Armut begegnen

Ist jemand, der Hartz IV bezieht, arm? Was bedeutet es, in Deutschland arm zu sein? Wie arm sind Flüchtlinge? Diesen Fragen ging die Klasse 8a im katholischen
Religionsunterricht von Angela Mainka nach und suchte konkrete Antworten nicht nur im Internet, sondern in der direkten Begegnung. Bei einem Besuch im Sozialzentrum in der Keramikerstraße in Rheinbach erfuhren die Mädchen, dass der Georgsring e.V. gebrauchte Möbel abholt, lagert und an Menschen ausliefert, die diese Möbel brauchen können. Ein besonders wichtiger Anlaufpunkt für viele Menschen, die nur wenig Geld haben, ist „Die Tafel“. Dort werden von Supermärkten gespendete Lebensmittel an Bedürftige weitergegeben. Eine Fahrradwerkstatt repariert gespendete Fahrräder und macht sie verkaufsfertig. Besonders beeindruckt hat die Mädchen die Kleiderstube der Caritas, wo ständerweise Kleidungsstücke, Schuhe und Hüte nicht nur auf Bedürftige, sondern auch auf modemutige Kunden warten. Die Einnahmen werden unbürokratisch an Menschen in besonderen Notlagen weitergegeben. In einer Begegnung mit Doris Kübler, ehemaliger Lehrerin am SJG, gewannen die Mädchen außerdem einen Einblick in die Lebenssituation der Flüchtlinge in Rheinbach.

Angela Mainka

 

 

 

 

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