Kategorie-Archiv: Biologie

Biologie-Olympiade: Erfolgreiche zweite Runde

bioolympiade2Kieran Didi und Marvin Alberts, beide Q1, gehören zu den 40 besten Teilnehmern der 28. Biologie-Olympiade. Sie waren wie Judith Bernhardt, Q2, in der zweiten Runde dieses Wettbewerbs erfolgreich und wurden am 24. Januar 2017 in Bergkamen geehrt. Vertreter des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Bayer Science & Education Foundation – die Bayer-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Bildung – und des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (vbio) gratulierten den beiden.

Kieran, der es sogar unter die zwölf Besten schaffte, durfte in Bergkamen an einer dreitägigen Landesakademie im Ausbildungslabor von Bayer teilnehmen. Darin ging es um Grundlagen der Biologie: Tier- und Pflanzenbestimmung, Physiologie und Genetik.

Die dritte Runde der Biologie-Olympiade findet im Februar eine Woche lang am Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel statt. Sollte Kieran diese Runde auch erfolgreich absolvieren, folgt eine vierte Runde ebenfalls in Kiel, in der das aus vier Personen bestehende deutsche Team für die Internationale Biologie-Olympiade in Coventry, England ermittelt wird.

Insgesamt hatten sich Ende vergangenen Jahres 148 der im Juni gestarteten 351 nordrhein-westfälischen Schülerinnen und Schüler von rund 100 Schulen für die zweite Runde der Internationalen Biologie-Olympiade qualifiziert.

Der jährlich stattfindende Wettbewerb dient der Förderung begabter Schülerinnen und Schüler im Fach Biologie. Sie will kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Probleme fördern und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder entwickeln. Träger des Wettbewerbes ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Momos Auftritt vor der Presse

momo-gaDie Redakteure vom General-Anzeiger waren von Momo ganz begeistert. In der Ausgabe vom 13. Januar 2017 ist ein langer Bericht über unseren Schulhund erschienen. Redakteur Mario Quadt besuchte die Klasse 6b in einer Hundestunde und stellt in seinem Artikel das Schulhund-Konzept vor. Als die Online-Redaktion von dem geplanten Artikel erfuhr, eroberte Momo auch dort die Herzen der Mitarbeiter. So ist zusätzlich ein Film von Simon Bartsch, Sebastian Meltz und Karsten Lettau entstanden.

Pflanzen und Tiere als Partner, Konkurrenten und Parasiten

DSCN0785Die Interaktion zwischen Pflanzen und Tieren, aber auch die Flora und Fauna der Tropen waren die interessantesten Themen  einer Exkusion der Biologie-Leistungskurse von Frau Otremba und Herrn Dr. Gaßmann in den Botanischen Garten Bonn.

Am Mittwoch, 22. Juni , hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Unterrichtsreihe Ökologie auf den Weg in die Bundesstadt gemacht. Dort wurden die interessierten Schülerinnen und Schüler von zwei fachkundigen Führern freundlich empfangen. Während der beiden Führungen wurde inhaltlich  besonders viel Wert auf die Interaktion zwischen Pflanzen und Tieren gelegt. Es wurden sowohl regionale Beispiele wie das Zusammenspiel zwischen dem Großen Wiesenknopf, dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling und der Trockenrasen-Knotenameise thematisiert, aber auch Abstecher in die Flora und Fauna der Tropen sowie der Wüste ließen die Schülerinnen und Schüler über den berühmten Tellerrand hinausblicken. Nach den Führungen gab es noch Zeit, um einen weiteren Einblick in die Vielfalt des Botanischen Gartens zu erhalten. „Ein Ausflug in dieser Art und Weise wird bestimmt mit folgenden Biologieleistungskursen wiederholt werden“, kommentiert der Koordinator für die Naturwissenschaften am St. Joseph-Gymnasium, Dr. Helmut Gaßmann.

Judith Bernhardt, Lea Tschauder

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Wissenschaftsmesse unter den Augen von Beethoven

04_ff21c00f6cExkursion des SJG zum Wissenschaftszelt „Wasserwelten” auf dem Bonner Münsterplatz

Unter der Leitung von Dr. Helmut Gaßmann verlegte der Bio/Geo/Chemie-Kurs der Jahrgangsstufe 8 des SJG den Unterricht in das auf dem Bonner Münsterplatz aufgebaute Wissenschaftszelt “Wasserwelten”. Da der Kurs das Thema Wasser bearbeitete, war die Exkursion eine willkommene Ergänzung zu den Unterrichtsinhalten. Ökologisch korrekt ging es mit dem Zug nach Bonn, um im Wissenschaftszelt an ausgewählten Stationen mit dem Schwerpunkt Wasser zu arbeiten. Wissenschaftler der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und anderer Organisationen demonstrierten spannende Versuche, bei denen die Schülerinnen und Schüler auch selbst mitwirken durften. Vorab konnten sich die Schüler mit frischem Wasser, welches es gratis an einem zum Wissenschaftszelt gehörenden Wasserstand gab, versorgen.

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Die Hochschule Bonn Rhein-Sieg präsentierte die Möglichkeit der Wassersäuberung durch Ozon. Unter Strom gesetzte Kapseln, die in einen mit Wasser gefüllten Glasbecher getaucht werden, produzieren Ozon. Das Ozon zersetzt zunächst die Schadstoffe aus dem Wasser und dann sich selbst. Je nach Masse und Grad der Verschmutzung, dauert der Vorgang unterschiedlich lange. Diese Art der Wasserreinigung könnte z. B. bei Expeditionen im Urwald und anderen unzugänglichen Gegenden genutzt werden. „Die Desinfektion des Wassers durch Ozon ist besser als durch Chlor, doch wird für jede Desinfektion eine Stromquelle benötigt,“ zeigte Biologe Roman Grimming Vor- und Nachteile der Methode auf.

Dass die Informationstechnologie nicht nur zur Nutzung von Notebooks und Smartphones dient, zeigte das Fraunhofer-Institut für intelligente Analyse- und Informationssysteme. Hierbei wurden Roboter-Anwendungen zur Reparatur von Kanalsystemen, welche in Deutschland eine beachtliche Länge von etwa 500 000 km erreichen, sowie Informationstechnologie für die Binnenschifffahrt vorgestellt. Mit Computer unterstützten Berechnungsmodellen können Frachtladungen der Schiffe an die zu erwartenden Pegelstände der Flüsse und die Durchfahrtshöhen der Brücken angepasst werden.

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Einer der Höhepunkte der Wissenschaftsschau war eine Anlage der Deutschen Luft und Raumfahrt Gesellschaft (DLR) zur Aufzucht von Tomaten in einer künftigen Marsstation. Der besondere Clou dieser Anlage ist das Recycling menschlichen Urins zur Düngung von Tomatenpflanzen. Mit dem hier vorgestellten, sehr einfachen Verfahren soll es den Wissenschaftlern zukünftiger Marsmissionen ermöglicht werden, sich weitgehend selbst zu ernähren. Dabei wird der Urin über spezielle Filter geleitet, der Harnstoff und der hierin enthaltene Stickstoffanteil als Düngemittel abgetrennt und zusammen mit dem übrig bleibenden Wasser durch Pumpen den Pflanzen zugeführt. Licht- und Wärmequellen sorgen für die notwendige Energie zum Wachstum der Nahrungsmittel. Ein erster Test im Weltraum soll laut den Angaben der Mitarbeiter der DLR im nächsten Sommer stattfinden.

Der Ausflug und die Führung durch das Wissenschaftszelt waren sehr informativ und eine Bereicherung für den Unterricht. “Ich fand es gut, dass wir so viel ausprobieren konnten”, so Leon Fix (8d). Obwohl es sehr laut und unruhig im gesamten Zelt zuging, da die einzelnen Stationen nicht richtig von einander abgetrennt waren, wurden alle Themen gut und anschaulich erklärt.

Helmut Gaßmann würde diese Art der Unterrichtsergänzung jederzeit wiederholen: “Es wurde vieles gezeigt, was man so im Unterricht nicht mit einem Versuch erklären könnte. Außerdem hat mir gefallen, dass alle Schülerinnen und Schüler interessiert bei der Sache waren.”

Konrad Hering, Mauritz Mügge (8d)

Genetischer Fingerabdruck aus der Mundschleimhaut

Labor2Ein Tag im Labor und dennoch in der Schule – das konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 erleben. Dr. Ina Siebenkotten und Dr. Dagmar Assadsolimani waren zum wiederholten Mal mit ihrem mobilen Labor „Science to Class“ zu Gast und leiteten die insgesamt fast 70 Nachwuchsbiologen der drei Biologie-Leistungskurse und einiger Grundkurse dabei an, ihren genetischen Fingerabdruck herzustellen.

 

Dieses Projekt fand am Freitag, 22.4., Montag, 25.4. und Dienstag, 26.4.2016 statt. Neben den Versuchsanweisungen erhielten die Schülergruppen vielfältige Einblicke in die Laborarbeit, außerdem informierten die beiden Biologinnen über mögliche Berufsbilder für die zukünftigen Naturwissenschaftler. Bei ihrem Experiment isolierten die Schülerinnen und Schüler DNA aus Zellen ihrer eigenen Mundschleimhaut, vermehrten sie in einem Thermocycler mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und analysierten sie mittels Gelelektrophorese, einem Verfahren, mit dem man Moleküle zur Identifikation voneinander trennen kann. Außerdem beschäftigten sie sich mit der Frage, wo der genetische Fingerabdruck zum Einsatz kommt.

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„Was wir mit den Schülergruppen analysieren, sagt nichts über mögliche Krankheiten oder Charaktereigenschaften aus“, betonte Dr. Ina Siebenkotten. „Wir nehmen uns nur einen Genort vor; für einen Vaterschaftstest beispielsweise sind acht Orte nötig.“ Vielmehr gehe es darum, exemplarisch die Vorgehensweise kennen zu lernen und auf diese Weise an wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen. Sie freute sich über die rege Mitarbeit der Elftklässler; die wiederum fanden die Zeit im Labor eindrucksvoll und erklärten: „So etwas kann man wiederholen!“

Finanziert wurden die Labortage durch die Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI).

Weitere Infos: http://www.science-to-class.de/

Ausflug in das „Wissenschaftscafé“

DSCN9721Außerschulische Lernorte – da fehlt man im regulären Unterricht, weil man sich einmal mit dem „Leben danach“ (….. dem Abitur) und den wichtigen Dingen beschäftigt, die, zwar zum Fach gehören, aber doch in der Schule meist nicht ohne Weiteres bearbeitet werden können. So geschehen am Freitag, 12. Februar, an dem die drei Biologie-Leistungskurse der Stufe 11 (Q1) mit ihrer Lehrerin Cornelia Otremba und ihren Lehrern Michael Ovelhey und Dr. Helmut Gaßmann zum Campus Klein-Altendorf „pilgerten“,   Weiterlesen

Biologie-Olympioniken in Bochum geehrt

IBO_LogoEva Watrinet und Justin Simons aus der Jahrgangsstufe 12 (Q2) sowie Eleonora Hazin (Jahrgungsstufe 11, Q1) gehören zu den 40 besten Schülern Nordrhein-Westfalens bei der diesjährigen Internationalen Biologie-Olympiade (IBO). Zwei von ihnen wurden für ihre Leistungen in der zweiten Runde des anspruchsvollen Wettbewerbs in Bochum geehrt. Hier ihr Bericht:

Am 19. Januar haben wir, Eva Watrinet und Justin Simons, uns mit unseren Bio-Leistungskurs-Lehrern Herrn Herzog und Herrn Gaßmann auf den Weg nach Bochum in das Planetarium zur Ehrung der Top 40 Kandidaten aus NRW der Internationalen Biologie Olympiade gemacht. Die IBO ist ein jährlich wiederkehrender Schülerwettbewerb, der der Förderung biologisch interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler dient. Sie will einerseits kreatives Denken beim Lösen biologischer Probleme fördern, andererseits freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern entwickeln.

Wir hatten, zusammen mit etlichen anderen Mitschülern von SJG und VPK,  die erste Runde, die aus 4 Aufgaben  verschiedener Bereiche der Biologie bestand, erfolgreich absolviert und waren zur 2. Runde angetreten. Dort mussten wir innerhalb von 2 Stunden eine Klausur bearbeiten, die es „in sich hatte“. In dieser Runde kamen wir beide und Eleonora Hazin aus der Stufe 11 unter die besten 40 Schülerinnen und Schüler aus NRW und wurden zur Feierstunde in das Planetarium Bochum eingeladen.        
Die IBO-Landesbeauftragten Ulrike Hölting begrüßte uns im Planetarium. Anschließend wurden wir durch Herrn Holtschneider von der Bezirksregierung Düsseldorf, Frau Hinz von der Bayer Science & Education Foundation und Herrn Dr. Pilling von der Bayer Bergkamen geehrt.

Preisträger bei der Internationalne Biolgoei-Olympiade 2016: Eva Watrinet und Justin Simons.

Eva Watrinet (2.v.l.) und Justin Simons (4.v.l.) wurden in Bochum für ihre herausragenden Leistungen bei der Internationalen Biologie-Olympiade ausgezeichnet. Begleitet wurden sie von ihren Biologie-Lehrern Tobias Herzog (3.v.l.) und Dr. Helmut Gaßmann (5.v.l.).

Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich für die 3. Auswahlrunde in Kiel qualifizieren konnten, berichteten von einem mehrtägigen Landeseminar, an dem sie teilgenommen hatten. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf praktischen Übungen, um die Schüler auf die anstehende 3. Runde vorzubereiten.
Im Anschluss hörten wir einen hochinteressanten Vortrag über mögliches Leben im All. Durch Projektion wurde im Planetarium der jeweils aktuelle Sternenhimmel demonstriert. Danach gingen wir auf eine „virtuelle Raumfahrt“ zum Mars. Ein eindrucksvolles Erlebnis!       
Nach diesem Vortrag wurde von Herrn Holtschneider die Preisverleihung durchgeführt.
SJG und VPK wurden aufgrund der hohen Erfolgsquote der Teilnehmer besonders erwähnt.  Hingewiesen wurde auf die den Biologen bekannte „K-Strategie“, die hier besagen sollte, dass ziemlich viele Schülerinnen und Schüler, die an der ersten Runde teilgenommen hatten, auch die zweite Runde erreichten.
Als Preise erhielten wir mehrere hochwertige Biologiebücher, eine Powerbank und Schreibzubehör. Gesponsert wird die IBO NRW durch den Bayer-Konzern. Dieser bekundete ebenfalls Interesse daran, die Olympioniken z.B. für zukünftige duale Studiengänge zu gewinnen. Beim abschließenden Lunch bestand Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.

Eva Watrinet, Januar 2016

Alle erfolgreichen Teilnehmer unserer Schulen an der zweiten Runde der Internationalen Biologie-Olympiade 2016 (in alphabetischer Reihenfolge):

Kieran Didi, Annika Händeler, Eleonora Hazin, Daria Hirschmann, Eva Metzen, Anna Schröder, Justin Simons, Eva Watrinet, Stephanie Windemuth, Cathrin Zimmermann

Herzlichen Glückwunsch!!! 

Helmut Gaßmann

Weitere Infos unter: http://www.biologieolympiade.de/  oder http://www.biologieolympiade-nrw.de/index.html

Ferienakademie im Forschungszentum Jülich

FerienakademieJuelichRobin Appel und Justin Simon aus dem Biologie-Leistungskurs von Dr. Helmut Gaßmann hatten während der Ferienakademie des Forschungszentrums Jülich, der »Herbstakademie des Bioeconomy Science Center (BioSC)«, Gelegenheit, vielfältige Informationen zum Thema Bioökonomie, zu den vielseitigen Forschungsaufgaben sowie Ausbildungsmöglichkeiten des Forschungszentrums und dem praktischen Arbeiten im Labor zu bekommen. Lesen Sie Ihren Bericht: Herbstakademie am Forschungszentrum Jülich, Bericht 11.15