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Sie hatten schon einiges darüber gehört, jetzt durften sie sich praktisch mit der Frage auseinandersetzen, was ein genetischer Fingerabdruck ist: Schülerinnen und Schüler der Q1 arbeiteten am 9. März einen Tag im mobilen Labor „Science to Class“. Dr. Ina Siebenkotten und Dr. Ellen Barzen führten die Schülerinnen und Schüler in einem Biologieraum der Schule an die Laborarbeit heran und zeigten ihnen, wie sie aus der Mundschleimhaut die DNA isolieren können. Weitere Kurse finden am Montag und Dienstag statt.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es für die jungen Biologinnen und Biologen unter anderem ans Zentrifugieren und Pipettieren. In einem Thermocycler wurde die DNA mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion vermehrt, um sie dann zu analysieren – als Grundlage für den genetischen Fingerabdruck. Ziel sei es, exemplarisch die Vorgehensweise kennen zu lernen, so Dr. Ina Siebenkotten. Sie freute sich, dass die Jugendlichen mit einem sehr guten Vorwissen ins Praktikum gekommen waren und dementsprechend mitarbeiteten.

Die Schülerinnen und Schüler hatten Freude daran, in die Laborarbeit
hineinzuschnuppern und äußerten sich positiv über die Möglichkeit, theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden.

Finanziert wurden die Labortage, die seit einigen Jahren fester Bestandteil der Arbeit am St. Joseph-Gymnasium sind, durch die Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI).

Weitere Infos: http://science-to-class.de/

Labor2Ein Tag im Labor und dennoch in der Schule – das konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 erleben. Dr. Ina Siebenkotten und Dr. Dagmar Assadsolimani waren zum wiederholten Mal mit ihrem mobilen Labor „Science to Class“ zu Gast und leiteten die insgesamt fast 70 Nachwuchsbiologen der drei Biologie-Leistungskurse und einiger Grundkurse dabei an, ihren genetischen Fingerabdruck herzustellen.

 

Dieses Projekt fand am Freitag, 22.4., Montag, 25.4. und Dienstag, 26.4.2016 statt. Neben den Versuchsanweisungen erhielten die Schülergruppen vielfältige Einblicke in die Laborarbeit, außerdem informierten die beiden Biologinnen über mögliche Berufsbilder für die zukünftigen Naturwissenschaftler. Bei ihrem Experiment isolierten die Schülerinnen und Schüler DNA aus Zellen ihrer eigenen Mundschleimhaut, vermehrten sie in einem Thermocycler mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und analysierten sie mittels Gelelektrophorese, einem Verfahren, mit dem man Moleküle zur Identifikation voneinander trennen kann. Außerdem beschäftigten sie sich mit der Frage, wo der genetische Fingerabdruck zum Einsatz kommt.

Labor3

„Was wir mit den Schülergruppen analysieren, sagt nichts über mögliche Krankheiten oder Charaktereigenschaften aus“, betonte Dr. Ina Siebenkotten. „Wir nehmen uns nur einen Genort vor; für einen Vaterschaftstest beispielsweise sind acht Orte nötig.“ Vielmehr gehe es darum, exemplarisch die Vorgehensweise kennen zu lernen und auf diese Weise an wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen. Sie freute sich über die rege Mitarbeit der Elftklässler; die wiederum fanden die Zeit im Labor eindrucksvoll und erklärten: „So etwas kann man wiederholen!“

Finanziert wurden die Labortage durch die Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI).

Weitere Infos: http://www.science-to-class.de/