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Ca. 90.000 Euro haben die Schülerinnen und Schüler des SJG erlaufen - evtl. ist der Betrag noch höher, jedenfalls nach der ersten Rechnung, jetzt wird nochmal nachgerechnet. Die Fünft- und Sechstklässler drehten Runde um Runde auf dem Sportplatz, die Mittelstufe schwirrte ins Feld aus und die Oberstufe lief durch den Wald. Für jede Runde hatten die Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 Sponsoren gefunden, bei den älteren wird nach Kilometern abgerechnet.

Die Schulleitung eröffnete den Lauf auf dem Sportplatz, nachdem sich die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen damit befasst haben, wie man als Kinder und Jugendliche die Ukraine unterstützen kann: einerseits durch solche Aktionen, andererseits mit Offenheit den geflüchteten Menschen gegenüber. Lehrerin Tina Fritzsche übernahm das Aufwärmen zu Musik, um die sich die Technik-AG kümmerte. Die SV feuerte übers Mikro fleißig an und sammelte die Ergebnisse der Klasse. Und natürlich durften die Sanis nicht fehlen,  die sich um kleinere und größere Blessuren gekümmert haben.

Danke an die Sport-Fachschaft für die Organisation und Kompliment an alle Beine, die Runde um Runde durchgehalten haben! 

Der Literaturkurs Q1 von Barbara Haas führte an zwei Abenden das Theaterstück „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind auf. Das imposante Bühnenbild von Schülerin Jula Wiede schuf eine interessante Kulisse für die herausfordernde Handlung: Die jugendlichen Charaktere suchen nach sexueller Aufklärung, entdecken die Liebe, werden mit Tod und Selbstmord konfrontiert und suchen ihren Weg hinein in eine erwachsene Identität. Für ihren Mut, sich diesen Themen auf der Bühne zu widmen, und ihre Inszenierung erhielten die Schülerinnen und Schüler viel Applaus.

     

Der Literaturkurs unter der Leitung von Barbara Haas führt am 13. und 15.5. um 19 Uhr in der Aula des SJGs das Theaterstück „Frühlingserwachen“ von Franz Wedekind auf. Auch aus unserem Lehrpersonal werden Vertreter*innen auf der Bühne stehen. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Kartenvorverkauf findet am 10.05 und 11.05. in der 1. und 2. großen Pause auf dem Schulhof statt. Die Karten für Schülerinnen und Schüler kosten 3€ und die Karten für Erwachsene 5€.

Worum geht es?

Die 14-jährige Wendla, ein hübsches, wissbegieriges und dennoch naives Mädchen, fühlt sich von ihrer Mutter in ihrer Autonomie eingeschränkt. Immer wieder versucht sie mit ihrer Mutter offen über ernste Themen zu sprechen, doch diese versucht sich jedes Mal den Gesprächen zu entziehen und hält es nicht für nötig, sie aufzuklären. Deshalb gerät Wendla im Laufe des Stückes in folgenschwere Konflikte mit sich selbst und anderen. Melchior, der auf seiner Schule besonders beliebt bei den Mädchen ist, trifft eines Tages auf Wendla, an der er ernsthaftes Interesse zu haben scheint. Doch von diesem Zeitpunkt an treten die Probleme in Wendlas Leben ein und auch Melchior beginnt sich immer mehr in Schwierigkeiten zu bringen, die auch bei seinen Eltern letztlich zu Differenzen führen. Auch Moritz, Melchiors bester Freund, leidet unter den Normvorstellungen und Erwartungen der Gesellschaft, die diese an die Jugend hat. Seine schulischen Probleme verschlimmern sich und seine Zweifel werden immer größer. Wie wird Moritz mit dem starken Leistungsdruck umgehen? Wird er einen Weg finden, die Schule doch noch gut zu meistern? In welche Schwierigkeiten gerät Wendla und was genau hat Melchior damit zu tun?

Diese und viele weitere Fragen werden in dem Theaterstück „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind thematisiert, welches der Literaturkurs von Frau Haas aus der Q1 präsentiert. Ausgewählt wurde das Stück, da es gesellschaftskritische Aspekte miteinbezieht und die Zuschauer zum Nachdenken anregen soll.

In den folgenden Rollen sind die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses sowie Lehrerinnen und Lehrer zu sehen:
Wendla Bergmann: Hannah Dietz
Melchior Gabor: Jacob Hering
Frau Bergmann: Madeleine Frings
Otto/Georg: Henryk Thelen und Timo Kriesinger
Moritz Stiefel: Pascal Peitsch
Martha: Pauline Graßhoff
Thea/Ilse: Kiara Köhler
Frau Gabor: Nina Hohmann
Rentier Stiefel: Luca Bubel
Herr Gabor: Max Rühling
Hänschen Rilow: Nils Häger
Pastor Kahlbauch: Pater Sluminsky
Lehrer: Herr Pilartz, Frau Beier, Herr Thönnes

An den Tagen der Aufführung gelten die aktuellen Corona Schutzverordnungen des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein Tragen der Maske ist den Zuschauern freigestellt.

Der Rotary-Club Minden-Porta Westfalica hat die Kosten für fünf neue Legorobotic-Sets übernommen. Mitglied Stefan Dwilies, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bielefeld, fühlt sich mit der Region Rheinbach verbunden und fragte nach Unterstützungsmöglichkeiten nach der Flutkatastrophe. Da einige Roboter im Hochwasser beschädigt wurden, freuen wir uns, nun mit neuen Modellen arbeiten zu können. Den Auftakt machte der Informatik-Kurs aus der Jahrgangsstufe 9 mit Stefan Schlichtherle-Wiskirchen.

Herzlichen Dank an die Rotarier!

Die Schülerinnen und Schüler der Q2 feierten ausgelassen mit der Schulgemeinde ihren Abschied aus der Schule – jetzt folgen nur noch die Abiturprüfungen. Unter dem Motto „Abitendo – wii did it“ hatten sie den Neubau und die Turnhalle dekoriert. Zitateraten, Kopfrechnen und Bobbycar-Rennen bezogen die jüngeren Schülerinnen und Schüler mit ein, die Abiband sorgte für partymäßige, aber auch Abschiedsstimmung. 

Die SV hat Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, Spenden für die Ukraine zu sammeln. Dabei sind bislang bereits 2.500 Euro zusammengekommen. Julian Buchstab, 8d, hatte die Idee, mit seiner Schwester Felicitas, 5a, in seiner Nachbarschaft von Haus zu Haus zu ziehen. Weil die Reaktionen so positiv waren, machte er sich erneut mit seinen Freunden aus der 8d auf den Weg und sie sammelten auf diese Art mehr als 1.000 Euro. Jan Hermeler, Levi Howe, Benedikt Kabus, Alexander Kasch, Jonathan Kremmel, Tim Sydow und Silas Worm (alle 8d) wollen auch an diesem Wochenende wieder ausschwärmen und um Spenden bitten. Die SV überweist den Gesamtbetrag an die Aktion „Deutschland hilft“.

Unsere Schule beteiligte sich mit Statements an der Friedenskundgebung auf dem Himmeroder Wall am 16. März, zu der der Verein „Partnerschaft des Friedens Rheinbach/Doumeaumont-Vaux“ eingeladen hatte. Ihre Videobotschaften waren Teil eines Films, in dem Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und politische Vertreter der Partnerstädte zu Wort kamen.

Robin Titt, Q1, sagte: „Demokratie ist mir wichtig, da sie uns hilft, Brücken zu den verschiedensten Meinungen zu bauen.“ Lisa Brunsch, Q1, erklärte: „Frieden heißt für mich, dass jeder gewaltfrei und ohne Angst leben kann, und das ist genau das, was ich den Menschen in der Ukraine und jedem anderen Land, das sich im Krieg befindet, wünsche.“

Luca-Marie Gossing und Lea Schwartz, Q2, hielten fest: „Frieden heißt für uns, dass wir ein Leben ohne Gewalt und Angst führen können, dass wir nicht ums Überleben kämpfen müssen und dass die Grundrechte eingehalten werden. Wir wünschen uns, dass bald wieder alle Menschen in Sicherheit aufwachsen können und niemand aufgrund von politischen Machtspielen sterben muss.

 

„Wir setzen uns gemeinsam für Frieden und Demokratie ein, um gewaltfrei Konflikte lösen zu können“, so das Statement von den Lehrern Andrea Gerhardt und Berthold Naber. Schulleiter Michael Bornemann wies darauf hin: „Der Angriff von Putin auf die Ukraine ist menschenverachtend, und deshalb müssen wir gemeinsam Verantwortung übernehmen, um den Menschen, die auf der Flucht sind, zu helfen und gemeinsam ein Zeichen zu setzen der Soliarität, das Putin nicht übersehen kann.“

 

Auf den Besinnungstagen der Klassen 7 ging es darum, Gemeinschaft zu erfahren und Vertrauen zueinander sowie zu Gott wachsen zu lassen. Im Haus Wasserburg, einer Jugendbildungsstätte des Pallottiner-Ordens in Vallendar bei Koblenz, verlebten die Klassen Tage mit vielen Spielen und Gesprächen. Die Klassen 6 fuhren nach Manderscheid in der Eifel. Und die Sowi-Kurse aus der Q2 statteten Brüssel einen Besuch ab. 

Auch bei den Aktivitäten der Sechstklässlerinnen und Sechstklässler  – zum Beispiel bei einem Bauernhofbesuch – erlebten die Kinder Zusammenhalt. Konflikte zu lösen, gehörte genauso dazu wie gemeinsam Spaß zu haben. Der Regen in der Eifel konnte ihnen nicht viel anhaben – auch dann ziehen die Mädchen und Jungen an einem Strang!

Der Besuch des Europaparlamentes in Brüssel stellte für die Sowi-Kurse eine Erweiterung ihres politischen Horizontes dar: Wie wichtig ein vereintes Europa für den Frieden ist, sollte beim Besuch der EU-Stadt deutlich werden.

 

 

Unser Foyer hat sich in eine Ausstellungshalle verwandelt: Bei der gut besuchten Vernissage der Ausstellung „Körper: Skulptur, Malerei,­­­ Collage“ des Kunst-Leistungskurs der Q2 fühlte man sich wie in einer Galerie. Die Schülerinnen zeigen vor allem Ergebnisse aus dem laufenden Schuljahr, in dem das Motiv Körper den roten Faden bildete. Die Werke sind bis zum 1. April zu sehen.

Kurslehrerin Renate Neffgen hatte mit den jungen Künstlerinnen in kurzer Zeit diese Präsentation vorbereitet und sie alle erhielten viel Applaus. Wie es sich für eine Vernissage gehört, gab es neben Musik auch einleitende Wort zur Kunst. Maximilian Beißel, Q2, spielte auf der Violine passend zum Wetter den ersten Satz der Frühlingssonate von Beethoven, begleitet von Musiklehrer Andreas Wiedemann.

Kunstlehrerin Elizabeth Weckes führte in die Werkschau ein, wobei sie auch den „unkonventionellen Unterricht“, von dem ihr die Schülerinnen erzählt hatten, erwähnte. Ihr Resumée: Die Ausstellung verweise auf Vergeistigung von Material. Sie lobte die ungewöhnlichen Lösungen und erklärte: „Der LK ist bereit für die Welt da draußen!“ Kreative Köpfe würden unbedingt benötigt.

Etliche Schülerinnen lernten Ton als Werkstoff zu schätzen. Ihre Werke sind auf einem Tisch zu bewundern. An Stellwänden hängen Gemälde und Collagen, zum Beispiel aus dem Malereiprojekt „Körper-Musik-Malerei“. Bevor die Jugendlichen ihre eigenen Bildideen auf die Leinwand brachten, setzten sie sich mit Beispielen aus der Kunst der Moderne sowie der Neuen Wilden auseinander. Die Collagen der Kursteilnehmerinnen zeigen „Cyborgs“, Mischwesen aus Körper und Maschine, sowie weitere Werke.

Der rote Himmel war das I-Tüpfelchen an diesem Abend und ließ das Foyer als hervorragenden Ausstellungsraum erscheinen.

  

An unserem Patronatsfest erinnern wir uns an unseren Namensgeber: Der heilige Joseph hat Verantwortung für seine Familie übernommen. In diesem Jahr lautet das Thema: Verantwortung für den Frieden. Nach einem Wortgottesdienst auf dem Schulhof prozessierte die Schulgemeinschaft (nahezu) schweigend Richtung Felder und brachte mit blauer Kleidung ihre Solidarität mit der Ukraine zum Ausdruck. Wieder zurück auf dem Schulgelände, bildeten wir mit Osterglocken in der Hand ein Kreuz.

Schweigen ist Teil unserer Hochachtung vor Gott. Durch Schweigen können wir unser Ohr nach innen öffnen. „Bei Gott allein wird ruhig meine Seele, von ihm kommt mir Rettung“, steht in Ps 62,2 geschrieben. In dem Vertrauen, dass Gott bei uns ist und uns etwas zu sagen hat, wie wir  uns für den Frieden, seinen Frieden einsetzen können, haben wir uns auf den Weg gemacht. Weitere Aktionen werden folgen – zum Beispiel ein Spendenlauf im Mai.

Mit dem Kreuzzeichen aus Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern setzten wir unser Gebet für den Frieden fort und sind uns als kirchliche Gemeinschaft unserer Verantwortung körperlich bewusst geworden. Wir sind Leib Christi, wir stehen für den Frieden ein und wir bewegen uns.

Danke an Schulseelsorger Pfarrer Daniel Sluminsky, ans Orchester, das die Veranstaltung musikalisch begleitet hat, und an alle Helferinnen und Helfer!

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