Sanitätsdienst

Zur Homepage des Sanitätsdienstes (externer Link)


Der Schulsanitätsdienst im Schuljahr 2011/2012

Der Schulsanitätsdienst am St. Joseph Gymnasium wurde 2001 gegründet und wird von älteren Schülerinnen der Oberstufe geleitet. Unterstützt werden die rund 40 Schulsanis von den betreuenden Lehrerinnen Beate Meier und Stephanie Jansen und natürlich der Schulleitung. Im Schulalltag entlasten die diensthabenden Sanis die Lehrerschaft und vor allem das Sekretariat, durch eine, nach Dienstplan geregelte, Bereitschaft über die sogenannten „Sanihandys“. Somit sind die Sanis nicht nur in den Pausen im Sanitätsraum im Erdgeschoss, sondern auch während den Schulstunden zu erreichen.

Da es sich im schulischen Alltag nicht immer um das übliche „Pflaster kleben und Tee kochen“ handelt, ist ein gut ausgebildetes Team die Grundlage aller Hilfeleistung.

Nicht immer geht es nur ernst zu beim Schulsanitätsdienst.

Deshalb absolvieren alle Schulsanitäter neben einem Erste-Hilfe Grundlehrgang, einen Aufbaulehrgang „Erweiterte Erste-Hilfe“, bei dem medizinische und anatomische Kenntnisse vertieft und erweitert werden. Den Abschluss bildet eine speziell angepasste Modulausbildung „Schulsanitäter“, bei der auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst geübt wird. Damit auch nach der abgeschlossenen Ausbildung alle fit und im Training bleiben, gibt es Fortbildungen (unter den Sanis zärtlich „FoBis“ genannt), die ihren Schwerpunkt immer auf anderen Themen liegen haben. Mal ist es die Realistische Unfalldarstellung (RUD), bei der es um praxisnahes Üben geht, dann beschäftigt sich die Gruppe mit Atmung und Kreislauf. Ausgebildet und unterstützt werden die jungen Helfer von der Malteser Rettungswache in Rheinbach.

Da es auch mal zu Treppenstürzen, Sportunfällen oder Schnittverletzungen kommt, verfügt der Schulsanitätsdienst neben einem eigenen Raum mit Kühlschrank, Waschbecken. Trage, Schreibtisch und Verbandmittelschrank, auch über mobile Ausrüstung.

So stehen den Sanis neben 2 Notfallrucksäcken mit u.a Blutdruck/-Blutzuckermessgeräten, Pulsoxy, Beatmungsbeutel und Guedeltuben, eine Notfalltasche „Schienen/ Transport“ mit Stiffnecks in verschiedenen Größen, Luftkammerschienen, SAM-Splint -Schienen und Tragetüchern, ein Notfallkoffer SPORT für die Kühlpacks, sowie Krücken und Tragen zur Verfügung. Zudem verfügt die Schule über einen AED, der direkt neben dem Sanitätsraum hängt und somit für Jeden zugänglich ist.

Weil Diabetes, Asthma und Epilepsie in der Schule keine Seltenheit mehr bilden, verfügt der Schulsanitätsdienst über eine eigene Schülerkartei, die im Notfall schnellen Einblick über Medikamente und Notfallnummern bietet.

Natürlich greift der Schulsanitätsdienst nicht erst dann, wenn etwas passiert ist. So sorgen die Sanis auch für Sicherheit bei Schulfesten und Abiturfeiern oder betreuen die Sportveranstaltungen der Schule. Oft geht das Engagement aber auch weit über das im Schulalltag geforderte hinaus. Dabei nehmen nicht nur die „FoBis“ und die Grundausbildung viel Zeit in Anspruch; auch Wettbewerbe, bei denen die Schulsanitäter ihr Können unter Beweis stellen müssen, oder außerschulische Sanitätsbetreuungen, die in Kooperation mit der Malteser Jugend durchgeführt werden, finden außerhalb der Unterrichtszeiten statt.

Mitmachen können Schülerinnen ab der Jahrgangsstufe 8. Da aber auch die jüngeren Schülerinnen ihren Spaß und ihr Interesse an der Ersten Hilfe gefunden haben, wurde die „Sani-AG“ für die Jahrgangsstufen 5-7 gegründet, die durch „erfahrene“ Schulsanis betreut und geleitet wird.

______________________________________________

Der preisgekrönte Film des Schulsanitätsdienstes: