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Erstmalig fanden in diesem Jahr die Tage religiöser Orientierung bereits in Stufe 7 statt. Kurz vor den Osterferien waren die Mädchen vier Tage lang in Vallendar, während die Jungen in der Steinbachtalsperre die Zeit gemeinsam verbrachten. Neben religiösen Angeboten war die Fahrt eine gute Gelegenheit für die Klassenlehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts Zeit zu verbringen. 

Die Schülerinnen und Schüler haben von Teamern der Häuser Impulse erhalten, über sich selbst und den Umgang mit Klassenkameradinnen und Klassenkameraden nachzudenken. Was ist wichtig für die Gemeinschaft, welchen Platz habe ich darin, was zeichnet uns als Klasse und mich als Menschen aus?

Verantwortung für die Gestaltung des Lebens zu übernehmen war ein wesentlicher Teil dieser Fahrt, bei der aber auch viel gespielt und die Klassengemeinschaft gestärkt wurde.

Das überwiegend positive Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigt, dass die Besinnungstage zu Beginn der Mittelstufe eine Bereicherung darstellen. Die Planung für die kommenden Jahrgänge wird kritische Anregungen aufnehmen, so dass sie sich dem Statement eines Schülers in diesem Jahr anschließen können: „Ich fand die Besinnungstage witzig, cool, angenehm, besinnlich, beruhigend und schön.“ 

Voller Eindrücke sind die Schüler der Jahrgangsstufe 12 (Q2) aus Oswiecim in Polen zurückgekehrt, wo sie während ihres fünftägigen Aufenthaltes die Genkstätten des KZ-Grauens im Stammlager Auschwitz und dem Vernichtungslager Birkenau besucht und sich ausführlich mit dem unfassbaren Geschehen in der deutschen Geschichte befasst haben. Höhepunkt war die Begegnung mit dem 91-jährigen KZ-Überlebenden Professor Waclaw Dlugoborsky. Die Schüler berichten am Dientag, 21. März, 19.30 Uhr, im Mariensaal des Erzbischöflchen St. Joseph-Gymnasiums über ihre eindrucksvolle "Reise in eine traurige Vergangenheit".