Hans-Riegel-Fachpreis für Viola Merk

viola-merkViola Merk aus der Jahrgangsstufe 12 erreichte mit ihrer Facharbeit im diesjährigen Wettbewerb um den Hans-Riegel-Fachpreis den 3. Platz im Fach Chemie. Ihr Thema: „Untersuchung zur Verbesserung der Stabilität von anthocyanhaltigen Stoffen am Beispiel von Erdbeer- und Rotkohlsaft“. Viola untersuchte die Haltbarkeit dieser natürlichen, aber sehr empfindlichen Farbstoffe.
Im Rahmen der Preisverleihung im Festsaal der Universität Bonn am 31. August hielt Professor Dr. Johannes Beck die Laudatio und würdigte die Arbeit u.a. mit folgenden Worten: „Die hohe Empfindlichkeit der Anthocyane gegen Licht, Oxidation und Veränderung des pH-Werts macht dies auch zu einem ökonomischen Problem, gerade für die Lebensmittelindustrie. Viola Merk hat eine lehrreiche Arbeit verfasst, die durch Sorgfalt im Aufbau und in den Experimenten glänzt. Die Literatur wurde intensiv bearbeitet, viele Fotos der Experimente runden die erfreuliche Zusammenstellung der Untersuchungen ab.“
Der Erfolg lässt die zu Recht stolze Preisträgerin jedoch nicht ruhen, derzeit bearbeitet sie mit viel Elan die höchst anspruchsvollen Aufgaben zur Internationalen Chemieolympiade 2017 – wie übrigens auch fünf weitere Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Stolz auf den großartigen Erfolg von Viola Merk ist natürlich auch ihr Chemielehrer Heribert Wald, der ebenfalls bei der Preisvergabe anwesend war.
Die Universität Bonn vergibt in Kooperation mit der Hans-Riegel-Stiftung seit 2007 die Hans-Riegel-Fachpreise. Damit sollen – so heißt es offiziell von Seiten der Universität Bonn – außergewöhnliche Leistungen schon in der Schule anerkannt und belohnt werden. So sollen junge Talente entdeckt, gefördert und für ein Studium begeistert werden. Prämiert werden jeweils die drei besten eingereichten Facharbeiten der gymnasialen Oberstufe aus den Fächern Biologie, Geographie, Mathematik, Chemie, Physik und Informatik. Die Bewertung der eingereichten Facharbeiten erfolgt durch eine Jury aus renommierten Dozentinnen und Dozenten der Universität Bonn.

Heribert Wald

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