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ZdI-Projekt: Trickfilmgestaltung

zdi-film4Wie würden Tiere, die eine Schule besuchen, wohl ihre Pause auf dem Schulhof gestalten? Ihre Ideen dazu fassten Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule Merzbach in einem kleinen Film zusammen. Renate Neffgen und Dr. Helmut Gaßmann hatten im Rahmen der landesweiten Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) dieses Projekt geleitet, zu dem 14 Kinder am 22. November 2016 zu uns ins SJG kamen.

zdi-film1Einige Achtklässler zeigten den Besuchern einen Film, den sie mit iPads selbst erstellt hatten, und standen den Kindern mit ihrer Erfahrung in dieser Technik hilfreich zur Seite. Nach dem Basteln der Figuren ging es ans Filmen an der so genannten Trickboxx. Geduldig wurden Hunde, Vögel und viele andere Tiere Stückchen für Stückchen weiterbewegt und fotografiert. Aus den vielen Bildern entstand dann ein Stop-Motion-Film. „Die Kinder hatten sehr viele gute und witzige Ideen, zum Beispiel die Seil springenden Hasen“, freut sich Renate Neffgen. Die Arbeit am Film machte den Jungen und Mädchen sichtlich Spaß. Stolz darauf, an einem Film mitgewirkt zu haben, machten sie sich auf den Rückweg zu ihrer Schule.

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Und hier das Ergebnis:

 

Genetischer Fingerabdruck aus der Mundschleimhaut

Labor2Ein Tag im Labor und dennoch in der Schule – das konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 erleben. Dr. Ina Siebenkotten und Dr. Dagmar Assadsolimani waren zum wiederholten Mal mit ihrem mobilen Labor „Science to Class“ zu Gast und leiteten die insgesamt fast 70 Nachwuchsbiologen der drei Biologie-Leistungskurse und einiger Grundkurse dabei an, ihren genetischen Fingerabdruck herzustellen.

 

Dieses Projekt fand am Freitag, 22.4., Montag, 25.4. und Dienstag, 26.4.2016 statt. Neben den Versuchsanweisungen erhielten die Schülergruppen vielfältige Einblicke in die Laborarbeit, außerdem informierten die beiden Biologinnen über mögliche Berufsbilder für die zukünftigen Naturwissenschaftler. Bei ihrem Experiment isolierten die Schülerinnen und Schüler DNA aus Zellen ihrer eigenen Mundschleimhaut, vermehrten sie in einem Thermocycler mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und analysierten sie mittels Gelelektrophorese, einem Verfahren, mit dem man Moleküle zur Identifikation voneinander trennen kann. Außerdem beschäftigten sie sich mit der Frage, wo der genetische Fingerabdruck zum Einsatz kommt.

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„Was wir mit den Schülergruppen analysieren, sagt nichts über mögliche Krankheiten oder Charaktereigenschaften aus“, betonte Dr. Ina Siebenkotten. „Wir nehmen uns nur einen Genort vor; für einen Vaterschaftstest beispielsweise sind acht Orte nötig.“ Vielmehr gehe es darum, exemplarisch die Vorgehensweise kennen zu lernen und auf diese Weise an wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen. Sie freute sich über die rege Mitarbeit der Elftklässler; die wiederum fanden die Zeit im Labor eindrucksvoll und erklärten: „So etwas kann man wiederholen!“

Finanziert wurden die Labortage durch die Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI).

Weitere Infos: http://www.science-to-class.de/

Warum ist die Milch weiß?

P1030400„Rund um die Milch“ war der Titel des Projektes, das wir für Grundschüler am Mittwoch, 13. April, angeboten hatten. Voller Neugier und Wissensdurst besuchten etwa 50 junge Forscherinnen und Forscher der Grundschule St. Martin, Rheinbach und der Katholischen Grundschule Merzbach das Gymnasium, um im Rahmen der landesweiten Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) an dem Projekt zu arbeiten.

Während in einer Gruppe unter der Leitung von Tina Kressel und Dr. Helmut Gaßmann die Inhaltsstoffe der Milch erforscht wurden, lag der Fokus der zweiten Gruppe auf den Milchprodukten. Hier wurde unter Anleitung von Andrea Schulte und Cornelia Otremba mit verbundenen Augen verkostet, geschmeckt, bewertet und erraten. Ein besonderer Spaß war das Einüben des Melkvorgangs mittels wassergefüllter Einweghandschuhe, deren gelöcherte Fingerspitzen die Zitzen des Euters repräsentierten. „Das spritzt in alle Richtungen!“, amüsierte sich eine Schülerin bei dem Versuch, das Gemolkene in die Melkschüssel laufen zu lassen.

Schließlich ging es an den Nachvollzug der Herstellung einzelner Milchprodukte. Eng und liebevoll betreut wurden die Grundschüler durch Gymnasiasten, die für das Gelingen und für das Verständnis der fachlichen Grundlage der einzelnen Versuche sorgten. Mittels einer Sprühflasche wurde der fette Rahm in feinsten Tröpfchen mit der Magermilch dauerhaft vermischt, also homogenisiert. Schließlich stellten die Grundschüler Quark her und butterten in Handarbeit wie in alten Zeiten. Natürlich wurden alle Produkte auch probiert. Begeistert äußerte ein Schüler: „Wir kaufen jetzt zu Hause keine Butter mehr! Die mache ich ab sofort immer selber.“

Die Jungforscher der anderen Gruppe zeigten als angehende Wissenschaftler großes Interesse an vielen Fragen rund um die Milch: „Warum ist Milch weiß? Was bedeutet 3,5 % Fettgehalt? Warum schmeckt die Milch ein wenig süß? Ist Lactose-freie Milch Lactose-frei? Wie bekomme ich Fett und Wasser getrennt?“ In zweieinhalb Stunden waren die meisten Fragen geklärt, aber mindestens genauso viele neue Fragen aufgetaucht – ganz im Sinne von wissenschaftlichem Arbeiten. Zu guter Letzt marschierte die Klasse im Gänsemarsch höchst umweltschonend zu Fuß von Rheinbach zurück nach Merzbach.

Diese ZdI-Projekttage, die im Rahmen der Förderung des Interesses an den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zweimal im Jahr durchgeführt werden, dienen der Kooperation zwischen den verschiedenen Schulen und Schultypen. „Die Projekte motivieren Schülerinnen und Schüler, sich für Naturwissenschaften zu interessieren“, erklärt Andrea Schulte. Helmut Gaßmann ergänzt: „Es macht Freude zu sehen, wie viel Engagement und Freude unsere jungen Gäste mitbringen.“ Das St. Joseph-Gymnasium, seit Februar dieses Jahres mit dem offiziellen Siegel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet, wird sich natürlich auch in Zukunft an den Projekten beteiligen.

(Andrea Schulte, Helmut Gaßmann)