Erfolgreiche Premiere der „Feuerzangenbowle“

Professor Crey (Klaus Nöller) doziert, "Schöler" Mehlworm (Julian Bald) lauscht

Begeisterten Applaus gab es bei der Premiere des Theaterstück „Die Feuerzangenbowle“, das Schülerinnen und Lehrer des Erzb. St.-Joseph-Gymnasiums gemeinsam mit Schülern des Vinzenz-Pallotti-Kollegs auf die Bühne brachten.

„Eine Lausbüberei in der Kleinstadt“

Alles beginnt mit einer Schnapsidee: Mehrere ältere Herren, von Schulnostalgie und Feuerzangenbowle verklärt, überreden den erfolgreichen Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, fehlende Schulerfahrungen nachzuholen. Pfeiffer war nämlich ausschließlich von Hauslehrern unterrichtet worden und hatte nie eine „Penne“ von innen gesehen.

Pfeiffer verlässt Berlin, wird in dem Provinzstädtchen Babenberg Oberprimaner und lernt auf dem dortigen Gymnasium tatsächlich eine Reihe skurriler Lehrer kennen. Getreu dem Motto „non scholae sed vitae discimus“ steht aber schon bald eine liebreizende Referendarin im Mittelpunkt seines Interesses…

Das vor allem als Film bekannte Stück, von Wilfried Schröder für die Bühnebearbeitet, beruht auf einem Roman von Heinrich Spoerl aus dem Jahre 1933 – es spielt zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

Was passt besser zu einem Schuljubiläum als ein Schulstück?

Auf langjährige Tradition „gestötzt“, hat Regisseur Rainer Pilartz wieder Lehrerinnen, Lehrer und Schülerinnen des St. Joseph-Gymnasiums zu gemeinsamer Theaterarbeit vereint; neu ist der Einsatz zweier ehemaliger Pauker (Klaus Nöller als „Crey“ und Rudolf Wehage als „Direktor“) . Wie immer werden die Jungenrollen von Schülern des Vinzenz-Pallotti-Kollegs gespielt.

Der Untertitel „Eine Lausbüberei in der Kleinstadt“ klingt in unseren Ohren vielleicht ein wenig altmodisch – trotzdem möge „Die FeuerZangenbowle“ auch dem modernen Zuschauer einen unterhaltsamen und vergnüglichen Abend bereiten!

Fotos von der Premiere

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