Ein Traum von Schule

Beiträge von Schülerinnen der Jgst. 10 anlässlich des Festaktes zum 100. Schuljubiläum


Traum von einer Schule

Ich habe einen Traum von einer Schule, in der jeder sein Gegenüber fair behandelt und jede Schülerin toleriert wird, egal zu welcher Gruppe sie gehört. Die Lehrer sollten Verständnis für die Schüler haben und die Schüler sollten bereit sein, zu lernen und im Unterricht mitzumachen. Aber dennoch sollten Probleme laut ausgesprochen werden und dann kann es auch schon mal zu Streitereien kommen. Aber grundsätzlich sollte eine ausgewogene Atmosphäre herrschen. Die Schule sollte eine Gemeinschaft sein, in der man sich wohl fühlt und gerne seine Zeit verbringt.

Hier an unserer Schule sehe ich viele dieser Aspekte erfüllt. Ich habe tolle Freundinnen gefunden und obwohl man manchmal keine Lust hat, in die Schule zu gehen, fühlt man sich wohl und freut sich auf die gemeinsame Zeit. Und jeder hatte schon mal einen Streit mit anderen aber das kann alles gelöst werden. Ab und zu sind die Lehrer nicht sehr verständnisvoll und geben einem viele Hausaufgaben auf, aber das gehört ja auch dazu. Sonst wäre es ja keine „richtige“ Schule.

Sissil B.


Ich hatte den Traum von einer Schule, in die ich jeden Tag gerne gehe, neue Freunde finde und in der ich eine schöne Zeit verbringe. Dabei wollte ich keine Angst haben abgelehnt zu werden, sowohl von Schülern, als auch von Lehrern. Ich hatte mir eine Gemeinschaft erhofft, in der Toleranz und Aktzeptanz eine große Rolle spielen. Jedoch sollten nicht nur die außerschulischen Anlässe und Pausen Grund dafür sein, dass ich den Tag interessiert und mit Freude verbringe, auch der Unterricht sollte offen und spannend gestaltet sein.
Blicke ich nun zurück zu meinem damaligen Traum, scheinen manche Aspekte etwas unrealistisch. Jetzt weiß ich, dass sich vielleicht viele Dinge erfüllt haben, aber das ein Schultag nicht immer einfach zu bewältigen ist und ich dadurch nicht immer Lust habe mich aufzuraffen und loszugehen. Aber insgesamt habe ich immer noch diesen Traum, der sich mittlerweile ein wenig verändert hat.

Anne B.


Mein Schultraum

Ich hatte einen Traum von einer Schule. In dieser Schule herrschte große Harmonie. Es war Sommer und um die Schule war eine traumhafte Parkanlage mit vielen Blumen. In den Pausen saßen die einzelnen Schülergrüppchen gemeinsam auf der Wiese und lachten.
Auch im Unterricht wurde viel Wert auf Handeln gelegt als auf striktes theoretisches Lernen. Es wurden viele Projekte, Ausflüge und soziale Arbeiten mit Schülern unternommen.
Außerdem war die Anzahl der Klausuren und Wochenstunden niedriger. Somit konnten sich die Schülerinnen besser auf die wenigen Fächer konzentrieren und gerieten nicht in Stress. Sie hatten auch mehr Freizeit zum Schulausgleich.
Meiner Meinung nach stimmt unsere Schule mit meiner Traumschule in Bezug auf die Parkanlage und die harmonische Stimmung überein. Leider haben wir jedoch wegen des G8-Systems viel zu viele Stunden und Stress.

Isabell R.


Ich hatte einen Traum, einen Traum von einer Schule.
Es war die ideale Schule, alles hat gepasst.
In meinem Traum war die Schule ein ganz normales Gebäude. Sie fiel nicht auf unter den anderen Gebäuden.
In dieser Schule lernte man alles, was man im Leben wissen muss, alles, was man für die Zukunft benötigt und alles, was auf einen zukommen wird.
Die Lehrer waren alle freundlich zu den Schülern und und die Schüler ebenfalls. Jeder verstand sich gut mit jedem und es gab so gut wie nie Streit.
In der Schule wurde besonders viel Wert auf Zusammenhalt und Gemeinschaft gelegt. Es gab keine Gruppierungen in den Klassenverbänden und auch keine Rivalitäten zwischen den Klassen.

Als ich dann an diese Schule, das St. Joseph-Gymnasium kam, war ich überrascht, dass sie zu einem großen Teil mir der idealen Traum-Schule übereinstimmte.
Als Klassenverband sind wir in der 5. Klasse schnell zusammen gewachsen und anfangs gab es nie Streit. Dass das auf Dauer nicht so bleiben würde, war zwar vorauszusehen, aber in dem Moment dachte keiner daran.
Das Lehrpersonal war freundlich und hat auch gleichzeitig alles Wichtige für das nächste Schuljahr unterrichtet. Trotz einiger Unklarheiten waren wir doch gut informiert, wie es in den nächsten Jahren mit der Schule weiter gehen sollte.

Alles in Allem bin ich froh an dieser Schule zu sein. Sie bereitet mich und alle anderen gut auf das Abitur und das Leben vor. Außerdem gewinnt man mir der zeit so viele Freunde, dass man sich oft an diese Zeit zurück erinnert.

Laura S.