Stress erst in den letzten zwanzig Minuten – LK-Schüler beim Mathematik-Wettbewerb in Maastricht

mmm_2017Samstagmorgen, halb neun, leerer Schulhof. Der Minibus steht zur Abfahrt nach Maastricht. Fünf Mathe-LK-Schüler aus der Q2 (Max Metternich, Jascha Wilkens, Lukas Brust, Celia Hartmann und Annika Dietz) stehen mit ihrem Lehrer Jürgen Wirtz zur Abfahrt nach Maastricht bereit. Die Fahrt verläuft aufgrund der frühen Uhrzeit an einem Wochenende und der dadurch bedingten Müdigkeit einiger recht ruhig. Nach unserer Ankunft um 10 Uhr an der Maastrichter Universität zum 23ten Maastricht Mathematical Modelling competition (MMM), einem internationalen, renommierten Mathematikwettbewerb, bei dem mehrere hundert Schüler aufeinandertreffen, geht es nach der Anmeldung erst einmal auf zu einem kurzen Ausflug in die Innenstadt von Maastricht. Nach einer kurzen Einführung erhalten wir nach einer kurzen Raumsuche zu den Aufgaben, welche in den Räumen bereitliegen. Insgesamt gibt es fünf Aufgaben, welche in zweieinhalb Stunden Zeit zu lösen sind.

Nachdem wir uns gemeinsam einen kurzen Überblick über die Aufgaben geschaffen hatten, nahm sich jeder eine Aufgabe vor und becshäftigte sich mit dieser. Zwischendurch wurden dann immer mal wieder kurz Überlegungen geäußert, einige setzten sich zusammen, um an einer Aufgabe gemeinsam zu arbeiten. Diejenigen, welche mit ihrer Aufgabe fertig waren, haben den anderen geholfen. Stress kam erst in den letzten 20 Minuten auf. Zwei Aufgaben waren noch immer nicht gelöst, eine extrem komplizierte Formel führte einfach nicht zur Lösung, auch wenn wir hier viel zu kompliziert gedacht haben und so langsam mussten die endgültigen Lösungen auf die Lösungsblätter. In den letzten fünf Minuten wurde es dann endgültig hektisch. Bei einer Aufgabe mussten noch knapp zwei Seiten abgeschrieben werden, eine andere musste noch gezeichnet werden. Nachdem wir das dann geschafft hatten, hieß es Aufgaben abgeben und in der Mensa warten.

Eine Stunde später wurden dann die Lösungen der einzelnen Aufgaben vorgestellt. Bereits nach der Lösung der ersten Aufgabe herrschte Kopfschütteln, die erste Lösung war definitiv nicht richtig. Unsere Lösung war viel komplizierter und kam vor allem gar nicht erst auf ein Ergebnis. Am Ende stellte sich jedoch hinaus, dass wir damit nicht die Einzigen waren. Selbst das zweitplatzierte Team hatte hier keinen Punkt geholt. Bei den nächsten Aufgaben konnten wir dann immerhin etwas aufatmen. Einige der Lösungen hatten wir auf jeden Fall richtig.

Nach den Lösungen folgte die Siegerehrung. Mit insgesamt 43 von 50 Punkten gewann das Sint Pieterscollege aus Leuven, welches einen Vorsprung von 12 Punkten auf den Zweitplatzierten hatte. Mit 27 Punkten wurde bereits der dritte Platz vergeben. Mit nur 9 Punkten weniger, also insgesamt 18 Punkten, waren wir gleichauf mit dem Landrat-Lucas-Gymnasium aus Leverkusen auf Platz 15 von insgesamt 38 Schulen. Vollkommen zufrieden mit dieser Platzierung, geht es dann gegen Viertel vor fünf wieder zurück nach Rheinbach.

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