Projekt Bilderstraße (2)

Die Bilderstraße ist eingerichtet: In über 30 Geschäften in der Rheinbacher Innenstadt sind in diesen Wochen Bilder von Schülerinnen und Schülern zu sehen, die sich mit der Geschichte, bekannten Persönlichkeiten und Bauwerken der Stadt beschäftigen.Das Kunstprojekt bildet den Abschluss der zahlreichen Aktionen aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Mädchenschule.

„Wenn die Produkte des Kunstunterrichtes nicht in Schubladen verschwinden, sondern aufgehängt und damit für andere sichtbar werden, macht das Kinder und Jugendliche froh und stolz. Geschieht dies an einem Ort mit breiterer Öffentlichkeit, der gleichzeitig für Jugendliche interessant  ist und an dem sie sich gerne bewegen, gilt das umso mehr,“ erklärt Kunstlehrerin Renate Neffgen.

Kunst- und echte Bücher

Dies sei für die Kunstlehrer und Kunstlehrerinnen der Traditionsschule Anlass zu einem gemeinschaftlichen Projekt gewesen, dessen Produkte jetzt als „Bilderstraße“ überall zu sehen sind.  „Entlang der Hauptstraße und Teilen der Straßen Vor dem Voigtstor und Vor dem Dreeser Tor haben wir Kooperationspartner gesucht, die Ihre Schaufenster für unsere Malereien, Zeichnungen und Collagen zur Verfügung stellen“, so Renate Neffgen. Über dreißig Geschäfte haben sich hierzu bereitgefunden und stellen die Werke nun aus.

Große Augen in Szene gesetzt

Für den Kunstunterricht (neben Renate Neffgen von Gabriele Bank, Kerstin Clasen, Rainer Pilartz und Gabriele Krämer-Nickel geleitet) hat dieses Projekt die  Chance einer bewussten gestalterischen Auseinandersetzung mit der Stadt Rheinbach geboten. Es entstanden viele unterschiedliche Arbeiten, die von Architekturmotiven wie dem Hexenturm oder der Pfarrkirche St. Martin über den Blick auf den „Rheinbacher Himmel“, die Konfrontation von alten und neuen Fotografien zu ausgewählten Orten  in Form von Collagen bis zu phantastischen grafischen Bildwelten „Aliens in Rheinbach“  oder einer Serie von großformatigen Bürgermeisterporträts der Stadt reichen.

Zum Gelingen des Projektes trug Dietmar Pertz vom Stadtarchiv Rheinbach bei, der altes Bildmaterial zur Verfügung stellte und  Führungen durch Rheinbach für die Schülerinnen anbot. Auch der Rheinbacher Gewerbeverein unter dem Vorsitz von Paul Nelles unterstützt das Projekt.

Vorbereitungen im Kunstunterricht 

Für etliche Orte wurde passend produziert. So zieren das Schaufenster einer Buchhandlung großformatige Buchmotive und die exklusive Präsentation eines Optikgeschäftes beeindruckende Gesichter mit großen Augen. Andere Bezüge lohnen sich beim Gang durch die „Bilderstraße“ zu entdecken. Antonia Gerke und Anne Bayer, Schülerinnen des St. Joseph-Gymnasiums, äußerten sich begeistert über die positive Resonanz beim Besuch der Geschäfte, in der ihre Bilder Platz fanden: „Wir finden, dass unsere Bilder in den Geschäften richtig schön aussehen und gut zur Geltung kommen.“

Rheinbacher Stadtpanorama

 

Nach Beendigung des Projektes in den Rheinbacher Geschäften werden die Arbeiten der jungen Künstlerinnen zum Abschluss des Jubiläumsjahres am St. Joseph-Gymnasium noch einmal im Zusammenhang ausgestellt.

 Die Entstehung der Bilderstraße während der Projektwoche:

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