien. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Mensel, Didaktische Leitung, oder Herrn Nelles, Koordination Unterstufe. 

Das Fach Französisch_2021          Das Fach Latein_2021

Die Schülervertretung (SV) hat sich für die Fastenzeit eine Aktion überlegt, die den Aspekte des Distanzlernens aufnimmt: Die Schülerinnen und Schüler waren aufgerufen, Begriffe zu nennen, die zeigen, was sie am Schulalltag schätzen und derzeit vermissen. Entstanden ist eine Wortwolke mit rund 300 Begriffen – „eine große Sammlung an Dingen, die wir an unserer Schule wertschätzten“, so Schülersprecherin Katja Krancke. „Vielleicht sollten wir uns diese, auch wenn die Schule bald wieder für alle startet, immer wieder vor Augen führen.“

 

Das Rahmenschutzkonzept für die Erzbischöflichen Schulen „Wir machen uns stark!“ wurde aktualisiert. Anders als die 1. Auflage erscheint diese Auflage ausschließlich digital. Angesichts des Digitalisierungsschubs der letzten Monate kommt dem Verhaltenskodex im Bereich „Umgang mit Medien“ eine besondere Bedeutung zu. Die hier getroffenen Regelungen werden wir gerade in den digitalen Unterrichtsformaten mit Leben füllen; dazu sind wir miteinander im Gespräch.
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Am 6. Februar wird die Pallottikirche profaniert, also entweiht. Eigentlich wollte unser Orchester in der letzten Messe, die dort gefeiert wird, mitwirken. Das geht coronabedingt nun leider nicht; aber mit einem virtuellen musikalischen Beitrag nehmen wir als Schulgemeinschaft Abschied von der Kirche, die neben der Kapelle unsere Schulkirche war. ...weiterlesen "Musik zum Abschied von der Pallottikirche: Kyrie aus der Josephsmesse"

Auch der für den 19. Januar geplante Präsentationsabend aus dem "Forschenden Lernen" muss coronabedingt ausfallen. Die Schülerinnen und Schüler haben interessante Vorträge erarbeitet – einen Vorgeschmack auf die vielfältigen Themen geben die Titelfolien. Wir hoffen, dass wir uns im Sommer wieder life zur Präsentation sehen können!