LK Geschichte: Patenschaft für Stolperstein

1200px-stolperstein_robert_remak_berlin_01Am 21. Dezember 2016 wird der Künstler Gunter Deming in Rheinbach die ersten 14 von insgesamt 36 Stolpersteinen vor den Hörseren ermordeter jüdischer Bürger in Rheinbach verlegen. Diese werden dort in den Gehsteig eingelassen, wo die betroffenen Bürger im Jahr 1942 ihren letzten frei gewählten Wohnsitz hatten. Die ist dies Teil eines überregionalen Projekts: 32.000 Steine wurden bereits in mehr als 750 Orten in zehn Ländern Europas verlegt.

Als im Unterricht des LK Geschichte (Stufe 12) das Thema „Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus nach 1945“ erarbeitet wurde und verschiedene Formen der Erinnerungskultur zu verschiedenen Zeiten Thema war, kam das Gespräch auch auf Stolpersteine. Spontan entschieden sich die Schüler des Kurses dazu, die Patenschaft für einen solchen Stein in Rheinbach und die damit verbundenen Kosten zu übernehmen und schrieb an den Bürgermeister der Stadt Rheinbach einen Brief. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

Der LK übernimmt die Patenschaft für den Gedenkstein an Edith Marx, geboren am 14.12.1926, wohnhaft in der Langgasse 11, deportiert im Februar 1942 und ermordet in Minsk/Ukraine.

Foto: Axel Mauruszat – Eigenes Werk, CC BY 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5769131

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