Archiv für den Autor: Berit Keiser

G 9 als Regelfall in NRW

Die Landesregierung hat jetzt beschlossen, dass im Regelfall alle Gymnasien in Nordrhein-Westfalen zu G9 zurückkehren sollen, die sich nicht aktiv für eine Beibehaltung von G8 aussprechen. Diese Entscheidung ist auch für das SJG von Bedeutung.

Schulministerin Gebauer betonte in der Pressemitteilung des Schulministeriums: „Die neue Landesregierung aus CDU und FDP hat die Probleme erkannt, benannt und rasch gehandelt. Wir wollen mit der Rückkehr zu G9 einen jahrelangen Streit beenden und dafür sorgen, dass sich die Gymnasien – wie alle anderen Schulformen auch – wieder auf ihr Kerngeschäft, den Unterricht, konzentrieren können. Das ist die wichtigste Voraussetzung für beste Bildung.“ Die Umstellung auf G 9 beginne  mit dem Schuljahr 2019/2020. Sie umfasse die Jahrgänge 5 und 6 des Gymnasiums, also auch die Kinder, die zum Schuljahr 2018/2019 im Gymnasium aufgenommen würden. 

Für das SJG als Gymnasium des Erzbistums Köln wird entsprechend des Referentenentwurfs G9 der Regelfall sein, oder wie Schulleiter Michael Bornemann deutlich formuliert:. „Unser Wunsch ist, am SJG G9 neu einzuführen.“

Kreismeister im Tennis!

Am 10. November 2017 gewannen unsere Tennis- Mädchen das Finale der Kreismeisterschaft gegen das Antoniuskolleg Neunkirchen. Gratulation!

 

 

Neue AGs

Es gibt eine neue AG: Grafik-Design. Wer Lust hat, Plakate für Schulveranstaltungen, Flyer, Logos für (Klassen-) T-Shirts zu entwerfen oder sich am Layout des Jahrbuchs beteiligen möchte, ist freitags zwischen 15 und 16:30 Uhr in den Kunsträumen willkommen. Renate Neffgen und Gabriele Bank arbeiten mit Schülerinnen und Schülern, die mindestens in Klasse 8 sind: Es wird gescribbelt, skizziert, fotografiert, an Schriftgestaltung, digitaler Bildbearbeitung mit Gimp oder Photoshop gearbeitet. Als Layoutprogramme nutzen wir unter anderem Scribus oder Indesign.

Jürgen Wirtz leitet die im letzten Schuljahr neu gegründete Basketball-AG bei der Sportgemeinschaft Pallotti Rheinbach. Hier können Jungen und Mädchen gemeinsam spielen, das Training findet dienstags zwischen 18 und 20 Uhr sowie donnerstags zwischen 16:30 und 18:30 Uhr in der Pallottihalle des SJG statt. Weitere Infos über diese AG gibt es hier.

Was glaubst du?

500 Jahre Reformation – und jetzt? Der Frage, wie sich christlicher Glaube gewandelt hat und was für unseren jeweiligen Glauben kennzeichnend ist, gehen wir in unserer Aktion „Was glaubst du?“ nach. Die SV sowie einige Religionskurse hatten vor dem Schulfest Menschen nach ihrem Glauben befragt bzw. selbst die Frage beantwortet, welche Rolle der Glaube in ihrem Leben spielt und was ihnen am Glauben wichtig ist.

Diese Statements waren auf dem Schulfest zu lesen – Kardinal Wölki, Angela Merkel und Annette Schawan kamen dort genauso zu Wort wie Schulleiter Michael Bornemann, Bürgermeister Stefan Raetz oder Pater Helmut Scharler von den Pallottinern. Es bestand die Möglichkeit, eigene Statements zu verfassen und aufzuhängen, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Auf einem Monitor waren kurze Clips zur Frage zu sehen, in denen Prominente über ihren Glauben sprachen – zum Beispiel Jürgen Klopp, Bettina Wulff oder Matthias Schweighöfer.

Die Aktion setzt sich fort: Wir sammeln weitere Statements! Schicken Sie uns, schickt uns Ihre und eure Antwort auf die Frage „Was glaubst du?“ an glaube-heute@sjg-rheinbach.de. Diverse Antworten werden derzeit auf eine Präsentationswand geschrieben, die im Foyer zu sehen sein wird, außerdem entsteht gerade eine Ausstellung im Altbau.

Die neue SV: Aktion Glaube und noch viel mehr

Die Klassensprecher haben eine neue Schülermitverwaltung (SV) und mit Hanno Wurm, Q1, einen neuen Schülersprecher gewählt. Wie ihre Vorgänger wollen auch die neuen Schülervertreter Stufenparty organisieren, eine Nikolaus- und eine Valentins-Aktion durchführen und für Aktivpausen sorgen. Auch am „Was glaubst du“-Projekt ist die SV beteiligt. Das soziale Engagement soll sich in einer Adventaktion fortführen.

„Generell wollen wir uns als SV natürlich eine Stimme verschaffen und für unsere Schule und Schülerschaft eintreten“, so Hanno Wurm. Die SV informiert übrigens auch auf unserer Homepage.

Die neue SV (hinten v.l.): Benedikt Steinhoff (Q1), Carl Hildebrandt (Q1), Hanno Wurm (Q1), Jordan Krahm (Q1), Mendel Balog (EF); (vorn v.l.): Susanne Bartels (9c), Helan Mohammed (9c), Annabelle Klout (EF – stellv. Schülersprecherin), Lara Bernhardt (Q1), Niklas Kröger, Leonard Zahn (EF). Außerdem gehört Alexa Scheben (EF) dazu.

Schulfest zum Schulstart

Zum Auftakt des Schuljahres haben wir wieder mit der ganzen Schulgemeinschaft ein Schulfest gefeiert: Am 23. September sorgten unsere Klassen und Kurse für ein abwechslungsreiches Programm. 

Das Motto lautete: „SJG – mehr, als du glaubst!“ So konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass hinter der Fassade unserer Gebäude weitaus mehr steckt als Mathematik, Latein und Deutsch. Musikalische Beiträge der Bigband, Abiband und der Lehrerband sowie Tanzvorführungen sorgten genauso für gute Stimmung wie Wettbewerbe im Bobbycarfahren, Torwandschießen oder Sackhüpfen. Es gab Spezialitäten aus Spanien zu essen, Wissenswertes aus Indien zu erfahren, unsere neuen Bienenstöcke zu bewundern. Im „Spielcasino“ wurde der Glaube ans eigene Glück bei manchem auf die Probe gestellt.

„Mehr, als du glaubst!“ – das bezieht sich auch auf unsere Aktion „Was glaubst du?“, die im Gottesdienst zu Beginn des Schulfestes vorgestellt wurde und zu der es einen eigenen Stand gab. Mitglieder unserer Schülermitverwaltung (SV) präsentierten die mit dem Schriftzug „Was glaubst du?“ bedruckten Luftballons. Immer mehr davon waren im Laufe des Tages auf unserem Gelände zu sehen. Schülerinnen und Schüler machten damit auf die Aktion aufmerksam, die sich mit unseren Glaubensinhalten und deren Veränderung auseinandersetzt – im Reformationsjahr.

 Weitere Fotos finden Sie hier.


Lesung: „Magdalena Himmelstürmerin“

Rudolf Herfurtner las am 8. Oktober im Medienzentrum im Rahmen des Käpt’n Book Festivals aus seinem Roman „Magdalena Himmelstürmerin“. Schülerinnen aus der 7c und Schüler aus der 7d ließen sich von ihm in die Lutherzeit versetzen: Magdalena wird nach dem Tod ihres Vaters und ihres Bruders zu ihrer Tante Elsbeth nach Wittenberg geschickt. Ihre Mutter hat ihr Geld für Ablassbriefe ausgegeben statt für einen Arzt und muss Magdalenas Zuhause verkaufen. Wie Magdalena nach Wittenberg gelangt, erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer aus der Lesung des Romanbeginns.

Zuvor führte der freie Autor kurz in seine Arbeit ein: Jeden Tag begibt er sich in sein Schreibbüro, um zu recherchieren und zu schreiben. Karl Valentins Worte seien ihm dabei stets ihm Ohr: „Es ist alles schon gesagt, aber nicht von allen.“ Dass er überhaupt zum Schreiben gekommen sei, führt er auf den Schmerz in seiner Jugendzeit zurück. Seine Eltern starben, als er 16 war. Die persönliche Ansprache und die eindrucksvolle Schilderung der Zeit vor 500 Jahren zeichneten die Lesung, die von der Öffentlichen Bücherei St. Martin vermittelt worden war,  aus.

 

Tag der offenen Tür am 18. November

Unser Tag der offenen Tür findet in diesem Schuljahr am Samstag, 18. November, statt. Er beginnt um 9:30 Uhr in der Sporthalle mit der Begrüßung aller interessierten Schülerinnen und Schüler der vierten Schuljahre und deren Eltern. Anschließend erhalten alle Mädchen und Jungen die Gelegenheit, die Schule bei einem Rundgang durch Lernstationen und Präsentationen aktiv kennen zu lernen. Eltern erhalten nähere Informationen in der Sporthalle und können danach an Führungen durch die Einrichtung teilnehmen. Ab ca. 11:30 Uhr besteht die Gelegenheit zur individuellen Beratung. An diesem Tag können auch Termine für Anmeldegespräche vereinbart werden. 
AKTUELE MELDUNG: Bitte beachten Sie, dass am Samstag auf der Ortsumgehung Rheinbach der Kreisverkehr B266/Koblenzer Straße gesperrt und damit die Anfahrt aus Richtung Süden (A61/Wormersdorf) erschwert ist. Die Umleitung über die L158 und L471 ist ausgeschildert.  (siehe Pressemitteilung strassen.nrw.de

„Berlin liegt an der Nordsee!“

Mit der kühnen Behauptung, Berlin liege an der Küste, hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses BioGeoChemie der Jahrgangsstufe 9 auseinanderzusetzen. Der Wissenschaftsladen Bonn spielte mit den Schülerinnen und Schülern am 25. September ein Planspiel, in dem es um die fiktive Neugestaltung der Schulkantine ging – und mit der Frage, was Gewässer damit zu tun haben, auch wenn sie nicht in unmittelbarer Nähe liegen.

Zertifizierter Fisch, Reduzierung und Recycling von Verpackungsmüll, die Problematik von aus Reinigungsmitteln stammender Mikroplastik in Gewässern sowie die Länge von Transportwegen waren Themen, mit der sich der Kurs beschäftigte. Im Planspiel schlüpften die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Rollen von Interessensvertretern, die bei der Planung einer neuen Kantine miteinander diskutieren: Lehrer, die Frau aus der Bauverwaltung, der Mann von Hygieneinstitut, die Vertreterin der örtlichen Umweltinitiative, der Koch. Sie argumentierten aus einer fremden Perspektive und vertraten (möglicherweise) eine andere Meinung als die eigene. Sie alle unter einen Hut zu bekommen und gemeinsam eine Lösung zu finden, war das Ziel des Planspiels.

Indem Fürsprecher für gesunde, abwechslungsreiche Ernährung oder für die Außendarstellung der Schule auf Vertreter für erschwingliche Mahlzeiten oder Verfechter des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit traten, erkannte die Gruppe, wie wir mit unserem Konsum und unserem Verhalten den Zustand der Meere und Ozeane beeinflussen, auch wenn wir weit weg von diesen Gewässern wohnen – wenn auch nicht unbedingt in Berlin.

Helmut Gaßmann

Chemie LK beim NanoBio-Wettbewerb erfolgreich

Der Chemie LK aus der Q2 von Bernhard Gellrich hat mit seinem Film über ein Muskelexperiment die Jury des Schulwettbewerbs NanoBio begeistert. Die Schülerinnen und Schüler kamen mit ihrem Beitrag auf den zweiten Platz. Sie experimentierten mit Angelschnur und entwickelten daraus einen künstlichen Muskel – nach weiterer Forschung beispielsweise  für den Einsatz von Prothesen.

Die NanoSchoolBox, die der Deutsche Verband Nanotechnologie als Preis gestellt hatte, wurde direkt im Chemieraum ausprobiert: Die Schülerinnen und Schüler experimentierten mit Bärlappspuren, einer Heilpflanze. Die kleine Rakete lässt sich im Zeitlupen-Video bestaunen.