Schulprogramm (Arbeitsfassung 4/2015)

Inhalt

Vorbemerkung

St. Joseph – eine katholische Schule

Erziehung zu gesellschaftlicher Verantwortung

St. Joseph – eine Schule mit monoedukativem Ansatz

Entwicklung der Persönlichkeit durch eigenes Engagement und Begleitung

Eine Erziehungsgemeinschaft von Lehrern, Lehrerinnen, Eltern und Schülerinnen und Schüler

Kreatives Lernen und Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen

Projekte, Projekttage, Projektunterricht

Pädagogische Schwerpunkte

1. Die Erprobungsstufe

2. Die Sekundarstufe I

3. Begabtenförderung am SJG

4. Die Sekundarstufe II

5. Sexualerziehung am SJG

St. Joseph – ein klassisches Gymnasium

St. Joseph – Mehr als ein klassisches Gymnasium

 

Vorbemerkung

Das pädagogische Selbstverständnis des Erzb. St. Joseph Gymnasiums ist seit den 90er Jahren immer wieder Gegenstand eingehender Reflexionen von Lehrenden, Lernenden und deren Eltern. Das Schulprogramm von 2004 stellte ein Ergebnis dieser intensiven Arbeit dar. In den Jahren seit 2005 lag ein wesentliches Augenmerk darauf, angemessene Antworten auf die Vorgabe der Schulzeitverkürzung zu finden. Diese Arbeit findet ihren Niederschlag in verschiedenen besonderen Unterrichtskonzepten, die Eingang in die Unterrichtsarbeit der Schule gefunden haben. An einem Gymnasium für Mädchen wurden diese Konzepte auf die Bedürfnisse und Entwicklungskonzepte von Mädchen und jungen Frauen hin gestaltet.

Das Konzept, die Schullaufbahn von Mädchen mit entsprechender intellektueller und sozialer Kompetenz durch ein elaboriertes Springermodell zu akzelerieren, wurde mit dem Auslaufen von G9 aufgegeben zugunsten von Konzepten, die den Akzent stärker auf Enrichment setzen. Seit September 2011 richten sich viele strukturelle und pädagogische Überlegungen auf die Aufgabe, das Erzb. St. Joseph Gymnasium als Schule für Mädchen und Jungen unter Beibehaltung des monoedukativen Ansatzes neu aufzustellen. Diese Arbeit ist in einem Abstimmungsprozess zweier Schulgemeinschaften mit einem langen gemeinsamen Weg in der S II und durchaus verschiedenen Konzepten in der S I zu leisten. Seit dem Schuljahr 2012/13 nimmt das SJG auch Jungen auf, das VPK nimmt keine neuen Schüler mehr auf. Damit wird ein fließender Übergang nach Beendigung des Schulbetriebs am VPK im Sommer 2016 gewährleistet: Die Schüler der Oberstufe des VPK führen ihre Schullaufbahn ab dem Schuljahr 2016/17 am SJG fort.[1]

 

St. Joseph – eine katholische Schule:

Die religiöse Dimension der Erziehung

Das Erzbischöfliche St. Joseph Gymnasium Rheinbach ist als katholische Schule Teil einer Gemeinschaft. Die Einbettung in den weltweiten Raum der Kirche und die Verbindung zu anderen katholischen Schulen bieten besondere Chancen, die wir mit der gesamten Schulgemeinschaft nutzen wollen.

Die religiöse Dimension prägt durchgängig das Erziehungsumfeld unserer Schule und die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen, die sie besuchen. Die Schülerinnen und Schüler sollen diese spezifische Eigenprägung an einer Fülle von Zeugnissen christlicher Haltung erkennen können, an sakramentalen Zeichen ebenso wie in einem christlich fundierten Wertekonsens und daran orientierten persönlichen Verhalten aller an der Schulgemeinschaft Beteiligten. Damit dies gelingt, übernehmen die Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern und die älteren Schülerinnen und Schüler eine wichtige Vorbildfunktion im täglichen Umgang miteinander. Unsere Schule soll ein Ort gelebter Menschlichkeit sein.

Unsere Arbeit ist einer personalen, dialogischen und ganzheitlichen Pädagogik verpflichtet, die nicht nur Wissen vermitteln will, sondern die Kinder und Jugendlichen ermutigt, ihr Leben aus einer geistigen Mitte zu gestalten. Im Glauben an den Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, bemühen wir uns darum, ihnen ein reifes Verständnis der menschlichen Person mit ihren verschiedenen Kräften und Aufgaben zu ermöglichen und so Glauben, Kultur und modernes Leben in eine zeitgemäße harmonische Verbindung zusammen zu führen. Selbstverständlich sind auch unsere nicht-katholischen Schülerinnen und Schüler zu allen Angeboten eingeladen und werden unsererseits in ihrem religiösen Engagement unterstützt.

Eine umfassende Bildung ist nach unserem Verständnis ohne religiöse Erziehung nicht zu erreichen. Die Schulseelsorge ist deshalb integraler Bestandteil unseres Schulkonzeptes. Sie ist Lebenshilfe durch Glaubensvermittlung mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche zu einem Leben im Vertrauen auf Gott und nach dem Vorbild Jesu Christi anzuleiten. Sie leistet ihren spezifischen Beitrag zur religiösen Individuation und Sozialisation der Jugendlichen. Die Schulseelsorge bezieht die Lehrkräfte und Eltern mit ein.

Der Religionsunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend und wird als katholischer und evangelischer Unterricht erteilt.

Die religiöse Grundprägung wird jedoch nicht nur im Fach Religion, sondern fächerübergreifend in vielen anderen Unterrichtszusammenhängen und Projekten erfahrbar.

Unsere Schulseelsorge unterstützt Lehrerinnen und Lehrer bei der Planung und Durchführung verschiedener Angebote, die mit Rücksicht auf die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der jungen Menschen konzipiert werden.

Besinnungstagen, Exerzitien und Sozialpraktikum kommen dabei besondere Bedeutung zu.[2] Neben den Schulgottesdiensten bereichern auch andere Formen religiöser Übungen wie z. B. Meditation den Schulalltag. Diese Angebote der Stille und der Konzentration stärken die persönliche Entwicklung und bieten einen hilfreichen Kontrast zum schnelllebigen Alltag. Die regelmäßige Beteiligung an Wallfahrten oder Katholikentagen soll den Blick öffnen für die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft aller Christen. Wir möchten auch erreichen, dass das Kirchenjahr mit seinen Feiern und besonderen geprägten Zeiten im Leben unserer Schule deutlich sichtbar wird. Der 19. März, der Namenstag des Heiligen Joseph, wird als Patronatstag besonders gestaltet.[3]

 

Erziehung zu gesellschaftlicher Verantwortung

Fast alle unsere Handlungen haben Auswirkungen auf unsere Mitmenschen und auf unsere Umwelt. Im 21. Jahrhundert gilt dieser Zusammenhang weltweit. Der Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung entspricht unserem Verständnis einer zukunftsorientierten, christlichen Verantwortung für die Eine Welt. Daher vermitteln wir im schulischen Alltag das Erlernen jener Inhalte und Kompetenzen, die nötig sind, um einen Beitrag zur Erhaltung von Mensch und Schöpfung zu leisten. Dieses Konzept bedeutet eine besondere Akzentuierung der Unterrichtsinhalte, ist dabei nicht auf einzelne Fächer beschränkt, sondern fördert als durchgehendes Unterrichtsprinzip die Fähigkeit, Probleme in einem weltweiten Zusammenhang zu sehen und fördern die Bereitschaft zu individuellem Engagement.

Beispielsweise beschäftigen sich die Naturwissenschaften verstärkt mit integralen Ansätzen bereits in der Erprobungsstufe.[4] Fragen der Energieversorgung und Zukunftstechnologien spielen ebenso eine Rolle wie auch unsere Umwelt und der Mensch.[5] Die Gesellschaftswissenschaften greifen gezielt entwicklungspolitische Themen auf.

Ein Engagement für die Eine Welt und den Ausgleich internationaler Ungerechtigkeit ist nur glaubwürdig, wenn wir uns zugleich für eine gesellschaftliche Entwicklung einsetzen, die Lebenschancen in anderen Teilen der Welt und die Optionen späterer Generationen verbessern.

Dies konkretisiert sich auch im außerunterrichtlichen Bereich, beispielsweise in einem verbindlichen Sozialpraktikum in der Jahrgangsstufe 11[6], in Aktivitäten des Entwicklungsprojektausschusses (EPA)[7] und in Kontakten und Partnerschaften mit Schulen anderer Länder.[8] Unser ökologisches Engagement zeigt sich im Schulalltag im verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen und Energie.

 

St. Joseph – eine Schule mit monoedukativem Ansatz

Seit seiner Gründung 1911 als Schule und Pensionat für Mädchen nimmt das St. Joseph Gymnasium die Herausforderungen gesellschaftlicher und schulpolitischer Veränderungen an und findet bei der Entwicklung von Bildungs- und Erziehungskonzepten zeitgemäße Lösungen. Unsere Erfahrungen in diesem Prozess und neuere Forschungsergebnisse bestärken uns, auch künftig das Konzept der Mädchenerziehung zu erhalten und durch ein Erziehungskonzept für Jungen zu ergänzen. So bleibt der monoedukative Ansatz auch nach der Öffnung des SJG für Jungen weiter prägend für die Sekundarstufe I.

Dieses monoedukative Profil erlaubt es, insbesondere auf geschlechtsspezifische Unterschiede beim Lernen einzugehen.

Schülerinnen und Schüler können so in Handlungsfeldern aktiv werden, die in koedukativen Systemen tendenziell geschlechtsspezifisch besetzt werden. Die Heranwachsenden werden so auch mit einer größeren Breite an unterrichtlichen Aktivitäten konfrontiert, die der Ausprägung von Geschlechterstereotypen entgegenstehen. Dies wird unterstützt z. B. durch die Auswahl von Literatur, die die Motivationsstruktur der jeweiligen Lerngruppe in den Blick nimmt oder durch andere spezifische Unterrichtsarrangements.[9]

In der Sekundarstufe I erwerben Mädchen und Jungen ein hohes Maß an persönlicher Identität, die eine Basis legt, sich in der koedukativen Phase der S II selbstbestimmt und mit Gewinn für beide Geschlechter einzubringen.

Aus der Tradition der Schule heraus ist uns die Ausbildung emotionaler und sozialer Kompetenzen unserer Absolventen sehr wichtig. Wir schaffen Raum für Austausch und Gespräch und üben einen konstruktiven Umgang mit Konflikten. Die Jugendlichen lernen, Ausgrenzung und Ungerechtigkeit als solche wahrzunehmen,  soziale Verantwortung zu übernehmen und sich zu engagieren.

 

Entwicklung der Persönlichkeit durch eigenes Engagement und Begleitung

Eine Möglichkeit des Engagements für die Schulgemeinschaft ist für die Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 bis 12 der Schulsanitätsdienst.[10] Mit Blick auf die Einbeziehung und Ausbildung der Jungen, die das SJG besuchen, hat  sich die Kooperation mit dem Schulsanitätsdienst des VPK im Schuljahr 2014/15 intensiviert.

Besondere Engagements gehen auch unsere Streitschlichterinnen, die Sporthelferinnen, der Schülerlotsendienst an den Rheinbacher Grundschulen, die Patinnen der 5. Klassen ein.[11]

Zur sozialen Kompetenz gehören auch die Stärkung der Ich-Erfahrung durch Teilnahme an Besinnungstagen, an Meditationsangeboten und Selbstbehauptungskursen. Selbstsicherheit, die Fähigkeit zu Präsentation und zum Diskurs werden auch in Unterrichtszusammenhängen entwickelt. (Rhetorik-Übungen, Referate, Projekte, Vorführungen u. ä.).

Ein wichtiges Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist die individuelle Begleitung und Förderung unserer Lernenden sowohl bei besonderen Begabungen als auch bei Leistungsschwächen.[12] Dies geschieht in der Schule sowie in Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen Organisationen und Institutionen.

 

Eine Erziehungsgemeinschaft von Lehrern, Lehrerinnen, Eltern, Schülern und Schülerinnen

Im Erzbischöflichen St. Joseph Gymnasium arbeiten Eltern, Lehrerinnen und Lehrer zum Wohle des Kindes zusammen. Die Eltern und ihre Kinder haben sich wie die Lehrkräfte bewusst für diese Schule entschieden, so dass wir von einer weitreichenden Übereinstimmung in den grundlegenden Zielen ausgehen.

Der Primat der Erziehung liegt bei den Eltern, mit denen die Schule in gegenseitigem Vertrauen zusammenarbeitet. Lehrkräfte und Eltern pflegen einen persönlichen Kontakt und nutzen die Möglichkeiten zum Gespräch. Ein offener Dialog, der von Akzeptanz und Fairness geprägt ist, schließt ein, dass bei etwaigen Konflikten zuerst mit den Betroffenen gesprochen wird. Die Schule erwartet, dass die Eltern ihre Kinder darin unterstützen, den gemeinsamen Erziehungszielen positiv gegenüberzustehen und je nach Alter und Fähigkeiten aktiv zu deren Verwirklichung beizutragen.

Wir setzen bei den Kindern und Jugendlichen insbesondere eine Bereitschaft zum Lernen und Arbeiten voraus, die der Schule grundsätzlich Vorrang vor anderen Aktivitäten einräumt. Zur Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler und zur positiven Gestaltung des Schullebens gehört auch die Bereitschaft, sich über den Unterricht hinaus in sozialen Zusammenhängen und in der Gremienarbeit zu engagieren.

Eltern, die die Möglichkeiten zur Mitarbeit intensiv wahrnehmen, bereichern das Schulleben. Sie unterstützen die schulische Arbeit in den schulischen Gremien oder im Rahmen außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. in Arbeitsgemeinschaften, als native speakers in Konversationsgruppen, in Medienzentrum und Schulkiosk, bei Großprojekten von Chor, Orchester und Schauspiel oder bei der Berufswahlorientierung.[13] Es ist auch erwünscht, dass die Eltern die Öffnung der Schule nach außen unterstützen, fördern und mit ihren beruflichen Möglichkeiten begleiten.

Der Fördererverein bietet unserer Schule die Möglichkeit, zusätzliche unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote zu eröffnen. Er bietet auch eine Plattform für die Ehemaligenarbeit der Schule.[14]

 

Kreatives Lernen und Übernehme von Verantwortung für das eigene Lernen

Wir erachten es als notwendig, kreatives und aktives Lernen in den eingesetzten Unterrichtsmethoden abzubilden und als Grundlage für ein lebenslanges Lernen zu entwickeln.

Der Mensch ist mehr als ein kognitiv-intellektuelles Wesen. Eine Schule, die dem ganzen Menschen gerecht werden will, kann und darf sich nicht nur auf reine Wissensvermittlung beschränken. Deshalb fördern wir projektorientiertes, problemorientiertes und fächerübergreifendes Lernen.

Wir entfernen uns weiter von lehrerzentrierten Konzepten und ermutigen die Schülerinnen und Schüler, die eigene Person mit ihren Fähigkeiten und ihrem Wissen umfassend und gestaltend in den Unterrichtskontext einzubringen. Dazu gehört auch, sich zu integrieren und sich als Teil einer Gemeinschaft zu begreifen.

 

Projekte, Projekttage, Projektunterricht (PU)

Projekte, Projekttage und Projektwochen bieten die Möglichkeit zu alternativem Unterricht und neuen Erfahrungen in der Schule. Soziales, emotionales und körperliches Lernen ist dort stärker möglich als im traditionellen Fachunterricht, in dem die durch den Lehrer vorgegebene Lernorganisation meist das Geschehen bestimmt. Einzelaspekte können leichter im Gesamtzusammenhang gesehen werden. Der Projektunterricht (PU) in Klasse 8 institutionalisiert dies als Element des Regelunterrichts der Sekundarstufe I. [15]

Projekte haben neben der Verbesserung der methodischen Kompetenz und der Steigerung der rhetorischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler mehrere pädagogische Ziele:

·        Selbstorganisation und Selbstverwaltung: Lehrer und Schüler machen sich gemeinsam sachkundig und planen den Ablauf.

·        Situationsbezug: Probleme und Aufgaben stammen „aus dem Leben“, d. h. sie sind nicht einseitig fachwissenschaftlich gebunden.

·        Interesse der Beteiligten: Es ist entweder bereits vorhanden oder es entwickelt sich im Verlauf der Handlungserfahrungen im Projekt.

·        Gesellschaftliche Praxisrelevanz: Im Idealfall greift das Projekt in lokale oder regionale Entwicklungen ein.

·        Produktorientierung: Das Ergebnis ist häufig präsentierbar und sinnlich erfahrbar.

·        Einbeziehung vieler Sinne

·        Soziales Lernen: Gegenseitige Rücksichtnahme und die Unverzichtbarkeit von Kooperation führen zur Kommunikation der Lernenden untereinander und mit der Lehrkraft.

·        Interdisziplinarität: Ein Problem wird von seinem komplexen Lebenszusammenhang her begriffen und nicht allein von verschiedenen Fachkontexten her.

 

Pädagogische Schwerpunkte

1.     Die  Erprobungsstufe

Der Neubeginn am Gymnasium stellt die Mädchen und Jungen vor vielfältige Anforderungen. Wir informieren am Tag der offenen Tür die potentiellen Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern umfassend über das Wesen und die Angebote unserer Schule.[16] Wir wollen den Prozess des Einlebens in unsere Schule intensiv und individuell begleiten und tauschen uns daher in Klasse 5 mit den abgebenden Grundschulen aus. Dieser Austausch ist innerhalb der Rheinbacher Primarschulen und Sekundarschulen institutionalisiert. Die weiterführenden Schulen übernehmen dabei die Verantwortung für die fachliche Zusammenarbeit in den Fachbereichen: Das SJG koordiniert hierbei die Zusammenarbeit in den Fachbereichen Mathematik und Naturwissenschaften.

Da die Kinder aus den Grundschulen unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen, nutzen wir die fünfte und sechste Klasse, um eine einheitliche Lernbasis zu schaffen.

Um den Übergang zu erleichtern und Ängste abzubauen, fördern wir behutsam die Selbstständigkeit in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören das Einüben von Arbeitsorganisation und Zeiteinteilung ebenso wie die Nutzung von verschiedenen – auch elektronischen – Medien. So soll die Selbstorganisation des Lernprozesses, das „Lernen Lernen“, trainiert werden. Unser Ziel ist es, Strukturen für effektives Lernen zu schaffen, in denen sich Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit entwickeln können. Wir wollen das Selbstwertgefühl der Kinder stärken und sie ermutigen, Erfolge und Misserfolge im Lernprozess gleichermaßen konstruktiv zu verarbeiten. Ein offener und freundlicher Umgang mit Fehlern ist dabei ein besonderes Gebot.[17]

Beim Zusammenwachsen der neuen Klasse soll eine Gemeinschaft entstehen, in der die Einzelnen sich akzeptiert und aufgehoben wissen. Dazu ist es notwendig, die Bedeutung von Respekt, Toleranz und Höflichkeit zu begreifen, Regeln für den Umgang miteinander und Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln. Es bietet sich an, diese Regeln bei der Gestaltung der unmittelbaren Lernumgebung in der Klasse zu dokumentieren oder bei außerunterrichtlichen Aktivitäten (beispielsweise bei der naturkundlich orientierten Klassenfahrt nach Manderscheid in Klasse 6)[18] zu erproben.

Während der Erprobungsstufe findet ein engmaschiger Austausch zwischen den in einer Klasse eingesetzten Lehrkräften statt, so dass eine fundierte Beratung der Eltern und der Kinder durchgehend geleistet werden kann. So weit wie möglich und planbar, arbeiten vertraute und erfolgreiche Lehrerteams über längere Zeit zusammen.

 

2. Die Sekundarstufe I (Klassen 7 – 9)

Mit dem Übergang in die Sekundarstufe I wechseln die Klassenleitung und ein größerer Teil des Lehrerteams. Der Übergang wird durch einen engen Austausch des alten und des neuen Klassenleitungsteams gestaltet und findet seinen Niederschlag auch in einer Übergabekonferenz, die allen Lehrerinnen und Lehrern die notwendigen Informationen über die jeweilige Klasse insgesamt und bezogen auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler bereitstellt. So kann an bereits erarbeiteten Regeln angesetzt und durch gemeinsame Exkursionen und die Klassenfahrt in der 9. Klasse weiter an der Festigung der Klassengemeinschaft gearbeitet werde.

In dieser Lebensphase zeigen sich deutlich entwicklungs- und lernpsychologische Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen. Diesem Unterschied wird sowohl im Unterricht Rechnung getragen als auch in besonderen weiteren Modulen, die jeweils    den spezifischen Anliegen der Zielgruppe Rechnung tragen.

Für die Mädchen legen wir Wert auf eine bestärkende Erziehung besonders in Mathematik und den Naturwissenschaften. Auf der sozial-emotionalen Ebene schaffen wir für beide Geschlechter besondere Möglichkeiten, eine Ich-Stärkung zu erreichen: Dies kann z. B. durch Rhetorikübungen, Referate, Projekte, Theaterelemente, musikalische Vorführungen, Tanz und Sport erreicht werden. Wir ermutigen die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus zur Teilnahme an Wettbewerben[19] und Austauschprogrammen.

Der Deutschunterricht integriert ein Bewerbungstraining, das auch in Bezug gesetzt wird zum Berufspraktikum, in der Jahrgangsstufe 9.[20]

Wir stärken die soziale Kompetenz der Mädchen und Jungen z.B. durch Selbstbehauptungskurse.[21]  Die Sensibilisierung für die altersspezifischen Probleme (Ausgrenzung, Mobbing) spielt für beide Geschlechter eine wichtige Rolle.

In den Jungenklassen nehmen wir besondere Rücksicht auf den Bewegungsdrang und die Tendenz, körperliche Grenzen auszuloten.

Das Konzept der Sexualerziehung nimmt besondere Rücksicht auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede.

 

3. Begabtenförderung am SJG

Vor dem Hintergrund eines ganzheitlichen Menschenbildes wenden wir einen erweiterten Begriff der „Begabungsförderung“ an. Diese ist in der S I und in der S II integrativer Bestandteil des „Konzepts der individuellen Förderung“.[22]

Wir fördern im Rahmen des Regelunterrichts besondere Begabungen  v. a. in der Klasse 7 in der Werkstattstunde, in der Klasse 8 im Projektunterricht[23]. Daneben steht den Schülerinnen und Schülern ein Angebot an Arbeitsgemeinschaften aus verschiedenen Fachbereichen offen. Unsere Lehrkräfte betreuen die Teilnahme an mathematisch-naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Wettbewerben. Sie leisten Hilfe bei der Bewerbung um Akademieplätze (Junior-, Sommer-, Deutsche Schülerakademie) und trainieren sportlich begabte Schülerinnen und Schüler für regionale und überregionale schulische Sportwettbewerbe. Das SJG kooperiert mit der Sportgemeinschaft SG Pallotti.

Der Erwerb von Sprachzertifikaten wie DELF und CAE (Level C1) wird den Schülerinnen und Schülern der S II angeboten.

Mit Blick auf die Studienorientierung nach der Schule ermöglichen wir begabten Oberstufenschülerinnen bereits während der Schulzeit den Besuch von Lehrveranstaltungen der Universität Bonn über das Programm „Fördern, Fordern, Forschen“ (FFF).

 

4. Die Sekundarstufe II

Die Situation der Schülerinnen und Schüler ist zu Beginn der Oberstufe durch neu zusammengesetzte Lerngruppen gekennzeichnet, durch die Einbindung neuer Schüler von anderen Schulformen und speziell am St. Joseph-Gymnasium durch die in der Einführungsphase (EF/Jgst. 10) einsetzende Koedukation mit den Jungen des Vinzenz-Pallotti-Kollegs (bis 2016) bzw. den Schülern aus den Jungenklassen der Sekundarstufe I (ab 2016). Die Kooperation ermöglicht das große Angebot mit Grund- und Leistungskursen. In der Einführungsphase werden für die Hauptfächer und die Fächer Religion und Sport noch monoedukative Kurse gebildet, alle anderen Fächer finden koedukativ statt. So wollen wir kommunikative Strukturen und ein gutes Arbeitsklima in den Kursen fördern – als Voraussetzung für effektives Lernen und die erwarteten Leistungen. Ab der Jahrgangsstufe 11 (Q1) finden bis auf Sport und Religion alle Kurse koedukativ statt.

Die Schülerinnen werden in der Klasse 9 auf die Anforderungen in der Oberstufe vorbereitet und während der drei Jahre der Sekundarstufe II von einem Beratungslehrerteam eng begleitet und unter Einbeziehung des Elternhauses intensiv beraten.[24]

In der Sekundarstufe II gewinnt die Erziehung zur Selbstständigkeit eine neue Qualität. Diese Fähigkeit soll den Jugendlichen als persönliches Entwicklungsziel und in ihrer Bedeutung für Studium und Arbeitswelt besonders bewusst werden. Selbstständigkeit in der wissenschaftlichen Arbeit wird z. B. im Erstellen der Facharbeit in Jahrgangsstufe 11 (Q1) oder der Vorbereitung und Durchführung von Referaten und Vorträgen eingeübt.[25]

Die Übernahme von sozialer Verantwortung und sozialem Engagement wird eingefordert und gefördert durch die verpflichtende Teilnahme an einem dreiwöchigen Sozialpraktikum in der Jahrgangsstufe 11 (Q1), das von vielen Schülerinnen auch im Sinne eines Berufspraktikums genutzt wird. Es wird von Lehrerinnen und Lehrern begleitet und in Gesprächsrunden ausgewertet.[26]

Dem Austausch und der Persönlichkeitsbildung dienen die in der Einführungsphase (EF) und der Jahrgangsstufe 12 (Q2) angebotenen Besinnungstage. Ebenfalls in der Q2 findet eine einwöchige Studienfahrt statt, die zur Förderung des Zusammenhaltes und der Gewährleistung des Bildungszusammenhanges in der Gemeinschaft eines Leistungskurses absolviert wird.[27]

 

5. Sexualerziehung am SJG

Die Sexualität ist eine Grundgegebenheit des menschlichen Lebens und prägt den Menschen in seiner gesamten Persönlichkeit, seinem Fühlen, seinem Denken und seinem Handeln. Verantwortung vor Gott und den Menschen sowie Achtung vor der Schöpfung machen die sittliche Verantwortung des Menschen und seine Würde aus.

Sexualität soll authentischer Ausdruck einer Liebe sein, die sich verantwortlich weiß für den anderen und die eigene Person; dazu gehört auch der verantwortete Umgang mit der Fruchtbarkeit. Dabei müssen sich Handlung und innere Haltung entsprechen.

Der Anspruch eines Heranwachsenden auf moralische Erziehung begründet den Auftrag auch zur Sexualerziehung. Eine kind- und werteorientierte Sexualerziehung durch Elternhaus und Schule, die Werte- und Lebensorientierung gibt, ist notwendig, damit die jungen Menschen zu einer reflektierten Lebensgestaltung finden können.

Dabei gehen die katholischen freien Schulen davon aus, dass die Sexualerziehung zunächst in der Intimität der Familie stattfindet, die zu schützen und zu bewahren ist. Die enge Zusammenarbeit zwischen unserer Schule und Elternhaus findet daher besonders in diesem Bereich der Erziehung ihren Ausdruck. Die Eltern werden umfassend über die geplante Sexualerziehung informiert, erhalten Gelegenheit ihre Erwartungen einzubringen und werden zu einem engen Meinungsaustausch mit den Lehrern/Lehrerinnen eingeladen.

Die Sexualerziehung wird als ganzheitliches Konzept verstanden, das sich durch verschiedene Fächer und Entwicklungsstufen zieht. Verschiedene Elemente sind in den Fachunterricht der Klassen 6 und 8 eingebunden. Dabei wird der entwicklungspsychologischen Situation der Heranwachsenden besonders Rechnung getragen. Dabei tragen wir den Bedürfnissen der Jugendlichen nach Intimität und geschützten und bewertungsfreien Räumen Rechnung, indem wir mit außerschulischen, auf die Thematik spezialisierten Institutionen (z. B. Esperanza) und befähigten Personen(z. B. Ärztinnen und Ärzte, Hebammen) zusammenarbeiten. Wir sehen in der Tatsache, dass wir in der Sekundarstufe I einen an den geschlechtsspezifischen Bedürfnissen der Mädchen und Jungen orientierten Unterricht gestalten können, eine große Chance. Die Monoedukation bietet die Möglichkeit, auf geschlechtsspezifische Besonderheiten einzugehen.

 

St. Joseph – Ein klassisches Gymnasium

Wir bieten die volle Breite des gymnasialen Bildungskanons, der Körper und Geist, Herz und Hand anspricht. Wir verzichten bewusst auf Besonderheiten wie Klassen mit besonderen Profilen oder durchgehende bilinguale Zweige. Wir tun das mit dem Ziel, dass unsere Schülerinnen und Schüler bei zentralen Prüfungen und im Abitur erfolgreich abschneiden und wir wissen um die hohe Zahl  der Schülerinnen und Schüler, die ihre Schullaufbahn durchgängig, vollständig und mit Erfolg absolvieren. Eine große Zahl an Rückmeldungen von Absolventen und deren Eltern aus Studium und Ausbildung zeigen, dass unser Ausbildungsgang gute und belastbare Grundlagen legt. Eine besondere Akzentuierung von spezialisierenden Bildungsgängen bindet stets erhebliche personelle Ressourcen, die eine kleine Zahl von Lernenden besonders fördert. Sie bindet anderseits Kräfte, die einem allgemeinen Ansatz individueller Förderung fehlen. Dies widerspricht unserem Ansatz schulischer Gemeinsamkeit und Solidarität. Jedes Unterrichtsfach hat seinen besonderen Eigenwert, der sich in den vereinbarten fachspezifischen Schulcurricula niederschlägt. Wir legen gleichzeitig Wert darauf, dass jedes einzelne Fach sich als Teil eines Ganzen versteht und bereit ist, über womöglich verengende Fachgrenzen hinauszuschauen. Die fächerverbindenden Elemente sind z. T. in den curricularen Vorgaben der jeweiligen Fächer eingearbeitet, z. T. sind sie Unterrichtsangeboten immanent wie im Fach Naturwissenschaften in der Erprobungsstufe.

Das Angebot der Fremdsprachen umfasst Englisch ab Klasse 5, Französisch ab Klasse 6 oder 8, Latein ab Klasse 6 oder 8 und Spanisch ab der Jahrgangsstufe 10.

 

St. Joseph – Mehr als ein klassisches Gymnasium

Schule ist mehr als Unterricht, sie ist in zunehmendem Maße Lebensraum, in dem die Jugendlichen vielfältige Erfahrungen machen und wichtige Prägungen erfahren.

Tragend ist für uns das Paradigma der christlichen Werteerziehung, aus dem sich viele Elemente unserer Schulkultur ableiten:

Eines davon ist eine Kultur der Geborgenheit. Schule bestimmt die Lebenswelt für die Kinder und Jugendlichen in weiten Teilen. Grundlagen dazu legen die Elemente sozialen Lernens in der 5. Klasse, die auch die emotionale Ebene in den Lernprozess mit einbeziehen. Man lernt gut, wenn es einem gut geht, wenn man sich angenommen und wohl fühlt. Dies ist auch die Basis, auf der ein sozialer Zusammenhalt in den einzelnen Klassen entstehen kann[28]. Ergänzt wird dies durch

eine Kultur der gemeinsamen Bewältigung von schwierigen Situationen. Offenheit und achtsamer Umgang miteinander sind wichtige Voraussetzungen eines gelingenden Schulalltags. Wir legen großen Wert auf die Feststellung einer vertrauten Erziehungsgemeinschaft von Schule und Elternhaus. Wir sehen Schule nicht als Dienstleister für etwas, sondern wir sehen Schule als Ort des Lernens, wo das gemeinsame Streben nach den gesetzten Zielen eine hohe Wertschätzung erfährt. Dazu gehören gemeinsame Aktivität und Engagement für die anderen

und auch eine Kultur des Fleißes und der Anstrengungsbereitschaft. Immer schon eine Voraussetzung für den Erfolg im Leben, bekommt dies durch die verkürzte Schulzeit noch etwas mehr Gewicht.

Zuletzt, aber elementar, ist die Kultur der Anerkennung zu nennen, die über das Erteilen von Zeugnisnoten und Berechtigungen weit hinausgeht und nicht nur das Lehrer-Schüler-Verhältnis betrifft. Schülerengagement in Kunst, Musik, Sport, Wissenschaft, im sozialen Bereich und besondere Leistungen bei Wettbewerben, werden im Einzelnen und insgesamt gewürdigt. Gleiches gilt für außergewöhnliches Lehrer- und wertvolles Elternengagement. Wir nutzen dazu besondere Anlässe, pflegen diese Praxis aber auch bei regelmäßig wiederkehrenden Terminen wie der gemeinschaftlichen Verabschiedung der gesamten Schulgemeinde in die Sommerferien.

 

Anlagen (werden später hinzu gefügt)

[1] Vgl. Anlage zur Presseerklärung des Erzbistums und der Gemeinschaft der Pallottiner vom 12. 9. 2012.
[2] Siehe auch: Konzept der Besinnungstage und der Tage religiöser Orientierung, Anlage X-45
[3] Siehe auch: Konzept der Schulpastoral am SJG, Anlage X-36
[4] Siehe hierzu auch das Konzept und das schulinterne Curriculum des Faches Naturwissenschaften, Anlage X-35
[5] Siehe hierzu z. B. die Konzepte der Wahlpflichtfächer BioGeoChemie und BioChemie in den Stufen 8 und 9, Anlage X-35 und interne Curricula Fach Biologie
[6] Siehe das Konzept des Sozialpraktikums, Anlage X-37
[7] Siehe auch: Satzung  des EPA; Liste zurückliegender und geplanter Aktivitäten, Anlage X-36
[8] Hinweis auf die Schüleraustausche, Anlage X-47
[9] Siehe die Ausführungen zur Monoedukation: Übergang und Konzept der Orientierungsstufe, Anlage X-47
[10] Vgl. Konzept Schüler für Schüler, Anlage X-35
[11] Vgl. Konzept Schüler für Schüler, Anlage X-35
[12] Vgl. Konzept der individuellen Förderung am SJG sowie die Konzepte zur Beratung von Schülerinnen und Schülern, Anlagen X-37 und X-39
[13] Siehe auch das Konzept der Berufswahlorientierung, Anlage X-37
[14] Das organisatorische Zusammenführen der Förderervereine von VPK und SJG ist auf dem Weg.
[15] Vgl. Konzept des Projektunterrichts in Klasse 8 und Veröffentlichungen im Zuge des Projektes Lernpotenziale I, Anlage X-35
[16] Siehe: Materialien zum Übergang von der Grundschule auf unser Gymnasium, Anlage X-47
[17] Hinweis auf die Konzepte CP, RT und Methodentraining in D in Klasse 5, Anlage X-35
[18] Näheres ist dem Fahrtenkonzept zu entnehmen, Anlage X-47
[19] Vgl. die Dokumentationen zu verschiedenen Wettbewerben, Anlage X-24
[20] Vgl. Curriculum Deutsch für die S I und das Konzept der Berufswahlorientierung, Anlage X-12 und X-37
[21] Hier besteht eine Kooperation mit „Abenteuer Pur“, was die Durchführung der Maßnahmen betrifft. Die Teilnahme ist stets fakultativ, es sei denn, es wurde mit Blick auf eine bestimmte Lerngruppe eine Vereinbarung getroffen.
[22] Vgl. Konzept der individuellen Förderung am SJG, Anlage X-39
[23] Vgl. Konzept der Werkstattstunde, des PU, Anlage X-25
[24] Vgl. Konzept Beratung in der Oberstufe, Anlage X-37
[25] Vgl. Konzept Methoden in der Sekundarstufe II, Anlage X-47
[26] Vgl. Konzept des Sozialpraktikums, Anlage X-37
[27] Vgl. Fahrtenkonzept, Anlage X-47
[28] Vgl. Soziales Lernen in Klasse 5, Anlage X-47

 

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