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Minecraft-Plugins programmiert

Die Schülerinnen und Schüler des Q2-Informatik-Kurses von Stefan Schlichtherle-Wiskirchen tauchen derzeit in andere Welten ein – zum Beispiel in eine Welt ohne Regen, voller Portale oder mit riesigen Arenen. Sie programmieren in Java so genannte Plugins für das Computerspiel Minecraft.

Mit vielen Ideen überlegen sie sich Plugins für die Gestaltung der Landschaft, aber auch eigene Spiele und Materialien, zum Beispiel besondere Erze für Rüstungen. Man tauscht sich über seine Einfälle aus, entwickelt sie stetig weiter, überlegt gemeinsam Lösungen fürs Programmieren: Wo liegt der Fehler? Was kann man anders machen? Letztlich gibt jeder jedoch sein eigenes Produkt nach der Projektphase ab. Und dann geht es ans gemeinsame Testen.

Ein König wird von Monstern bedroht – Ziel ist es, ihn vor ihnen zu verteidigen. Das ist eine der Spielideen. Zunächst galt es, die Figuren zu programmieren, dann die Gebäude. Anschließend haben sich Nard Waschko und Luca Gerharz darum gekümmert, dass die Figuren durch die Gänge laufen können und schließlich auch Mauern durchbrechen, um schneller zu sein. Tim Fassbender hat ein Portal-Plugin programmiert, womit man schnell neue Portale, Eintritte in andere selbst erschaffene Welten, aufstellen kann, Luciana Hazin entwickelte einen Algorithmus, um in Windeseile Arenen aufzubauen.

Fast alle Schülerinnen und Schüler hatten bereits einen Zugang zum Spiel und waren damit vertraut – die Idee, daran im Kurs zu arbeiten, stieß bei ihnen auf offene Ohren. Stefan Schlichtherle-Wiskirchen stellt fest: „Die Motivation ist sehr hoch, die Gruppe hat großen Spaß am Programmieren und lernt viel dabei.“