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Wieder mehr als 15.000 Euro gesammelt

Im Juni 2008 fand an unserer Schule wieder ein Spendenmarsch statt. Wie schon 2006 wanderten die Klassen bzw. Gruppen Strecken von 8, 10 oder 12 Kilometer, die von Sponsoren bezahlt wurden.

Unsere Schule hatte sich in diesem Jahr entschlossen, unter dem Motto „Wir helfen Schwester Bernarde“ das Schulprojekt der „Schwestern unserer lieben Frau“  in Buseesa, Uganda zu unterstützen. In dem von Kriegen, Krankheiten und Korruption gebeutelten Land ist die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu sozial eingestellten und gut ausgebildeten Menschen die sinnvollste Hilfe, die man gewähren kann.

Das Schulprojekt hilft aber auch so manchem einheimischen Erwachsenen Arbeit zu bekommen. Ein einheimischer Schreiner stellt vor Ort die Möbel für das Internat und die Schule her, eine aidskranke Mutter mehrerer Kinder versorgt das Federvieh, eine Köchin kocht  in riesengroßen Gefäßen jeden Tag die Mahlzeiten der Kinder, Arbeiter bestellen die Felder der schuleigenen Farm - um nur einige Beispiele zu nennen. Auch medizinische Hilfe der Schwestern wird von den Einheimischen gerne in Anspruch genommen, denn zu dem  Personal der Schule gehört auch eine ausgebildete Krankenschwester.

Es könnten noch viele weitere Beispiele für den segensreichen Einsatz der Schwestern gegeben werden. Sie können sicher sein, dass Ihre Spende mehr als der Tropfen auf den heißen Stein ist.

Die Schülerinnen sammelten 15644,90 €.  Besonders engagiert waren die Klassen 6c, 6a, 6b, 7a und 6d. Jede von ihnen sammelte über 1000 €. In einer kleinen Feier wurden sie mit Gutscheinen geehrt.

4 000 € sind bereits an Schwester Bernarde überwiesen worden. Sie berichtet in einem Dankesbrief davon, dass sie Möbel für das Internat und die Schule angeschafft hat. Sogar zwei Schulpatenschaften konnten noch von dem Geld bezahlt werden.

Von dem restlichen Geld werden in den nächsten beiden Jahren unsere beiden Projekte in Indien (Patna und Puna) unterstützt.

Herzlichen Dank an alle Schülerinnen und Spender!

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Portrait des EPA und seiner Aktivitäten für Projekte in der Dritten Welt im Magazin für Entwicklungspolitik der Bundesregierung

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Thema Indien am St.-Josephtag 2007

Das Thema “Indien” stand im Mittelpunkt des diesjährigen Josephfestes am Montag, 19. März. Die Kolleginnen Daniela Roggendorff und Doris Kübler berichteten per Film und Dia von ihrem Besuch bei unseren Partnerprojekten in Indien. In vielen Klassen wurden zudem Projekte zum Thema durchgeführt, bevor sich alle Schülerinnen zum Reisessen nach indischer Sitte (mit den Fingern!) auf dem Schulhof trafen.

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Mit Spendmarsch 2006 mehr als 20.000 Euro erwandert

Am 22.6.2006 fand an unserer Schule wieder ein Spendenmarsch statt. Für diesen Marsch suchten die Schülerinnen Sponsoren, d.h. Menschen, die bereit waren, ihnen für jeden gelaufenen Kilometer Geld zu spenden. Die Klassen bzw. Gruppen wanderten Strecken von 8, 10 oder 12 km.
Unsere Schule hatte sich entschlossen, unter dem Motto „Wir helfen Aidswaisenkindern in Kenia“ ein Projekt der Franciscan Sisters of St. Joseph in Sega, Kenia, zu unterstützen. Mit dem „erwanderten“ Geld sollten bis zu 150 Aids-Waisen im St. Annes Sega Mission Hospital für ein Jahr unterhalten werden
In der Gegend um Sega, Kenia, ist die Aids-Rate erschreckend hoch: Jede zweite Familie ist von Aids betroffen. Die Kinder, die ihre Eltern durch Aids verlieren, wissen nicht, wie sie überleben sollen und gehen in ihrer Not zum Krankenhaus der Franziskanerinnen in Sega. Dort hat sich Schwester Mary Assumpta Juma dieser Kinder angenommen und eine Missionsstation aufgebaut, in der sie jetzt leben. Die Franziskanerinnen kümmern sich um deren Kleidung, Ernährung und Schulausbildung. Neben den Kindern leben in dieser Station aber auch viele Aidswitwen, die alleine für ihre Kinder sorgen müssten, dazu aber nicht in der Lage sind. Die Schwestern bemühen sich darum, diesen Frauen eine Ausbildung zu vermitteln, damit sie wirtschaftlich wieder unabhängig sind.
Vom Erlös des Spendenmarsches werden gleichzeitig unsere laufenden Projekte in Indien unterstützt.
Jede Schülerin suchte sich Sponsoren (Eltern, Verwandte, etc.), die für jeden gelaufenen Kilometer einen festen Betrag spenden wollten. Jeder Sponsor wurde in eine Liste eingetragen, die am Schluss der Wanderung in der Schule zur Bestätigung gestempelt wurde. Nach dem Spendenmarsch sammelten die Schülerinnen ihr „Kilometer-Geld“ ein und gaben es den LehrerInnen des EPA ab.
Der Spendenmarsch hat folgendes Resultat ergeben: 20778,58 €.
Herzlichen Dank an alle Schülerinnen und Spender!
10 000 € sind bereits an Schwester Mary Assumpta in Sega, Kenia überwiesen worden.
Das restliche Geld wird im nächsten Jahr an unsere beiden Projekte in Indien (Patna und Puna) überwiesen. (Doris Kübler)

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Allgemeines zum EPA e.V.

Gut zu Fuß für Indien - alle zwei Jahre

„Donation by St. Joseph- School“ – vom Gymnasium St. Joseph gestiftet. So steht es über dem Eingang zu einem Mädcheninternat des Ordens der „Schwestern Unserer Lieben Frau“ im ostindischen Dorf Balumath. Die Schwestern in Indien haben das Gebäude mit Hilfe von 980 Mädchen des St. Joseph-Gymnasiums bezahlt. Für diesen guten Zweck organisierten sie einen Spendenmarsch. Jede Schülerin suchte sich Sponsoren für die gelaufenen Kilometer und sammelte nach ihrer Wanderung über 8, 10 oder 15 Kilometer voller Begeisterung „ihr“ Geld ein. Das stolze Ergebnis von 18 000 € ging 2002 sofort nach Indien.

31 Jahre Engagement

Am Erzb. St. Joseph-Gymnasium gründeten 1976 Lehrerinnen, Lehrer und Schülerinnen die Eine-Welt-Gruppe EPA (Entwicklungshilfe-Projekt-Ausschuss). Sie wurde zu einer festen Institution in der Schule und der Umgebung. Ziel der Gruppe war es, Mädchen und Frauen in Projekten des Ordens in Indien zu helfen. Im Laufe der Jahre wurden Kindergärten unterstützt und Gehälter für Sozialarbeiterinnen und Lehrerinnen in Slums bezahlt.  Es wurden Grundschulen gebaut oder erweitert und Schulmöbel angeschafft. Immer wurden auch Patenschaften für Mädchen übernommen.

Eindrücke in Indien

Regelmäßig besuchen zwei Lehrerinnen auf eigene Kosten für zwei Wochen die Projekte in Indien. Sie erleben mit den Projektpartnern, wie notwendig die Unterstützung dort ist, und machen sich ein Bild über die Verwendung der Spendengelder. Zurück in Rheinbach berichten sie mit Dias und Filmen von der Lage in den Dörfern, in denen die indischen Ordensschwestern Schulen und Internate unterhalten. Der Einblick in die extreme Armut dort lässt die Schülerinnen hier spüren, dass sie mit ihrem Engagement „ihren“ Kindern in Indien eine Chance  geben.

Trommelwirbel für die eine Welt

An den regelmäßigen Eine-Welt-Tagen steht Indien im Mittelpunkt des Schultages in Rheinbach: indische Tänze, Rollenspiele, Vorträge über den Hinduismus oder die indische Kultur. Wo sonst Mathematik, Englisch oder Biologie unterrichtet wird, stehen Töpferscheiben, Kochplatten und Rekorder in den Klassen. Die Schülerinnen malen indische Mandalas, weben Bänder oder hören eine Dichterlesung mit indischen Märchen. Indische Gewänder werden angezogen und exotische Gewürzmittel probiert. Das alles regt zu Diskussionen über das Leben in Indien an und fördert das Bewusstsein der Schülerinnen für unsere gemeinsame Welt. Ein Gottesdienst schließt diese Tage immer ab.

Ein Olympiasieg hilft indischen Mädchen

Während einer Spendenolympiade im Jahr 2000 kamen 35 000 DM zusammen, die für ein Frauenhaus in Pune und für 55 indische Patenkinder verwendet wurden. Die Schülerinnen hatten die Auswahl unter 25 Disziplinen: z.B. Fahrradmantelweitwurf, Pedalos fahren, Limbo tanzen, Bogenschießen, Schubkarrenrennen, Filterweitschnippen oder Nagelklopfen. Es gab pro Disziplin maximal elf Punkte, die von den Sponsoren mit Geldbeträgen multipliziert wurden.

Regelmäßige Hilfe heute

In Patna/Bihar unterstützen wir aktuell 5 Schulprojekte des Ordens der „Schwestern unserer Lieben Frau“. Dort können mit unserer Spende 51 Mädchen aus ärmsten Adivasi-Familien zu Schule gehen, in einem Internat leben, ernährt und unterstützt werden. Sie kommen aus weit entfernt liegenden Dörfern, in denen die wirtschaftliche und gesundheitliche Lage erschreckend ist, Mädchen nicht gefördert werden und es keine Schulen gibt. Die Klassen engagieren sich für ihre Patenkinder nicht nur beim jährlichen Adventsmarkt sondern auch bei den wöchentlichen Kuchenverkäufen in den Pausen. Außerdem organisieren sie Spendensammlungen und Schulfeste, Konzerte, Theateraufführungen oder Discoveranstaltungen. Dank ihrer Aktivität und ihres Verständnisses für die Situation von indischen Mädchen erhalten diese die Chance für ein selbst bestimmtes Leben. Das starke Bündnis zwischen Rheinbach und Patna gibt beiden Seiten Verantwortung für eine gemeinsame Zukunft und macht die Welt ein bisschen besser

Doris Kübler, Lehrerin am St. Joseph-Gymnasium, Rheinbach bei Bonn

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EPA e.V. Ansprechpartner
Doris Kübler
Ralf Nelles Tel. 02225-8880657
Reiner Verspai Tel. 02226-14352
Werner Zepp Tel. 02646-846

Spendenkonto Nr. 45 826 989
KSK Siegburg
BLZ 386 500 00