Reise nach Mosambik

IMG_8160_300pixZwei Kolleginnen des Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums, Barbara Haas und Katharina Nelles, fahren in der kommenden Woche für den Entwicklungs-Projekte-Ausschuss (EPA) der Schule nach Mosambik. Zwei Tage vor ihrer Abreise haben wir mit ihnen gesprochen.

Frau Haas und Frau Nelles, was ist er Anlass für Ihre Reise?

Der Anlass für diese Reise ist unser Projekt in Mosambik. Im letzten Jahr haben wir dieses Projekt übernommen, und zwar unterstützt der EPA den Bau einer Schule in Chimoio (Mosambik). Unsere Schülerinnen und Schüler haben mit der Weihnachtsbaumaktion sehr viel Geld gesammelt, und wir wollen uns nun anschauen, was die Schwestern Unserer Lieben Frau, die das Projekt vor Ort leiten, mit unserem Geld angeschafft und erreicht haben.

Warum hat sich der EPA des St. Joseph-Gymnasiums gerade für dieses Projekt interessiert?

Wir finden, dass das ein tolles Projekt ist, weil hier Kindern geholfen wird, die sonst keinen Zugang zu Bildung hätten. Sie kommen aus sehr armen Verhältnissen und hätten ohne eine Schulbildung keine Chance, irgendwann ein besseres Leben führen zu können. So aber hoffen wir, dass die Schulausbildung sie dazu befähigen wird, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen und in besseren Lebensbedingungen leben zu können.

Bei der Weihnachtsbaumaktion sind die ersten Gelder für das Projekt in Mosambik zusammen gekommen. Was wurde damit gemacht?

Um genau das zu sehen, fliegen wir ja hin. Das Geld ist in den weiteren Ausbau der Schule in Chimoio geflossen. Jedes Jahr soll ein Jahrgang hinzukommen, bis alle Klassen vorhanden sind. Einen genauen Rechenschaftsbericht haben wir für das Jahr 2013 allerdings noch nicht bekommen, das Jahr ist ja auch noch nicht um. Aber wir denken, wir werden dazu Genaueres sagen können, wenn wir wieder zurück sind.

Wie haben Sie sich auf diese Reise vorbereitet?

Nun, zunächst einmal haben wir ziemlich oft mit den Schwestern gemailt, um uns mit ihnen über unseren Besuch abzustimmen. Sie sind unheimlich nett und hilfsbereit. Während unseres Aufenthalts können wir bei ihnen wohnen und die zuständigen Verantwortlichen und v.a. auch die Kinder kennenlernen, die Schule besichtigen, die Umgebung u.v.m.

Dann mussten wir eine Reihe von Impfungen über uns ergehen lassen – wie Typhus, Tollwut, etc., und natürlich mussten wir uns auch „klamottentechnisch“ auf die Reise vorbereiten. Wer uns kennt, kann sich wohl vorstellen, dass wir vorher noch shoppen mussten.

Worauf sind Sie am meisten gespannt?

Am meisten sind wir auf die Leute in Chimoio gespannt, auf die Schwestern und Mitarbeiter des Projekts und die Kinder. Nach allem, was wir gelesen haben, ist das eine völlig andere Welt, v.a. die Lebensbedingungen unterscheiden sich erheblich von unseren. Wir können uns doch gar nicht vorstellen, wie man ohne fließend Wasser und Strom leben kann. Da werden wir sicherlich auch erschütternde Dinge sehen, viel Armut und Leid. Das ist halt ein Land der Extreme.

Und wir hoffen, dass wir endlich einmal die typischen Tiere Afrikas life sehen werden.

Wie sieht der Reiseverlauf für die dreiwöchige Reise aus?

Also zuerst werden wir in Maputo landen, das ist die Hauptstadt Mosambiks, und dann, zwei Tage später, weiter nach Chimoio fliegen, wo wir bei den Schwestern bleiben werden und uns das Projekt, hoffentlich die Lebensumstände der Menschen vor Ort, v.a. die der Kinder unserer Partnerschule, und die nähere Umgebung anschauen wollen. An den Indischen Ozean wollen wir auch vielleicht einen Tag fahren. Am Ende der Reise fliegen wir dann von Maputo aus auch wieder nach Deutschland.

Wir wünschen Ihnen eine gute Reise, hoffen, dass Sie gesund wieder zurückkehren und freuen uns auf Ihre anschließenden Berichte!

[Informationen über den EPA finden Sie hier!]

Michael Weyer

 

 

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