Apfelsaft aus eigener Herstellung

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In der Rätzmühle werden Apfelstücke zerkleinert.

Die Schülerinnen und Schüler der BioGeoChemie-Differenzierungskurse verbrachten zwei Schultage auf der Streuobstwiese hinter dem Altbau. Während sie sich am Montag, 12. September 2016, theoretisches Wissen über ökologische Fragen angeeignet hatten, ging es am zweiten Tag an die Praxis: Äpfel sammeln, zu Apfelsaft verarbeiten und Apfelringe trocknen. Die Aktion war Teil des Projektes „Eine runde Sache – Obstwiesenpädagogik“ des Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege vom Landschaftsverband Rheinland. Es wird über einen Zeitraum von drei Jahren von der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V. in Kooperation mit den drei Naturparks Bergisches Land, Siebengebirge und Rheinland veranstaltet und vom Landschaftsverband Rheinland mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 300.000 Euro finanziert.

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„Uns ist es wichtig zu vermitteln, was für einen wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen solche eine Streuobstwiese darstellt“, erklärte Miriam Sabo, Referentin beim Naturpark Rheinland. Xenia Scherz von der Biologischen Station Rhein-Sieg-Kreis ergänzte: „Wir haben hier einen Hasen, Eichhörnchen und Nacktschnecken gesehen – und einen Reiher gehört.“ Informationen gab es außerdem über Bienen und Fledermäuse, für die jeweils Nisthilfen gebaut wurden.

Im Rahmen des Projektes der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V. arbeitet der Naturpark Rheinland als Kooperationspartner eng mit der Stadt Rheinbach, dem Verein „Neue Pfade“ und dem Naturparkzentrum Himmeroder Hof zusammen. Derzeit laufen Gespräche zwischen unserer Schule und dem Verein „Neue Pfade“, die Zusammenarbeit fortzusetzen und sich weiter für die Streuobstwiese am SJG einzusetzen.

Auf dem Schulfest am Samstag, 17. September, präsentieren die Schülerinnen und Schüler, was sie an den zwei Aktionstagen erarbeitet haben.

 

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