Vom Standbild zum Stück

„Ich will das Einhorn spielen“ – mit diesem Satz, den Birgit Beier immer wieder zu hören bekam, war die Idee für das Stück ihres Projektunterrichts im letzten Halbjahr geboren. Ihr Kurs erstreckt sich in der Regel über zwei Quartale. In dieser Zeit gestalten die Schülerinnen und Schüler Standbilder – ähnlich einem Bild aus einer Theaterinszenierung oder einer Statue –, aus denen sie Miniszenen entwickeln und schließlich ein Stück kreieren. Diesmal geht es also um ein Einhorn und das Thema Genmutation.

Die Aufführung bilde zwar den Schlusspunkt, so Birgit Beier, viel wichtiger sei aber der kreative Prozess, mit dem die Schülerinnen und Schüler dorthin gelangten. „Ein wesentlicher Aspekt ist die Stärkung der Persönlichkeit – durch diverse Übungen aus dem Theaterbereich lernen sich die Jugendlichen anders wahrzunehmen und ihre Identität zu bilden.“ Das kommt an: Mit viel Spaß frieren die Schülerinnen und Schüler ihre Bewegung ein, sprechen Zungenbrecher und üben sich in unterschiedlicher Mimik und arbeiten pantomimisch. All dies ist in ihr Theaterstück „Monster
oder Superstar“ eingeflossen, bei dessen Produktion sie mit großem Engagement bei der Sache waren. Den Eltern wurde es am 12. Juli vorgeführt, die Aufführung für die Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 findet in der letzten PU-Stunde statt.

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