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Klassische Architektur, moderne Technologie, hervorragende Integration: Zehn Tage in Ungarn

„Unsere Zeit in Ungarn war sehr aufregend und interessant. Besonders gefielen uns die Ausflüge nach Budapest und der Besuch der Pferdeshow“, äußert sich Louisa Kern (9c) über ihren Besuch in Ungarn. „Denn so nah kommt man Ungarn nicht, wenn man nicht dort mit den Ungarn lebt“. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler des St. Joseph-Gymnasiums aus Rheinbach war für zehn Tage zu Gast im ungarischen Kecskemét. In der 110.000 Einwohner großen Stadt, die cirka  90 Kilometer südlich von Budapest entfernt liegt, ist das Piaristen Gymnasium beheimatet, das bereits seit 1995 mit dem Vinzenz-Pallotti-Kolleg und nun mit dem St. Joseph-Gymnasium sein traditionelles Austauschprogramm durchführt.

Herzlich von den ungarischen Gastgebern begrüßt, ging es für alle deutschen Gymnasiasten zu ihren Gastfamilien, wo sie die nächsten zehn Tage untergebracht waren. Man war schon einigermaßen mit einander bekannt: schon im Vorfeld hatte es rege E-Mail-Kommunikation zwischen den Rheinbacher Gästen und ihren Gastgebern gegeben.


Schulleiter Pater Attila Nagy SchP hieß die deutschen Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen und beantwortete zusammen mit József Talmácsi, dem verantwortlichen Koordinator für den Austausch, gerne ihre Fragen zu seiner Schule und Ungarn allgemein. Danach ging es für die deutsche Delegation sofort in den Unterricht. Die Teilnahme an verschiedenen Unterrichtsstunden in Deutsch, Englisch und Chemie war auch für die weiteren Tage Teil des Programms.

Zur Vorbereitung auf Ungarn hatten alle Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Johannes Wagner und Bernhard Vogt, beides Lehrkräfte am SJG, verschiedene ungarn-kundliche Themen bearbeitet und ihren Mitschülern vorgetragen, zudem wurden Power-Point-Präsentationen vorbereitet, die wiederum den Schülerinnen und Schülern des Piaristengymnasiums in Kecskemét ein Bild von Rheinbach und vom Sankt-Joseph-Gymnasium vermitteln sollten. Dabei taten sich für Alexa Scheben (9a) einige bemerkenswerte Erkenntnisse auf: „Das Gymnasium ist ein sehr gediegenes, altes, guterhaltenes Gebäude, aber die Schule ist modernisierter in der Technik, die Unterrichtsgestaltung ist dem entsprechend anders, denn den ungarischen Schülerinnen und Schülern stehen z.B. jederzeit Smartboards, Tablets und Smartphones zur Verfügung, in der gesamten Schule kann man WLAN empfangen, und die Lehrkräfte nutzen die Technologie in ihrem Unterricht.“

Das Wochenende verbrachten die Rheinbacher Gäste mit ihren Austauschschülerinnen bzw. -schülern bei deren Familien und erkundeten die Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Schönheiten der ungarischen Tiefebene. „Unsere gastbegebenden Familien nahmen uns sehr herzlich auf. Wir fühlten uns jederzeit sehr gut sowohl in die Austauschgruppe als auch in die Klassen während der Unterrichtsarbeit integriert“, bedankt sich Daniel Burgdorf (9d) im Namen aller deutschen Schülerinnen und Schüler für die außerordentlich gute Betreuung und Organisation in Ungarn.

Neben dem regelmäßigen Besuch von Unterrichtsstunden und dem Anfertigen von Protokollen stand ein Besuch des Mercedes-Benz-Werks von Kecskemét, ein Tagesausflug nach Budapest mit Fahrt auf der Donau und der Besuch des ungarischen Parlaments sowie eine Besichtigung des Kecskeméter Rathauses und der Musiksammlung Leskowsky, der größten in Ungarn, auf dem Programm.

Am letzten Tag durften die SJG-ler vormittags an den Abiturfeierlichkeiten des Pianisten-Gymnasiums teilnehmen: die drei Klassen der Jahrgangsstufe 12 verabschieden sich von der Schule, die Abiturientinnen und Abiturienten erhalten symbolisch Proviant für ihren weiteren Weg und ziehen in einer Prozession an Eltern und Verwandten vorbei zu all den Stationen in der Schule, die sie vier Jahre lang als selbstverständlich erlebt haben.

Im Juli kommen die Ungarn nach Rheinbach. „Wir hoffen, dass wir dann den ungarischen Gästen einen genau so tollen Aufenthalt bieten können, wie wir ihn in Ungarn hatten, und wir mit unseren Austauschschülerinnen und -schülern wieder eine so spannende und lehrreiche Zeit wie in Ungarn miteinander verbringen können“, freut sich Mauritz Mügge (9d) auf das Wiedersehen in Deutschland.

Mauritz Mügge (9d – 2016/17)

„Mathematik verbindet“ – Zwei SJG-Schüler schaffen es beim Pangea-Mathematikwettbewerb 2017 in die nächste Runde

Mit Tom Bachler (Klasse 5d, im Foto mit Schulleiter Michael Bornemann) und Marcel Peitsch (8d) konnten in diesem Jahr zwei Schüler des SJG den Sprung in die Zwischenrunde des Pangea-Mathematikwettbewerbs schaffen, die am kommenden Samstag in Bad Godesberg durchgeführt wird. Im Gegensatz zu dem sicherlich bekannteren Känguruwettbewerb findet dieser schulische Mathematikwettbewerb in mehreren Runden statt und die Aufgaben werden schwerpunktmäßig aus dem schulischen Unterrichtsstoff gewählt.

112.611 Schülerinnen und Schüler nahmen in 2017 bundesweit an der Vorrunde teil, darunter waren neben Tom und Marcel weitere 46 Schüler der Klassen 5d und 8d des St. Joseph-Gymnasiums.

In dieser Runde, die in der jeweiligen Schule stattfindet, aber zentral ausgewertet wird, gilt es je nach Klassenstufe 18 bzw. 20 unterschiedlich gestaltete Fragen aus 5 Schwierigkeitsstufen (die mit 1 bis 5 Punkten gewertet werden) in maximal 60 Minuten zu bearbeiten. Eine fehlerhafte Antwort auf eine 5-Punkte-Aufgabe führt zu einem Abzug von 1,25 Punkten.

Die ersten 500 Teilnehmer pro Klassenstufe qualifizieren sich für die Zwischenrunde, die am 6. Mai an vielen verschiedenen Orten stattfinden wird. Auch in dieser Runde müssen die Teilnehmer noch einmal Multiple-Choice-Aufgaben bearbeiten.

Die Punktegrenzen fallen daher von Jahrgang zu Jahrgang sehr unterschiedlich aus, eine Qualifikation ab einer bestimmten Punktgrenze gibt es nicht. In der Klassenstufe 5 lag die Punktspanne von 39,75 bis 59 Punkte und in der Klassenstufe 8 lag sie von 33 bis 66 Punkte. Tom Bachler erzielte  51 von 59 Punkten,  Marcel Peitsch 35,75 von 66.

Wie geht es danach weiter? – Das Regionalfinale

An 7 Orten in verschiedenen Bundesländern nehmen die jeweils ersten 10 Teilnehmer je Klassenstufe, insgesamt 560 Schüler aus der Zwischenrunde, am Regionalfinale teil. Ein letzter schriftlicher Wettstreit unter den jeweiligen Klassenstufen entscheidet, wer die begehrten Gold-, Silber und Bronzemedaillen erhalten wird. Alle Platzierungen und Sieger werden im Anschluss bei der Preisverleihung mitgeteilt und mit Geld- und Sachpreisen sowie Urkunden und T-Shirts prämiert.

Jürgen Wirtz

Viel Glück in den Abiturprüfungen!

Nach phantasievoller Mottowoche und gelungener Abishow am letzten Schultag vor den Osterferien starten unsere diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten heute in die schriftlichen Abiturprüfungen – mit jeweils  drei Klausuren je nach Wahl der Abiturfächer in der zeit bis zum 10. Mai. Am 15. und 16. Mai folgen die Prüfungen im 4., mündlichen Abiturfach. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei ihren Prüfungen! 

siehe auch: Bildergalerie von Mottowoche und Abishow

Von Bonn über Vietnam nach Rheinbach: Ausnahmemusiker Marcus Schinkel zu Gast im St. Joseph-Gymnasium

Aktuell: Das Konzert begeisterte nicht nur die Zuhörer, sondern auch die Presse: Artikel im General-Anzeiger-Bonn .
Vorbericht: Am Freitag, 24. März, tritt um 19.30 Uhr in der historischen Aula des St. Joseph-Gymnasiums in Rheinbach der Pianist Marcus Schinkel auf. Begleitet wird er von Wim de Vries, einem der bekanntesten Schlagzeuger Europas, und Fritz Roppel am Bass.
Das Trio tourt seit 2012 mit dem Programm „Crossover Beethoven“, dabei sind Titel aus der CD „9 Symphonies“ über Themen der neun Beethovensymphonien enthalten wie „Freude schöner Götterfunken“ oder der erste Satz der Fünften Symphonie.
Aber auch eines seiner Glanzstücke, „Für Elise“, wird Schinkel in Rheinbach in seiner Jazzversion zu Gehör bringen.
Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier. Weiterlesen

Von ABBA bis West Side Story: 60. Amerika-Konzert

Ein breit gefächertes Programm haben die Sinfonieorchester des Erzbischöflichen St. Joseph- (SJG) und des Städtischen Gymnasiums Rheinbach (SGR), die Pallotti-Bigband sowie der SJG-Chor  für das 60. Amerika-Konzert am Freitag, 31. März, vorbereitet. Es reicht von ABBA-Songs über Filmmelodien bis zu Musical-Hits. Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Pallotti-Aula. Der Eintritt ist frei, erbetene Spenden kommen der Gestaltung des Besuches der amerikanischen Freunde aus Rhinebek/USA im Juli zugute.

„Überhaupt nicht depressiv!“: Studienfahrt nach London

William Blakes „London“ ist 1794 eine Stadt des Unglücks, des Leidens, der Depression, der sozialen Ungerechtigkeiten. 223 Jahre später erscheint die britische Metropole den Besuchern – trotz oder wegen des beschlossenen und in Kürze vollzogenen Brexits? – als eine multi-kulturelle, vielseitige, dynamische, optimistische,  effizient funktionierende Großstadt. Lea Hölz und Marco Klein (Jahrgangsstufe 10) fanden die Menschen hilfsbereit, freundlich und nett und die öffentlichen Verkehrsmittel perfekt: „Wir mögen die U-Bahn und das DLR-System. In kürzester Zeit kann man überall hinkommen.“ Elza Shala (Jgst. 10) betont die kulinarischen Vorteile: „In London kann man eine Vielzahl von Gerichten probieren, die man in Deutschland nicht unbedingt vorfinden kann.“ Und Martin Ehrhard (Jgst. 10) ist beeindruckt von den vielen historisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten und der hohen Museumsdichte.

Während ihrer Studienfahrt nach London war dementsprechend die „Must-Do“-Liste für die Schülerinnen und Schüler des Rheinbacher St. Joseph-Gymnasiums mit den Führungen durch den „Tower of London“ – inklusive der Inspektion der englischen Kronjuwelen – sowie durch die „Houses of Parliament“ als auch mit der Projektarbeit in diversen Museen – „The Museum of London“, „Tate Modern“ „National Portrait Gallery“ und „Kensington Palace“ – anspruchsvoll gefüllt.

Marlene Genn und Bernhard Vogt, beide Englischlehrkräfte am Rheinbacher St. Joseph-Gymnasium, gaben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, über die schulfreie Karnevalszeit die Metropole des Vereinigten Königreiches zu erkunden. Dabei sind für die Mitreisenden neben den bekannten klassischen Sehenswürdigkeiten und Institutionen neuere und exotischere Attraktionen Londons im Angebot, zum Beispiel der „Sky Garden“, der höchste Park Londons, auf den drei obersten Stockwerken (35 bis 37) des wegen seiner Form als „Walkie Talkie“ bezeichneten Wolkenkratzers in der Fenchurch Street mit einem wunderbaren Überblick über die britische Hauptstadt.

Oder „The Crystal“ in den Docklands, einem interaktiven Museum, das die nachhaltigsten Techniken für Häuser präsentiert und selbst nutzt. Nach eingehenden Informationen über die Probleme, die das Stadtleben in der Zukunft mit sich bringen wird, z. B. Bevölkerungswachstum, Energieversorgung, massentaugliche Transportsysteme, Sicherheitsansprüche, konnten die Schülerinnen und Schüler in einer Computersimulation versuchen, eine Stadt für 40 Jahre ökologisch, ökonomisch, kulturell und sozial aufrecht zu erhalten.

Die frei gestaltbaren Stunden nutzten die SJG-Reisenden, um individuellen Interessen zu nachzugehen. Die „Oxford Street“ und „Camden Town“ sind dabei die Anlaufstellen für jene, die glauben, Powershoppen sei eine unverzichtbare touristische Disziplin, während Sportinteressierte dem berühmten Wembley-Stadion oder dem zu den Olympischen Spielen 2012 erbauten „Queen Elizabeth Olympia Park“ einen Besuch abstatten. Zur Regeneration oder bei dem seltenen Fehlen von eigenen Plänen ist das Hostel ein ruhiger Ort zum Entspannen und zum Aufladen neuer Energie für die Stadt.

„In meinen Augen ist London eine hyperaktive, stressige Stadt. Jeder scheint in Hektik zu sein, es ist laut. voll und wuselig, ich ziehe die Kleinstadt vor“, denkt Nicolas Kaufmann über die Studienfahrttage hinaus. Die wenigen anderen kritischen Stimmen wegen gefühlt langer Fußwege ohne standesgemäße Sitzpausen fallen bei der allgemeinen Anerkennung für das effiziente und funktionierende U-Bahn- und Bussystem Londons kaum ins Gewicht. Die Schülerinnen und Schüler waren auf jeden Fall begeistert von dem Besuch an der Themse: „London ist eine atemberaubende Stadt mit tollen Sehenswürdigkeiten, die auf jeden Fall einen zweiten Besuch wert sind“, fasst Alexander Olzem (Jgst. 11) die Tour zusammen. „Fantastisches Programm,  Glück mit dem Wetter, kein Regen“, lobt Luca Leone (Jgst. 10). „Wir haben viel über London erfahren“, schätzt Tim Melsbach (Jgst. 10) den Mehrwert einer Studienfahrt, „selbst wenn man glaubte, durch das Lehrbuch schon informiert zu sein, durch die Experteninformation vor Ort gab es immer noch etwas dazu zu lernen.“

Nicolas Kaufmann, Yannik Eßer (Jgst. 11 – 2016/17)

Bericht über Auschwitz-Besuch

Voller Eindrücke sind die Schüler der Jahrgangsstufe 12 (Q2) aus Oswiecim in Polen zurückgekehrt, wo sie während ihres fünftägigen Aufenthaltes die Genkstätten des KZ-Grauens im Stammlager Auschwitz und dem Vernichtungslager Birkenau besucht und sich ausführlich mit dem unfassbaren Geschehen in der deutschen Geschichte befasst haben. Höhepunkt war die Begegnung mit dem 91-jährigen KZ-Überlebenden Professor Waclaw Dlugoborsky. Die Schüler berichten am Dientag, 21. März, 19.30 Uhr, im Mariensaal des Erzbischöflchen St. Joseph-Gymnasiums über ihre eindrucksvolle „Reise in eine traurige Vergangenheit“.

Neuer Vorstand des Fördervereins

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins hat einen neuen Vorstand gewählt:

Vorsitzende ist Frau Yvonne Waschko.

Stellvertretende Vorsitzende ist Frau Dr. Frauke Bachler.

Schriftführerin ist Frau Barbara Schäfer.

Schatzmeister ist Herr Dr. Helmut Gaßmann.

Es gibt künftig einen (nicht vertretungsberechtigten) Beirat. Dieser setzt sich zusammen aus:

Pater Björn Schacknies SAC – Er soll sich um eingehende Hilfeanträge kümmern und steht hierfür als Ansprechpartner bereit.

Björn Palmert – Er kümmert sich um die Belange der Alumni.

Felix Schuh – Er ist Verbindungsmann für den Amerika-Austausch.

Beruf und Soziales: Schülerinnen und Schüler im Praktikum

niklas-schmitz-und-nicolas-kaufmann-hausaufgabenhilfe-bei-abenteuer-purDie Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Sankt-Joseph Gymnasiums in Rheinbach absolvierten im Januar 2017 ein Berufs- oder Sozialpraktikum als Vorbereitung auf die spätere Arbeitswelt. Für ehemalige VPK-Schüler war aufgrund bestehender Regelungen ein Berufspraktikum erlaubt; die SJG-Schülerinnen hingegen hatten die Möglichkeit, ein Sozialpraktikum zu absolvieren. In den nächsten Jahren werden alle Schülerinnen und Schüler des SJG für die elfte Klasse (Q1) einen Sozialpraktikumsplatz suchen; das Berufspraktikum wird in der neunten Klasse stattfinden.

Die Schülerinnen und Schüler konnten für sich einen dreiwöchigen Praktikumsplatz in einem Betrieb oder in einer sozialen Institution auswählen. Der erste Schritt für ein erfolgreiches Praktikum ist die Auswahl des Praktikumsplatzes. Gespräche mit Freunden, Eltern oder Infos aus dem Internet können da weiter helfen. Informationsveranstaltungen von Frank Rollmann und Martin Stoffel, beide Koordinatoren für das Praktikum in der Jahrgangsstufe 11, erläuterten Verfahrensweisen und gaben hilfreiche Tipps.

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Aaron Maschke verarbeitet Metall.

Nachdem ein interessanter Praktikumsplatz erreichbar scheint, ist es die Aufgabe des/der Schülers/-in, eine Bewerbung an den Praktikumsgeber zu schreiben. Wenn es eine positive Rückmeldung gibt, so muss ein Formular vom Praktikumsgeber für die Schule ausgefüllt werden, in welchem Kontaktdaten und andere Informationen für die Schule enthalten sind. Falls der Praktikant nicht angenommen wird, so muss weiter gesucht werden. Deshalb ist es sinnvoll, sich für mehrere Praktikumsplätze zu bewerben. Sollte die eigenständige Suche fehlschlagen, wird ein Praktikumsplatz von der Schule vorgeschlagen.

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Yannik Esser verschönert die Seniorenresidenz.

Während des Praktikums zeichnet eine Lehrkraft für eine Schülerin bzw. einen Schüler verantwortlich, inklusive eines Besuches während der Arbeitszeit, um im Bedarfsfall jegliche Probleme bezüglich des Verhaltens oder der Art der Arbeit mit dem/der Praktikanten/-in bzw. dem Arbeitgeber zu klären und zukünftige zu vermeiden.

Nach dem Praktikum wird jeder/jede Schüler/-in einen kurzen Praktikumsbericht über die gesammelten Eindrücke schreiben und unter Umständen Kritik am Programm äußern. Diese Evaluation wird zukünftigen Praktikanten/-innen bereit gestellt, um deren Auswahl eines Praktikumsplatzes zu vereinfachen.

Markus Kleuer berät in der Apotheke.

Markus Kleuer berät in der Apotheke.

Die Mädchen waren dazu verpflichtet, an sozialen Einrichtungen wie beispielsweise Kindergärten, Krankenhäusern oder Altenheimen ein Praktikum zu absolvieren. Den Jungen unterdessen war es ein letztes Mal möglich, ein Berufspraktikum zu machen. Hier wurden Stellen wie Supermärkte, Grundschulen, Vermessungsbüros und viele mehr gewählt.

In den drei Wochen nach den Weihnachtsferien hatten die Schülerinnen und Schüler viel Gelegenheit, um auf ihren Arbeitsstellen, z.B. in einer Grundschule, Rechtsanwaltskanzlei, Seniorenresidenz, Apotheke oder in Rheinbach in der Kaserne, an einer Grundschule oder im Krankenhaus Erfahrungen zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen und das Berufsleben nach der Schule kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich neuen Herausforderung stellen und durften vielseitige, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgaben übernehmen. Jede und jeder konnte für sich in Erfahrung bringen, ob ihr oder ihm die Tätigkeit gefällt und ob diese eine Zukunftsperspektive für die weitere Karriere darstellt.

Auch wenn die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des SJG während der Praktikumszeit oft anstrengende und auch hin und wieder stressige Tätigkeiten erledigen mussten, ziehen die meisten Schülerinnen und Schüler ein positives Fazit.

In einer Befragung war der Großteil der Schülerinnen und Schüler dafür, dass das Praktikum noch länger hätte gehen sollen und  dass ihnen die Zeit während des Praktikums besser gefallen hat als Schule.

Auch wenn das Praktikum nicht den Vorstellungen der Schülerinnen oder Schüler entsprach und sie in der gewählten Praktikumsbranche keine Zukunft für sich sahen, war es für jede Schülerin und jeden Schüler eine gute Erfahrung.

Felix Schmidt, Bendt Winnen – Jgst. 11

Im Folgenden finden Sie Praktikumseindrücke einzelner Schülerinnen und Schüler:

SJG-Praktikum 2017

 

Stress erst in den letzten zwanzig Minuten – LK-Schüler beim Mathematik-Wettbewerb in Maastricht

mmm_2017Samstagmorgen, halb neun, leerer Schulhof. Der Minibus steht zur Abfahrt nach Maastricht. Fünf Mathe-LK-Schüler aus der Q2 (Max Metternich, Jascha Wilkens, Lukas Brust, Celia Hartmann und Annika Dietz) stehen mit ihrem Lehrer Jürgen Wirtz zur Abfahrt nach Maastricht bereit. Die Fahrt verläuft aufgrund der frühen Uhrzeit an einem Wochenende und der dadurch bedingten Müdigkeit einiger recht ruhig. Nach unserer Ankunft um 10 Uhr an der Maastrichter Universität zum 23ten Maastricht Mathematical Modelling competition (MMM), einem internationalen, renommierten Mathematikwettbewerb, Weiterlesen